Flex in Ketten ohne Flex…

Stolberg/München. Der rechtsextreme Liedermacher „Flex“ (Felix Benneckenstein, München) und die Rechtsrock-Band „Libertin“ (Raum Dortmund) waren die ersten Neonazi-Musiker, die einem durch einen Migranten in Stolberg erstochenen 19-jährigen Berufsschüler ein Lied widmeten. Wegen der Bluttat – zuerst hatte es entgegen der Wahrheit geheißen, das Opfer sei ein „Kamerad“ gewesen – marschierten seit 2008 wiederholt Neonazis aus ganz Deutschland ungeachtet aller Bitten der Eltern des Opfers in der Kupferstadt auf. Mitte September publizierte „Flex“ dann seine erste CD namens „Bock auf Freiheit“. Besagter Tonträger enthält mit „Zu spät“ ein vor Melancholie triefendes Lied über die Stolberger Bluttat und strickt damit vage den Märtyrer-Mythos um einen „gefallenen Kameraden“ weiter.

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