Bayreuther plante Flucht des NSU

Via „Nordbayerischer Kurier“:

“Bayreuth. Dass die Burschenschaft Thessalia zu Prag in Bayreuth Neonazis ein Zuhause gibt, ist jetzt bestätigt. Nach Kurier-Informationen lebte mit Mario B. eine der zentralen Figuren des rechtsradikalen Thüringer Heimatschutzes ab 1997 jahrelang im Verbindungshaus der Burschenschaft. Damit gibt es auch eine Verbindung nach Bayreuth zum NSU-Terror. … Der Rechtsextremist Mario B. war zwischen 1997 und 2009 immer wieder im Verbindungshaus der Thessalia gemeldet. “

Weiter bei Nordbayerische Kurier.

Share and Enjoy:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email
  • Google Bookmarks
  • Identi.ca
  • RSS
  • MySpace
  • PDF

Internationale rechte Klänge in Schottland

Der „Blick nach Rechts“ berichtet:

17.10.2014 – Großbritannien (Bathgate) – In der schottischen Grafschaft West Lothian sollen am 1. November zum wiederholten Mal rechtsgerichtete Hooligan- und Skinrockklänge zu sehen und hören sein.
Schon seit Anfang März wird die internationale Konzertveranstaltung bereits beworben, anfangs noch konkret für die 15 000-Einwohner-Stadt Bathgate in besagter Grafschaft, inzwischen nur noch lokalisiert als West Lothian. Das Verwirrspiel mit der Örtlichkeit ist nicht neu und wurde mit einem internationalen Konzertwochenende Mitte Juni bereits einmal betrieben, als unter insgesamt zwölf Bands auch die Bremer Rechtsrocker von „Endstufe“ aufspielten.

Diesmal werden „Kategorie C – Hungrige Wölfe“, ebenfalls aus Bremen, propagiert. Dazu sollen erstmals in Europa „Offensive Weapon“ aus den USA auftreten. Ferner beworben werden „Stato Asociale“ (Italien) sowie die drei britischen Bands „Hooligan UK“, „Code 1“ und „Skinfull Coventry“. Letztere wollen am Wochenende zuvor auch beim „Noise of Germany“-Konzert in Ostdeutschland auftreten. (bnr.de berichtete) Nach Informationen des Vereins Miteinander e.V. soll der Event am 25. Oktober in Halle/Saale stattfinden.

Weiter

Share and Enjoy:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email
  • Google Bookmarks
  • Identi.ca
  • RSS
  • MySpace
  • PDF

NSU-Prozess: Der schweigsame „Hammerskin“

„Spiegel-Online“ schreibt:

„Brüder schweigen …bis in den Tod“: Dieser Spruch auf dem Pullover eines Angeklagten sorgte für Unruhe beim NSU-Prozess. Ein Mitglied der Neonazi-Organisation „Hammerskins“ wollte als Zeuge dann auch nicht über seine Gesinnungsgenossen reden.

München – Die Anhörung des Zeugen gestaltete sich äußerst zäh: Das Oberlandesgericht München hat sich im NSU-Prozess vergeblich bemüht, ein mutmaßliches Mitglied der konspirativen „Hammerskins“ zu Aussagen über die Neonazi-Organisation zu bewegen. Nach einer langen, teils hitzigen Debatte zwischen den Prozessparteien verzichtete das OLG auf Fragen zu diesem Thema. Für Aufsehen sorgte ein Spruch auf dem Kapuzenpullover des Angeklagten André E.: „Brüder schweigen“ – und darunter in kleineren Lettern – „…bis in den Tod“.

Nebenkläger Yavuz Narin beantragte, das Kleidungsstück zu inspizieren. E. habe damit möglicherweise den Zeugen beeinflussen wollen. Zudem sei der Spruch einer neonazistischen Terrororganisation in den USA entlehnt, „auf die sich die ‚Hammerskins‘ geradezu religiös berufen“, sagte Narin. Auch die Bundesanwaltschaft sah die Gefahr der Zeugenbeeinflussung und wertete das Symbol zudem als „Statement“ des Angeklagten, der damit seine rechtsextreme Gesinnung zur Schau stelle. Die Verhandlung wurde unterbrochen und der Angeklagte E. mit seinem Kleidungsstück fotografiert.
Die „Hammerskins“ sind eine militante Organisation amerikanischer Neonazis. Sie sind auch in mehreren europäischen Staaten einschließlich Deutschland organisiert.

Weiter
Siehe auch: NSU-Prozess: Rechte Brüder schweigen
151. Tag im NSU-Prozess: Eine Lektion für den Skinhead

Share and Enjoy:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email
  • Google Bookmarks
  • Identi.ca
  • RSS
  • MySpace
  • PDF

Reihenweise Einzeltäter – Die Behörden verhindern die Aufklärung des NSU-Netzwerks

Via „NSU-Watch“:

Deutsche Behörden wollen trotz aller Erkenntnisse an dem Glaubenssatz des neonazistischen Einzeltäters festhalten. Damit wird die Aufklärung der Taten behindert und die Aufdeckung der weiterhin aktiven Nazistrukturen unterbleibt.

Am 26. September 1980 tötete ein Sprengsatz am Haupteingang des Oktoberfestes in München 13 Menschen; 211 Erwachsene und Kinder wurden zum Teil lebensgefährlich verletzt. Für das bayerische Landeskriminalamt und den Generalbundesanwalt galt der beim Attentat ebenfalls getötete Bombenleger Gundolf Köhler von Anfang an als Einzeltäter – trotz seiner Verbindungen zur Wehrsportgruppe Hoffmann und trotz zahlreicher Indizien und Zeug_innenaussagen, die auf weitere Beteiligte an dem schwersten Terroranschlag in der Geschichte der Bundesrepublik hindeuten.

Zeitgleich zum 34. Jahrestag des Attentats hat nun der Nebenklägervertreter Werner Dietrich einen Antrag auf Wiederaufnahme der Ermittlungen beim Generalbundesanwalt in Karlsruhe gestellt – unter Verweis auf eine Zeugin, die am Tag nach dem Oktoberfestattentat im Schrank eines Neonazis Waffen und gedruckte Nachrufe auf Gundolf Köhler entdeckt hatte. Zu diesem Zeitpunkt war Köhlers Name noch nicht veröffentlicht worden. Die Zeugin wandte sich an die Polizei und wurde dort aber abgewiesen.

Weiter

Share and Enjoy:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email
  • Google Bookmarks
  • Identi.ca
  • RSS
  • MySpace
  • PDF

Nazi-Angriff auf Fußballfans in Berlin

Der „Störungsmelder“ berichtet:

Am gestrigen Abend ereignete sich im Berliner Stadtteil Köpenick ein gewaltsamer Nazi-Übergriff auf Fans des Berliner Traditionsvereins Tennis Borussia. Etwa 40 Anhänger des Charlottenburger Sechstligisten befanden sich auf dem Heimweg mit der Tram von einer Partie gegen den Köpenicker SC, als zwei Neonazis beim Aussteigen einen Teil der Gruppe gezielt mit Pfefferspray attackierte. Zuvor skandierten die Angreifer „Sieg Heil“.

Mindestens drei Tebe-Anhänger erlitten Augenreizungen und Verletzungen der Schleimheute. Die Betroffenen mussten notärztlich behandelt werden. Auch weitere Mitreisende berichteten von Atemwegsproblemen. Nach Angaben von Augenzeugen soll der Tram-Fahrer vergeblich versucht haben die Angreifer am Aussteigen zu hindern. Die Täter konnten unerkannt fliehen. Nach Aussagen der anwesenden Polizeikräfte, die unmittelbar durch den Straßenbahnfahrer gerufen wurden, sollen die Videoaufnahmen der Sicherheitsüberwachung geprüft werden.

Immer wieder geraten Untertstützer der „Veilchen“ ins Fadenkreuz von Neonazis. Der Verein, der in dieser Saison den Aufstieg in die Oberliga anstrebt, ist bekannt für sein gesellschaftliches Engagement gegen Homophobie und Rechtsextremismus.

Weiter

Share and Enjoy:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email
  • Google Bookmarks
  • Identi.ca
  • RSS
  • MySpace
  • PDF

Taten und Worte – Neonazistische „Blaupausen“ des NSU

„NSU-Watch“ schreibt:

Seit der Selbstenttarnung des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) im November 2011 sind umfangreiche Bezüge zwischen Beate Zschäpe, Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos und ihres Netzwerks von mutmaßlichen UnterstützerInnen zu gut organisierten Strukturen von „Blood & Honour“, „Hammerskins“ und „Ku-Klux-Klan“ bekannt geworden. Ohne die umfangreiche logistische Hilfe dieser Strukturen hätte die rassistische Mordserie des NSU wahrscheinlich nicht stattfinden können. Allerdings wurden Zschäpe, Böhnhardt und Mundlos im Untergrund nicht nur mit Waffen und Pässen aus der Neonaziszene versorgt. Mit ihren Taten verwirklichten sie Konzepte, die seit den 1980er Jahren in europäischen und US-amerikanischen Neonazikreisen diskutiert, für die geprobt und die letztendlich auch in anderen Ländern ausgeführt wurden.

Neonazistische Konzepte für den bewaffneten Kampf

Verschiedene Konzepte und Handlungsanweisungen für den bewaffneten Kampf kursierten seit den 1980er Jahren in der deutschen und internationalen Neonaziszene. Verbreitet wurden Schriften, die sich unter anderem auf die Organisation „Werwolf“ im historischen Nationalsozialismus bezogen und gemäß diesem Vorbild zum Untergrundkampf und gezielten Sabotageakten aufriefen.[2] Hinzu kamen die gescheiterten Bemühungen, die NSDAP in Deutschland wiederzubeleben und in einen quasi legalen bewaffneten Kampf zu treten. Darüber hinaus kursierten Handlungsanweisungen und Konzepte, die einen „leaderless resistance“ – einen „führerlosen Widerstand“ – propagierten. „Handbücher“, Traktate, Romane und kürzere Diskussionsbeiträge in Skinhead-Fanzines wurden gedruckt und zigfach kopiert, verbreitet unter Ladentischen und auf Konzerten, im Internet veröffentlicht sowie per Hand von Kamerad zu Kameradin weitergeben. Dabei war der Rechtsterrorismus übrigens nie eine ausschließliche „Männerangelegenheit“[3].

Weiter

Share and Enjoy:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email
  • Google Bookmarks
  • Identi.ca
  • RSS
  • MySpace
  • PDF

Hooligans als selbst ernannte Salafistenjäger

Via „Zeit Online“:

Gewaltbereite Fußballfans aus verfeindeten Fanlagern verbrüdern sich gegen radikale Islamisten. Unterstützt werden sie von rechtsextremen Parteien. VON OLAF SUNDERMEYER

Vor einigen Tagen noch wehten weiße Fahnen mit dem schnauzbärtigen Konterfei von PKK-Führer Abdullah Öcalan über den Stufen vor dem Kölner Dom. Bei einem Protest von Sympathisanten der hierzulande verbotenen marxistischen Arbeiterpartei Kurdistans, der sich gegen den IS-Terror richtete. Bald wird der Protest aus einer anderen Richtung kommen. Für den 26. Oktober wollen Rechtsextremisten auf der berühmten Domplatte gegen radikale Islamisten demonstrieren. Unter dem Banner der neu gegründeten Initiative HoGeSa, Hooligans gegen Salafisten.

Der Sportsoziologe und Fanforscher Gunter A. Pilz aus Hannover fand dafür bereits den Begriff der „temporären Kampfgemeinschaft“. Hooligans aus unterschiedlichen Fanlagern, die sich eigentlich feindselig gegenüberstehen, solidarisieren sich. Diese würde solange währen, wie man den gemeinsamen Feind nicht besiegt habe.

Seit dem vergangenen Jahr schmieden rechtsextreme Hooligans aus Baden-Württemberg und dem Ruhrgebiet im Verborgenen diese Allianz. Virtuell, über ein verdecktes Internetforum. Unter dem Motto „Deutsche, die sich was trauen“ entwickelte sich die islamfeindliche Hetze und die Wut auf in Deutschland lebende radikale Islamisten und Salafisten zu dem Entschluss, gemeinsam zu handeln.

Weiter

Share and Enjoy:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email
  • Google Bookmarks
  • Identi.ca
  • RSS
  • MySpace
  • PDF

Leipzig und Dresden: Rechte Dark Wave – Konzerte

„Indymedia Linksunten“ berichtet:

Ein kurzer Hinweis. Am nächsten Wochenende sollen in Leipzig diverse Dark Wave Bands auftreten: Fire + Ice, Rome, Of The Wand And The Moon, Die Weisse Rose, Spiritual Front, OWLS, Jasmin Ramsden, Jordan Reyne. (xxx.facebook.com/RunesMenFestival)

Organisiert wird dieses „Runes & Men Festival“ wieder von der „Equinoxe Organisation“ in Leipzigs „Theater Fabrik Sachsen“, einem notorischen Auftrittsort rechter Industrial- und Dark Wave Bands.
Auf eindeutig rechten Internet-Seiten wird für die Konzerte in Leipzg geworben. Einige der Bands sind rechts, rechtsaffin oder sind in der Vergangenheit immer wieder aufgefallen mit rechten Bands und auf rechten Konzerten zu spielen.

Die „Equinoxe Organisation“ (xxx.facebook.com/EquinoxeOrg und xxx.equinoxe-organization.com) will auch am Samstag den 13. Dezember 2014 in Dresden ein Konzert mit Death in June, Solblot und Camerata Meolanense veranstalten.

Auf ihrer Facebook-Site nutzt die „Equinoxe Organisation“ ein abgewandeltes Hakenkreuz als Banner.

Weiter
Siehe auch: Runen und Männer, Kunst ist Kunst? oder die Normalisierung faschistischer Ästhetik in Leipzig
Dernière Volonté: Rechtes Konzert in Berlin-Friedrichshain

Share and Enjoy:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email
  • Google Bookmarks
  • Identi.ca
  • RSS
  • MySpace
  • PDF

Der Zeuge mit dem „Bums“

„Zeit Online“ schreibt:

Im NSU-Prozess tritt ein schmallippiger Zeuge auf. Jan W. verweigerte die Aussage. Er soll der Terrorzelle eine Waffe besorgt haben. Einen entscheidenden Hinweis von ihm hatte die Polizei ignoriert.

Es war eine drastische Szene, die ein Zeuge vor einigen Monaten Ermittlern des Bundeskriminalamts schilderte: Am Rande eines Gerichtsverfahrens in Berlin kurz nach der Jahrtausendwende hätten die NSU-Mitglieder Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt ihrem Bekannten Jan W. eine Knarre an den Kopf gehalten. Er solle „aufpassen, wem er was erzähle“, hätten sie ihm gedroht. W. war damals Produzent der bekannten Rechtsrock-Band Landser. Deren Mitglieder wurden bei dem Prozess als Volksverhetzer verurteilt.

Die Drohung mit der Pistole wirkt wie eine sehr spezielle Art von Mundlos und Böhnhardt, ihrem Kameraden Danke zu sagen. Denn der soll dem Trio aus den beiden Männern und Beate Zschäpe im Jahr 1998 eine Waffe besorgt oder das zumindest versucht haben. Sie könnte bei einem der 15 Raubüberfälle zum Einsatz gekommen sein, mit denen der NSU seinen Lebensunterhalt im Untergrund verdiente.

1998, da waren Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt gerade vor der Polizei geflüchtet, weil Fahnder in einer Garage von Beate Zschäpe Sprengstoff sichergestellt hatten. Mit dem bestens in der rechtsextremen Szene verdrahteten W. aus Chemnitz hatten sie einen der wertvollsten Helfer auf ihrer Seite. Auch nach dem Vorfall in Berlin hat W. die Terrorzelle nach Ansicht der Bundesanwaltschaft weiter unterstützt, gegen ihn läuft ein Ermittlungsverfahren.

Weiter

Share and Enjoy:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email
  • Google Bookmarks
  • Identi.ca
  • RSS
  • MySpace
  • PDF

Die neue Vogtei von Köpenick

„Publikative.org“ berichtet:

Der NPD-Europaparlamentarier Udo Voigt eröffnet am Samstag in der NPD-Parteizentrale ein neues Bürgerbüro. Nach dem Aus für die Fraktion in Dresden dürfte er seinen Einfluss in der Partei damit weiter ausbauen.

Nach den Wahlniederlagen in Sachsen und Thüringen steht die NPD vor einem Scherbenhaufen. In Thüringen wurden die Kassen für den Wahlkampf geplündert, in Sachsen brach ein Großteil der Infrastruktur zusammen. Probleme, die der ehemalige NPD-Vorsitzende Udo Voigt derzeit nicht kennt. Als fraktionsloser Abgeordneter sitzt er nun im Europaparlament – und kann aus dem vollen Schöpfen.

Weiter

Share and Enjoy:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email
  • Google Bookmarks
  • Identi.ca
  • RSS
  • MySpace
  • PDF

Antifa verhindern Konzert

Via „Berner Zeitung“:

Rechtsrock oder nicht? Am Samstag hätte in der Bar-Racuda in Radelfingen die Band «Von Glas zu Glaz» auftreten sollen. Die Antifa wurde aktiv, nun ist das Konzert abgeblasen.

Am Mittwoch hat Rolf Nobs das Konzert vom nächsten Samstag kurzfristig abgesagt. «Dabei wollten wir einfach nur Musik hören», erklärt der Löwen-Wirt aus Radelfingen, der neben seiner Dorfbeiz auch die Bar-Racuda führt und dort regelmässig Bands auftreten lässt. Die Popgruppe Pegasus mit Frontmann Noah Veragut war da oder Musicstar-Gewinnerin Katharina Michel – ihnen sollten nun die vier Musiker der Band «Von Glas zu Glaz» folgen.

Indizien wie «Indiziert»

So weit, so unverdächtig – wenn «Von Glas zu Glaz» nicht offen mit den Böhsen Onkelz sympathisieren würde und diese ihrerseits nicht im Verdacht stünden, trotz aller anderweitigen Beteuerungen problematischen Rechtsrock zu bieten. Und wenn bei «Von Glas zu Glaz» nicht zwei Brüder aus Burgdorf mit einschlägiger Vergangenheit aktiv wären: Cédric und Alexander Rohrbach machten ab 2001 als Teil der rechtsgesinnten Band Indiziert Schlagzeilen.

Vor diesem Hintergrund schlugen die Aktivisten der Antifa am Mittwoch Alarm. Es könne nicht sein, dass eine als familienfreundlich gepriesene Bar Personen aus der rechten Szene eine Plattform biete, schrieben sie mit Blick auf das Konzert in Radelfingen. Ungeachtet dessen, dass das Gericht die «Indiziert»-Texte seinerzeit zwar als geschmacklos, nicht aber als Verstoss gegen das Schweizer Antirassismus-Gesetz wertete.

Bar-Racuda-Betreiber Nobs bekam trotzdem kalte Füsse. Er distanziere sich klar von jeder rechtsextremen Gesinnung, begründete er den Entscheid, «Von Glas zu Glaz» auszuladen. Der Kontakt zur Band sei über den ihm bekannten Sänger gelaufen, von Cédric und Alexander Rohrbach dagegen habe er nichts gewusst. Nochmals: «Wir lassen uns in keine politische Ecke drücken.»

Weiter
Siehe auch: Konzert wegen Faschismus-Vorwurf abgesagt
Onkelznacht abgesagt, weil die Band angeblich der rechten Szene angehört

Share and Enjoy:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email
  • Google Bookmarks
  • Identi.ca
  • RSS
  • MySpace
  • PDF

„Lunikoff“ bei Der Rechten

„Endstation Rechts“ schreibt:

Zuletzt war es verhältnismäßig ruhig um die Neonazi-Partei Die Rechte. Gestern aber fanden sich nach Parteiangaben rund 100 „Kameraden“ zusammen, um einem Liederabend des Ex-„Landser“-Sängers Michael Regener beizuwohnen. Außerdem stellte sich der Vorstand des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen derweil der Wiederwahl – und wurde erwartungsgemäß bestätigt.

In diesen Tagen scheint der frühere Frontmann der als kriminellen Vereinigung eingestuften Neonazi-Band „Landser“, Michael „Lunikoff“ Regener jede Möglichkeit eines Live-Auftritts zu nutzen. In knapp zehn Tagen steht ein Konzert im Thinghaus in Grevesmühlen auf dem Programm. Ziel dürfte sein, den Absatz seiner kürzlich erschienenen Doppel-CD „Über die Zeiten fort“ anzukurbeln. Versammelt sind auf dem bei „WB Records“, einer offiziell von der Frau des NPD-Kaders Thorsten Heise geführten Plattenfirma, veröffentlichten Tonträger 28 Lieder, die zuvor auf verschiedenen Samplern erhältlich waren.

Die Länge des neuen „Machwerkes“, nämlich 88 Minuten, dürfte genauso bewusst gewählt sein wie das Cover: Der abgebildete Wehrmachts-Soldat stimmt – abgesehen von kleinen Details – mit dem auf dem ersten „Landser“-Demo-Tapes überein. Auf der indizierten Kassette „Das Reich kommt wieder“ waren berüchtigte Songs wie „Arische Kämpfer“, „Schlagt sie tot“, „Nigger“ oder „Kanacke verrecke“ vertreten.

Heute seien die Texte des Neonazi-Barden „gemäßigter“, heißt es in einem Veranstaltungsbericht der Splitterpartei Die Rechte. Deren Dortmunder Kreisverband hatte eigenen Angaben zufolge am Dienstag einen „Balladenabend“ mit Regener organisiert. 100 braune Musik-„Fans“ sollen dem auf einer parteinahen Internetseite veröffentlichten Artikel zufolge der Einladung gefolgt sein. Darüber hinaus versuchten die Veranstalter, Infomaterialien an die Frau oder den Mann zu bringen. Ebenfalls erhältlich waren zusätzlich Sturmhauben oder Pfefferspray, wie ein dort abgebildetes Foto vermuten lässt. Alles, was der „friedfertige“ Straßenkämpfer braucht. Selbst das passende Outfit war zu haben: die gelben „T-Hemden“ der Neonazi-Bürgerwehr „Stadtschutz Dortmund“.

Weiter

Share and Enjoy:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email
  • Google Bookmarks
  • Identi.ca
  • RSS
  • MySpace
  • PDF

Neonschwarz – Unser Haus

Share and Enjoy:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email
  • Google Bookmarks
  • Identi.ca
  • RSS
  • MySpace
  • PDF

Zum wiederholten mal Rechtsrockkkonzert in Halle (Saale)

„Indymedia Linksunten“ berichtet:

Am 25.10.2014 sollen „Skinfull“ (England), „Bakers Dozen“ (Schottland), „Roials“ (Dresden), „The Aids“ (England) und „Bombecks“ (Eisenach) vor einem Publikum von „patriotisch“ bis neonazistisch in Halle auftreten. Es ist anzunehmen, dass das Konzert, wie schon vorangegangene Veranstaltungen, beim „Underdogs MC“ im „Uhrenwerk“ in Ammendorf (Tiefe Str. 7) stattfinden wird.

Die auftretenden Bands zeichnen sich dadurch aus, keinerlei Berührungsängste mit Neonazis zu haben. Wenn auch die Texte nicht eindeutig rechte Propaganda enthalten, werden Neonazis als Publikum akzeptiert, Linke und „die Antifa“ jedoch als Feind gesehen. Entsprechend kommen auch immer wieder neonazistische Ausfälle auf Konzerten dieser Bands vor.

Der Veranstalter Ronny macht aus seiner rechten Gesinnung keinen Hehl und hetzt fleißig bei Facebook gegen Linke und Gegner*innen seiner Konzerte. So nahm er auch am Neonazievent „Skinheadparty“ am 28.06.2014 in Nienhagen bei Halberstadt, bei dem Neonazis aus unterschiedlichern Ländern zu einer internationalen Auswahl von Rechtsrockgruppen feierten, teil. Schließlich spielten dort auch seine Freunde von der Rechtsrockband „Pitbullfarm“ aus Schweden.

09.11.2013:

„Pitbullfarm“ (Schweden), „Open Violence“, „Roials“ (Dresden), „The Morons“ (Würzburg)

08.02.2014:

„Tattooed Motherfuckers“ (Großbritannien), „Forbidden Rage“ (Schweden), „Headcase“ (Belgien), „Rampage“ (Magdeburg)

17.05.2014

„Condemned 84“ (England), „Schusterjungs“ (Weißenfels), „The Riot“ (Tschechien), „Rien ne vas plus“ (Magdeburg)

Quelle
(mehr…)

Share and Enjoy:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email
  • Google Bookmarks
  • Identi.ca
  • RSS
  • MySpace
  • PDF

D: RechtsRock-Konzert am 18. Oktober im “Rhein-Ruhrgebiet”

Via „NRW Rechtsaußen“:

DÜSSELDORF – Für ein RechtsRock-Konzert am 18. Oktober wird derzeitig via Flyer im Internet u.a. auf “Rock Against Communism”-Pages geworben. Stattfinden soll es im “Rhein-Ruhrgebiet”, nähere Infos können über eine E-Mail-Adresse angefordert werden. Angekündigt werden die Bands “Sleipnir” (NRW), “Frontfeuer” (Brandenburg), “Wolfsfront” (Saarland) und “Blindfolded” (Niederlande).
Das Konzert steht unter dem Motto “Wunderbare Jahre”, Titel eines “Sleipnir”-Songs. Ob das Konzert in Zusammenhang mit dem ebenfalls am 18. Oktober stattfindenden Neonazi-Aufmarsch in Wuppertal steht, ist nicht bekannt.

Quelle

Share and Enjoy:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email
  • Google Bookmarks
  • Identi.ca
  • RSS
  • MySpace
  • PDF

Rechtsextremer Richter war beim VS registriert

„Publikative.org“ berichtet:

Für den Verfassungsschutz wird die Affäre um einen rechtsextremen Richter zunehmend unangenehm. So lagen durchaus Informationen über Maik B. vor, er war im internen Informationssystem des Geheimdienstes gespeichert.

Wie der Störungsmelder berichtet, war die Information, dass Maik B. Jura studierte im „Nachrichtendienstlichen Informationssystem“ (NADIS) der Verfassungsschutzämter in Deutschland, registriert. Eine Recherche im verfassungsschutzinternen Informationssystem hätte demnach wohl ausgereicht, um die berufliche Qualifikation B.s zu erfahren, heißt es.

Bevor B. seine Stelle als Amtsrichter antreten konnte, absolvierte er nach Informationen von Zeit-Online-Störungsmelder sein Vorbereitungsjahr für die Stelle am Kammergericht Berlin. Dies bestätigt auch das Kammergericht den Kollegen: „Herr B. hat sein Referendariat beim Kammergericht absolviert und in Berlin sein 2. Staatsexamen abgelegt“, so die zuständige Pressesprecherin. Bei der Einstellung für das Referendariat kam es in Berlin nicht zu einer näheren Überprüfung.

Die tiefen Verstrickungen von B. in die Neonazi-Szene zeigten sich dem Bericht zufolge auch 2012, als der Musiker gegen die Durchsuchungs- und Beschlagnahmungsanordnung im Zuge des Verbots der „Widerstandsbewegung in Südbrandenburg“ vorging. Vertreten wurde B. damals vom Szeneanwalt Wolfram Nahrath. Nahrath war bis 1994 Vorsitzender der heute verbotenen Wiking-Jugend und ist bis heute ein beliebter Redner auf bundesweiten extrem rechten Veranstaltungen. Dass B. ausgerechnet Nahrath als Anwalt beauftragte, scheint alles andere als ein Zufall.

Weiter
Neonazi-Sänger in Robe

Share and Enjoy:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email
  • Google Bookmarks
  • Identi.ca
  • RSS
  • MySpace
  • PDF

Anarchist Academy – Weltweit

Share and Enjoy:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email
  • Google Bookmarks
  • Identi.ca
  • RSS
  • MySpace
  • PDF

Kirchheim weiter Treffpunkt bundesdeutschen Neonazisszene (III.Weg Parteitag)

„Thueringen-rechtsaussen.net“ berichtet:

Egal ob Rechtsrock oder Parteitage – Der Fachwerkhof in Kirchheim ist in den letzten Jahren ein bundesdeutsches Zentrum der Neonaziszene geworden. Am 27. September fand der Gesamtparteitag der Neonazi-Partei „III. Weg“ in Kirchheim statt.Kirchheim bleibt mit hoher Frequenz weiterhin der sichere Rückzugsraum für die bundesdeutsche Neonaziszene, wenn es um Großveranstaltungen mit bis zu 200 Personen geht. Wie wir berichteten, fand am vergangenen Samstag ein Neonazi-Konzert in Kirchheim statt. Bereits am vorangegangenen Wochenende (27. September 2014) konnte sich – von der Öffentlichkeit nicht wahrgenommen – die Neonazi-Partei der „III. Weg“ in Kirchheim treffen und einen „Gesamtparteitag“ abhalten. Rund 80 Neonazis waren dazu nach Kirchheim gereist. Natürlich gab es auch verschiedene „Informations- und Verkaufsstände“ der Neonazi-Szene, die auch den gesicherten und nicht-öffentlichen Einkauf ermöglichten. Der Parteivorsitzende Klaus Armstroff eröffnete den Parteitag in Kirchheim und bedanke sich zunächst für die zurückliegenden Wahlkämpfe. Neben Armstroff war es vor allem Matthias Fischer aus Fürth, der auch beim Parteitag als bestimmende Figur auftrat. Fischer machte deutlich, dass die Ausrichtung des „III. Weges“ neben der Teilnahme an Wahlen und dem „Kampf um die Straße“ besonders bei kulturellen Aktivitäten gesehen wird. Nach dem offiziellen Ende des Parteitages gab es mehrere Schulungen bzw. Seminare für die angereisten Aktivisten. Unter anderem: „Transparentgestaltung“, „Steuererklärung“ und „Erste Hilfe“. Zum Abschluss spielte der Neonazi-Liedermacher „Torstein“ (Thorsten Hering aus Sangerhausen) rund zwei Stunden vor den angereisten Neonazis.”

Quelle
Siehe auch: Zwei Neonazi-Konzerte am Wochenende (3./4.10.) in Thüringen geplant

Share and Enjoy:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email
  • Google Bookmarks
  • Identi.ca
  • RSS
  • MySpace
  • PDF

Hessen: Rechtsterroristische Tendenzen

Teil 1: Ein Technischer Dienst als Partisanentruppe gegen den Kommunismus

Bereits in den ersten Jahren der jungen Bundesrepublik agierte in Hessen mit dem „Technischem Dienst“ (TD) eine terroristische Organisation, die von alten NS-Offizieren durchsetzt war. Der 1950 in Frankfurt gegründete TD war eine klandestine Unterorganisation des antikommunistischen „Bundes deutscher Jugend“ (BDJ).

Während sich der BDJ (nach Eigenaussagen 17.000 Mitglieder) nach außen in die Tradition der bündischen Jugend stellte, bereiteten sich die etwa 130 Mitglieder des TD auf einen Partisanenkampf vor. Diesen sollten die zahlreich im TD vertretenen ehemaligen Offiziere der „Luftwaffe des Heeres“ und der „Waffen-SS“ im Falle einer sozialistischen Regierungsübernahme oder eines Einmarsches sowjetischer Armeen in die BRD starten. Geleitet wurde der TD von Paul Lüth, einem ehemaligen Mitglied der „Waffen-SS“. Der Auftrag zum Aufbau des TD stammte jedoch vom US-amerikanischen CIA. Dieser versorgte den TD mit Geld (bis zu 50.000 Mark monatlich), Waffen und Bomben zur Durchführung von Brückensprengungen und Sabotageakten. Auch zahlreiche namhafte Firmen, wie Bosch, Salamander, Reemtsma, Coca-Cola und Sarotti sollen laut Geheimdienstangaben zu den Geldgebern gehört haben. Gleiches gilt für das Bundesministerium für Gesamtdeutsche Fragen.

Weiter

Share and Enjoy:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email
  • Google Bookmarks
  • Identi.ca
  • RSS
  • MySpace
  • PDF

„Kategorie C“ kündigt Konzert im Raum Trier an

Via „Störungsmelder“:

Die extrem rechte Hooliganband „Kategorie C – Hungrige Wölfe“ hat ein Konzert für den 5. Dezember im „Raum Trier“ angekündigt. Seit Anfang Oktober bewirbt die Band zwei Nikolaus-Festivals zusammen mit „Pitbullfarm“, „The Firm“ und „Tattooed Mother Fuckers“. Neben der Veranstaltung im Raum Trier will Kategorie C am 6. Dezember im Raum Ruhrpott-West auftreten. Seit einigen Jahren versucht die Band regelmäßig in Rheinland-Pfalz Konzerte durchzuführen. Für die Region Trier ist es jedoch die erste Ankündigung.

Wo genau die Veranstaltung im stattfinden wird, ist noch unklar. Dem Presseamt der Stadt Trier liegen auf Anfrage des Störungsmelders noch keine Informationen zu dem Konzert vor. Dies verwundert jedoch nicht. Es ist unwahrscheinlich, dass die Veranstaltung in Trier selbst stattfinden wird. Die Band weist darauf hin, dass man das Konzert „nur mit dem Auto“ erreichen könne. Dies lässt keinen eindeutigen Schluss auf den Veranstaltungsort zu. Auch ein Grenzübertritt nach Luxemburg ist daher nicht auszuschließen.

Weiter

Share and Enjoy:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email
  • Google Bookmarks
  • Identi.ca
  • RSS
  • MySpace
  • PDF


Referer der letzten 24 Stunden:
  1. search.babylon.com (6)
  2. google.com (597)
  3. recherche-nord.com (8)
  4. yahoo.com (5)
  5. nienhagen-rechtsrockfrei.org (3)
  6. bing.com (6)