Backstage sagt rechtes Musik-Festival ab

Das ehemals linksalternative Münchner „Backstage“ macht Mal wieder (Die Oire Szene Redaktion berichtete in der Vergangenheits bereits öfters – siehe u.a.: Über das „Backstage“, vermeintliche Naziaussteiger_Innen und die Grauzone) Schlagzeilen aufgrund seiner wiederholt fragwürdigen Konzertpolitik – die Diskussionen rund um den neuesten Fall könnt ihr hier (S.17 ff.) nachlesen. Außerdem verweisen wir auf den folgenden Artikel:

München – Das Backstage hat ein Musik-Festival abgesagt, weil der 16-jährige Veranstalter Kontakte in die rechte Szene haben soll. Warum die Bands trotzdem auftreten dürfen:

Der Betreiber des „Backstage“, Hans-Georg Stocker, hat das für den 24. Juli angekündigte Festival „Rock für uns“ abgesagt. Grund dafür seien die vermeintlichen Kontakte des Veranstalters – einem 16-jährigen Schüler aus München – zur rechtsextremen Szene. Gleichzeitig kündigte Stocker an, mit den bereits gebuchten Bands am gleichen Tag eine eigene Veranstaltung zu planen.

Ende April habe Stocker, so berichtet er, Hinweise vom Jugendamt erhalten, dass der 16-jährige Veranstalter des Festivals Kontakte zur rechtsextremen Szene habe. So soll er beispielsweise für die Internetseite der „Nationalen Fußballjugend“ verantwortlich sein. „Das hat mich sehr schockiert“, erzählt Stocker, „sein Auftreten und Erscheinen wirkte eher alternativ.“


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