Wölfe in Moorburg

Nachdem sie im Kreis Stade abblitzte, trat die Bremer Band „Kategorie C“ spontan in Hamburg auf. 450 Besucher feierten im Lokal eines städtischen Vermieters. Der will nun seinen Pächter loswerden

„Danke Hamburg“, so steht es auf der Website der Band „Kategorie C – Hungrige Wölfe“. Sichtlich zufrieden geben sich die Bremer Musiker, die sich zwischen Hooligan- und rechtsextremer Szene bewegen: „Großes Lob, geniales Konzert, super Stimmung“. In Hamburg-Moorburg hat die einschlägig bekannte Kapelle am vergangenen Samstag gespielt. „Polizei und Innenbehörde verharmlosen diese Band und ihr Konzert“, sagt nun Christiane Schneider, innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft.

Schon am frühen Abend des 20. März trafen ersten Rechtsrockanhänger am Moorburger Kirchdeich ein. Mehr als 450 Zuhörer sollten es schließlich werden, hier in der Gaststätte „Im alten Moorkathen“, wo neben „Kategorie C“ auch die Band „Nothlöser“ auf. Die Polizei hatte den Veranstaltungsort schon frühzeitig weiträumig abgeriegelt.

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