„Deutschland today“ berichtet:
Meiningen (tk) – Das Landratsamt Schmalkalden-Meiningen hat dem geplanten Thüringentag der nationalen Jugend eine Absage erteilt. Die Großveranstaltung der rechtsextremen NPD mit über 3.000 Teilnehmern hatte am 09. Juni 2012 in Meiningen stattfinden sollen. Doch nun haben die Veranstalter eine Verbotsverfügung des Landratsamtes erhalten.
Der zuständige Fachbereich für Ordnung und Sicherheit unter der Leitung des Meininger Stadtrates und Bauausschussvorsitzenden Harald Bernhard sah in der geplanten Großveranstaltung im Wesentlichen zwei Probleme. Diese sind zum Einen die gemeldete Teilnehmerzahl von 3.500 Personen und zum Anderen die Lautstärke der geplanten Konzerte. Der Thüringentag der nationalen Jugend war ursprünglich für zwei Veranstaltungsorte in Meiningen angemeldet worden – den Volkshausplatz und den Parkplatz an der Großmutterwiese.
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Ein Konzerttipp fürs Wochenende:
Zeit mal wieder die politische Keule zu schwingen! Mit wem ginge das besser als mit diesen drei offensiven, knallharten und ordentlich prügelnden HC/Punk-Bands:
OBTRUSIVE (HC-Punk, Ravensburg/München)
FEINE SAHNE FISCHFILET (AFA Punk, Rostock)
FREI SCHNAUZE! (Politcore, Berlin)
HALBSTARK (Politpunk, Berlin)
Mit lecker Katerbekämpfung, Cocktails und mehr!!!
Location: Tommyhaus
Eintritt: NUR 5,- EUR!!!
Präsentiert von keinem und niemand.
„Endstation Rechts“ schreibt:
Das Open Air Festival „Rock für Deutschland“ hat sich zu einer festen Institution im Kalender eines jeden musikliebenden Neonazis entwickelt. Der zehnten Auflage, die diesen Jahr wieder in Gera stattfinden soll, möchte der Stadtrat nun einen Riegel vorschieben.
Längst gehört das „Rock für Deutschland“ zu den am besten besuchten Rechtsrock-Konzerten in Deutschland. Hunderte Neonazis finden sich in der thüringischen Stadt Gera ein, um den hasserfüllten Texten bekannter Neonazi-Bands und den Hetzreden führender Kader zuzuhören. Ohnehin gehört der Freistaat zu den beiebtesten Orten rechtsextremistischer Konzertveranstalter. Mit dem Eichsfeldtag versucht nun auch Thorsten Heise, ehemaliges Mitglied im NPD-Bundesvorstand, seinen eigenen Event hochzuziehen. Bislang aber mit vergleichsweise geringem Erfolg.
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Ein Veranstaltungstipp:
Eine Podiumsdiskussion im Rahmen der Reihe: „Grauzone(n) – Diesseits des Neonazismus“
Sonnenrad, Kruckenkreuz, SS-Totenköpfe und -Uniformen, Bezüge auf faschistische Denker wie Julius Evola oder Miguel Serrano – anlässlich des Wave-Gotik-Treffens sowie einzelner Neofolk-Konzerte gab es zuletzt wieder häufiger Diskussionen über die rechte Schlagseite der „Schwarzen Szene“ und anderer Subkulturen. Entsprechende Kritik von außen wird von Veranstalter_innen und Szene-Protagonist_innen zumeist mit dem Verweis auf das eigene unpolitische Selbstverständnis abgetan. In den Kanon der Abwehrstrategien gehören ebenfalls die Enthistorisierung und Entkontextualisierung von Zeichen, Symbolen, Personen oder Ereignissen des Nationalsozialismus – mit Verweis auf die Freiheit der Kunst.
Handelt es sich bei all dem also nur um ein provokantes Spiel mit zu Recht tabuisierten Codes und Ideologien? Wie unpolitisch ist die auf eine vergemeinschaftende Entidividualisierung abzielende Inszenierung faschistischer Ästhetik? Welche Bezüge bestehen zwischen subkulturellen und Mainstream-Diskursen? Und wie lassen sich solche kulturellen Formen und Praktiken angemessen kritisieren, wenn auf pauschalisierende „Nazi“-Vorwürfe wie auch auf unpolitische Grenzziehungen gemäß der staatlichen Extremismustheorie verzichtet werden soll?
Es diskutieren:
• Michael Wehren (Theaterwissenschafler, Uni Leipzig)
• David Begrich (Arbeitsstelle Rechtsextremismus Magdeburg, Miteinander e.V.)
• Juliane Nagel (Aktionsbündnis „Leipzig nimmt Platz“)
Moderation:
• Stefan Kausch (FKR)
21.05.2012
Diskussions-
Veranstaltung
19:00 Uhr
Leipzig
Centraltheater, Rangfoyer
Bosestraße 1, 04109 Leipzig
Mehr Infos: FKR-Diskussionreihe: Grauzonen – diesseits des Neonazismus
Einen sehr gut recherchierten Übersichtsartikel über die kanadische „Blood & Honour“-Szene möchten wir euch an dieser Stelle nicht vorenthalten – leider jedoch nur auf französisch:
Mise-à-jour mai 2012 : Nous avons complètement refait l‘article sur le Ragnarok Crew. De nombreuses informations ont été ajoutés sur les membres de ce groupuscule clairement néo-nazi. Nous avons donc décidés de re-poster l‘article.
Ragnarok (ou Ragnarok Vinland) est un gang de rue de „skinheads“ clairement néo-nazis. L‘équipe de Québec Facho-Watch a pu répertorier près d‘une trentaine de membres connus.
Avant la création de Ragnarok, ils ont fait parlé d‘eux à Amos cause de leur violence contre tout ce qui est gauchiste, punk, ou anti-nazi. Selon les informations trouvés sur la page Facebook de plusieurs membres, le Ragnarok s‘auto-proclame la branche québécoise de Combat 18 (un organisation néo-nazi internationale qui est en fait la branche armée du Blood & Honour).
Les membres de Ragnarok s‘identifie souvent sous l‘acronyme RFFR – Ragnarok Forever, Forever Ragnarok, inspiré du slogan des Hammerskins, un groupuscule international de boneheads proche du Ku Klux Klan.
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Die griechische Presse berichtet über die Black Metal Band „Naer Mataron“:
Giorgos Germenis was one of 21 members of the Golden Dawn party, often associated with neo-Nazis and fascism, elected to the Greek Parliament. He’s a member of a black metal band — a type of music associated with dark, violent themes and satanism. He’s not your typical politician.
The election to parliament of a bass player from the Greek Black Metal band Naer Mataron has the Greek media scrambling to find connections between facism and heavy metal.
Chaos, as Greeks like to say, is a Greek word. And Greeks might agree that the election of a Black Metal musician to a country’s legislature does not bode well for political stability. This is the band that everyone in Greece is talking about these days.
Giorgos Germenis will represent the Golden Dawn political part and the Greater Athens district in parliament. He’s known by the stage name “Kaiadas.” That’s the chasm in ancient Sparta where children were thrown to their deaths after being judged unfit to meet the rigors of Spartan life.
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Das „Netz gegen Nazis“ berichtet:
Zum zehnten Mal in Folge plant die NPD eine als politische Veranstaltung getarnte Rechtsrockveranstaltung in Gera. Als Termin wird Samstag, der 07. Juli beworben.
In enger Anbindung an die sog. „freien Kräfte“ soll Rock für Deutschland wieder einmal die Bühne für rechtsradikale Propaganda bieten. Bei den angekündigten Bands handelt es sich Gruppen, die zum Teil in Verfassungsschutzberichten benannt werden oder deren Alben indiziert wurden (dtoday). Beworben werden aktuell als Redner der Ex-NPD-Bundesvorstzende Udo Voigt, Matthias Fischer, Patrick Wieschke, Dieter Riefling und Karl Richter. Als Bands sind angekündigt: Max Resist, Oidoxie, Tätervolk, Words of Anger, Exzess (lautgegennazis).
„NRW rechtsaußen“ berichtet:
DORTMUND – Wie dem Dortmunder Antifa-Bündnis* aus Neonazi-Szenekreisen bekannt wurde, will die rechte Dortmunder Hooligangruppierung „Borussenfront“ am Mittwoch, 16. Mai, ihr 30-jähriges Bestehen feiern: nicht an irgendeinem abgelegenen Ort, sondern in einer Diskothek mitten in der Dortmunder Innenstadt.
Die „Borussenfront“ war in den 1980er Jahren eine der bekanntesten Hooligangruppierungen bundesweit. Ihre Mitglieder prügelten sich nicht nur an Spieltagen mit gegnerischen Fans, sondern gingen auch außerhalb des Stadions auf Migranten los. Auch optisch bezog die Gruppe deutlich Stellung: Die Dortmunder Hooligans benutzten immer wieder NS-Symbole wie die Runenschrift oder den SS-Totenkopf, etwa auf ihren Zaunfahnen oder T-Shirts.
SS-Siggi
Dass dabei nicht nur ein Wille zur Provokation, sondern auch eine durchaus ernst gemeinte politische Einstellung zum Ausdruck kam, lässt sich am besten an der Person Siegfried Borchardt zeigen, der lange Zeit einer der führenden Köpfe der „Borussenfront“ war: „SS-Siggi“ war Mitbegründer der neonazistischen „Kameradschaft Dortmund“ und fungierte früher in der Dortmunder Neonaziszene als Anmelder von zahlreichen Demonstrationen.
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„InSüdthüringen.de“ berichtet:
Haselbach – Nachdem ihr das Abhalten ihres Parteitages in Großschwabhausen bei Jena untersagt wurde, ist die Landes-NPD kurzfristig nach Haselbach ausgewichen. Hier tagen die Rechtsextremen heute im Kulturhaus.
Haselbach – Das Kulturhaus Haselbach geriet in den vergangenen Jahren bereits öfter in den Fokus der Aufmerksamkeit – als Nazi-Treffpunkt. Hier wurde nicht nur die „Kameradschaft Lauscha“ gesichtet, vor vier Jahren – am 18. Juli 2009 – sollte hier auch ein Rechtsrock-Konzert stattfinden. Neben den Szene-Bands „Bloodline“ und „Sköll Dagaz“, die Verbindungen zu NPD-Strukturen aufweisen, war damals auch eine Überraschungsband angekündigt. Jedoch wurde die Konzertveranstaltung von der Polizei aufgelöst.
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Die „Frankfurter Rundschau“ berichtet:
Sieben Anklagen liegen gegen Neonazi vor
Es wird noch etwas dauern, bis die Hauptverhandlung gegen den Rechtsextremen Patrick W. aus Echzell beginnt. Grund ist eine weitere Anklage gegen den 26-Jährigen, die beim Landgericht Gießen eingegangen ist, wie Sprecherin Beate Bremer der FR mitteilte. Es müsse nun geprüft werden, ob diese mit den übrigen anhängigen Verfahren zusammengefasst werden könne. Zudem habe die Verteidigung, die den Empfang der Anklage bestätigte, nun Zeit, Stellung zu nehmen.
Verstöße gegen das Waffengesetz und gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz seien Inhalt der neuen Anklage, so Bremer. Konkret handle es sich um ein Maschinengewehr sowie um eine Pistole, einen Revolver und einen Schießkugelschreiber, die W. ohne Erlaubnis besessen haben soll. Damit liegen mittlerweile sieben Anklagen gegen ihn vor. Fünf davon wurden von den Amtsgerichten Friedberg und Büdingen an das Landgericht überstellt. Zwei gingen direkt ans Landgericht: neben der jüngsten auch die „Ursprungsanklage“, so Bremer. Diese dreht sich um Drogen.
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