„Zugriff“

Aus aktuellem Anlass stellen wir die Berliner Streetpunkband „Zugriff“ wieder auf unseren Block. Wir hatten diese hier bereits veröffentlicht und zwischenzeitlich wieder heruntergenommen, da uns die Band zunächst überzeugte, dass sie – entgegen unserer Annahme – doch klar antifaschistisch positioniert sei. Aufgrund der massiven und wiederholten Verlinkung rechtsoffener bis rechtsradikaler Bands, Fanzines und Einzelpersonen auf der Myspaceseite des Sängers „Lemmy“ und der Bandseite, sehen wir uns jedoch gezwungen, den Artikel wiederzuveröffentlichen (Der bleibt auch solange ihr mit eindeutigen rechtsradikalen Bands und Läden befreundet seid). „Zugriff“ sollen heute Abend anlässlich des 30.Geburtstages der Potse ebendort auftreten. Die Oire Szene Redaktion würde sich über eine Stellungnahme der Potse freuen. Warum lasst Ihr diese Band bei euch (bereits zum wiederholten Male) aufteten bzw. lasst diese sogar dort Ihre Bandaufnahmen machen?

Kurze Einschätzung: Die Streetpunkband Zugriff hat sich im September 2007 in Berlin gegründet. Bei Betrachtung der Freundesliste auf Myspace sowohl der Band als auch des Sängers „Lemmy“ aus Zeuthen wird klar, dass sich die Band klar in der politischen Grauzone bewegt und auch keinen Kontakt zu rechtsoffenen (u.a. Krawallbrüder, Gerbenok, Trabireiter) bis hin zu klar rechtsradikalen Bands (Last Riot, Ultima Thule, Barking Dogs, Freiwild, Kategorie C u.a.) scheut. Die Band spielt häufig zusammen mit Deutschpunk-Bands in eher linken Läden wie z.B. der Potse in Berlin. Dort nahm die Band Anfang Januar 2009 (siehe Foto am Ende des Textes) auch Ihr Debutalbum auf. Fazit: Einmal mehr eine Band mit stark rechtsoffenen Tendenzen, die häufig auch in vermeintlich „linken“ Läden spielt und auf jeden Fall aufgrund ihrer Freundesliste und den musikalischen Vorlieben des Sängers in der rechtsoffenen Grauzone anzusiedeln ist.

Lemmy bzw. Zugriff sind u.a. befreundet mit: Stomper 98, Roimungstrupp, Jokers, Bombecks, Verlorene Jungs, Perkele, Riot Company, Mummy´s Darling, Lammkotze, Bodensee Renees, Unantastbar, Schusterjungs, OHL, Stärkste Minderheit, Total Oi! Festival, Krawallbrüder, Trabireiter, Flat Sprockets (KB Records), Moloko (Nachfolgeladen des Blood & Honour-Schuppen De Kastelein), Viva Saxonia Skinhead Fanzine (Stark rechtoffenes bis rechtsradikales Skinzine), Rebellion Records Germany, Alive & Stomping, Tradition 69 Berlin, Skintreff.net, Gerbenok, Loud´n´Proud, Razorblade, Bakers Dozen, Iron Fist, Die JungZ (spielten gerade erst zusammen mit Endstufe im „Skinhouse Menfis“), Skinheads Thüringen aka OiOiVater, Waterloo Services, Sexism Crew, Lammkotze, Support Your Scene, Neffen und Nichten, Cotze Skinheadrock, Oi Force One, Völund Smed, United Skins, The Martens Army, Rampage (spielten auch schon mit Endstufe), Noise Nighter, Spreerebellen, Grauzone, I Don´t Like You…

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