WELT| ZAHLTE DER STAAT FÜR AFRIKA-TRIP VON V-MANN BRANDT?

Die „Welt“ schreibt:

Tino Brandt, V-Mann des Verfassungsschutzes, war tief in die internationale Neonazi-Szene verstrickt. Das belegen bisher unbekannte Fotos von der Reise einer rechtsextremen Gruppe nach Südafrika.

Der junge Mann auf dem Bild reckt ein Gewehr in den Himmel, trägt eine Sonnenbrille und ist von Männern umgeben, die meist eine Glatze haben und ebenfalls Waffen präsentieren. Wehrsport in der Wüste. Aufgenommen wurde das Bild 1999 in Südafrika, und der Sonnenbrillenträger ganz links auf dem Foto ist ein alter Bekannter von Polizei und Geheimdiensten: Tino Brandt, Gründer der NSU-Vorläuferorganisation Thüringer Heimatschutz (THS) und bis zum Mai 2001 V-Mann des thüringischen Verfassungsschutzes. Zurzeit sitzt er in Untersuchungshaft, weil er mit Kinderpornos gehandelt haben soll.

Die Bilder belegen, dass Brandt mit Waffen umgehen konnte und dass er Verbindungen in die internationale Neonazi-Szene pflegte. Und sie werfen die Frage auf, was die Sicherheitsbehörden von den militanten Eskapaden ihres V-Manns wussten. Möglich ist, dass Brandt das teure Flugticket aus der Staatskasse bezahlt wurde, um an Informationen über die Szene am Kap zu kommen.

Der Nebenklage-Anwalt im Verfahren gegen die mutmaßliche NSU-Terroristin Beate Zschäpe, Alexander Hoffmann, ist überzeugt, dass Brandt die Szene in Richtung bewaffneter Kampf radikalisierte. Und zwar „im Auftrag und mit Geld des Verfassungsschutzes“, so Hoffmann gegenüber der „Welt am Sonntag“.

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Berlin: Polizei verhindert Rechtsrock-Konzert in Mitte

Die „BZ“ berichtet:

der Oranienburger Straße sollte am Samstagabend ein Rechtsrock-Konzert stattfinden. Die Polizei griff ein, ließ den Club schließen.

Samstag, 21 Uhr, in Mitte: Auf der Oranienburger Straße tummeln sich zwischen türkischen Restaurants und Pizzerien viele Touristen aus dem Ausland, hiesiges Party-Volk – und Rechtsradikale!

Den Polizeifahndern fallen allerdings die Neo-Nazis auf. Darunter sind auch bekannte Mitglieder einer rechtsgerichteten Band. Die Männer wollten in der Oranienburger Straße die Räumlichkeiten des früheren Central Club Berlin betreten.

Weiter: http://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/polizei-verhindert-rechtsrock-konzert-in-mitte

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Verwundbarer Musiker und Tättowierer

„Inforiot“ berichtet:

Quelle: antifaschistische recherchegruppe frankfurt (oder)

Frank­furt (Oder) — Unter der Über­schrift „Tin­ter­ste­cher muss blu­ten“ berich­tete das Nach­rich­ten­por­tal gegenrede.info Anfang August von einem Straf­be­fehl über 2.000 Euro gegen einen Frank­fur­ter Neo­nazi. Die­ser hatte auf sei­nem Facebook-Profil einen anti­se­mi­ti­schen Spruch und ein Hit­ler­por­trät veröffentlicht.

Dabei han­delt es sich um den 51-jährigen Mario Mül­ler. Der Inha­ber des Tattoo-Studios „Ink under the Skin“ und Mit­glied der Kame­rad­schaft Kom­mando Wer­wolf (KSKW) ist in der Ver­gan­gen­heit schon des öfte­ren durch neo­na­zis­ti­sche Äuße­run­gen bzw. Sym­pa­thien für den Natio­nal­so­zia­lis­mus auf­ge­fal­len. Mehr als ein­mal berich­te­ten wir über ihn. Inzwi­schen hat er aber sein Facebook-Profil etwas auf­ge­räumt. Neben zahl­rei­chen Bil­der von Täto­wie­run­gen fin­den sich kaum noch ein­deu­tig extrem rechte Äuße­run­gen. Den­noch heißt dies kei­nes­wegs, dass Mario Mül­ler sich von neo­na­zis­ti­schen Gedan­ken­gut ent­fernt hat. Er scheint nur etwas vor­sich­ti­ger gewor­den zu sein.

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The Riffs – Peter Gunn

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NSU-Mordserie: Bundestag befragt Hamburgs Verfassungsschutzchef

Das „Hamburger Abendblatt“ schreibt:

Bei den Beratungen zur NSU-Mordserie hofft der Innenausschuss in Berlin durch Torsten Voß auf „Informationen aus erster Hand“ zu einer CD, die schon 2006 in der Neonazi-Szene kursierte.

Hamburg. Das Titelbild der Datei zeigt eine Pistole. Und eine Aufschrift: „NSU/NSDAP“. Laut Begleittext handelte es sich bei dem Datenträger um „die erste umfangreiche Bilddaten-CD des Nationalsozialistischen Untergrunds der NSDAP (NSU)“. Ein Informant des Hamburger Verfassungsschutzes hatte die auf einer DVD abgespeicherten Dateien im Februar der Behörde übergeben. Seit Bekanntwerden der DVD hat die bundesweite Debatte über Verbindungen des rechtsterroristischen NSU zu Mitgliedern der Neonazi-Szene an Fahrt zugenommen.

Am 24.September soll nun der Chef des Hamburger Landesamts für Verfassungsschutz (LfV), Torsten Voß, im Innenausschuss des Bundestags Auskunft geben über die Datei und deren Herkunft. Denn der Hamburger Informant hatte die DVD nach eigenen Angaben 2006 zugeschickt bekommen – von Thomas R., Deckname „Corelli“, V-Mann des Bundesamts für Verfassungsschutz. Er starb überraschend wenige Wochen nach Bekanntwerden der DVD, laut Polizei erlag er seiner Diabeteskrankheit. Fest steht, dass R. Kontakte zur Thüringer Neonazi-Szene hatte, aus der Ende der 1990er-Jahre der NSU erwuchs, der für zehn Morde verantwortlich sein soll. „Corelli“ konnte zur DVD nie befragt werden. Es bleiben Spekulationen über dessen Tod. Und es bleibt der Informant.

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Lifestyle für Veget-Arier – jung, hip, rassistisch

Via „Die Welt“:

Bloß ein brauner Sommertrend? Wenn sich Nazi mit Hipster trifft, entsteht der Nipster. Der neueste Zombie im Katalog der Modetorheiten macht im Netz und auf der Straße mobil. Eine Popkulturgeschichte.

Göring zu Hitler: „Mein Führer, dieser Versailler Vertrag ist nicht mehr zu ertragen. Das deutsche Volk ist ausgeblutet, verarmt und verzweifelt.“ Hitler rückt seine Ray-Ban zurecht, streicht sich das T-Shirt mit ironischem Aufdruck („Organic Germanic“) glatt und setzt eine kokette Miene auf: „Na und? Dafür tragen nun alle diese über-schicken Vintage-Klamotten.“

Der Witz stammt aus dem Comic „Hipster Hitler“. In ihrem vor zwei Jahren auf Englisch erschienen Buch zeichnen James Carr und Archana Kumar den „Führer“ als ein introvertiertes Modeopfer, den Zweiten Weltkrieg als eine Auseinandersetzung entgegengesetzter Schnurrbart-Moden und den Nationalsozialismus als einen Lifestyle genozidal veranlagter Veget-Arier.

Der schwarze Humor, mit dem sie sich der braunen Vergangenheit nähern, beruht auf der Zusammenführung zweier gegensätzlicher Attitüden: dem humorfreien Pathos der NS-Ideologie aus dem Zeitalter der Extreme mit der post-ideologischen und radikal-narzisstischen Hipster-Mentalität des frühen 21. Jahrhunderts, in der Selbstironie zur Grundhaltung geronnen ist.

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NPD-Aktivist plant Gegenkonzert zu Forst-Rock in Jamel

Die „Welt“ berichtet:

Schwerin/Jamel (dpa/mv) – Das Musikfestival «Jamel rockt den Förster» gegen rechte Gewalt und Intoleranz muss sich erneut auf Störgeräusche einstellen. Der NPD-Aktivist Tino Streif hat nach Angaben der Kreisverwaltung in Wismar bei den Kommunalbehörden für Samstag ebenfalls eine Musik-Veranstaltung angemeldet. Vor rund 150 Gästen sollen mehrere Bands spielen. Da das Konzert auf Streifs Privatgrundstück in Jamel (Nordwestmecklenburg» stattfinde, sei es zwar anzeige- nicht aber genehmigungspflichtig, sagte ein Sprecher des Landratsamtes.

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Bizarrer Nazi-Roman soll NSU-Plan verraten

„Hajo Funke“ schreibt auf seinem Blog:

Hat das NSU-Trio seine Serie von zehn Morden und zwei Sprengstoffanschlägen allein geplant und ausgeführt oder gab es eine übergeordnete Struktur mit einem strategischen Plan? Die Ermittler gehen bisher davon aus, dass das Trio die Taten allein beging. Das aber will das Oberlandesgericht (OLG) München im Prozess gegen Beate Zschäpe und vier Mitangeklagte jetzt offenbar kritisch hinterfragen.

Alle Videos zum NSU-Prozess finden Sie hier

Denn das Gericht hat vor der Sommerpause ein ungewöhnliches Beweismittel in den NSU-Prozess eingeführt, das ab der nächsten Sitzung am 4. September im Prozess erörtert wird – einen Roman, der auf mehrfache Weise mit dem NSU verknüpft ist. Verblüffend sind vor allem personelle Verflechtungen zwischen dem Autor und dem NSU-Umfeld, die eine ganz andere Vermutung nahelegen könnten: dass nämlich das Trio in eine weit verzweigte, womöglich internationale Struktur eingebunden gewesen sein könnte.

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(mehr…)

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NSU überwachte Umfeld seiner Wohnung in Zwickau

Via „Fakt“:

Das rechtsextreme Terrortrio NSU hat seinen letzten Unterschlupf in der Zwickauer Frühlingsstraße mit Überwachungskameras ausgestattet und Bewegungen vor dem Haus und der Wohnung gefilmt. Das zeigen Videos der Kameras, die dem ARD-Magazin FAKT zugespielt wurden. Das Material befand sich auf einer Computer-Festplatte, die bei der Explosion des Wohnhauses zerstört und vom Bundeskriminalamt (BKA) aufwändig rekonstruiert wurde. Auf den Videos ist unter anderem Matthias D. aus dem sächsischen Johann-Georgenstadt zu sehen, auf dessen Namen der Mietvertrag für die Wohnung lief. Sie zeigen unter anderem einen Besuch von D. am 18. Dezember 2010. D., bei dem er von Beate Zschäpe herzlich begrüßt und in die Wohnung eingelassen wird. Sie tragen gemeinsam Einkäufe in die Wohnung des Trios und bringen Plastik-Pfandflaschen weg.

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Ausführlicher Artikel zu Matthias D. auf „Blick nach Rechts“: Der NSU-Quartiermacher

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Maid Of Ace – Bone Deth

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Erinnern im Abseits

Die „Jungle World“ berichtet:

Am 22. August 1980 ermordeten Mitglieder des rechtsextremen Terrornetzwerks »Deutsche Aktionsgruppen« zwei Menschen in einem Hamburger Wohnheim für Flüchtlinge. Eine Initiative organisierte erstmals eine Gedenkveranstaltung.

Am östlichen Hafenrand, vor dem Amedia Hotel, zwischen Ikea, Sattelschleppern und Bahngleisen gedachten am vergangenen Sonnabend rund 50 Menschen Ngoc Nguyên und Anh Lân Dô. Sie legten Blumen nieder und verharrten eine Minute in Schweigen, nachdem ein damaliger Bewohner des Flüchtlingswohnheimes über die Unmöglichkeit gesprochen hatte, das Erlebte zu vergessen. Zum Abschluss der Kundgebung führte er die Teilnehmer auf die Rückseite des heutigen Hotels und zeigte ihnen das Fenster, dessen Scheibe am 22. August 1980 kurz nach Mitternacht eingeschlagen worden war. Drei Ein-Liter-Molotowcocktails landeten zwischen zwei Metallbetten. Darin schliefen der 22jährige Nguyên und der 18jährige Lân Dô, erst wenige Monate zuvor waren sie aus Vietnam geflohen. In den Zimmern neben ihnen wohnten rund 200 Asylsuchende aus Afghanistan sowie Boat People aus Vietnam. An die Wand ihrer Unterkunft in der Halskestraße schmierten die Täter mit roter Farbe »Ausländer raus!«.

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NSBM-Nazis in Berlin geoutet

Wir dokumentieren den folgenden Bericht von „Indymedia Linksunten“:

n der Nacht bekamen einige Berliner Neonazis des NSBM-Netzwerks Besuch von Antifas. Nach der Veröffentlichung einer Broschüre zu Berliner Strukturen des National Socialist Black Metal informierten Antifas Anwohner über ihre Neonazi-Nachbarn.

Gestern erschien auf www.antifa-berlin.info eine Informationsbroschüre zum Berliner Netzwerk der Black Metal Nazis. Die Broschüre kann hier heruntergeladen werden: https://www.antifa-berlin.info/recherche/634-broschre-das-netzwerk-der-berliner-black-metal-nazis

Antifas nahmen dies zum Anlass, die umliegenden Anwohner darüber zu informieren, wer da in ihrem Wohnumfeld lebt. Getroffen hat es die Führungsfiguren des Berliner NSBM-Netzwerkes Hendrik Möbus (Köpenicker Landstraße 124) und Christian Schöndorfer (Köpenicker Landstraße 90), die das Nazilabel „Darker than Black“ und den dazugehörigen Versand „Merchant of Death“ betreiben. Mehrere dutzend Bands aus diversen Ländern sind bei ihrem Nazilabel unter Vertrag. Erst letzte Woche brannte ihr gemeinsam genutzter Renault in der Erich-Lodemann-Straße vollständig aus: https://linksunten.indymedia.org/de/node/120937

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Neonazis ziehen vor Gericht

Via der „Blick nach Rechts“:

Einen Monat nach dem Verbot des bayerischen Neonazi-Netzwerks „Freies Netz Süd“ will die Szene jetzt die Verbotsverfügung des Innenministeriums juristisch anfechten lassen.

Mehr als ein Jahr nach der Razzia gegen das „Freie Netz Süd“ (FNS) hat das bayerische Innenministerium die Neonazi-Vereinigung am 23. Juli dieses Jahres als Nachfolgeorganisation der 2004 verbotenen Fränkischen Aktionsfront (FAF) auflösen lassen. (bnr.de berichtete) Im Zuge dieser Maßnahme wurde aber nicht nur die Vereinigung verboten und ihr gesamtes Vermögen beschlagnahmt, sondern auch der „Final Resistance“-Versand und die Immobilie in Oberprex im Landkreis Hof „zugunsten des Freistaates Bayern eingezogen“.

Nach Ansicht des Ministeriums habe das FNS seit seiner Gründung Ende 2008/Anfang 2009 vor allem die „aggressiv-kämpferischen verfassungsfeindlichen Bestrebungen“ der FAF fortgeführt und eine „klare Wesensverwandtschaft zum historischen Nationalsozialismus“ aufgewiesen. Außerdem sei bei der Auswertung der internen Konzeptpapiere des größten bayerischen Neonazi-Netzwerks auch eine „tief im Nationalsozialismus verwurzelte Ideologie und gewaltbereite Ausrichtung des ‚Freien Netz’ Süd’ und seiner Anhänger“ deutlich geworden.

Rund einen Monat später kündigt die Szene jetzt ein juristisches Vorgehen gegen die Verbotsverfügung an. Auf dem rechtsextremen Internet-Portal „Altermedia“ teilte der Neonazi Roy Asmuß im Namen der „Klägergruppe“ mit, dass gegen die „unrechtsstaatlichen Maßnahmen, Zwangsenteignungen und Beschlagnahmungen vor den zuständigen Gerichten“ geklagt werden solle. Denn „der neueste negative Höhepunkt der Verbotsmaschinerie gegen alles Nationale“, heißt es dort, werde „nicht unbeantwortet bleiben“.

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Mobit: Rechtsextreme können in Thüringen zwölf Häuser nutzen

Die „Thüringer Allgemeine“ schreibt:

Erfurt. Die Neonazi-Szene in Thüringen kann nach Einschätzung der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus (Mobit) inzwischen zwölf Häuser im Freistaat legal nutzen.

Sieben seien im Besitz von Rechtsextremen, auf weitere fünf habe die Szene über verschiedene Mietverhältnisse Zugriff, sagte Mobit-Berater Stefan Heerdegen am Mittwoch.

Jüngste von Neonazis erworbene Immobilie ist ein Geschäftshaus im Stadtzentrum Eisenach, das nach Angaben der dortigen Stadtverwaltung von einem NPD-Funktionär gekauft wurde. Die Thüringer NPD bestätigte in einer Mitteilung, in Eisenach eine Immobilie erworben zu haben. Die rechtsextreme Partei will diese als Landesgeschäftsstelle nutzen.

Quelle
Siehe auch ausführlicher: Neues braunes Haus in Thüringen

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mülheim asozial – scheiße/geil

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Wird „Bandido“-Rocker NPD-Chef?

Via der „Blick nach Rechts“:

Sascha Roßmüller, bayerischer NPD-Landesvize, könnte Nachfolger des NPD-Bundesvorsitzenden Udo Pastörs werden.

Der stellvertretende bayerische Landesvorsitzende der NPD, Sascha Roßmüller aus Rain bei Straubing in Niederbayern, ist Favorit für den Posten des Parteivorsitzenden. (siehe auch: welt-online) Im Herbst könnte der frühere Bundesvorständler der Neonazi-Partei Nachfolger von Udo Pastörs werden, dem Amtsmüdigkeit nachgesagt wird. Beim Landtagswahlkampf in Sachsen mischt der Niederbayer bereits kräftig mit. Zur Zeit soll er noch sporadisch als Mitarbeiter bei der NPD-Fraktion in Dresden beschäftigt sein.

Brisant an der Personalentscheidung ist die Tatsache, dass Roßmüller seit etwa 2009 als Mitglied des „MC Bandidos“ gilt, 2013 poste er mit seinem Chapter Regensburg vor der Kamera. Seit 2008 war Rossmüller Mitinhaber der Sicherheitsfirma „Taranis“ und verfügte eine Zeitlang wohl auch über einen Waffenschein. In der Firma wurden zeitweilig die „Bandidos-Bosse“ aus München und Regensburg beschäftigt. Im vergangenen Jahr bestätigten zuständige Verwaltungsgerichte den Entzug seiner Bewachungserlaubnis mit der Begründung, dass Roßmüller die „die körperliche Unversehrtheit Anderer nicht absolut respektiert und Akte der Selbstjustiz gegen Personen im Rockermilieu unterstützt“.

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Skandale und Laiendarsteller

Die „Jungle World“ berichtet:

Für die NPD geht es im thüringischen Wahlkampf um die Existenz. Mit einer Mischung aus Rechtsrock und Bürger­nähe versucht die rechtsextreme Partei zu punkten.

Rechtsrock an allen Orten. Ob Mitte Mai der sogenannte Eichsfeldtag in Leinefelde, »Rock für Deutschland« Anfang Juli in Gera, das »politische Festival der Nationalen« in Sondershausen oder die Kundgebung »Wir wollen Zukunft – Musik und Redebeiträge gegen den Zeitgeist« am Wochenende in Hildburghausen, die NPD und ihre Bündnispartner setzen in Thüringen auf das Mobilisierungspotential der Begleitmusik zu Mord und Totschlag. Kaum verwunderlich, die beiden Spitzenkandidaten für die Landtagswahl, die am 14. September stattfindet, sind vorbestrafte Neonazis. Patrick Wieschke aus Eisenach und Thorsten Heise aus Leinefelde treten auf den Listenplätzen eins und zwei an. Heise, bundesweit als Veranstalter von Rechtsrockkonzerten bekannt, wurde unter anderem wegen schwerer Körperverletzung verurteilt, sein Name wird auf einer Liste von Personen »mit nachgewiesenen Kontakten zu Tätern oder Beschuldigten« im NSU-Prozess aufgelistet. Wieschke saß unter anderem wegen Anstiftung zur Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion in einem türkischen Imbiss im Gefängnis. Vor zwei Jahren wurde er als Nachfolger des langjährigen Landesvorsitzenden Frank Schwerdt an die Spitze der NPD in Thüringen gewählt, einer seiner beiden Stellvertreter wurde Heise.

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Wie sich Veganer von rechts instrumentalisieren lassen

Das „Vice Magazin“ schreibt:

Vor ein paar Tagen machte ein Video die Runde durch Nachrichtensendungen und Reportageformate. Zu sehen waren zwei Typen, die unter Sturmmasken vegan kochen. Fast nur anhand von Accessoires und kurzen Bemerkungen ist zu erkennen, dass die beiden Neo-Nazis sind. Und wieder war die Welt um einen Beweis für die Existenz des ominösen „Nipsters“ reicher. Wenn man sich die Videos (es gibt mehrere) tatsächlich anschaut, bleibt irgendwie unklar, ob das ganze tatsächlich echte Neo-Nazi-Propaganda ist, oder eher ein (verdammt) schlechter Scherz. So dermaßen dämlich werden angebliche „Hipster“-Accessoires wie Club Mate und eine neonfarbene Sonnenbrille (2006 hat angerufen, es will New Rave zurück) ins Bild gebracht, dass man fast meinen könnte, es handele sich um eine vegane Folge von Sendung mit der Maus für Nazis.

Es ist natürlich klar, dass diese Videos nichts mit den meisten Veganern zu tun haben und ihr einziger Sinn ist, auf platte und dumpfe Art, neue Gesinnungsgenossen zu rekrutieren, weil man eben weiß, dass Veganer politisch interessiert und (scheinbar) irgendwie cool sind. Das wäre etwas anders, würde man diesen beiden Schwachmaten eine eigene Kochshow geben, sagen wir mal auf dem Vegan Vegetarischen Straßenfest in Berlin, dieses Wochenende. Soweit ist es Gott sei Dank noch nicht gekommen, aber leider kommen einem trotzdem einige Zweifel, wenn man sich das Line-up der Veranstaltungen, die dieses Wochenende stattfinden, mal genauer anschaut.

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Braune „Kundgebung mit „Live-Musik“

Via der „Rechte Rand“:

Etwa 300 Neonazis haben am Samstag ein Rechtsrock-Konzert im südthüringischen Leimrieth bei Hildburghausen besucht. Gegen die Veranstaltung protestierten rund 120 Nazi-Gegner.

Es war landesweit bereits die vierte „Kundgebung mit Live-Musik“ unter freiem Himmel, die Thüringer Neonazis in diesem Jahr als „Kundgebung“ angemeldet haben, tatsächlich aber auf Rechtsrock-Anhänger der rechten Szene bauen. Hieß es anfangs noch, die Veranstaltung solle nur intern beworben werden, ging Anmelder Tommy Frenck vom „Bündnis Zukunft Hildburghausen“ (BZH) recht schnell in die Öffentlichkeit. Unter dem Motto „Wir wollen Zukunft“ kündigte er neben drei Rednern fünf Bands an, die die Besucher locken sollten.

Unübersehbar war dabei die Zusammenarbeit mit dem bayrischen Neonazi und NPD-Funktionär Patrick Schröder, immerhin sollten drei der Bands bereits bei dem von ihm geplanten Konzert „Live H8 II“ im Mai dieses Jahres im bayrischen Scheinfeld auftreten. Doch das als „radikalste Konzert des Jahres“ angekündigte Event musste nach einem Verbot kurzerhand ausfallen. Nun also traten „Nahkampf“, „Terrorsphära“ und „Terrortorium“ in Südthüringen auf, die angekündigte Überraschungsband entpuppte sich als die Formation „Feindbild Deutsch“, die erst drei Wochen zuvor bei einem Rechtsrock-Festival des NPD-Funktionärs Patrick Weber in Thüringen aufgespielt hatte.

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11.7.-26.7.2014: Rechtsoffene und offen rechte Konzerte in der Übersicht

An dieser Stelle gibt es noch einen kleinen Nachtrag über die restlichen uns bekannt gewordenen Konzerte aus dem rechtsoffenen bis offen rechten Musikbereich im Juli 2014. Für uns ist der Begriff Grauzone nicht mehr genau genug, um das eindeutige Abgleiten immer grösserer – angeblich unpolitischer – Teile der Oi!- Streetpunk- und Deutschrockszene ins offen rechte Milieu (was Konzert- und Labelpolitik, Besucher*innen, Inhalte der Songs, Umgang mit offensichtlichen Nazis etc.) zu beschreiben:

10.-13.7.2014: „Gut Matheshof“/Rieden-Kreuth: „G.O.N.D. – Den Onkelz ein Fest“ mit diversen rechtsoffenen bis offen rechten Bands: „Krawallbrüder“, „Kärbholz“, „Unantastbar“, „Discipline“, „Berserker“, „9mm“, „Pro Pain“, „Varg“, „Toxpack“, „Enorm“, „Saitenfeuer“ u.a.

11.7.2014: „Underground“/Köln: Konzert mit der stark rechstoffenen Band „Discipline“ und „Aggressive“.

11.-13.7.2014: Tábor/Tschechin: „Mighty Sounds – 10 years“ – Auf dem eigentlich ansonsten aus antifaschistischer Sicht sauberen Festival trat leider auch die patriotische und rechtsoffene Oi-Band „Perkele“ auf.

12.7.2014: Lauta: „Boll och Bira Cup“ mit einem rechtsoffenen Konzert und den Bands „Turbolover“, „Roughnecks“ und „Astmatica“.

19.7.2014: „Schloss Freudenstein“/Freiberg: Rechtsoffenes Konzert mit den Bands „Kärbholz“, „Hämatom“, „Eschenbach“ u.a.

19.7.2014: „Gasthaus Krayer“/Brühl: Rechtsoffenes Konzert mit den Bands „Lost Boyz Army“ und „Wilderhagen“.

24.-26.7.2014: Speichersdorf: „Wackel Festival V“: Rechtsoffenes Konzert mit den Bands „Berserker“, „Hämatom“ u.a.

24.7.-2.8.2014: „Stephan Weidner ist der W Tour 2014“. Der „Böhse Onkelz“-Sänger auf Solotour:

24.7.2014: „Hyde Park“/Osnabrück
25.7.2014: „Music Hall“/Geiselwind
26.7.2014: „Airport“/Regensburg
28.7.2014: „Stahlwerk“/Düsseldorf
29.7.2014: „Festhalle Durlach“/Karlsruhe
31.7.2014: „Altes Theater“/Magdeburg
1.8.2014: „Parkbühne“/Leipzig
2.8.2014: „Wacken Open Air“

24.-27.7.2014: Rheinböllen: „Back On The Streets Part X“ – Stark rechtsoffenes Oi-Festival mit einigen Bands, die auch im eindeutigen Rechtsrockbereich unterwegs sind. Es spielten u.a.: „Krawallbrüder“, „Hardsell“, „Evil Conduct“, „Martens Army“, „Saints & Sinners“, „Booze & Glory“, „Wiens No.1“, „City Saints“, „The Templars“, „Rotz & Wasser“, „Shameless“, „Deadline“, „Lost Boyz Army“, „Thekenprominenz“, „Goitzsche Front“, „Feuerkind“, „Egoi!sten”.

24.7.2014: “Dynamo”/Eindhoven (Holland): Konzert mit den RAC-Bands (beide traten in der Vergangenheit im belgischen „Blood & Honour“-Laden „De Kastelein“ auf oder spielten wie „Razorblade“ sogar gemeinsame Konzert mit „Blood & Honour“-Bands wie „Headcase“ und „Kill Baby Kill“ oder der Rechtsrockband „Bakers Dozen“. Zudem traten sie auch im neonazistischen „Skinhouse Menfis“ in Thüringen auf) “Hardsell” und “Razorblade” (beide spielten auch auf dem “Back On The Streets”-Festival am selben Wochenende: wie Ihr sehen könnt, trifft es der Begriff Grauzone nicht mehr, da hier mittlerweile scheinbar unpolitische bzw. rechtsoffene Bands mit Bands aus dem eindeutig rechten/rechtsradikalen bis neonazistischen RAC-Bereich in geballter Form gemeinsam auf der Bühne stehen! Aus diesem Grund ist der Begriff „Grauzone“ hier aus unserer Sicht mittlerweile definitiv zu ungenau.)

26.7.2014: “Stadthaus”/Bergen: Konzert mit den rechtslastigen “Kneipenterroristen”.

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