NS-Hardcore jetzt auch in Österreich!

Mit einiger Verspätung scheint die NS-Hardcore-Szene nun auch in Österreich angekommen zu sein. Am 15.5.2010 fand laut Naziangaben das erste Konzert dieser Art in Österreich (in „Osttirol“) statt. Es spielten die Bands „Daily Broken Dream“, „Painful Life“, „T(error)sphära“ und „Mortuary“.

Laut Nazis wurde das Konzert im Vorfeld öffentlich beworben – u.a. sogar mit Zeitungsanzeigen, wie folgender Kamerad zu berichten weiß:

Vorweg sei hier deutlich die eigentliche Besonderheit dieses Konzertes dargelegt. Selbiges wurde nämlich nicht im konspirativen, völkischen Spektrum, sondern bewusst und gezielt öffentlich beworben, wobei man im Vorfeld der Veranstaltung neben den üblichen Weltnetzeinträgen daran ging, dieses Ereignis mittels einer großen Plakataktion in der ganzen Stadt und den umliegenden Dörfern und in weiterer Folge sogar mit einem Zeitungsinserat anzukündigen. Den Veranstaltern war es nämlich ein Hauptanliegen, die Grenzen einer sich selbst einschränkenden Bewegung in Richtung wirksamer Öffentlichkeitsarbeit aufzubrechen und dadurch zu gewährleisten, daß sich ein Teil alternativer Metal – und HC begeisterter Musikfreunde beim Konzertort einfindet. Gegenwärtig verstehen sich gerade Musikveranstaltungen des nationalen Spektrums als Ereignisse der Selbstdarstellung und Selbstbestätigung, ohne das deren Organisatoren die Sinnhaftigkeit von neuen Wegen klar eruieren können. Durch den Stellenwert einer öffentlichen, angemeldeten und für alle interessierten Personen frei zugänglichen Veranstaltung wurde dadurch der erste Schritt in eine zukunftsorientierte Richtung gewagt. Selbstverständlich lief die ganze Angelegenheit im strengsten und legalsten Rahmen ab, den man sich nur vorstellen kann. Keine Verkaufsstände, keine proletenhaften und kotzenden Schnaps – und Bierleichen, wie man sie auf so manch „elitärem“ RAC – Konzert vermeintlich „bewundern“ kann, sondern einfach dem Metal – und Hardcore verbundene Leute der unterschiedlichsten sozialen Ausrichtungen, welche bei guter und professioneller Musik in einer familiären Atmosphäre eine gute Zeit haben wollten. Das dieses Konzert somit auch legal angemeldet wurde, sei hier der Verständlichkeit halber nur am Rande erwähnt.

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