Archiv für April 2010

Grauzonenkonzerte rund um den 1.Mai 2010

Auch rund um den 1.Mai verpestet die Grauzone die „musikalische“ Landschaft mit ihren regressiven Klängen:

30.4.2010: „Alte Brennerei“ in Klockow (Mecklenburg-Vorpommern): Die Grauzonenband „Riot Company“ spielt zusammen mit den „Höllenhunden“ und „Stand Your Ground“.

1.5.2010: „Zebra“ in Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern): „Riot Company“ u.a.

1.5.2010: „Forellenstube Schramberg“ (Ba-Wü): Die Berliner Grauzonenband „Toxpack“ (Mit „Stomper 98“ TommyToxpack – Freund der rechtsoffenen „Ultimo Asalto“) spielt für das rechtsoffene Label „Randale Records“ zusammen mit der Grauzonenband „Halbstarke Jungs“ (welche wiederum bereits am 30.4. für „Rocksau Tickets“ in der „Turbinenhalle Oberhausen“ spielen).

1.5.2010: „Kulturkeller Gleisdorf“ (Österreich): Unter dem Motto „Weekend in the Suburb“ spielt die rechtsoffene Grauzonenband „Unantastbar“ zusammen mit „Wiens No.1“, „Pilsner Oiquell“ und „First Class“.

30.4.2010: „Kategorie C“-Konzert im Raum Leipzig

Die rechtsradikale Hooliganband „Kategorie C“ kündigt für den 30.4.2010 ein Konzert im Raum Leipzig an. Der Schleusungspunkt wird von 18 bis 20 Uhr an der Autobahnabfahrt Döbeln Nord auf der A14 (Leipzig – Dresden) angegeben („Großer Autohof mit einer Total Tankstelle.“). Als Infonummer wurde 0177-2002570 veröffentlicht. Vielleicht finden sich ja ein paar Antifaschist_Innen, die den „harten“ Jungs Ihr Spielchen verderben wollen…

Osnabrücker Naziband „Cherusker“ weiter aktiv

So einfach geht das nicht- Nazistrukturen verschleiert?! Bundesweit bekannte Naziband ist alles andere als aufgelöst…
Osnabrücker Nazimusiker weiterhin aktiv..

Die Osnabrücker Naziband „CHERUSKER“, angeblich schon Anfang 2009 aufgelöst, ist alles andere als das-
Noch bei seiner letzten Gerichtsverhandlung im März 2009 behauptete der Frontmann Christian „Nitsch“, das die Gruppe nicht weiter existiere-

Der aktuelle Verfassungsschutzbericht von Niedersachsen allerdings spricht eine andere Sprache-
-> www.mi.niedersachsen.de/servlets/download?C=63000033&L=20
hier sieht man : Samplerbeiträge, Schulhof-CD-Beiträge, usw… sprechen eine andere Sprache als „Auflösung“:
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Toots & The Maytals – Louie Louie

Polizei zieht immer mehr rechte Musik-CDs aus dem Verkehr

Auch nach 14 Jahren in seinem Job muss Kriminaloberkommissar Uwe Groß immer wieder vor Betroffenheit schlucken. Als Medienauswerter beim Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern hört er sich seit 1996 Jahr für Jahr Hunderte CDs mit rechtsextremer Musik an, um herauszufinden, ob sie verbotene oder jugendgefährdende Inhalte haben. Die Texte handeln oft von Hass und Gewalt gegen Ausländer und Juden. Auch die CD-Hüllen überlassen nichts der Fantasie: Hakenkreuze, grimmige Wehrmachtsoldaten, Totenköpfe finden sich immer wieder. Wenn Texte und Cover vor Blut triefen, bekomme er immer noch eine Gänsehaut, sagt Groß. «So abgebrüht bin ich dann doch nicht.»

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„Blood & Honour“-Band „Noie Werte“ auf Minitour

Eine der dienstältesten und militantesten deutschen Nazibands – „Noie Werte“ – welche dem neonazistischen internationalen Musiknetzwerk „Blood & Honour“ angehört – kündigt für die Wochenenden 7./8.5. („Großraum Hamburg“ bzw. „Großraum Raststatt“) und 14./15.5.2010 (Sachsen bzw. Thüringen) insgesamt vier Konzerte auf Ihrer „Unplugged-Tour“ an. Bereits am 23.4.2010 soll ein erfolgreich durchgeführtes Konzert in der Schweiz stattgefunden haben. Organisiert werden die Konzerte vom neonazistischen Label „Hrungnir Records“.

The Oppressed – Naziskinhead

Lyrics:

see him walking down the street
nazi jackboots on his feet
dressed in black from head to toe
is he sussed, no no no

nazi skinhead
go away and die

see him marching through your town
looking like a nazi clown
he’s a ghost from years ago
is he sharp, no no no

Internationale Rechtsrockkonzerte rund um den 1.Mai 2010

Nicht nur in Deutschland ist der braune Mob rund um den 1.Mai aktiv (Aufmärsch in Berlin, Schweinfurt, Erfurt, Zwickau, Hoyerswerda, Rostock und Solingen – zudem evtl. ein Rechtsrockkonzert am Vorabend des 1.Mai in Berlin), auch in anderen europäischen Ländern finden zahlreiche Veranstaltungen der Neonaziszene statt. Uns sind bisher u.a. folgende Konzerte der Rechtsrockszene bekannt:

1.5.2010: Varese (Italien): „Parco delle feste di Gemonio“: mit den Nazibands „Civico 88″, „Ultima Frontierea“ u.a.

1.5.2010: Spanien: In der „Terra Bar“ sollen die RAC-Bands „Glory Boys“ (Valencia), „Mercancias“ und „Join The Rejects“ aufspielen

1.5.2010: Madrid (Spanien): Es wird ein größeres Neonazikonzert mit den Rechtsrockbands „Iberian Wolves“ (S), „Dramatic Battle“(S), „The Angry Bootboys“ (Deutschland), u.a. beworben

1.5.2010: Frankreich: Es wird eine Veranstaltung mit Rednern, Camping und der Rechtsrockband Hotel Stella“ und weiteren Bands angekündigt.

1.5.2010: Griechenland: Im berüchtigten Naziladen „Skinhouse Hellas“ sollen die Nazibands „Preserve White Aryans“, „Battle Dogs“, Eaeyoepia“ u.a. auftreten.

1.5.2010: USA: Das neonazistische Label Daily Reminder Productions“ organisiert unter dem Motto „Mayday 2010″ ein Nazikonzert mit den „Blue Eyed Devils“, „Max Resist“ und „White Knuckle Driver“.

2.5.2010: Katowice (Polen): Im „Klub Muzyczny Cogitatur“ wird ein Konzert mit der bekannten ungarischen Rechtsrockband „Hungarica“ stattfinden.

„What the fuck is Grauzone?“

Die „Frutti di Mare“-Blogbetreiber_Innen versuchen mal wieder eine nicht ganz uninteressante Diskussion zum Thema „Grauzonendefinition“ anzuschieben. Eine disskusionswürdige Angelegenheit:

Nach­dem hier nun schon ei­ni­ge Male dis­ku­tiert wurde, dass al­lein Myspace-​Freun­des­lis­ten nicht aus­rei­chen, um ein Ur­teil über die Ge­sin­nung ei­ni­ger Bands zu fäl­len, ist es durch­aus mal eine Über­le­gung wert, zu schau­en, was denn als aus­rei­chend be­trach­tet wird und – wenn das noch un­ge­nü­gend ist für to­le­ran­te­re Men­schen – was denn noch als ak­zep­ta­bel gilt bzw. was dann er­füllt sein muss, um in den Augen die­ser Leute als rechts­of­fen zu gel­ten.

Denn schein­bar sehen sich ei­ni­ge Men­schen nicht als rechts­of­fen, wo an­de­re schon wie­der­um alle Fak­ten dafür spre­chen sehen. Oder diese Leute sehen die eben be­sag­ten Kri­ti­ker als linke Ex­tre­mis­ten an. Hier­bei soll­te keine Dis­kus­si­on dar­über statt­fin­den, wo wel­cher „Ex­tre­mis­mus“ an­fängt, weil da ja be­kannt­lich schon ei­ni­ge Gren­zen vor­her über­schrit­ten sein müs­sen, son­dern eher eine, die viel­leicht zei­gen könn­te, wo rechts in wel­cher Szene an­fängt, um evtl. den schwam­mi­gen Be­griff der Grau­zo­ne fest­zu­ste­cken.

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Redweiler – L`ennemi commun


„Redweiler“ – Antifaschistische Skinheadband aus Bordeaux (Frankreich): www.myspace.com/redweilermusic

„The Vibrators“ meets „Ultima Thule“!

Und ein weiterer Supergau im Bereich des Punkrock: „The Vibrators“ aus London (England) – eine der dienstältesten Punkbands überhaupt – spielen Ende Juli 2010 (30/31.7.) zusammen mit Rechtsrockbands wie „Ultima Thule“, „Kategorie C“, „Glory Boys“, „Superyob“ u.a. auf dem schwedischen „Kuggnäsfestivalen“. Falls sich dieser Auftritt nicht als ein riesengroßes Missverständnis entfalten sollte, wäre es wohl dringend an der Zeit, dass sich diese alten Herren schleunigst in die Punkrockrente verabschieden. Traurig, traurig…

An der langen Leine: Combat-18 Konzert in Bremerhaven

Wir verweisen an dieser Stelle auf einen mal wieder hervorragend recherchierten Artikel von „Recherche Nord“ zu den Hintergründen eines „Combat 18″-Konzertes am 17.4.2010 in Bremerhaven:

17.04.2010 / Bremerhaven: Das „Veranstaltungszentrum“ in Bremerhaven bot am vergangenen Wochenende die Bühne für eine Zusammenkunft der besonderen Art. Rund 70 Neonazis aus Norddeutschland versammelten sich dort anlässlich einer konspirativ vorbereiteten Musikveranstaltung. Man blieb bis zuletzt ungestört, obgleich die Musikgruppen und Veranstalter eindeutig in die Fusstapfen des in Deutschland verbotenen Netzwerks von „Blood & Honour“ traten sowie dessen militanten Ablegers „Combat 18“ zuzurechnen waren. Doch daran störten sich die zuständigen Behörden der Hansestadt scheinbar nicht.

Man werde die Veranstaltung „an der langen Leine laufen lassen“, so die Einsatzleitung der Polizeistation Bremerhaven wenige Stunden nachdem bekannt geworden war, dass sich rund 70 AnhängerInnen der norddeutschen Neonaziszene in der kreisfreien Stadt versammelt hatten. Man habe „alles unter Kontrolle“ und wisse mit „wem oder was man es hier zu tun habe“. Man habe einen Streifenwagen zum Ort des Geschehens geschickt. Eine Überprüfung oder gar ein Eingreifen der Veranstaltung sei hingegen „nicht erforderlich“, so der Kommentar des verantwortlichen Einsatzleiters. Eine Auskunft, welche bei Betrachtung der Konzertveranstaltung und dort involvierter Organisationsstrukturen durchaus aufhorchen lässt.

Besagte Musikveranstaltung, welche von der Polizeiführung Bremerhavens als durchaus „bedenklos“ eingestuft wurde, fand im sogenannten „Veranstaltungszentrum“, einer abgelegenen Lokalität in Sichtweite der Stadthalle Bremerhavens statt. Als Mieter der Räumlichkeiten trat indes kein Unbekannter in Erscheinung. Es handelte es sich um Denis Zadow, einen langjährigen Neonaziaktivisten aus der Hansestadt Bremen. Unter falschen Angaben mietete der politische Überzeugungstäter zuvor die Räumlichkeiten in der nördlichsten Enklave des Bundeslandes Bremen an. Während Zadow gegenüber dem Betreiber des „Veranstaltungszentrums“ angab eine „private Geburtstagsfeier“ durchführen zu wollen, wurde das konspirativ vorbereitete Treffen bereits in einschlägigen Internetforen als Konzertveranstaltung mit den Musikgruppen „Strafmass“, „Extressiv“ sowie der bislang nur wenig in Erscheinung getretenen Formation „Legion der Vergeltung“ beworben.

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Les Esclaves Salariés – PSC

Les Esclaves Salariés jouent la chansons PSC Ã leurs lancement de disque au Katacombes de Montreal.

www.myspace.com/esclavessalaries

Ausstieg einer Szenegröße? „Hauptkampflinie“-Sänger distanziert sich von rechtsextremer Szene

Die Oire Szene Redaktion fühlt sich im Nachhinein vollkommen bestätigt von Ihrer Veröffentlichung der Ausstiegserklärung des ehemaligen „Hauptkampflinie“-Sängers Oliver Pod­ja­ski. In den verschiedensten Naziforen und auf Nachrichtenportalen wie „Altermedia“ hat die Erklärung hohe Wellen geschlagen. Wie menschenverachtend es in dieser Szene zugeht zeigten die vielfachen Äußerungen von Neonazis, die nunmehr in Oliver Pod­ja­ski wahlweise einen „Verräter“, „dreckigen Polen“ oder sogar „Juden“ sehen. Wir wünschen Oliver auf seinem weiteren Weg alles gute und hoffen für ihn, dass er seinen Ausstieg konsequent umsetzen kann. Vielleicht nimmt sich ja der/die eine oder andere Kamerad_in ein Beispiel daran…

Wir dokumentieren einen weiteren Artikel zum Thema vom „Netz gegen Nazis“:

Der Sänger der Kasseler Neonazi-Band „Hauptkampflinie“ veröffentlicht eine Erklärung, dass er aus der rechtsextremen Szene aussteigt, weil seine Überzeugungen ein Fehler waren. Interessant sind auch die Einstiegs- und Ausstiegsgründe.

Von Simone Rafael

„Nun bin ich also endlich ausgestiegen und weiß, was dieser ganze Kram eigentlich war, nämlich nur eine Haufen Müll.“ Das Zitat stammt aus einer Stellungnahme, die Oliver Pod­ja­ski jüngst herausgab, Gründer und Sänger der rechtsextremen Band „Hauptkampflinie“ (HKL), und die auf dem Blog „Oire Szene. Infos zu Rechtsrock und Grauzone“ publiziert wurde. „Hauptkampflinie“ wurde laut Podjaski im Jahr 2009 aufgelöst. Auf „16 Jahre in der ‚rechtsradikalen Szene‘“ könne er nun zurückblicken, so der Sänger, der 1996 „Hauptkampflinie“ gründete und davor Mitglieder der Düsseldorfer Rechtsrockband 08/15 war. Über 20 CDs hat die Band hervorgebracht, mit Titeln wie „Völkermordzentrale“ (1999, indiziert), „Odins Krieger“ (2004), „Aus dem Ghetto“ (indiziert), „Der Traum vom Reich“ (2006).

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Event für den NPD-Nachwuchs

Dresden – An einem bislang nicht bekannten Ort will die sächsische NPD-Jugendorganisation Junge Nationaldemokraten (JN) am 5. Juni ihren „3. JN Sachsentag“ durchführen.

Gefeiert werden soll unter dem Motto „Jugend braucht Perspektiven“. „Abseits von bundesrepublikanischen Verblödungsmedien“ wollen die Jungen Nationaldemokraten an diesem Tag die Möglichkeit nutzen, um ihre „Freizeit eigens zu gestalten“. Neben dem „Kennenlernen und Wiedersehen von neuen und alten Freunden“ sollen dabei die „politische Vernetzung und vor allem die Freude an der Gemeinschaft“
im Vordergrund stehen.

Als Redner sind bislang Andreas Storr (NPD-Landtagsabgeordneter Sachsen), Tommy Naumann (JN-Landesvorsitzender Sachsen), Maik Müller („Aktionsbündnis gegen das Vergessen“, Dresden) und Vertreter tschechischer Gleichgesinnter angekündigt. Den musikalischen Rahmen sollen die Szenebands „Brutal Attack“ (England), „Frontalkraft“ (Brandenburg), „Barbaren“ (Brandenburg), „Conflict“ (Tschechien) und „Last Pride“ (Sachsen) gestalten.

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Einspruch – Rio Reiser diskutiert mit Störkraft – 1992

Die Oire Szene Redaktion dokumentiert an dieser Stelle ein zeitgeschichtliches Dokument: Rio Reiser von den legendären „Ton, Steine, Scherben“ vs. die Neonazicombo „Störkraft“:


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Kirchheim: Kategorie C im Nazizentrum

Es vergeht mittlerweile kaum ein Wochenende, ohne dass sich die Nazis in der Idylle von Kirchheim versammeln, um diverse faschistische Veranstaltungen durchzuführen. So auch am 17. April.

Am diesem Abend versammelten sich laut MOBIT erneut ca. 150 Nazis bei einem Konzert. Die Polizei, als auch die Lokalpresse hüllen sich in Schweigen. „Haupt-Act“ an diesem Abend war die Nazi-Hooliganband „Kategorie C“. Diese plante bereits am 13. Juni 2009 ein Konzert in Gräfinau-Angstedt, welches jedoch abgesagt wurde. (AGST berichtete) Desweiteren kündigt die Band bereits jetzt an, dass sie am 19. Juni auf einem Open-Air in Thüringen spielen. Inwiefern dieses mit dem angemeldeten Konzert am selben Abend in Kirchheim zusammenhängt, ist noch ungewiss.

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Egotronic vs. Grauzone

Die „Frutti Di Mare“-Blogbetreiber_Innen haben uns mal wieder auf ein schickes Lied aufmerksam gemacht. Die Elektropunks von Egotronic ficken die rechtsoffene Grauzone:

Das On­kelz-​Shirt ist kein Pro­blem!
Ich hab selbst Punks so eins tra­gen sehen,
un­po­li­tisch sein, nach rechts schie­len
du kannst ja immer noch im Conne spie­len!

„Schwul“ als Schimpf­wort, schon OK!
Es stört mich halt, wenn ich die Emos seh!
In Clubs fei­ern, gröh­len, Bei­fall klat­schen
und im Ge­tüm­mel einen Arsch be­tat­schen!

Du musst dich doch nicht gleich be­schwe­ren,
be­trun­ken kann ich schon­mal Aggro wer­den…
Bleib doch mal lo­cker, stell dich nicht so an!
Bist du ne Maus oder ein Mann?

Ein frei­es Land in dem wir leben,
es muss doch sol­che und sol­che geben!
Musst to­le­rant sein, dann und wann.
doch EURE TO­LE­RANZ KOTZT MICH AN!

Ich kann es schon ver­ste­hen, er ist halt ar­beits­los
und ohne Per­spek­ti­ve geht er gerne mal auf Schwar­ze los.
Man muss sich küm­mern, man muss das ak­zep­tie­ren,
bei so­viel Krise kann man schon auch mal den Kopf ver­lie­ren.

Gib ihm etwas, das bleibt, ein biss­chen Si­cher­heit,
einen Ju­gend­club in dem er dann auch mal „Heil Hit­ler“ schreit.
Musst to­le­rant sein, dann und wann.
EURE TO­LE­RANZ KOTZT MICH AN!

Ver­ständ­nis zei­gen
Sich rein ver­set­zen
To­le­rant sein
Schwe­re Kind­heit
Ak­zep­tie­ren­de Ju­gend­ar­beit
Man­geln­de Per­spek­ti­ve

AK­ZEP­TIER SIE DOCH EIN­FACH!

Nazi Demo am 1.Mai 2010 in Berlin verhindern!


Am 1.mai 2010 wollen „Autonome“ Nationalisten und anderes Nazipack um 12 uhr in Berlin eine Demo starten das gilt es zu verhindern!

Auftaktort der Nazis
S-Bhf Bornholmer Straße
ab 11 Uhr

Sammelpunkte zur gemeinsamen Anreise

* S-/U-Bhf. Frankfurter Allee für Ostberliner
* S-Bhf. Ostkreuz für Westberliner

Pünktlich um 9 Uhr
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17.4.2010 Liedermacherkonzert in Berlin-Pankow

Scheinbar fand am 17.4.2010 – vollkommen unentdeckt von den antifaschistischen Strukturen in Berlin – eine Nazifeier in einem Pankower „Jugendzentrum“ statt. Laut Angaben des „Nationalen Widerstand Berlin“ konnten dort bereits in der Vergangenheit „eine Vielzahl von Aktivitäten“ stattfinden, „vom Kameradschaftsabend der JN Pankow, über Vortragsveranstaltungen, Liederabende, Transparente malen oder einfach gemütliches Beisammensein und Gespräche mit Gleichgesinnten.“ Das „Jugendzentrum“ soll nun umgezogen sein, da das alte zu „klein“ geworden sei…

Diese Örtlichkeit soll vom NPD Kreisverband Berlin 8 (Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee) in der Vergangenheit tatkräftig unterstützt worden sein.

Bei der „Solidaritätsfeier“ für „inhaftierte Kameraden“ sollen am 17.4.2010 unter anderem der NPD-Aktivist Eckart Bräuniger eine Rede gehalten und der Liedermacher „Raunijar“ aus Schleswig Holstein mehrere Lieder zum Besten gegeben haben.

Laut Naziangaben nahmen um die 70 Teilnehmer_Innen an der Veranstaltung teil.

Laut NPD fanden bereits am 13.3.2010 und 20.3.2010 Veranstaltungen in diesem Pankower „Jugendzentrum“ u.a. mit einem Liedermacherabend mit dem Nazibarden Jörg Hähnel (Berliner NPD-Kader) statt.

Ein Grund mehr den bevorstehenden Naziaufmarsch am 1.Mai in Berlin-Prenzlauer Berg zu verhindern!

Infos dazu siehe: www.antifa-berlin.de/1mai2010/