Archiv für Mai 2010

Konzert mit Neonazi-Band „Totenburg“ in „Mitteldeutschland“

„Ein Tanz in die Endzeit“ lautet der Titel eines konspirativ beworbenen Neonazi-Konzertes, das am 29. Mai in „Mitteldeutschland“ stattfinden soll. Auf dem Programm stehen die Bands „Totenburg“ (Thüringen), „Stolthet“ (Sachsen), „Heldgard“ (Schmalkalden, Thüringen) und „Isolfur“ (Thüringen).

Der Headliner des Abends, die Neonazi-Band „Totenburg“, wird unter dem Titel des 2009 bei „Nebelfee Klangwerke“ veröffentlichten Albums „Endzeit“ angekündigt. Die Gruppen „Isolfur“ und „Heldgard“ traten in der Vergangenheit schon mehrmals in Zusammenhang mit Neonazi-Konzerten in Erscheinung. Am 07. Februar 2009 spielten „Isolfur“ etwa in der „Alten Skatklause“ in Zeitz zusammen mit den NS-Bands „Todfeind“ und „Annihilation 666″. Anfang Juni 2009 war ein Konzert von „Isolfur“ gemeinam mit „Nordglanz“ und „Blutrache“ – wieder in der „Alten Skatklause“ in Zeitz – angekündigt. Am 26. Juni 2009 folgte ein Konzert im „Gleis 3″ (Annaberg-Buchholz) zusammen mit der Band „Sekhmet“, die ebenfalls neonazistische Gruppe „Kroda“ hatte kurzfristig absagen müssen.

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Jeune Seigneur – Tonnerre de brest

Großartige antifaschistische Skinheadband aus Brest/Frankreich.

„Skrewdriver“ und die alte NYHC-Szene…

Auf dem amerikanischen Blog „MIKE‘S ANGLE“ lassen sich Belege finden, dass Bands aus dem alten New York Hardcore-Spektrum bzw. dem ehemaligen New Yorker „Skinhead“-Hardcore dem Rechtsrockspektrum doch noch etwas näher standen als bisher den meisten Liebhaber_Innen dieser Musik bekannt war. Zumindest zeigt dies die heutige Anknüpfungsfähigkeit zum NS-Hardcore nochmal gut auf. Ein großer Einschnitt war für den New Yorker Skinhead-Hardcore auf jeden Fall (dieser war wohl bis in die 90er Jahre hinein in der dortigen HC Szene präsent) der frühe Tod von „Raybeez“, dem damaligen Sänger der rechtslastigen Band „Warzone“.

„Warzone“ spielten in den 80ern nachweislich unter dem „Rock against Communism“-Banner und vertraten diese Ansicht auch durchaus offensiv. Es gab zudem gemeinsame Konzerte mit der „Youth Defense League“, deren Songtexte inhaltlich stark nationalistisch bzw. antikommunistisch ausgerichtet waren. In einem ihrer Alben grüßten diese die international bekannten Rechtsrockbands „Skrewdriver“ und „Brutal Attack“ und gaben darüber hinaus 1987 sogar dem englischen „Blood&Honour“-Fanzine ein Interview. „Auf dem „New York Hardcore – The way it was Sampler“ waren sie als lokale Größe neben Bands wie „Agnostic Front“ vertreten. Das heutige „Vulture Rock Label“ oder (NSHC)-Bands wie „Empire Falls“ entstanden hieraus.“ (Quelle: Thiazi-Forum)

Auf dem amerikanischen Blog „MIKE‘S ANGLE“ sind nun Bilder gepostet worden, welche Freddy „Madball“, den Sänger von „Madball“ mit „Skrewdriver“ Shirt auf der Bühne stehend zeigen. Auf einem Video ist zudem Armand, der Sänger von „Rest in Pieces“, und heutiger Schlagzeuger von „Sick of it all“ mit seinem „Skrewdriver“ Shirt zu sehen. (Quelle)

Ebenfalls auf Auf „MIKE‘S ANGLE“ Blog ist ein Flyer zu sehen, welcher belegt, dass damals „Warzone“, die „Sick of it all“ Vorläuferband „Rest in Pieces“ und „Youth Defense League“ unter dem „Rock against Communism“ Banner spielten. (Quelle)

All diese schon früh vorhandenen Verknüpfungen von Teilen der NYHC mit der Rechtsrockszene, zeigen auf, dass es nicht verwunderlich ist, dass es den „Autonomen Nationalisten“ heute relativ leicht fällt mit ihrem NSHC an die damaligen Traditionen anzuknüpfen.

Für die weitere Diskussion wartet die Oire Szene Redaktion sehnlichst auf das nun leider auf August 2010 verschobene Buch zur Thematik: „Out of Step: Hardcore-Punk zwischen Rollback und neonazistischer Adaption“.

22.5.2010: Nazikonzert mit „Oidoxie“ u.a.

Am 22.5.2010 fand laut Naziszene irgendwo in Deutschland ein Rechtsrockkonzert mit den neonazistischen Bands „Racial Purity“, „Oidoxie“ („Combat 18″/“Blood/Honour“-Band) und „Inkubation“ statt. Nähere Infos gibt in den kommenden Tagen…

Nazikonzert am 22.5.2010 in BaWü

Laut Naziangaben fand am 22.5.2010 im Norden Baden-Würrtembergs eine „Stallhaus-Party“ unter freiem Himmel statt. Eingeladen hatten die „Stallhausjungs“ zum Nazikonzert mit den Rechtsrockbands „Last Man Standing“ aus Thüringen, den „Angry Bootboys“ aus NRW und dem Einmann-Projekt „Sturmkraft 88″. Es sollen zwischen 100-150 Nazis vor Ort gewesen sein.

Insgesamt eine wohl sehr Boneheadlastige-Veranstaltung: Von „Angry Bootboys“ wurde unter anderem Songs wie ein „Masterrace“-Cover, „Ich bin Skinhead ist doch klar“ oder ein „Pulling on the boots“-Cover gespielt. Im Anschluss an das Konzert soll es dann tatsächlich auch noch so etwas wie eine „Kraken-Karaoke“ gegeben haben. Weitere Kommentare dazu ersparen wir uns mal lieber…

„Oidoxie“ wieder ausgeladen

Pößneck/Dortmund – Die Dortmunder Rechtsrock-Band „Oidoxie“ ist beim von Neonazis organisierten „9. Thüringentag der nationalen Jugend“ nun offenbar doch nicht mehr willkommen.

„Um wieder Bands, Redner und vorallem Ruhe in diese Veranstaltung zu bekommen haben wir Oidoxie wieder ausgeladen“, teilte jemand aus dem Umfeld der Organisatoren in einem einschlägigen Neonazi-Forum mit.

Wie berichtet, hatte sich an der Einladung der Dortmunder Band Kritik entzündet, weil ihr vorgeworfen wurde, Veranstaltungen der Neonaziszene im Ruhrgebiet zu boykottieren und sogar durch Parallelveranstaltungen zu stören.

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Cunt Spar­rer – Riot Squad


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Dieses Jahr holen wir uns den Pokal. Tze…

Frei.​Wild meint, dass „wir“ die­ses Jahr Welt­meis­ter wer­den. Doch wen mei­nen die Her­ren aus Süd­ti­rol mit dem Be­griff „wir“. Sie selbst sind Ita­lie­ner, sehen sich aber als Ös­ter­rei­cher… Doch weit ge­fehlt, mit „wir“ ist Deutsch­land ge­meint. Die Grau­zo­nen-​Band ap­pe­liert dabei ganz be­wusst an den Na­tio­nal­stolz der Stumpf-​Deut­schen-​Fuß­ball­land­schaft und will auf der Er­folgs­wel­le des ab­ar­ti­gen 2006er „Wir-​Ge­fühls“ mit­schwim­men…

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Pama International – ‚Throwaway Society‘

Nazi- und RAC-Konzerte am 20./21.5.2010

Wie leider jedes Wochenende finden auch an Pfingsten europaweit verschiedene Nazi- und RAC-Konzerte statt:

21.5.2010: Nagykanizsa (Ungarn): Neonazikonzert mit den Bands „Feher Törveny“, „Eröszatakos Karpat Arcok“ und „Vedööszdag“.

21.5.2010: Dortmund: Konzert mit dem Nazibarden Frank Rennicke in Dortmund. Organisiert wurde der Auftritt vom NPD Kreisverband Unna/Hamm. Es sollen ca. hundert Nazis vor Ort gewesen sein.

22.5.2010: Bicester (England): RAC-Konzert im „The Hundred Acres Pub“ mit folgenden Bands: „Bakers Dozen“ (interessant zu sehen, dass diese hier Mal wieder mit waschechten Nazis wie „Tatooed Mother Fuckers“ auf der Bühne stehen – zuletzt spielten „Bakers Dozen“ im Jahre 2010 zusammen mit den „Krawallbrüdern“ mehrere Konzerte!), „Tatooed Mother Fuckers“, „Citizen Keyne“, „London DieHards“ und „Insane Youth“.

22.5.2010: Rechtsrockkonzert im „Casa D´Italia Colle Verde“ (Italien): Die rechtsradikalen „S.P.Q.R. Skinheads“ organisieren ein neofaschistisches Konzert mit den Bands „Timebombs“, „Kansas City Way“, „The 4 Aces“, „Blind Justice“ und weiteren Gästen.

22.5.2010: Ungarn: Die rechtsradikalen „HDSkins“ veranstalten unter dem Motto „Real Hate Fest – Vol.1″ ein Rechtsrockkonzert mit den Bands „Ver Kötelez“, „Szebb Napok“, „4 Trust“, „Vanguard“ und „Feher Törveny“.

Europas größtes Nazifest in Gera gemeinsam behindern blockieren verhindern!

Im Sommer 2010 soll in Gera / Thüringen erneut das gegenwärtig größte Nazifest Europas stattfinden. Es ist die achte Auflage des in der Szene immer beliebter werdenden „Rock für Deutschland“ und das Highlight nach den Aufmärschen am 13. Februar in Dresden. Im vergangenen Jahr zog deren Märtyrer „Lunikoff“ ca. 4000 Neonazis nach Gera. Der Rechtsrockexperte Christian Dornbusch sieht darin eine „echte Konstante“.

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The Paragons – Man Next Door

Grauzonenkonzerte am 21./22.5.2010 in Berlin-Friedrichshain

Im Berliner Szenekiez Friedrichshain – welcher sich neben Kreuzberg immer mehr zum Grauzone-Kuschelkiez entwickelt – sollen am bevorstehenden Wochenende gleich 2 rechtsoffene Konzerte in der „Punk“– und „Metal“Kneipe „Amnesie“ stattfinden. Die Oire Szene-Redaktion berichtete bereits im vergangenen Jahr über die problematische Konzertpolitik (u.a. „Haggis“) dieses Ladens. Nachdem es zunächst einige Zeit ruhiger war um die „Amnesie“ wird jetzt wieder Vollgas gegeben:

Am Samstag den 22.5.2010 veranstaltet die Berliner „Oimania Drinking Crew“ ein rechtsoffenes Konzert mit der 80er-Jahre „Skinheadkult“-Band „Vortex“ aus Hameln (diese spielen mittlerweile zum bereits dritten Mal für die „ODC“ in der „Amnesie“), der Grauzonenband „Ruhestöhrunk“ aus Rostock und „Oi!dium“ (Stendal /Potsdam/Berlin/Elsholz). Alle drei Bands spielten und spielen Konzerte mit fragwürdigen Bands aus der rechtsoffenen bzw. rechten Szene. Bei „Vortex“ reicht es u.a. hervorzuheben, dass die Band noch am 10.11.2007 im neonazistischen Rechtsrockladen „Skinhouse Menfis“ zusammen mit der rechtslastigen Band „Gerbenok“ gespielt haben. Zudem wurden auch Konzerte für die rechtslastigen „Bootboys Hildesheim“ u.a. zusammen mit „Ruhestöhrunk“ gespielt oder Konzerte zusammen mit Bands wie „Spy Kids“, „Haggis“, „Unantastbar“, „Krawallbrüder“, „Martens Army“ u.a. „Ruhestöhrunk“ wiederum spielen nur einen Tag nach dem Gig in der „Amnesie“ zusammen mit den rechtsoffenen Grauzonenbands „Unantastbar“, „Schusterjungs“ und „Roughnecks“ in der „Alten Zuckerfabrik“ in Wegeleben – diese dreitägige „Pfingsttour“ findet auch noch am 21.5.2010 in der „Chemiefabrik“ in Dresden (
Das Konzert fand aufgrund der Ansichten/Einstellungen der Bands und den Diskussionen um die Bands NICHT statt und wurde abgesagt. Stattdessen spielten u.a. CUT MY SKIN. Siehe auch) und am 22.5.2010 in der „Alten Kaffeerösterei“ in Plauen statt…. Und am 22.10.2010 spielen „Ruhestöhrunk“ dann passender Weise auch noch im Grauzonenschuppen „Klex“ in Greifswald…

„Oi!dium“ wiederum spielten erst am 7.5.2010 im „Flash“ in Belzig zusammen mit den rechtslastigen Bands „Mummy´s Darlings“ und „Iron Fist“ (Erinnert sei hier noch Mal an die Bandbilder mit der Reichskriegsflagge…).

Am 23.5.2010 sollen dann ebenfalls in der „Amnesie“ gleich vier Bands vom rechtsoffenen „Krawallbrüder Records“-Label auftreten: „Absturz“, „Die Bonkers“, „Suspekt“ und „Platzverweis“.
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Dortmund: Kritik an „Oidoxie“-Auftritt beim „Thüringentag“

Pößneck/Dortmund – Die Dortmunder Rechtsrock-Band „Oidoxie“ soll am 12. Juni in Pößneck beim von Neonazis organisierten „9. Thüringentag der nationalen Jugend“ neben drei anderen Musikgruppen auf der Bühne stehen. Das sorgt in der Szene für Ärger.

„Also wenn man Oidoxie auf nem politischen Fest spielen lassen würde, wobei jene Band seit 5 Jahren jede nationale Demonstration im Ruhrpott mit Konzerten boykottiert, dann Hut ab“, versuchte sich in einem einschlägigen Internetforum ein „Autonomer Nationalist“ aus dem Ruhrgebiet zunächst in Ironie.

Später legte er ironiefrei nach. Es gehe ihm bei der Kritik an der Einladung dieser Band nicht um den Namen „und auch nicht um das Aussehen und auch nicht ausschließlich um das negative Klientel dass sie anziehen“. Aber: Es sei „nunmal Fakt, und dazu gab es endlose Diskussionen und Beweise, dass diese Gestalten alle politischen Demos im Pott boykottierten“. Parallel zu Demonstrationen hätten sie Konzerte organisiert, z.B. Vorabendkonzerte zum 1. Mai oder Konzerte in Belgien parallel zum „Antikriegstag“ am 1. September in Dortmund. „Und als es ein Solikonzert politischer Leute gab um den Bus nach Dresden zu bezahlen – ja wer musizierte dann kurzfristig im Nachbarort? Dreimal dürft ihr raten.“ Nicht fehlen darf in diesem Sündenkatalog eine unterstellte Nähe von Oidoxie zum Verfassungsschutz: „Wer arbeitet/e mit einem bekannten V-Mann zusammen?“

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„Hungrige Wölfe“ auf Tour

Es geht doch…:

Ruhpolding – Am kommenden Samstag sollte in Ruhpolding (Südbayern) ein Konzert der Bremer Hooliganband „Kategorie C – Hungrige Wölfe“ stattfinden.

Eigenangaben der Band zufolge muss das Konzert allerdings ausfallen, da gegen den Pächter der Lokalität in Ruhpolding eine Einstweilige Verfügung erwirkt worden sein soll. Das Antifaschistische Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München (a.i.d.a.) hatte zuvor den Veranstaltungsort in Ruhpolding öffentlich gemacht. Das geplante Konzert war äußerst konspirativ beworben worden, laut Einschätzung von Szenekennern sollten sich bis zu 200 Skinheads und Hools einfinden. Auftreten sollte auch die braune Band „Elbroiber“ aus Magdeburg.

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Siehe auch: Rote Karte für rechte Band
Ruhpolding wehrt sich gegen Konzert einer rechtsradikalen Band

Rechtes Hooligankonzert in Ruhpolding geplant

Nach Angaben des Antifaschistischen Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München (a.i.d.a.) soll am kommenden Samstag (22.05.10) die im neonazistischen Spektrum verankerte Hooliganband “Kategorie C” (KC) in Ruhpolding auftreten. Die infogruppe rosenheim befürchtet, dass damit innerhalb weniger Wochen eine dritte Nazi-Veranstaltung im Raum Berchtesgaden / Traunstein ungestört über die Bühne gehen könnte.

Die Gruppe schreibt über das geplante Konzert: KC-Frontmann Hannes Ostendorf war 1991 selbst an einem Brandanschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft in Bremen beteiligt. 2006 trat er auf einer von Eckart Bräuniger (NPD) angemeldeten Solidaritäts-Demo mit Konzert für den inhaftierten Michael “Lunikoff” Regener, Sänger der als kriminelle Vereinigung bewerteten Rechts-Rock-Band “Landser”, auf. Mit von der Partie waren dort unter anderem mit das Nazi-Liedermacher-Duo Annett und Michael Müller.

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Siehe auch: Rechtsrock-Konzert in Ruhpolding geplant
„Rechtes Konzert von München nach Kaufbeuren verlegt“

Alton Ellis – You Make Me So Very Happy

„The Vibrators“ meets „The Corps“

Die Oire Szene Redaktion berichtete erst kürzlich über die englische Punkrocklegende „The Vibrators“ und ihren geplanten Gig mit Rechtsrockbands wie „Kategorie C“ und „Ultima Thule“ (siehe und hier). Nachdem dieser Auftritt gegancelt wurde gingen wir von einem einmaligen Fehltritt aus. Nun sollen „The Vibrators“ aber bereits am 18.6.2010 erneut zusammen mit einer RAC-Band aufteten: zusammen mit „The Corps“ aus Australien u.a. Bands im „The Excelsior Hotel“ in Sydney/Australien. Irgendwie scheint dass dann doch kein Zufall gewesen zu sein… Wir zitieren uns selbst:

Eine Band, die wie zu­letzt bei ihrer Eu­ro­pa­tour 2008, in ein­deu­ti­gen Na­zi­lä­den („Mo­lo­ko Bar“) bzw. zu­sam­men mit ein­deu­ti­gen Nazi-/Rechts­rock­bands ge­spielt hat (u.a. „Short Crop­ped“ und „Tat­too­ed Mo­ther Fu­ckers“) hat in einem an­ti­fa­schis­ti­schen Laden – und auch an­ders­wo – nichts ver­lo­ren!

Quelle: „The Corps“ oder auch „Pro-Ton auf die Finger schauen (1)“

Die Rechtsrockband „The Corps“ soll übrigens ansonsten im Herbst erneut in Europa (UK, Schweiz, Deutschland, Österreich, Tschechien und Holland) unter dem Motto „The Corps – Bottle of Rock´n´Roll-Tour“ in diversen Läden auftreten. U.a. sind in Deutschland bereits Auftritte in den Grauzonenläden „Klex“ in Greifswald (zusammen mit „Automatica Aggregazione“), im „JC Wegeleben/Zuckerfabrik“ mit „Lousy“ und „Troublekid“, im „Drums“ in Weimar zusammen mit der RAC-Band „Bombecks“ – präsentiert von den rechtslastigen „Bootboys Weimar“ – und im neuen Münchner Vorzeigegrauzoneschuppen „Garage Deluxe“ zusammen mit der Münchner Grauzonenband „Mummy´s Darlings“ geplant. Organisiert wird diese Tour gleich von vier bekannten rechtsoffenen Grauzonenlabels: „Bandworm Records“, „Rebellion Records“, „Randale Records“ und „Scampkid Records“.

„The Exploited“ meets „Cobra“

Die Oire Szene Redaktion weisst darauf hin, dass momentan „The Exploited“ auf Tour in Europa sind und trotz diverser rechter Fehltritte in den vergangenen Jahren (u.a. Bilder mit der rechtsoffenen Band „Haggis“ beim Siegheilen – Bild von Wattie mit ex-“Skrewdriver“-Mitglied) zusammen mit der ebenfalls fragwürdigen Oi-Band „Cobra“ aus Japan (Siegheilen ebenfalls gerne mal zur „Provokation“ auf Plattencovern und in Videos) scheinbar ungestört in diversen als links bzw. alternativ geltenden Läden ungestört auftreten können. Wir stellen uns die ernsthafte Frage, was noch alles passieren muss, damit solchen Bands keine Plattform mehr gegeben wird? Aber solange der Rubel rollt, ist das ja alles scheiß egal. Hier nochmal die Hintergrundartikel zu den Diskussionen um „The Exploited“ und „Cobra“:


Wie weit geht Provokation? (Am Beispiel der Band „Cobra“ aus Japan)

Mosh/Knock Out vs. Sunny Bastards bzw. vs. Wili Wucher
Cobra Teil II – Dummheit schützt vor Strafe nicht!
The Exploited (Wattie Buchan), ZSK (Joshi) und ein brisantes Foto!
Exploited Tourtermine

ANTIFA – Chasseurs de skins


ANTIFA – SKINHEADS HUNTERS – Documentary on French Anti Fascist Punks/Skins – The Red Warriors.

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