Archiv für Januar 2010

Nazikonzert am 30.1.2010 in Rheinland-Pfalz

Am 30.1.2010 fand laut einschlägiger Naziforen ein Nazikonzert in der Pfalz mit ca. 80 Teilnehmer_Innen statt. Es spielten die Rechtsrockbands „Angry Bootboys“ (NRW), „Aufbruch“ (Mannheim), „Libertin“ (Dortmund) und „Cellule 23“ aus Frankreich. Das Konzert konnte ungestört von Polizei oder antifaschistischen Gegenprotesten stattfinden.

Madness – Baggy Trousers

Frank Rennicke goes Rap

Folgendes Nazi“rap“-Projekt von „Sash JM“ bedarf eigentlicher keiner weiteren Kommentierung – die erbärmlich schlechte Umsetzung spricht für sich. Im zweiten Video „Hass“ unbedingt ab Minute 3:30 die unfassbar genialen Tätowierungen beachten. Der absolute Knaller!

Das Remix des Liedes „Die Neue Nationalhymne“ vom Naziliedermacher und NPD Bundespräsidentschaftskandidaten Frank Rennicke soll laut „Sash JM“ erstaunlicherweise mit dessen persönlicher Zustimmung geschehen sein. Erstaunlich was die National“demokraten“ so alles unterstützen…:

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Nordmagazin über Nazi-Konzert im „KLEX“

Im heutigen Nordmagazin, das um 19.30 Uhr beginnen wird, geht es um das Greifswalder Jugendzentrum KLEX. Das Umfeld des Clubs wurde hier schon vor etwa vier Wochen für die Organisation eines Konzertes mit der Grauzonen-Band Gerbenok kritisiert. Nun scheint der Fall größere Kreise zu ziehen.

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Siehe auch

Übrigens soll es sich laut „Linkslang“-Forum bei dem erwähnten Nazikonzert um folgende rectsextreme Bands gehandelt haben: „Tätervolk“ und „Wiege des Schicksal“

Songtexte der Neonaziband „Wiege des Schicksals“, die an politischer Eindeutigkeit nichts zu zweifeln geben gibt im Naziforum „Thiazi“

30.1.2010: Grauzonenfestival in Oberhausen

Der Konzertveranstalter „Rocksau“ www.rocksau-tickets.de organisiert zusammen mit „Krawallbrüder Records“ am 30.1.2010 in der „Turbinenhalle Oberhausen“ ein Grauzonenfestival unter dem Motto „Kohle und Stahlfestival“. Auf dem mittlerweile vierten Teil dieses Festivals sollen folgende Bands spielen: „Discipline“, „Krawallbrüder“, Prolligans“, „Soifass“, „Harte Worte“, „The Suicide Kings“ und die Onkelz-Coverband „Disziplinlose Enkel“. Erst am 14.11.2009 veranstaltete ebenfalls „Rocksau“ ein Grauzonenkonzert mit den Bands „Freiwild“, „Kärbholz“, „Thekenproleten“ und „Krawallbrüder“. Immer wieder erstaunlich, was hier für seltsame Symbiosen zwischen Deutschrock- und Oi!-Bands entstehen. Aber scheinbar wächst da zusammen, was zusammen gehört: schlechte und politisch regressive Musik für das ordinäre „Volk“. So sieht dann also das kulturelle Sahnehäubchen rund um die viel gepriesene „Ruhrgebiet Kulturhauptstadt 2010″ Essen aus. Wo sich in ehemaligen Zechen in fordistischen Zeiten noch die Kumples in „Working Class“-Manier kaputt arbeiten mussten, lässt sich der Deutschrock-und Oi!-Pöbel heute primitive Musik auf die Ohren hauen. Wenn das im Postfordismus „Working Class“ (Was soll das in prekären Zeiten überhaupt noch sein?) darstellen soll, dann werden eure Väter euch aber ordentlich auslachen! Aber Ihr seit ja so verdammt harte Kerle, Ihr Opfer…

Nachtrag zu „Combat 77″

An dieser Stelle noch ein kurzer Nachtrag der Oire Szene Redaktion zum Thema „Combat 77″ und „Ultimo Asalto“: „Ultimo Asalto“ spielten am 9.1.2010 nun scheinbar doch nicht zusammen mit „Combat 77″ im Leipziger „Orgasmatron“. Dafür traten neben „Combat 77″, „Nordwand“ aus Berlin, „Stammtischprolls“ (Arendsee) und „Agent Krüger“ (Leipzig) auf. Inwieweit „Ultimo Asalto“ aufgrund ihrer Rechtsoffenheit nicht spielen durften können wir an dieser Stelle nicht nachvollziehen. Immerhin scheinen sich aber „Combat 77″ stärker gegen Nazis positionieren zu wollen. Auf dem Ankündigungsflyer für das „Von Der Szene Für Die Szene“ Vol.2-Festival am 19.3.2010 im „Jugendhaus Rosswein“ mit den Bands „Suspekt“, „Combat 77″, „Ghostbastardz“, „Police Shit“ und „SKV §226″ klare Antinaziansagen – u.a. ein „Skins gegen Nazis“-Logo. Bleibt abzuwarten, ob das mal wieder nur kritische Diskussionen verhindern soll oder ob da tatsächlich keine Nazis oder andere rechtsoffene Spinner (inklusive der Abteilung „Bootboys Hildesheim“) aufs Konzert kommen. Das selbe gilt natürlich für die weitere Konzertpolitik. Ansonsten bleibt das wie so oft in der Vergangenheit eine Nullnummer.

Rechte Black Metaller rächen sich an Abtrünnigem

Selten gab es soviel Aufregung im Forum des rechten Black Metal-Versandes „Christhunt Productions“: Einer der ihren hat es gewagt, sich von ihnen abzuwenden. Es geht um Philipp S., Sänger der Pagan Metal Band „Varg“. S. trat in der Vergangenheit als Veranstalter des nicht unumstrittenen Black Metal/ Pagan Metal-Festivals „Wolfszeit“ auf. Für das diesjährige „Wolfszeit“-Festival hat S. Regeln ausgegeben, die ihn im braunen Flügel der Szene schwer in Verruf gebracht haben. So fordert er „keine Toleranz gegenüber Nazis“ und nennt auf der Homepage des Festivals eine ganze Liste von Neonazi-Bands, deren T-Shirts und Musik bei dem Festival nicht geduldet werden. Dies war Stein des Anstoßes für zahlreiche Forenmitglieder im CHP-Forum, zu einem groß angelegten Boykott der Band aufzurufen. Zahlreiche Metal-Foren wurden mit Einträgen versehen und sogar mehrere Blogs entsprechend gestaltet, um die Band „Varg“ in Verruf zu bringen.

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Greifswald: Neonazi-Konzert im Jugendhaus „klex“

Wie die Oire Szene Redaktion in der Vergangenheit ja schon öfters berichtet hatte, fanden und finden im Greifswalder Jugendhaus „Klex“ immer wieder Konzerte mit Bands aus dem Grauzonenbereich statt (Siehe hier und hier). Scheinbar hat der Staatschutz sich diesen Veranstaltungsort nun mal genauer angesehen und prompt am 27.12.2009 ein richtiges Nazikonzert festgestellt. Wir fragen uns ernsthaft, wie verlogen dieser „unpolitische“ Grauzonenbereich eigentlich noch sein kann? Uns vorwerfen, dass wir Veranstaltungen im „Klex“ fälschlicherweise als Grauzone bezeichnen würden und dann hintenrum harte Nazikonzerte organisieren? Das zeigt einmal mehr, dass der Grenzbereich von Grau- zu Braunzone fließend ist.

Hier der Zeitungsbericht:

Eine private Party entpuppte sich jetzt als Veranstaltung, bei der zwei rechtsextreme Bands aus Vorpommern ihren fremdenfeindlichen Parolen freien Lauf lassen konnten. Ein langjähriger Bekannter des Jugendclubs hatte den Saal dafür angemietet.

Greifswald Die Enttäuschung sitzt bei Yvonne Görs tief. Noch immer kann die Geschäftsführerin des Stadtjugendrings kaum glauben, was am 27. Dezember im „klex“ passiert sein soll. „Die Veranstaltungsinitiative ProTon hatte den Raum für eine private Party an jemanden vermietet, der seit Jahren bekannt ist“, sagt Görs. Eine übliche Angelegenheit, die zum Konzept jenes Vereins gehöre. „Was wir weder wussten noch ahnten ist, dass jener Mieter zu dieser geschlossenen Veranstaltung zwei rechtsextreme Bands einlud“, erzählt die Geschäftsführerin fassungslos. Nach OZ-Informationen soll es sich um zwei Gruppen aus den NPD-Hochburgen Bargischow und Ueckermünde handeln.

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Drop Out Chaos (Berlin)

Ein klassischer Grauzonenfall ist die Band „Drop Out Chaos“ aus Berlin. Musikalisch wohl eher dem Streetrock zu zu ordnen, hat diese Band kein Problem in rechtsoffenen Läden wie dem ehemaligen Pankower „Neffen und Nichten“ zu spielen (bereits mehrmals), für rechtsoffene Skinheadgruppierungen wie den „Bootsbrothers Vogtland“ zusammen mit rechtsoffenen Bands wie „Gerbenok“ zu spielen. Und auf dem Flyer dann noch ein Nazi-“Punk“ mit „Punk´s not red!“-T-Shirt… Ansonsten spielten „Drop Out Chaos“ bereits mehrere Konzerte mit bekannten Grauzonenbands wie „Krawallbrüder“, „Schusterjungs“, „Mummys Darlings“ etc. Sie sind beim Plattenlabel „Burnout Records“ unter Vertrag. Der Berliner Grauzonenkonzertveranstalter „All Areas Concerts“ veranstaltet am 13.3.2010 im Ostberliner Jugendclub „Linse“ ein Konzert mit „Drop Out Chaos“ und weiteren Bands.

Quellen:
www.burnout-records.net
www.myspace.com/allareasevent
www.drop-out-chaos.de/

Nachtrag zum „Spirit from the street“ am 16.1.2010

Wie die Oire Szene Redaktion erst jetzt festgestellt hat, gab es mit der von uns bereits im Vorfeld des „Spirit from the street“-Festivals am 16.1.10 kritisierten Band „Jung und Frei“ Probleme, da sie wohl auf dem Bandcontest laut Stellungnahme der „Spirit from the street“-Macher_Innen eine rechte Band coverten:

Insgesamt gab es viele Überraschungen an diesem Abend. Die meisten Bands bewiesen, dass sie in der Lage sind, mit den ganz Großen mithalten zu können. Enttäuschungen gab es nur bei einer sehr jungen band (jung und frei), die doch ein sehr fragwürdiges Cover diesen Abend präsentierten – von euch (dem Publikum) und von unserer Seite aber auch die dementsprechende Ressonanz kassierten und wohl auf keine weiteren gigs bei uns hoffen dürfen.

Vom „Streetrock Festival“ vom 10.-12.9.2010 wurden „Jung und Frei“ bereits aus dem Lineup genommen. Dort spielen aber trotzdem noch Grauzonenbands wie „Dropout Chaos“ aus Berlin oder die „Prolligans“.

Quelle

Die Welt rockt gegen Links

Mal wieder ein interessanter Artikel von den NPD-Blog-Macher_Innen, auf welchen wir an dieser Stelle verweisen:

Ulli Kulke hat in seinem Kommentar auf Welt-Online Familienministerim Kristina Köhler vorgeworfen, auf dem linken Auge blind zu sein. Eine etwas überraschende Behauptung angesichts der Äußerungen von Köhler in den vergangenen Jahren. Kulke beschwört eine vollkommen unterschätzte Gefahr von links, die mehr als 100 Todesopfer rechter Gewalt in den vergangenen 20 Jahren sind ihm keine Zeile wert. Warum auch, angesichts dieser erschreckenden Analyse, die Kulke aufbietet, denn der Linksradikalismus übe eine “erhebliche Anziehungskraft auf Jugendliche” aus. Um diese Anziehungskraft abzuschwächen, fordert Kulke Präventionsarbeit.

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23.1.2010: Nazikonzerte in Deutschland mit „Weisse Wölfe“, „Kommando Skin“, „X.x.X.“ u.a.

Laut einschlägiger Naziforen fanden am vergangenen Wochenende (23.1.2010) 2 weitere Nazikonzerte in Deutschland statt.

Einmal spielten folgende Nazibands im „Großraum Deutschland“ (O-Ton Thiazi-Forum): „Helle und die RACker“, „X.x.X.“ (Berlin), „Frontalkraft“ (Cottbus) und „Kommando Skin“ (Ludwigsburg).

Außerdem soll im norddeutschen Raum ein Nazikonzert mit den Bands „Strafmass“, „Endless Pride“ (Schweden), „Weisse Wölfe“(Arnsberg, NRW), „Extressiv“ (NRW) und „Bloodline“ (Querfurt, Sachsen-Anhalt) mit ca. 100 Teilnehmer_Innen stattgefunden haben.

Keep your scene clean!

An dieser Stelle dokumentiert die Oire Szene Redaktion einen sehr guten Beitrag zum Thema „Grauzone“ aus der 13. Ausgabe des Fanzines „Proud to be Punk“ aus Leipzig. Falls Ihr auch thematische Texte zum veröffentlichen habt, schickt sie uns an unsere Kontaktadresse!:

Dass in Punk-, Hardcore- und vor allem Oi!-Kreisen etliche Knallfrösche herumgeistern, deren politische Attitüde drastisch gen Null tendiert, ist ja leider keine bahnbrechende Neuigkeit. Ohne auch nur den Hauch eines schlechten Gewissens zu verspüren, wird gemütlich mit bekennenden Nazibastarden Bier gezischt, Rechtsrock-Bands abgefeiert, weil ja angeblich die Musik so geil ist und auf die Texte ohnehin nicht zu viel Wert gelegt werden sollte, rassistische, sexistische, homophobe oder antisemitische Witze gerissen, um die Stimmung aufzuheitern und sich somit ungezwungen in den Konsens eines Großteils dieser Gesellschaft einklinken zu können, und mit rechtsradikaler Symbolik diejenigen „provoziert“, die sich antifaschistisch engagieren und von besagtem Klientel kurzerhand als PC-SpinnerInnen abgestempelt werden, die angeblich keinen Spaß verstehen. Nun, auch ich verstehe absolut keinen Spaß, wenn es um das Thema Rechtsoffenheit geht. Ungeniert wird durch oben erwähnte Beispiele dazu beigetragen, einen verwässerten Nährboden innerhalb unserer Subkulturen zu etablieren, auf dem rassistisches, sexistisches, homophobes, antisemitisches und rechtsoffenes Gedankengut wunderbar gedeihen kann. Die Gefahr, die von solch einer Tendenz ausgeht, wird von den Verantwortlichen oftmals gar nicht erkannt bzw. wollen sie es bewusst nicht wahrhaben und verharmlosen ihr Verhalten lapidar als Spaß oder Provokation. Doch gerade in der heutigen Zeit, in der braune Vollpfosten akribisch versuchen, sich in alternative Kulturen einzuschleusen, diese zu unterwandern und mit ihrem menschenverachtenden Müll zu zersetzen, bedarf es klarer Trennlinien – ein passendes Beispiel ist die Hardcore-Bewegung, die für unsere ewiggestrigen KameradInnen äußerst attraktiv zu wirken scheint.

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Redskins – Kick Over The Statues

29.1.2010: 1 Jahr „Hammerskin Nation“– Sektion Schweden

Für den 29.1.2010 kündigt die schwedische Sektion des internationalen Neonazinetzwerkes „Hammerskin-Nation“ (HSN) ein Rechtrockkonzert anläßlich ihres einjährigen Bestehens an. Es werden bisher 3 Nazibands angekündigt: „Jungstrurm“ (Deutschland), „Vérszerzödés“ (Ungarn) und „Vit Legion“ (Schweden). Übrigens findet der alljährlich im schwedischen Salem stattfindende Nazigroßaufmarsch im Namen des verstorbenen ersten Schlagzeugers von „Vit Legion“ – Daniel Wretström – statt. Dieser verstarb im Jahre 2000 bei einer Auseinandersetzung mit Migrant_Innen, in dessen Verlauf ausnahmsweise mal ein Nazi zum „Opfer“ wurde. Solche menschenverachtenden Hassprediger müssen sich da aber wohl auch kaum wundern, wenn Sie dann mal „Opfer“ ihrer eigenen Hetze werden…

Verbotenes Liedgut

Teltower wegen Volksverhetzung zu drei Monaten auf Bewährung verurteilt

Teltow – Janina J.* hat nichts gegen Musik. Doch als die Teltowerin am 21. Mai vorigen Jahres aus der Wohnung ihres Nachbarn Robert R. lautstark die Liedzeilen „Ali-Gangs zieh’n durch die Nacht, was habt ihr aus Berlin gemacht?“ und mehrfach den Refrain „Türken raus aus unsrer Stadt“ hören musste, informierte sie die Polizei. Als die Beamten an der Tür des Mannes klingelten, öffnete zuerst niemand. Dafür dröhnte die CD der verbotenen Gruppe „Landser“ unvermindert durchs Treppenhaus. Schließlich drangen Schellen und Klopfen der Ordnungshüter doch noch zu Robert R.* (38) durch. Der war ziemlich betrunken, als er mit dem Vorwurf der Volksverhetzung konfrontiert wurde.

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Im Neonazi-Untergrund

„Preussenstolz“ ist laut Verfassungsschutz aktuell die aktivste rechtsextreme Band aus Potsdam

Ihr Motto lautet „Mit Musik zum Sieg“. Zu schrammelnden Rockgitarren grölen sie gegen angeblichen „Multikultiwahn“ und für „Großdeutschland“. Unter dem Namen „Preussenstolz“ hat sich in Potsdam einmal mehr eine bundesweit aktive Neonazi-Band etabliert. „Das ist die aktivste Gruppe, die hier derzeit agiert“, sagt Ingo Decker, Sprecher des für den brandenburgischen Verfassungsschutz zuständigen Innenministeriums.

„Preussenstolz“ existieren nach eigenen Angaben seit 2007. Sie spielen „klassischen RAC“. Ausgeschrieben heißt das „Rock Against Communism“ – ein Sammelbegriff der rechtsradikalen Musik-Szene, um über Musik ihre nationalsozialistische Ideologie zu verbreiten. So werden „Preussenstolz“ in einem Interview auf ihrer Internetseite gefragt, was sie von anderen Bands unterscheide. Ihre mit Rechtschreibfehlern gespickte Antwort: „Da sollten und werden wir keine Unterschiede machen, weil alle das Gleiche Ziel vor Augen haben. nämlich das Deutsche Reich.“ Das System von Deutschland „wiedert uns an“, ereifert sich die Band.

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Sprechgesang aus dem Deutschen Reich

Hier der zweite Teil des Videos – der erste wurde mittlerweile von Youtube gelöscht:

„Die Stimme der araischen Jugend“ – Neuester Trend in der rechtsextremen Szene: Karaoke

Black Flag – Jealous Again

Hardcore gerettet – Nazi verliert Wortmarke


Die Kampagne “Kein Bock auf Nazis” hat die Löschung des Markennamen “Hardcore” erreicht. Ein Neonazi aus Niedersachsen hatte den Begriff beim Markenamt für eine Kleidungsmarke angemeldet. Wegen des Antrags von “Kein Bock auf Nazis” wurde dieser Eintrag am 28. Dezember 2009 offiziell gelöscht. Da der Neonazi, der auch in einer bekannten Rechtsrockband aktiv ist, innerhalb der anschließenden Frist keine Rechtsmittel gegen die Entscheidung eingelegt habe, sei die Löschung ab sofort rechtskräftig, so “Laut gegen Nazis”. Dies sei “ein großer Erfolg für unsere Kampagne”, welche mit 150.000 Stickern, 50.000 Flyern und reihenweise Bannern unterstützt wurde.

“Kein Bock auf Nazis” bedankt sich ausdrücklich für die Unterstützung der Kampagne: “Wir sind uns sicher, dass dies ohne die vielen tausend Mails und Anrufe von Euch beim Markenamt und alle die Hilfe nicht möglich gewesen wäre.” “Kein Bock auf Nazis” will sich dafür mit einem angemessenen “Dankeschön” revanchieren.

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