Absage an NPD-Thüringentag

„Deutschland today“ berichtet:

Meiningen (tk) – Das Landratsamt Schmalkalden-Meiningen hat dem geplanten Thüringentag der nationalen Jugend eine Absage erteilt. Die Großveranstaltung der rechtsextremen NPD mit über 3.000 Teilnehmern hatte am 09. Juni 2012 in Meiningen stattfinden sollen. Doch nun haben die Veranstalter eine Verbotsverfügung des Landratsamtes erhalten.

Der zuständige Fachbereich für Ordnung und Sicherheit unter der Leitung des Meininger Stadtrates und Bauausschussvorsitzenden Harald Bernhard sah in der geplanten Großveranstaltung im Wesentlichen zwei Probleme. Diese sind zum Einen die gemeldete Teilnehmerzahl von 3.500 Personen und zum Anderen die Lautstärke der geplanten Konzerte. Der Thüringentag der nationalen Jugend war ursprünglich für zwei Veranstaltungsorte in Meiningen angemeldet worden – den Volkshausplatz und den Parkplatz an der Großmutterwiese.

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18.5.2012 Tommyhaus/Berlin: Obstrusive, Feine Sahne Fischfilet, Halbstark und Frei Schnauze!

Ein Konzerttipp fürs Wochenende:

Zeit mal wieder die politische Keule zu schwingen! Mit wem ginge das besser als mit diesen drei offensiven, knallharten und ordentlich prügelnden HC/Punk-Bands:

OBTRUSIVE (HC-Punk, Ravensburg/München)
FEINE SAHNE FISCHFILET (AFA Punk, Rostock)
FREI SCHNAUZE! (Politcore, Berlin)
HALBSTARK (Politpunk, Berlin)

Mit lecker Katerbekämpfung, Cocktails und mehr!!!

Location: Tommyhaus

Eintritt: NUR 5,- EUR!!!

Präsentiert von keinem und niemand.

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Kein „Rock für Deutschland“? Gera ändert Nutzungssatzung des Veranstaltungsgeländes

„Endstation Rechts“ schreibt:

Das Open Air Festival „Rock für Deutschland“ hat sich zu einer festen Institution im Kalender eines jeden musikliebenden Neonazis entwickelt. Der zehnten Auflage, die diesen Jahr wieder in Gera stattfinden soll, möchte der Stadtrat nun einen Riegel vorschieben.

Längst gehört das „Rock für Deutschland“ zu den am besten besuchten Rechtsrock-Konzerten in Deutschland. Hunderte Neonazis finden sich in der thüringischen Stadt Gera ein, um den hasserfüllten Texten bekannter Neonazi-Bands und den Hetzreden führender Kader zuzuhören. Ohnehin gehört der Freistaat zu den beiebtesten Orten rechtsextremistischer Konzertveranstalter. Mit dem Eichsfeldtag versucht nun auch Thorsten Heise, ehemaliges Mitglied im NPD-Bundesvorstand, seinen eigenen Event hochzuziehen. Bislang aber mit vergleichsweise geringem Erfolg.

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Revolutionary Metal: Anarchist / Libertarian Communist metal bands

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No homezone for the greyzone!


Quelle: RASH Stuttgart

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Solidarische Grüße an Smily von RASH Hannover & Support!


Quelle

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Faschistische Ästhetik? Zum Umgang mit der Ästhetisierung des Faschismus in Subkultur und Mainstream

Ein Veranstaltungstipp:

Eine Podiumsdiskussion im Rahmen der Reihe: „Grauzone(n) – Diesseits des Neonazismus“

Sonnenrad, Kruckenkreuz, SS-Totenköpfe und -Uniformen, Bezüge auf faschistische Denker wie Julius Evola oder Miguel Serrano – anlässlich des Wave-Gotik-Treffens sowie einzelner Neofolk-Konzerte gab es zuletzt wieder häufiger Diskussionen über die rechte Schlagseite der „Schwarzen Szene“ und anderer Subkulturen. Entsprechende Kritik von außen wird von Veranstalter_innen und Szene-Protagonist_innen zumeist mit dem Verweis auf das eigene unpolitische Selbstverständnis abgetan. In den Kanon der Abwehrstrategien gehören ebenfalls die Enthistorisierung und Entkontextualisierung von Zeichen, Symbolen, Personen oder Ereignissen des Nationalsozialismus – mit Verweis auf die Freiheit der Kunst.

Handelt es sich bei all dem also nur um ein provokantes Spiel mit zu Recht tabuisierten Codes und Ideologien? Wie unpolitisch ist die auf eine vergemeinschaftende Entidividualisierung abzielende Inszenierung faschistischer Ästhetik? Welche Bezüge bestehen zwischen subkulturellen und Mainstream-Diskursen? Und wie lassen sich solche kulturellen Formen und Praktiken angemessen kritisieren, wenn auf pauschalisierende „Nazi“-Vorwürfe wie auch auf unpolitische Grenzziehungen gemäß der staatlichen Extremismustheorie verzichtet werden soll?

Es diskutieren:
• Michael Wehren (Theaterwissenschafler, Uni Leipzig)
• David Begrich (Arbeitsstelle Rechtsextremismus Magdeburg, Miteinander e.V.)
• Juliane Nagel (Aktionsbündnis „Leipzig nimmt Platz“)
Moderation:
• Stefan Kausch (FKR)

21.05.2012
Diskussions-
Veranstaltung

19:00 Uhr

Leipzig
Centraltheater, Rangfoyer
Bosestraße 1, 04109 Leipzig

Mehr Infos: FKR-Diskussionreihe: Grauzonen – diesseits des Neonazismus

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„Ragnarok, Vinland Warriors und Blood & Honour“

Einen sehr gut recherchierten Übersichtsartikel über die kanadische „Blood & Honour“-Szene möchten wir euch an dieser Stelle nicht vorenthalten – leider jedoch nur auf französisch:

Mise-à-jour mai 2012 : Nous avons complètement refait l‘article sur le Ragnarok Crew. De nombreuses informations ont été ajoutés sur les membres de ce groupuscule clairement néo-nazi. Nous avons donc décidés de re-poster l‘article.

Ragnarok (ou Ragnarok Vinland) est un gang de rue de „skinheads“ clairement néo-nazis. L‘équipe de Québec Facho-Watch a pu répertorier près d‘une trentaine de membres connus.
Avant la création de Ragnarok, ils ont fait parlé d‘eux à Amos cause de leur violence contre tout ce qui est gauchiste, punk, ou anti-nazi. Selon les informations trouvés sur la page Facebook de plusieurs membres, le Ragnarok s‘auto-proclame la branche québécoise de Combat 18 (un organisation néo-nazi internationale qui est en fait la branche armée du Blood & Honour).

Les membres de Ragnarok s‘identifie souvent sous l‘acronyme RFFR – Ragnarok Forever, Forever Ragnarok, inspiré du slogan des Hammerskins, un groupuscule international de boneheads proche du Ku Klux Klan.

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Captain Gips & Johnny Mauser – NaziFreieZone

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‘Black metal’ musician elected to Greek Parliament with anti-immigrant political party

Die griechische Presse berichtet über die Black Metal Band „Naer Mataron“:

Giorgos Germenis was one of 21 members of the Golden Dawn party, often associated with neo-Nazis and fascism, elected to the Greek Parliament. He’s a member of a black metal band — a type of music associated with dark, violent themes and satanism. He’s not your typical politician.

The election to parliament of a bass player from the Greek Black Metal band Naer Mataron has the Greek media scrambling to find connections between facism and heavy metal.

Chaos, as Greeks like to say, is a Greek word. And Greeks might agree that the election of a Black Metal musician to a country’s legislature does not bode well for political stability. This is the band that everyone in Greece is talking about these days.

Giorgos Germenis will represent the Golden Dawn political part and the Greater Athens district in parliament. He’s known by the stage name “Kaiadas.” That’s the chasm in ancient Sparta where children were thrown to their deaths after being judged unfit to meet the rigors of Spartan life.

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„Rock für Deutschland“ für den 07. Juli in Gera geplant

Das „Netz gegen Nazis“ berichtet:

Zum zehnten Mal in Folge plant die NPD eine als politische Veranstaltung getarnte Rechtsrockveranstaltung in Gera. Als Termin wird Samstag, der 07. Juli beworben.

In enger Anbindung an die sog. „freien Kräfte“ soll Rock für Deutschland wieder einmal die Bühne für rechtsradikale Propaganda bieten. Bei den angekündigten Bands handelt es sich Gruppen, die zum Teil in Verfassungsschutzberichten benannt werden oder deren Alben indiziert wurden (dtoday). Beworben werden aktuell als Redner der Ex-NPD-Bundesvorstzende Udo Voigt, Matthias Fischer, Patrick Wieschke, Dieter Riefling und Karl Richter. Als Bands sind angekündigt: Max Resist, Oidoxie, Tätervolk, Words of Anger, Exzess (lautgegennazis).

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„Borussenfront“-Jubiläum in Dortmunder Diskothek?

„NRW rechtsaußen“ berichtet:

DORTMUND – Wie dem Dortmunder Antifa-Bündnis* aus Neonazi-Szenekreisen bekannt wurde, will die rechte Dortmunder Hooligangruppierung „Borussenfront“ am Mittwoch, 16. Mai, ihr 30-jähriges Bestehen feiern: nicht an irgendeinem abgelegenen Ort, sondern in einer Diskothek mitten in der Dortmunder Innenstadt.

Die „Borussenfront“ war in den 1980er Jahren eine der bekanntesten Hooligangruppierungen bundesweit. Ihre Mitglieder prügelten sich nicht nur an Spieltagen mit gegnerischen Fans, sondern gingen auch außerhalb des Stadions auf Migranten los. Auch optisch bezog die Gruppe deutlich Stellung: Die Dortmunder Hooligans benutzten immer wieder NS-Symbole wie die Runenschrift oder den SS-Totenkopf, etwa auf ihren Zaunfahnen oder T-Shirts.

SS-Siggi

Dass dabei nicht nur ein Wille zur Provokation, sondern auch eine durchaus ernst gemeinte politische Einstellung zum Ausdruck kam, lässt sich am besten an der Person Siegfried Borchardt zeigen, der lange Zeit einer der führenden Köpfe der „Borussenfront“ war: „SS-Siggi“ war Mitbegründer der neonazistischen „Kameradschaft Dortmund“ und fungierte früher in der Dortmunder Neonaziszene als Anmelder von zahlreichen Demonstrationen.

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Das Terrortrio NSU und Blood-and-Honour: Blut-und-Ehre-Mörder aus Jena

Die „taz“ schreibt:

Der NSU hatte nicht nur Kontakt zur Blood-&-Honour-Bewegung, sondern war womöglich Teil des militanten Netzes. 1998 rechneten Fahnder sie zum „harten Kern“.

BERLIN taz | Es ist nur ein kurzer Satz in dem internen Schreiben des Thüringer Landeskriminalamts, doch er wirft ein neues Licht auf die erfolglose Suche nach den Neonazis des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU). Im September 1998, ein Dreivierteljahr nach dem Abtauchen des Trios, schrieb das für die Zielfahndung zuständige Dezernat 12 des LKA: die drei gehörten „zum harten Kern der Blood-&-Honour-Bewegung“ in Jena.

Das hätte auch die Bundesbehörden aufhorchen lassen müssen, die in die Suche eingebunden waren. Denn in dem militanten, internationalen Neonazinetzwerk wurde genau zu dieser Zeit der Untergrundkampf propagiert. „Die Patrioten von heute müssen sich auf den größten aller Kriege, den Rassenkrieg, vorbereiten“, hieß es schon 1996 in einem Heft der „Blood & Honour Division Deutschland“. Fast zeitgleich zum ersten NSU-Mord im September 2000 wurde der deutsche Ableger von „Blood & Honour“ verboten.

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16.-19.5. Wenn Frankfurt, dann umsGanze! Barrio Anticapitalista auf dem Blockupy-Camp

Für ein Ende der Gewalt

Der europäische Kapitalismus soll mit immer brutaleren Maßnahmen saniert werden. Trotzdem greift die Krise weiter um sich, nach Griechenland steht Spanien vor dem Kollaps. Widerstand hatte es bislang schwer, denn die Proteste waren nationalstaatlich gespalten. Mit den europaweiten Krisenprotesten 2012 soll sich das ändern.

Rückblick: Am 31. März fand der europaweite Aktionstag M31 – European Day of Action against Capitalism statt. In über 40 Städten wurde mit Demonstrationen, Kundgebungen und Versammlungen ein Zeichen gegen neoliberale Krisenpolitik und das Elend des globalen Kapitalismus gesetzt. Der Aktionstag war ein erster Schritt, antikapitalistische Kritik über Ländergrenzen hinweg zu vernetzen. In Deutschland fand die zentrale Demonstration mit über 6ooo Teilnehmenden in Frankfurt am Main statt. Am Rande der Demonstration kam es zu direkten Aktionen gegen Institutionen kapitalistischer Disziplinierung: den Sitz der EZB, eine Arbeitsagentur, eine Leiharbeitsfirma und die Stadtwache.

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Rostock: Das war das “Riot In My Heart”-Festival

Bereits am Freitagnachmittag war in der Doberaner Straße zu merken, dass an diesem Wochenende im Peter-Weiss-Haus ein besonderer Termin lockte. Die ersten weit gereisten Gäste machten sich, vollbepackt mit Rucksack und Schlafsäcken, auf die Suche nach dem Veranstaltungsort. Am Abend begann dann das erste antifaschistische “Riot In My Heart”-Festival. Es gab 12 Bands auf zwei Bühnen, einige Stände, veganes Essen und nicht zu vergessen das besondere Ambiente des Freigartens, ein kleines grünes Fleckchen mitten in der Stadt. Nun sind die Lichter im großen Saal des Peter-Weiss-Haus wieder an, nun ist die Bühne wieder leer. Die letzten leeren Flaschen werden eingesammelt und Müll zusammengekehrt. Ton und Lichttechnik werden abgebaut. Kombinat-Fortschritt sprach kurz mit einem sichtlich ermüdeten aber glücklichen Menschen aus dem Organisationskreis des Festivals.

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Hamburg: AufMUCKEn gegen Nazis

Alerta! Alerta Antifascista!…

..so schallte es am 05. Mai über das Schulterblatt vor der Roten Flora. Wir waren selbst einfach nur baff, wieviele Leute gekommen sind
und was für ein super Nachmittag das für uns alle war! Alerta! Alerta Antifascista!…

..so schallte es am 05. Mai über das Schulterblatt vor der Roten Flora. Wir waren selbst einfach nur baff, wieviele Leute gekommen sind
und was für ein super Nachmittag das für uns alle war!

Wir als Vorbereitungskreis möchten uns ganz herzlich bei allen bedanken, die dieses Open Air Konzert möglich gemacht habe: Allen voran den Acts, der Moderation, der Technik und insgesamt den vielen, vielen helfenden Händen vor, während und nach dem Open Air Konzert.
Ohne euch hätten wir dieses Riesenevent nie auf die Beine stellen können! Und bedanken wollen wir uns natürlich auch bei euch -unserem
genialen Publikum- einfach, weil es super viel Spaß gemacht hat mit euch!

Doch natürlich war diese Veranstaltung für uns kein Selbstzweck – sondern der groß angelegte Start zur Mobilisierung gegen den drohenden Neonaziaufmarsch am 2. Juni 2012 in Hamburg.

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Dortmunder Nazis: Combat-18-Zelle versorgte sich mit Waffen

„Der Westen“ schreibt:

Marco G. ist immer der dürre Nazi mit den großen Füßen. Er hasst Juden und Ausländer und trägt immer große Schuhe. Auf dem Foto der Neonazi-Band „Weisse Wölfe“ zielt er mit einer Pistole in das Gesicht des Betrachters. Trotz Vermummung wollen ihn die Verfassungsschützer an seinen Schuhkartongroßen Stiefeln erkennen. Die Band singt: „Am Tag der Rache wollen wir euch bluten sehn.“

Marco G. ist eine der zentralen Figuren in der rechtsextremen Szene Dortmunds. Er spielt in Nazis-Bands und hält die Kontakte in die internationale Szene des rechten Hasses. Doch damit nicht genug. Nach Recherchen der WAZ soll er zudem an der Gründung einer terroristischen Vereinigung in Dortmund beteiligt gewesen sein. Nach Informationen aus dem Umfeld des Verfassungsschutzes hat sich die Gruppe Waffen beschafft und für den Kampf trainiert. Nur mit Glück ist der große Knall einer rechtsradikalen Gewaltorgie in Dortmund ausgeblieben.

Das ganze beginnt vor über zehn Jahren. In der rechtsextremen Szene Dortmunds verbreitete sich die Theorie der Turner-Tagebücher. Dabei handelt es sich um eine Ideologie des aggressiven Rassenhasses. Die Turner-Tagebücher propagieren den bewaffneten Kampf. Rechtsradikalen Aktivisten des neonazistischen „Blood & Honour“-Netzwerkes in ganz Europa und den USA beziehen sich auf die Hassschrift.

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Frittenbude – Einfach nicht leicht


Via

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Ungebetene braune Gäste in Haselbach

„InSüdthüringen.de“ berichtet:

Haselbach – Nachdem ihr das Abhalten ihres Parteitages in Großschwabhausen bei Jena untersagt wurde, ist die Landes-NPD kurzfristig nach Haselbach ausgewichen. Hier tagen die Rechtsextremen heute im Kulturhaus.

Haselbach – Das Kulturhaus Haselbach geriet in den vergangenen Jahren bereits öfter in den Fokus der Aufmerksamkeit – als Nazi-Treffpunkt. Hier wurde nicht nur die „Kameradschaft Lauscha“ gesichtet, vor vier Jahren – am 18. Juli 2009 – sollte hier auch ein Rechtsrock-Konzert stattfinden. Neben den Szene-Bands „Bloodline“ und „Sköll Dagaz“, die Verbindungen zu NPD-Strukturen aufweisen, war damals auch eine Überraschungsband angekündigt. Jedoch wurde die Konzertveranstaltung von der Polizei aufgelöst.

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Hakenkreuze und MG

Die „Frankfurter Rundschau“ berichtet:

Sieben Anklagen liegen gegen Neonazi vor

Es wird noch etwas dauern, bis die Hauptverhandlung gegen den Rechtsextremen Patrick W. aus Echzell beginnt. Grund ist eine weitere Anklage gegen den 26-Jährigen, die beim Landgericht Gießen eingegangen ist, wie Sprecherin Beate Bremer der FR mitteilte. Es müsse nun geprüft werden, ob diese mit den übrigen anhängigen Verfahren zusammengefasst werden könne. Zudem habe die Verteidigung, die den Empfang der Anklage bestätigte, nun Zeit, Stellung zu nehmen.

Verstöße gegen das Waffengesetz und gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz seien Inhalt der neuen Anklage, so Bremer. Konkret handle es sich um ein Maschinengewehr sowie um eine Pistole, einen Revolver und einen Schießkugelschreiber, die W. ohne Erlaubnis besessen haben soll. Damit liegen mittlerweile sieben Anklagen gegen ihn vor. Fünf davon wurden von den Amtsgerichten Friedberg und Büdingen an das Landgericht überstellt. Zwei gingen direkt ans Landgericht: neben der jüngsten auch die „Ursprungsanklage“, so Bremer. Diese dreht sich um Drogen.

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