„Kreuzfeuer“

Eine Band, die es zum Glück nicht mehr gibt, dessen ehemalige Mitglieder aber immer noch ihr Unwesen treiben.

Der Dank für diesen Artikel geht an Wikipedia ;-)

„Kreuzfeuer“ ist eine Band aus Altenburg in Thüringen, die dem Spektrum des NSBM zugeordnet wird. Die Band wurde 1996 von ehemaligen Mitglieder des Vorgängers „Kroizfoier„, einer bekannten Neonazi-Band der 1990er Jahre aus dem Umland von Leipzig, gegründet.

Die Band „Kroizfoier“ wurde als fünfköpfige Gruppe 1991 gegründet und spielte zunächst Oi!-Musik – daher auch die Schreibweise des Namens – mit rechtsextremen Texten. Sie war eine der ersten Rechtsrock-Bands in Deutschland, deren Mitglieder aufgrund der Texte wegen Volksverhetzung, Verherrlichung des Nationalsozialismus und anderer Delikte zu Bewährungs- und Geldstrafen verurteilt wurden. Bereits mit der zweiten Veröffentlichung 1994 verlagerte sich der Musikstil in Richtung Black Metal und Hatecore. Im selben Jahr musste der ursprüngliche Gitarrist und spätere Sänger Jens Rahl eine Haftstrafe antreten, was zum vorläufigen Ende der Band führte.

Nach der Haftentlassung von Rahl wurde Anfang 1996 die Band mit ehemaligen Bandmitgliedern wie dem Gitarristen Ronny und Mitgliedern der Thüringer Black-Metal-Band „Engrave“ unter dem Namen „Kreuzfeuer“ wiederbelebt und spielten von da an Black bzw. Pagan Metal. Nach Rahls Suizid am 10. September 2000 löste sich die Band auf. Ehemalige Mitglieder spielen heute bei der NSHC-Band „Brainwash“ (Sachsen/Thüringen). 2006 veröffentlichte „V7-Records“ die Retrospektive „Kreuzfeuer – The Years of Oi!“, die ausschließlich Lieder der Rechtsrock-Phase enthielt. Die Pagan-Metal-/Rechtsrock-Band „Eugenik“ widmete ihr 2005 veröffentlichtes Debütalbum dem verstorbenen Sänger.

Veröffentlichungen

Als „Kroizfoier“

* 1991: Komm zu uns (Demotape, indiziert am 30. Oktober 1993)
* 1992: Ziel erkannt (eingezogen am 30. August 1994, indiziert am 31. August 2004, 1995 als Kroizfoier ohne das beanstandete Lied „Europas Skinheads“ wiederveröffentlicht)
* 1993: Die wilden Jahre (EP)
* 1994: Mit Kraft, Mut und Schwung auf in die Zukunft (indiziert am 30. November 1994)

Als „Kreuzfeuer“

* 1998: Zurück, um zu verletzen
* 2000: Blut für Blut
* 2006: Kreuzfeuer – The Years of Oi! (Kompilation)

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