»Belus« heißt »der weiße Gott« NS-Black-Metal-Ikone meldet sich zurück

Die Oire Szene Redaktion dokumentiert an dieser Stelle einen Artikel aus der aktuellen Ausgabe des Rechten Rands:

Im Frühjahr 2010 erschien das neue Album der norwegischen Black-Metal-Band »Burzum«. International wurde es in der Metal-Szene gefeiert, nur in Deutschland schwiegen die großen Szene-Magazine. Der Mann hinter der Band, Varg Vikernes, ist eine Ikone des NS-Black-Metal.

Ein Jahr nach seiner Haftentlassung kam das neue Album des Norwegers Varg Vikernes und dessen Band »Burzum« auf den Markt. Seit 1993 hatte er im Gefängnis gesessen, wegen Mord, Brandstiftungen an Kirchen und weiteren Delikten. Aus dem Gefängnis wurde er aufgrund seiner neonazistischen Äußerungen Mitte der 1990er Jahre zum Initiator und zur Inspiration des »National Socialist Black Metal« (NSBM). Bereits im Vorfeld sorgte seine neue Platte »Belus« für Diskussionen – anfangs hatte Vikernes ihm den Arbeitstitel »Baldurs Tilbakekomst« (Die Rückkehr
von Balder) gegeben, um diesen bald darauf in »Den Hvite Guden« (Der weiße Gott) zu ändern. Vor dem Hintergrund seiner früheren neonazistischen Aktivitäten begannen in der Szene Gerüchte
zu kursieren. Auf der Seite seiner Band »Burzum« gab sich Vikernes überrascht über den Aufruhr. Für ihn beziehe sich der Titel nur auf den nordischen Gott des Lichtes, Balder, den Sohn Odins und Freyjas. Letztendlich wählte er dann aber doch einen neuen Titel: »Belus« – strahlend weiß. Das
habe die gleiche Bedeutung wie »Den Hvite Guden«, so Vikernes, nur sei der Titel weniger angreifbar. Und außerdem sei es doch »nur ein Name«, ein politisches Statement verberge sich nicht dahinter.

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