Dokumentation des „Rock für Deutschland“ vom 10.07.10

Hass, Gewalt und gute Laune – Trotz Proteste feierten und hetzten wieder über 1.000 Neonazis beim 8. „Rock für Deutschland“ in Gera

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Seit 2003 veranstaltet der NPD-Kreisverband Gera unter dem Motto „Rock für Deutschland“ das als „Großkundgebung mit musikalischem Rahmenprogramm“ deklarierte Neonazi-Open-Air in der Geraer Innenstadt. Zu dieser mittlerweile achten Auflage des Rechtsrock-Festivals reisten am 10. Juli 2010 nach Polizeiangaben etwa 1.150 Teilnehmer an. An den letztjährigen Besucherrekord von mehr als 4.000 Teilnehmern (siehe hier…) vermochten die Veranstalter damit jedoch nicht anknüpfen. Dafür gelang es in diesem Jahr erstmals Gegenproteste unterschiedlichster Akteure auf dem Fundament eines breiten Bündnisses auf die Beine zu stellen. An einem Friedensgebet, mehreren Kundgebungen und friedlichen Blockadeversuchen beteiligten sich an diesem Tag unterschiedlichen Angaben zufolge mehr als 1.000 Menschen. Den Fans neonazistischer Musik den Zugang zum Veranstaltungsort zu verwehren, gelang aber nicht. Die Polizei führte die rechten Teilnehmer immer wieder in Gruppen an den Blockadepunkten vorbei, wo ihnen lautstarker Protest entgegenschlug.

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