Rechtsrockkonzerte vom 23.8.-27.9.2014

An dieser Stelle gibt es unsere gewohnte Übersicht über Konzerte aus dem Rechtsrockbereich zwischen dem 23.8. und 27.9.2014. Falls Ihr Ergänzugen haben solltet, könnt Ihr uns diese gerne zusenden…:

- 23.8.2014: Tschechien: „Bootboys are back Vol.4“. Nazikonzert ,it den Bands “Endstufe”, “Bakers Dozen”, “Headcase”, “Kombatants”, “Violence Station” und “The Pride”.

- 23.8.2014: Hildburghausen/Thüringen: NS-Konzert mit den Bands “Nahkampf”, “Terrorsphära”, “Nordglanz”, “Terroitorium” u.a.

- 30.8.2014: Helsinki/Finnland: „Helsinki Skinhead Elite“ präsentierte ein Rechtsrockkonzert mit „Bakers Dozen“, „The Wrongdoers“ und „Tite Prideful“.

- 5./6.9.2014: Italien: „Casa Pound Italia Fest“ mit den Rechtsrockbands „Drizza Torti“, „Bronson“, „DTD“, „Rellator“ u.a.

- 6.9.2014: Frankreich: „Blood & Honour Hexagone“ organisierte ein „ISD Memorial“-Konzert mit den NS-Bands „The Bully Boys“, „Brutal Begude“, „Non Plus Ultra“ und „Parabellum“.

- 6.9.2014: Belgien: RAC-Konzert mit den Bands „Condemned 84“, „Headcase“ und „The Stealers“.

- 6.9.2014: Melbourne/Australien: „ISD Memorial“-Konzert von „Blood & Honour Australia“ und den „Southern Cross Hammerskins“. Bands bisher unbekannt.

- 6.9.2014: Raum Kaiserslautern: Nazikonzert mit „Kategorie C“ und „Pittbullfarm“.

- 13.9.2014: Pardubice/Tschechien: Rechtsrockkonzert mit den Bands „Brutti & Ignoranti“, „Bombecks“, „The Riot“, „Pilsner Oiquell“, „Crucifive Skins“, „Proi!ekt“, „Normals?!“ und „Orthodox“.

- 13.9.2014: Holland: Rechtsrockkonzert mit „Conflict“.

- 13.9.2014: Budapest/Ungarn: „Blood & Honour Hungária“ organisierte ein „ISD Memorial“-Konzert mit den NS-Bands „Kitörés“, „Hunór“ und „Turul Nemzetség“.

- 13.9.2014: „Mitteldeutschland“: „White Noise“-Nazikonzert mit „Selbststeller“, „Acciaio Vincenti“, „Kommando Skin“ und „Gesta Bellica“.

- 19.-20.9.2014: England: „Blood & Honour UK“ organisierte ein „ISD-Memorial-Konzert“ mit verschiedenen Nazibands aus England und anderen europäischen Ländern.

- 20.9.2014: Keski-Suomi (?): „Colours of Autumn“ mit den Nazibands „Goatmoon“, „Pagan Skull“, „Marder“ u.a. Das Konzert wurde von „Blood & Honour UK“ beworben.

- 27.9.2014: „Rockaforte“/Bozen (Italien): Nazikonzert mit „Bronson“ und „Green Arrows“.

- 27.9.2014: Bedford Esquires/England: „The Main Event“ – Rechtsrockspektakel mit den RAC-Bands „Condemned 84“, „Shameless“, „Headcase“, „Franky Flame“, „The Riot“ und „Agent Bulldog“.

- 27.9.2014: Schweden: “ISD Memorial-Konzert” – organisiert von den “Hammerskins”. Es spielten folgende NS-Bands: „Wafflor Waffen“, „Bisson and the Viking“, „Frontalkraft“, „Blackout“, „Die Lunikoff Verschwörung“ und „Barny“.

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NSU: Das Verfahren nebem dem Verfahren

„Publikative.org“ schreibt:

Beim NSU-Prozess in München geht es derzeit um die Rolle des Neonazis und V-Manns Tino Brandt. Der Vorsitzende Richter scheint sich zunehmend für das Netzwerk rund um das “Terrortrio” zu interessieren. Ein zweites Verfahren gegen neun Verdächtige könnte zusätzlich Bewegung in den Prozess bringen.

Gibt es bald einen zweiten NSU-Prozess? Die Antwort auf diese Frage lautet noch immer: Man weiß es nicht. Auf Anfrage erklärte die Pressestelle beim Bundesgerichtshof, im “NSU”-Verfahrenskomplex führe der Generalbundesanwalt derzeit gegen neun namentlich bekannte Personen Ermittlungen wegen des Verdachts der Unterstützung einer terroristischen Vereinigung. Die Frage einer Anklageerhebung könnte erst nach Abschluss der Ermittlungen entschieden werden. Weitergehende Auskünfte könnten derzeit nicht erteilt werden.

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Siehe auch: Hatte der NSU mehr als drei Mitglieder?

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Oktoberfest-Attentat: Neue brisante Spur aufgetaucht

Via „Süddeutsche Zeitung“:

Das Oktoberfest-Attentat gilt als der schlimmste Terroranschlag in der Geschichte der Bundesrepublik. Nun wurde bekannt: Nur einen Tag nach dem Anschlag fand eine Zeugin Hinweise, die auf Hintermänner hindeuten. Doch die Polizei interessierte sich nicht dafür.

34 Jahre nach dem Oktoberfestattentat von 1980 hat sich beim Anwalt Werner Dietrich, der sechs der Opfer von damals vertritt, eine neue Zeugin gemeldet. Ihre Aussage erschüttert die These vom Einzeltäter schwer, an der die Ermittlungsbehörden seit drei Jahrzehnten hartnäckig festhalten. Dietrich präsentiert die Angaben der Frau in seinem Antrag auf Wiederaufnahme der Ermittlungen, den er beim Generalbundesanwalt eingereicht hat.

Die Zeugin, eine Theologin aus München, meldete sich bei Dietrich nach der jüngsten Berichterstattung der SZ über seine Bemühungen um Wiederaufnahme des Verfahrens und gab Unglaubliches zu Protokoll. Danach hat sie nur einen Tag nach dem Attentat im Schrank eines Neonazis Waffen und gedruckte Nachrufe auf den Bombenleger Gundolf Köhler entdeckt. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Polizei Köhlers Namen noch gar nicht bekannt gegeben.

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Siehe auch: Oktoberfest-Attentat: Die vergessenen Spuren

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Rechte Triebe

„Jetzt.de“ berichtet:

Neonazis setzen nicht mehr unbedingt auf die NPD. Sie organisieren sich in freien Kameradschaften und gründen neue Parteien, die sich nicht so leicht verbieten lassen wie Vereine.
Martin Becher schaut sich Neonazi-Demos von Berufs wegen an, er leitet die bayerische Projektstelle gegen Rechtsextremismus. Zwar blieb die NPD bei allen drei Landtagswahlen zuletzt unter fünf Prozent, für Entwarnung gibt es dennoch wenig Grund. Martin Becher hat noch immer die Bilder vom 1. Mai vor Augen, als er bayerischen Neonazis ins sächsische Plauen zu einer Kundgebung nachreiste, die Neonazis des „Freien Netz Süd“ organisiert hatten. Was er dort erlebte, ließ ihn erschrecken. Wer meinte, die rechte Szene sei in Auflösung begriffen, wurde dort Zeuge einer Machtdemonstration. Mehr als 500 Neonazis versammelten sich, so viele bringt die Szene selten auf die Straße. Als ein Hagelschauer über die Rechten niederging, flüchtete niemand. So entschlossen und selbstbewusst hat Becher die Szene schon lange nicht mehr erlebt. Vorneweg: die Bayern. Und ein neuer Name für die Bewegung: „Der Dritte Weg“.

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25 Jahre „Der rechte Rand“ „Nazi-Spitzel“ zum Jubiläum

Die „taz“ schreibt:

Seit 25 Jahren recherchiert „Der rechte Rand“ dort, wo andere nicht hinschauen: am rechten Rand des politischen Spektrums. Das ist notwendig, aber nicht ungefährlich.

Wer über die Rechten und ihre Netzwerke informiert sein will, kommt an dieser Zeitschrift nicht vorbei: Der rechte Rand – Magazin von und für AntifaschistInnen. Seit 25 Jahren sammelt die Redaktion in Hannover Informationen über das rechte Milieu. Damals, 1989, feierten die „Republikaner“ (REP) Wahlerfolge – in der Europawahl fuhren sie bundesweit mehr als sieben Prozent ein.

Erstmals seit Jahrzehnten saß eine Partei rechts der CDU oberhalb eines Kommunalparlaments. Und obwohl die REP heute nicht mehr relevant sind: die Rechten blieben. Und Der rechte Rand beobachtete weiter die Szene, ihre Netzwerke, die intellektuellen Rechten und ihre Querverbindungen, recherchierte zu Labels und Bands der Szene, berichtete von Tagungen und Neonazi-Aufmärschen.

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Ho.Ge.Sa – Hooligans islamfeindlich vereint

Via „Netz gegen Nazis“:

Erst waren sie nur eine Facebook-Gruppe – inzwischen treten die „Hooligans gegen Salafisten“ (Ho.Ge.Sa.) auch im wirklichen Leben in Erscheinung, zuletzt am Wochenende in Dortmund mit 300 Beteiligten beim „Kennlerntreffen“. Bei aller Islamfeindlichkeit, Schwarz-Rot-Weiß-Gestaltung und Wikingersprüchen möchte zumindest der Facebook-Gruppengründer diskutieren, wie rechtsextrem die „Hooligans gegen Salafisten“ werden wollen. Die Anhänger haben wenig Abgrenzungsprobleme.

Unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“ trafen sich rund 300 Anhänger*innen der „Hooligans gegen Salafisten (Ho.Ge.Sa.) am Sonntagsnachmittag in Dortmund. Gemeinsam wirken die Hooligans der Vereine aus Dortmund, Gelsenkirchen, Essen, Düsseldorf, Frankfurt, Köln, Mönchengladbach und weiteren Städten vor allem eher gruselig – ist doch der Zusammenhalt der offensichtlich schlagkundigen Männer und Frauen die pure Islamfeindlichkeit, etwas unter dem Deckmäntelchen des Engagements gegen „Salafismus“ verschleiert.

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Siehe auch: „Die Rechte“ unterstützt Hooligans

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Nazikonzert in Finowfurt verboten

„Inforiot“ berichtet:

INFORIOT — Das für Sams­tag ange­kün­digte Kon­zert der Neo­na­zi­rap­per A3stus in Finow­furt wird nicht statt­fin­den. Die Gemeinde Schorf­heide erlies eine ent­spre­chende Ver­fü­gung gegen das geplante — nach­träg­li­che — Som­mer­fest auf dem Gelände der Fami­lie Mann (Info­riot berich­tete).
Wie bereits nach ihrem abge­sag­ten Kon­zert im Juli ver­öf­fent­li­chen die inzwi­schen drei Neo­na­zis von A3stus — Villian051, R.a.W. und nun auch mit Evil Goat — eine kurze Mel­dung auf ihrer Face­book­seite. Trot­zig kün­di­gen sie an, noch in die­sem Jahr ein Kon­zert in Ber­lin zu veranstalten.

Kon­zert weg und Job weg

Rap­per Villain051 hat nicht nur Pech bei sei­nen Auf­trit­ten. Auch sei­nen Job als Kom­parse hat er ver­lo­ren, wie der Stö­rungs­mel­der von Zeit Online ver­kün­det. Nach Infor­ma­tio­nen des Stö­rungs­mel­ders wurde Patrick Kil­lat, wie Villain051 mit bür­ger­li­chen Namen hei­ßen soll, von sei­ner Kom­par­sen­firma gekün­digt, nach­dem seine Neo­na­zi­ak­ti­vi­tä­ten bekannt wurden.

Quelle

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Anti-Antifa vom Amt

Die „Junge Welt“ schreibt:

NSU-Prozeß: Rolle des bayerischen V-Mannes Kai Dalek gerät ins Blickfeld. Er sammelte Daten politischer Gegner und kannte engste Kameraden der Hauptverdächtigen

Anwälte der Nebenklage haben im Münchner Prozeß um die Mord- und Anschlagsserie des »Nationalsozialistischen Untergrunds« (NSU) Beweisanträge zur Verstrickung bayerischer Neonazis inklusive eines weiteren V-Mannes angekündigt. Ein »Führungskamerad« war Kai Dalek, der im Sold des Bayerischen Landesamtes für Verfassungsschutz stand. Das erklärte der Zeuge Tino Brandt, der seinerseits eine Leitungsfunktion im »Thüringer Heimatschutz« (THS) hatte. 1994 wollte der Inlandsgeheimdienst in Thüringen den damals 19jährigen Brandt für eine V-Mann-Tätigkeit gewinnen – und war damit auch erfolgreich. Den Anwerbeversuch meldete Brandt nach eigener Aussage zeitnah dem elf Jahre älteren Dalek, der als Administrator des »Thule-Netzes« eine Schlüsselfigur in der bayerischen Neonaziszene war. Das »Geheimnis« des angehenden V-Mannes blieb also im Geheimdienstmilieu.

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Das Schweigen der NSU-Helfer

Via der „Blick nach Rechts“:

Neue Dokumente belegen die gut funktionierende Vernetzung des Angeklagten Eminger bis hin zu Straftaten. Vernehmungen des Bundeskriminalamts im sächsischen NSU-Umfeld werden offenbar lax geführt, falsche Aussagen nicht widerlegt.

Der 68. Verhandlungstag im NSU-Verfahren endete am 11. Dezember 2013 um 15.24 Uhr in München. Keine zwei Stunden später winkten Polizisten einen der Angeklagten in seinem blauen Corsa von der Autobahn 93 auf die Rastanlage Pentling bei Regensburg. Der Zwickauer André Eminger, dem die Unterstützung einer terroristischen Vereinigung sowie mehrfache Beihilfe zum Mord vorgeworfen wird, pendelt zwei Mal die Woche zwischen Sachsen und Bayern, nachdem er in der ersten Zeit in einer Münchner Neonazi-Wohngemeinschaft Unterschlupf gefunden hatte.

Schnell stellte sich heraus, dass der bullige Neonazi, dessen Körper Tattoos mit Botschaften wie „Blut und Ehre“ oder „Die Jew die“ zieren, ohne Pflichtversicherung und Zulassung seines Fahrzeugs auf dem Heimweg nach Zwickau war. Eminger hatte die Gesetze missachtet und das Kennzeichen des braunen Subaru seines Schwiegervaters an den eigenen Kleinwagen montiert. Damit muss er auch schon den über 300 Kilometer langen Hinweg zurückgelegt haben.

Die rechten Familienbande scheinen zu funktionieren. André Eminger bezieht seine „Sippe“ immer wieder in Aktivitäten mit ein. Besorgt hatte ihm das Fahrzeug Zwillingsbruder Maik, ein in Brandenburg sehr bekannter Neonazi. Das Nummernschild stammte vom Vater seiner Ehefrau, das räumte er gegenüber den Beamten ein, viel mehr brauchte er allerdings nicht zu sagen.

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Komparsenfirma feuert Neonazi nach Auftritt bei “Berlin Tag & Nacht”

Der „Störungsmelder“ berichtet:

Gerade erst hat die Polizei sein Konzert in Berlin-Mitte verhindert, jetzt feuert ihn auch noch seine Komparsen-Firma. Es läuft nicht gut für den Berliner Nazirapper Patrick Killat, alias „Villain051“. Trotzdem will am kommenden Wochenende das rechtsextreme Rapduo „A3stus“ um Killat in einem einschlägigen Szenetreffpunkt im brandenburgischen Finowfurt auftreten.

Bis vor kurzem arbeitete Killat als Komparse für verschiedene Sendungen der Produktionsfirma Filmpool GmbH. Stolz posierte er auf seiner Facebookseite am Set von TV-Produktionen. Zuletzt hatte Killat am Dienstag eine kurze Gastrolle bei „Berlin Tag & Nacht“ auf RTL II. Doch damit ist nun Schluss. Auf Nachfrage von ZEIT ONLINE bestätigte ein Sprecher von Filmpool, dass es keine Zusammenarbeit mehr mit Killat geben werde. Die Firma wurde von den rechtsextremen Aktivitäten des Berliners völlig überrascht. „Von einer rechtsradikalen Gesinnung war uns zum Zeitpunkt des Drehs nichts bekannt“, betonte ein Sprecher. „Natürlich wird dieser Komparse nie wieder in einer unserer Produktionen eingesetzt.“ Die Firma wies darauf hin, dass bei über 160.000 Komparsen und Darstellern in ihrer Kartei, nicht jede Person im Detail überprüft werden könne. Auch der Sender RTL II erteilte dem Neonazi-Komparsen eine deutliche Absage: „RTL II distanziert sich in aller Form von diskriminierenden, beleidigenden oder vorverurteilenden Äußerungen“, sagte eine Sprecherin dem Störungsmelder.

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Aus für braunes Internet-Fernsehen

Der „Blick nach Rechts“ schreibt:

Unter Androhung einer Geldstrafe hat die Bayerische Landeszentrale für neue Medien dem Neonazi-Online-Sender „FSN-TV“ die Live-Ausstrahlung weiterer Sendungen untersagt.

Der von dem NPD-Aktivisten Patrick Schröder verantwortete rechtsextreme Online-Sender „FSN-TV“ aus der Oberpfalz darf künftig keine weiteren Live-Sendungen mehr ausstrahlen. Das hat die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) dem Programmverantwortlichen mit einem am vergangenen Wochenende in Kraft getretenen Bescheid mitgeteilt. Demnach ist es den Betreibern des Formats „untersagt, das audiovisuelle Angebot ‚FSN-TV’ (…) über Internet oder andere Übertragungskapazitäten für mehr als 500 zeitgleich mögliche Nutzer zu veranstalten oder linear zu verbreiten“. Zugleich verbietet die Anordnung unter den gleichen Bedienungen auch die Live-Ausstrahlung von anderen „journalistisch-redaktionell gestalteten audiovisuellen Angeboten“, die als Ersatz für die sonntags ausgestrahlte „FSN-TV“-Sendung dienen könnten.

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Kommenden Samstag: Nazikonzert in Finowfurt

Via „Inforiot“:

INFORIOT — Auf­ge­scho­ben, nicht auf­ge­ho­ben: Am kom­men­den Wochen­ende soll das jähr­li­che Som­mer­fest der Neonazi-Familie Mann nach­ge­holt wer­den. Über­li­cher­weise fand das Fest sonst — mal als DVU-, NPD– oder „Die Rechte“-Fest — um die Som­mer­son­nen­wende Ende Juni statt.
Sybille und Klaus Mann sind Vor­stand des Bran­den­bur­ger Lan­des­ver­bands der Par­tei „Die Rechte“. Für den 27. Sep­tem­ber ist nun ein Kon­zert mit dem Rap­per­duo „A3stus“ ange­kün­digt. Ein Kon­zert der Gruppe im nahe­ge­le­ge­nen Ebers­walde wurde erst im Juli nach anti­fa­schis­ti­scher Inter­ven­tion abge­sagt. Neben den Nazi­rap­pern ver­brei­ten auch Neo­na­zis der „Kame­rad­schaft Kom­mando Wer­wolf“ (KSKW) die Ein­la­dung für das Fest. KSKW war schon bei frü­he­ren Ver­an­stal­tun­gen in Finow­furt orga­ni­sa­to­risch ein­ge­bun­den. Zuletzt orga­ni­sierte die Neo­na­zi­ka­me­rad­schaft „Mär­ki­sche Skin­heads 88″ im August ein Sport­fest.

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Heidnische Strategen

Die „Junge Welt“ schreibt:

»Wo sind die Lieder gegen Allah?«: Der Neonazi Hendrik Möbus, ein Grundsatzartikel im Szenemagazin Ablaze und der Beginn einer Anschlagsserie auf Moscheen

Früher, bis etwa 2009, da kämpfte Satan gegen Jesus. Satans Jünger stellten Kreuze auf den Kopf, priesen wilde Orgien als Götzendienst – und vornehmlich in Skandinavien zündeten sie Kirchen an. Ihre Musik nannten sie »Black Metal«, bald ging daraus »National-Socialist Black Metal« (NSBM) hervor. Das Idol dieser Strömung hieß Varg Vikernes – der Sänger der norwegischen Band »Burzum« hat als verurteilter Mörder mehrere Jahre im Gefängnis verbracht. Heute überlagert ein zweites Feindbild das christliche Kreuz, nämlich der muslimische Halbmond. Von Vikernes inspirieren ließ sich auch der in Berlin lebende Thüringer Hendrik Möbus, selbst ein Star der NSBM-Szene und Betreiber des einschlägigen Versandhandels »Merchant of Death«. Auch er hat eine Freiheitsstrafe wegen Mordes verbüßt. »Wir glauben, daß Nationalsozialismus die perfekteste Synthese ist aus luziferianischem Machtwillen und neoheidnischen Prinzipien und Symbolismus«, wird Möbus in dem Standardwerk »Lords of Chaos« zitiert. Dazu passen seine Kontakte zur Unterstützerszene des »Nationalsozialistischen Untergrunds« (NSU), dessen Mord- und Anschlagsserie seit eineinhalb Jahren in München vor Gericht verhandelt wird.

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Ex-Nazi als Koch: Ist er ein Aussteiger oder nicht?

Die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet:

Er lebte in einer Nazi-WG und stand bei der Kommunalwahl auf der Liste der rechtsextremen Bürgerinitiative Ausländerstopp: Jetzt ist der Mann Koch im veganen Restaurant Max Pett. Er sagt, er ist aus der Szene ausgestiegen. Doch es bleiben Zweifel.

Es ist eine schöne Geschichte, die Daniel T. erzählt: Im „Max Pett“ habe für ihn ein neues Leben begonnen. Als er vor gut einem Jahr anfing, dort als Koch zu arbeiten, habe er zum ersten Mal erlebt, „wie Menschen jeglicher Herkunft harmonisch und im Einklang miteinander leben können“, schreibt T. auf Facebook. Das Leben, das Daniel T. früher führte und das er auch nach der Anstellung im Max Pett in seiner Freizeit noch führte, war so ziemlich das Gegenteil von harmonischem Leben im Einklang miteinander. Daniel T. wurde wegen des Baus von Sprengsätzen und wegen Volksverhetzung verurteilt, und er lebte bis zum Frühjahr dieses Jahres in einer als „braunes Haus“ berüchtigten Nazi-WG in Obermenzing.

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NPD bezieht Bundestagsbüro in Berlin

Via „Störungsmelder“:

Nach den Wahlpleiten in Sachsen, Brandenburg und Thüringen, versucht die NPD, die Parteimitglieder zumindest mit einer kleinen Erfolgsmeldung aufzuheitern. Auf seiner Facebook-Seite berichtet der frühere Parteichef und frisch gewählter Europaabgeordneter, Udo Voigt, dass er “einen Schlüssel zum Reichstag” bekommen hätte. Stolz posiert er auf Fotos mit seinem Abgeordnetenausweis vor dem Bundestagsbürogebäude in der Luisenstraße. “Die Argumente der einzigen nationalen Oppositionspartei”, würden jetzt auch “vom Bundestag aus an die Öffentlichkeit” getragen, schreibt die NPD aufgeregt in einer Pressemitteilung.

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Neonazi-Rocker-Connection

Der „Blick nach Rechts“ schreibt:

In dem 700-Einwohner Dorf Güntersen in Südniedersachsen mehren sich die Umtriebe von Neonazis. Nun soll in dem Dorf bei Göttingen ein Aufmarsch zu Ehren von Horst Wessel stattfinden.

Vor vier Jahren war im Ortsrat von Güntersen einstimmig die Resolution „Güntersen gibt Nazis keine Chance“ verabschiedet worden. Darin hieß es. „Alte und neue Nazis werden in Güntersen keine Spielwiese für ihre menschenverachtende Weltanschauung bekommen. Wir werden genau hinschauen, wenn Nazi-Sonnenwendfeiern, so genannte Führergeburtstage oder sonstige Veranstaltungen von Neonazis in Güntersen geplant oder durchgeführt werden.“ Nicht ohne Grund, denn zu diesem Zeitpunkt war das Dorf regelmäßiger Treffpunkt von Neonazis in der Region, bei einer groß angelegten Waffen-Razzia im Jahr 2009 war auch eine Wohnung in Güntersen durchsucht worden.

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„Pro NRW“-Funktionär bei Hool-Treffen

Der „Blick nacht Rechts“ berichtet:

Essen/Mönchengladbach – „Hooligans gegen Salafisten“ nennt sich eine Gruppe größtenteils rechter „Fußballanhänger“. Eines ihrer Treffen löste die Polizei am Sonntag in Essen auf. Mit dabei war ein führender „pro NRW“-Funktionär.

Dominik R. fungiert bei der rechtspopulistischen Partei als stellvertretender Vorsitzender. Im Mai wurde er in den Mönchengladbacher Stadtrat gewählt. Bei Veranstaltungen seiner Partei tauchte er des Öfteren mit weiteren Anhängern des heimischen Bundesligisten Borussia auf.

In Essen gehörte er zu den rund 80 Teilnehmern des Hool-Treffens, darunter „offenbar zahlreiche gewaltbereite Personen“, wie die Polizei berichtete: „Ein Großteil ist als Gewalttäter aus der Fußballszene bekannt.“ Sie hatten sich an verschiedenen Stellen in der Ruhrgebietsstadt versammelt, um von dort zum Hauptbahnhof zu ziehen. Unterwegs provozierten sie die Polizeibeamten mit Rufen wie „Setzt schon ‚mal Eure Helme auf“ oder „Holt die Knüppel raus“. Wie die „Rheinische Post“ berichtete, wurde R. von Polizeibeamten abgeführt, weil er die Angabe seiner Personalien verweigert habe.

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Von der Quotenforderung zum nationalen Pop

Ein Blick zurück ins Jahr 2005 mit dem grossartigen, aber leider viel zu früh verstorbenen Poptheoretiker Martin Büsser:

Kurz nach dem Mauerfall begann Deutschland, seine hässliche Fratze wieder offen zu zeigen. Anfang der 1990er verging keine Woche ohne rechtsradikale Brandanschläge auf Wohnheime und geschändete jüdische Friedhöfe. In diesem Zusammenhang rückte erstmals in die öffentliche Wahrnehmung, dass Rockmusik zunehmend zum Sprachrohr für diskriminierende, nationalistische und rassistische Inhalte geworden ist. Parolen wie »Nieder mit dem Misch-Masch-Blut, denn das tut dem Vaterland nicht gut« (Störkraft) haben den immer schon naiven Glaube erschüttert, dass Rock per se Rebellion gegen jegliche Autoritäten und damit tendenziell emanzipatorisch links sei. Die Medien reagierten auf solche Extremformen des sogenannten Rechtsrock mit Empörung, Bürger und Politiker gingen gemeinsam gegen rechte Gewalt auf die Straße, bildeten Lichterketten. Während Extremismus und rechte Gewalt nahezu einhellig abgelehnt und sehr schnell auf das stereotype Bild des pöbelnden Skinheads projiziert wurden, mehrten sich zugleich die Stimmen aus der gesellschaftlichen Mitte, die einen neuen, »normalen« Umgang mit Patriotismus und Nation forderten. Popkultur spiegelte diesbezüglich das alle kulturellen und gesellschaftlichen Bereiche durchdringende Zusammenspiel aus Fremdenangst (»Das Boot ist voll«) und Neubewertung des Nationalen wider.

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Runen und Männer, Kunst ist Kunst? oder die Normalisierung faschistischer Ästhetik in Leipzig

Ein Nachtrag zur Debatte um verschiedene Neofolk-Konzerte mit eindeutig rechten bis neonazistischen Hintergrund im vergangenen Jahr in der Leipziger „Theaterfabrik“:

Am 4. und 5. Oktober wird in der Theaterfabrik Leipzig das Festival „Runes & Men” stattfinden. Ein weiterer Anlass für einen eingehenden Blick auf die rechte Neofolkszene, ihre Netzwerke und Locations. Ein weiterer Anlass die Absage derartiger Kulturveranstaltungen zu fordern und an die gesellschaftliche Verantwortung von Kultur zu appellieren.

Nachdem in der Theaterfabrik rechtsoffenen Neofolk-Bands schon des öfteren eine Bühne geboten wurde, soll dies im Rahmen von „Runes & Men“ geballt geschehen. Schon der Name des Festivals ist Programm: „Runes & Men“ (1) ist der Titel eines der bekanntesten und beliebtesten Songs von Death in June (DIJ), die wiederum eine der zentralen rechten Neofolk-Bands ist (2). Im Refrain des Liedes heißt es u.a.: „I drink a German wine And drift in dreams of other lives And greater times“. (“Ich trinke einen deutschen Wein und schwelge in Träumen von anderen Leben und besseren Zeiten.”)

Beim ersten „Runes & Men“-Festival im Dezember 2012 in Dresden gab sich die Band mit ihren von „größeren, deutschen Zeiten“ träumenden Frontman Douglas Pearce auch selbst die Ehre (3) . Ein Jahr zuvor war die Band im Rahmen ihrer Tour zum 30. Jubiläum ebenfalls in Dresden aufgetreten, damals aber noch konspirativ organisiert. Auf solche Heimlichkeit glaubt die Szene inzwischen offenbar verzichten zu können.

In Leipzig wird Death in June zwar fehlen, doch das Line-up dürfte Fans neurechter Ideen und faschistischer Ästhetik nichtsdestotrotz hinreichend Grund zur Freude bieten. Auf der Bühne wollen sich an jenem Oktoberwochenende u.a. die Bands Sol Invictus, Darkwood und Sonne Hagal ein Stelldichein geben, Bands, die in der rechten Neofolkszene wohlbekannt und -beliebt sind. Alle drei Bands präsentierten in der Vergangenheit immer wieder ästhetische und inhaltliche Anleihen an den Faschismus, die nicht kritisch kontextuiert und kommentiert wurden. So schaffen sie eine Grauzone, die Anknüpfungspunkt sowohl für Menschen mit romantisch-antimodernen Weltbild als auch für Neonazis ist. Musik und Bühnenshows verschaffen diesen Identifikations- und Vergemeinschaftsungsangebote – von elitären Überlegenheitsphantasien bis hin zu reaktionären und autoritären Utopien.
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Rechte Parallelwelten

Das „Antifa Infoblatt“ schreibt:

Gegen Masseneinwanderung, gegen den Bau von Minaretten und für die „Ausschaffung krimineller Ausländer“. Die Abstimmungsinitiativen der rechtspopulistischen Schweizer Volkspartei (SVP) lassen Neonazis nur wenig Raum, sich inhaltlich zu profilieren. Nicht zuletzt deshalb drängt die rechte Szene in die Klandestinität.

In einer denkbar knappen Abstimmung votierte die Mehrheit der Schweizer WählerInnen am 9. Februar 2014 für ein Ende der „unkontrollierten Immigration“ aus den EU-Staaten. Der Erfolg des SVP-Referendums „Gegen Masseneinwanderung“ wurde von rechten und rechtspopulistischen Parteien in ganz Europa begrüßt:

„Phantastisch“, triumphierte Geert Wilders von der niederländischen „Partei für die Freiheit“. „Die Grenzen gehören dem Volk“, posaunte Marine Le Pen vom französischen Front National in Richtung Brüssel. Und AfD-Chef Bernd Lucke forderte „auch in Deutschland ein Zuwanderungsrecht zu schaffen, das auf Qualifikation und Integrationsfähigkeit der Zuwanderer abstellt und eine Einwanderung in unsere Sozialsysteme wirksam unterbindet.“

Spätestens jetzt erkannten auch 70 Neonazis die Brisanz des Themas und trafen sich am Wochenende nach der Abstimmung zu einer unangemeldeten Demonstration in Solothurn. Sie vermummten sich mit weißen Theatermasken, entzündeten Fackeln und marschierten hinter einem Transparent mit der Parole „Asylanten Raus!“ durch die Stadt. Wie bei ähnlichen Aktionen deutscher Neonazis wurde der Auftritt gefilmt und online verbreitet.

Die Nacht-und-Nebel-Aktion ist exemplarisch für die rechte Szene in der Alpenrepublik. Im September 2014 haben Neonazis in Bern, einer davon mit Combat 18 T-Shirt, ein von Linken besetztes Haus gestürmt, die BewohnerInnen angefriffen und das Mobiliar zerstört.1 Die Unfähigkeit, sich inhaltlich zu profilieren und deutlich von der SVP abzugrenzen, wird durch martialisches Auftreten kaschiert. Denn konspirativ geplante Aufmärsche bieten zumindest eine Lebenswelt, die sich vom ordnungspolitischen Image der SVP abhebt.

Rechtsrocker…

Das Gleiche gilt für klandestin organisierte Rechtsrock-Konzerte. Hier hat sich vor allem die Blood & Honour-Sektion Zürich einen Namen gemacht. Am 21. September 2013 organisierte diese in Ebnat-Kappel im Kanton St. Gallen ein Konzert mit mehreren hundert Gästen aus ganz Europa. Anlass war der 20. Todestag der Rechtsrock-Legende Ian Stuart Donaldson. Neben der Schweizer Band Amok traten mit P.W.A. aus Estland, Chingford Attack aus England und Sniper aus Finnland Bands auf, die dem international agierenden Blood & Honour-Netzwerk zugerechnet werden.
Interessanterweise konnte die Veranstaltung ohne Intervention der Behörden stattfinden, obwohl der auflagenstarke Tages-Anzeiger im Vorfeld über das geplante Konzert berichtet und sogar den Schleusungspunkt bekannt gemacht hatte. Es darf also nicht überraschen, dass Neonazis aus dem süddeutschen Raum gemeinsam mit Blood & Honour Zürich auch zum 125. Geburtstag von Adolf Hitler ein Konzert organisieren konnten.

Es fand am 19. April 2014 im französischen Oltingue, nur wenige Kilometer vom Euroairport Basel-Mulhouse entfernt, statt. Das Line-Up war so hochkarätig, wie es sich die Rechtsrock-Szene nur wünschen konnte. Mit den US-amerikanischen Blue Eyed Devils konnten sogar die Gründerväter des neonazistischen Genres Hatecore für die Veranstaltung gewonnen werden. Daneben traten die deutschen Bands Kraftschlag, Legion of Thor, Heiliger Krieg und Tätervolk auf. Auch die finnische Band Sniper spielte wieder.

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