Keine Nazi-Immobilie in München-Forstenried

Da konnte in München erfreuliche Weise wohl in letzter Minute die Eröffnung einer Nazilocation – Vorbild war den Münchner Kamerad_Innen anscheinend das Nazi-Lokal „Club 88″ in Neumünster – inklusive Rechtsrockkonzert verhindert werden:

Beinahe hätte die Münchner Neonaziszene in den nächsten Tagen ein eigenes „Versammlungshaus“ in München-Forstenried eröffnet. Intern hatten Kameradschaften und „Bürgerinitiative Ausländerstopp“ (BIA) sogar schon für die Einweihungsparty sowie eine Veranstaltung in die eigenen Räume mobilisiert. Doch der erst vor wenigen Tagen geschlossene Mietvertrag ist gestern fristlos gekündigt worden.

Der Weg zur Münchner Nazi-Immobilie

Die Geschichte des nun geplatzten neonazistischen Immobilientraums im Münchner Südwesten begann im Februar im östlich gelegenen Stadtteil Berg am Laim: Bürger_innen und Lokalpolitiker_innen wandten sich dort gegen eine jahrelange Serie von Neonaziveranstaltungen in der Gaststätte „Wirtshaus zum Glaskasten“. Auf einen Bericht auf der a.i.d.a-Website, einen darauf folgenden Artikel der BILD-Zeitung und einen Beitrag des Bayerischen Rundfunks hin reagierte der überraschte Inbev-Konzern, der den „Glaskasten“ verpachtet hat, umgehend: Der Bremer Konzern untersagte dem zunächst uneinsichtigen „Glaskasten“-Betreiber vertraglich jegliche weiteren neonazistischen Veranstaltungen.

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