„The Martens Army“ (Sachsen/Leipzig)

Zu „The Martens Army“:

www.myspace.com/martensarmy

„Martens Army“ unter Beteiligung des „Gerbenok“-Sängers Stöbi ist eine relativ neue Combo aus Sachsen (Leipzig) und Sachsen-Anhalt (Weißenfels, Eisenach/Jena). Die Band hat überhaupt keine Berührungsängste zur rechtsoffenen Grauzone bzw. zum Rechtsrocklager, wie u.a. Konzerte mit Bands wie „Haggis“, „Krawallbrüder“, „Flat Sprockets“ bis hin zu offenen Nazibands wie „Headcase“ und „The Pride“ mit denen sie nun eben im Boneheadkonzertort „Skinhouse Menfis“ spielen sollen. Somit eindeutig als „Rechts“ einzukategorisieren.

Bandselbstdarstellung:

„Neue Band um den Gerbenok Sänger Stöbi. 10 x harter deutscher Oi! vom Fach! 7 Demotitel in guter Qualität und 3 x Live beim Oi! the Meeting. Textlich Stilsicher mit Themen wie Skins & Punks, Saufen, Working Class usw. CD-R ist bedruckt + Farb-Cover mit allen Texten, da gibt’s eigentlich nix zu meckern! DIY 2008)“

Quelle: „Bandworm Records“

Interview mit „Stöbi“ im rechtsradikalen „Meinungsfreiheit-Zine“:

„Stöbi, Du erzähltest ja, dass Du derzeit noch bei Krawallbrüder als Schlagzeuger aushilfst und nebenher noch `ne zweite Band namens Martens Army hast. Auch liest man immer wieder Berichte von Dir in Fanzines. Man sieht und liest aber auch, dass Ihr ständig live irgendwo zu sehen seid. Wie bekommt Ihr, insbesondere Du, das alles gedeichselt? Bleibt da noch Zeit für Freunde und Familie?

Stöbi: Wie die anderen das machen, kann ich dir nicht sagen und gefragt hab ich sie auch nicht, weil sie privat und arbeitstechnisch stark eingebunden sind.(…) Die Martens Army Probe läuft meist während der Woche ab, die Gerbenokprobe alle 2 Wochen am Freitag, was auch der Grund ist, dass wir so lang mit dem neuen Album brauchen obwohl schon alle Songs fertig sind.

Wie das aber mit KB weitergehen soll, is‘ noch unklar, da ihr Schlagzeuger scheinbar ’nen Arbeitsunfall hatte und noch nicht weiß, wann er wieder fit ist. Für diese Zeit stehe ich aber meinen Kollegen voll und ganz zur Verfügung und werde sie in der Zeit unterstützen wo ich nur kann.

Und so viele Konzerte haben wir mit Gerbenok nun auch nicht, dass es überhand nimmt. Verhasste Bands werden nunmal von den Veranstaltern nicht so gern herangeholt, demnach bleibt mehr Zeit für Probe und Suff.“

Und:

„In den letzten Jahren scheint gerade in der Skinheadszene die PC-Schiene immer weiter an Einfluß zu gewinnen und einige Leute scheinen hier ihren Einfluß zu nutzen, um zu bestimmen, was PC ist und was nicht. Wie seht Ihr das?

Stöbi: Du spielst doch nicht etwa auf Herrn Willi W. An, oder sein überDIMensionales Gegengewicht? Aber du hast recht, ich seh das genauso. Ich glaube die Szene braucht im großen und ganzen irgendwelche Führer. Sie will ja ach sooooo unpolitisch sein und ist noch viel politisierter als ein NSDAP-Anhänger unter Hitlers Führung.

Es ist aber nicht nur das. Das Internet wird zunehmend feindlicher gegen die ganze Bewegung. Jeder Furz muss sich einmischen und wenn er den PC ausmacht, spielen die kleinen anonymen Wichser mit den Barbiepuppen ihrer Schwestern.

Aber was will man machen? Am Ende könnten die ganzen Hetzereien den Leuten doch egal sein, aber auch sie, die eigentlich Plan davon haben, um was es geht, lassen sich mit in die Scheiße reinziehen.

Ich möchte mich aber hier nicht weiter aufregen. Sonst macht mein Herz nicht mehr lange mit.“

Quelle: www.mf-zine.de/gerbenok.htm

Neben der Überschneidung von „Martens Army“ mit der Grauzonenband „Gerbenok“ und dem rechtsoffenen „Krawallbrüder Records“, zeigt auch die Freundesliste der Band eindeutig, wie weit rechts sich diese Band aus dem Fenster lehnt (mal ganz abgesehen von so eindeutigen Konzerten wie im „Skinhouse Menfis“):

„Short Cropped“, „Bakers Dozen“, „Indecendent Exposure“, „Stars & Stripes“, „Iron Fist“, „Unantastbar“, „The Pride“, „Bootboys Hildesheim“, „Headcase“, „Rampage“, „Bombecks“, „Punx Not Red Germany“, „TWISC“, „Prolligans“, „Skinhouse Menfis“, „Grauzone“, „KC-Supporter“, „Stahlwerk Zine“, „Spreerebellen“ u.v.m.

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