„Biertras“ (Geyer, Sachsen)

BiertrasDie noch recht junge Oi!-Band „Biertras“ aus Geyer in Sachsen bewegt sich politisch zwischen rechtsoffener Grauzone und dem offen rechten Lager. Muikalisch beschreibt die Band Ihren Sound frei nach „Endstufe“ als „Skinhead Rock & Roll“. Neben ihren bevorstehenden Konzert am 13.3.10 zusammen mit der rechtsoffenen Band „Gerbenok“ und „Krampf-Kampf“, spielten „Biertras“ bisher erst ein größeres Konzert: am 19.12.09 in Niesky bei Görlitz zusammen mit „Durstige Nachbarn“ (Brandenburg) und „Querschlaeger“ (Ebersbach/Sachsen). Dieses Konzert wurde von den „Görlitzer Halunken“ (befreundet mit „Feinkontakt Fanzine“, „United Skins“, „Cotze Skinheadrock“ u.v.m.) unter dem Motto „Ostrock Party“ und ganz totalitaristisch und „unpolitisch“ mit durchgestrichenem Hakenkreuz und Hammer & Sichel beworben. Aber eigentlich geht es ja nur gegen Links, auch wenn sich das die Organisatoren wohl nicht zu sagen trauen…

Wo „Biertras“ politisch einzuordnen sind, lässt sich aufgrund bisher fehlender Konzertpolitik (wobei die ersten beiden Konzerte bereits eine deutliche Sprache sprechen) durch einen Blick in die Myspacefreundesliste belegen. Neben der versammelten Grauzone („Krawallbrüder“, „Gonads“, „Riot Company“, „Bakers Dozen“ (RAC), „Stahlwerkzine“, „Lammkotze“, „Suspekt“, „Unantastbar“, „Randale Records“, „Dolly D“, „Die Jungz“, „Stomper 98″, „Cotze Skinheadrock“, „Roughnecks“ u.v.m.), lassen sich dort auch eindeutige neonazistische Bands, Läden und Einzelpersonen zu Hauf finden: u.a. „Moloko Bar“, „Tattoed Motherfuckers“, „Keile Girsche“ mit „Kill Baby Kill“-Shirt , Typen mit „Donner des Nordens“-Shirts, tiefbrauner NSBM-Müll wie „Holy Divison“
usw. usf.

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