30.9.2010 München: Jugendkultur und Musik – ein Feld für den Rechtsextremismus!?

Hier Mal ein Veranstaltungshinweis der Oire Szene Redaktion:

„Grauzone – alles klar, oder!? Musikkultur und Bands zwischen rechtsoffen und extrem rechts“

Was hat es mit dem Begriff „Grauzone“ in der Musik auf sich und wie ist dieses Phänomen zu bewerten? Wie sind Bands einzuschätzen, die sich selbst als „unpolitisch“ bezeichnen, sich gegen Extremismus von rechts und links aussprechen und die dennoch rechte Einstellungen offenbaren, ein rechtes Publikum bedienen oder mit rechten Bands auftreten?

Anhand von Beispielen aus der Popkultur und aus unterschiedlichen subkulturellen Millieus wird der Referent Michael Weiss (apabiz e.V., Antifaschistisches Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin e.V.) diese Thematik veranschaulichen.

im Feierwerk/Kranhalle/ Uhrzeit 19 bis 21 Uhr /Eintritt frei!

Anschließend präsentiert volXmusik.net die griechische Ska-Ethno-Reggae-Folk-Band LOCOMONDO und die Münchner BALKANAUTEN mit ihrer fetzigen Mischung aus Polka, Klezmer und Traditionals im Feierwerk/Hansa 39.

Dazu werden Volker Derlaths Fotos von „Tags“ und „Klokritzeleien“ unter dem Titel „Vox Populi“ und fotografische Impressionen aus 4 Jahren volXmusik-Veranstaltungen gezeigt.

LOCOMONDO (auf spanisch so viel wie „verrückte Welt“), ist eine 7-köpfige Band aus Athen. Mit ihrem Mix aus Ska, Reggae, Ethno, Folk haben sie schon letztes Jahr u.a. auf dem Fusion-Festival in Berlin die Zuschauer begeistert. Einem breiteren Publikum sind sie durch Ihr Lied auf dem Soundtrack zum Fatih Akin Film „SOUL KITCHEN“ bekannt geworden sowie durch gemeinsame Produktionen mit Amparo Sanchez.

Besucher_innen des Vortrags erhalten für das Konzert eine Ermäßigung.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe „30 Jahre Oktoberfestattentat“

präsentiert von: Stadtjugendamt/Jugendkulturwerk und Kulturreferat der LH München, Feierwerk e.V., volXmusik.net., FIRM (Fachinformationsstelle Rechtsextremismus München), Kreisjugendring München Stadt, DGB Jugend

Für beide Veranstaltungen gilt folgender Einlaßvorbehalt:

„Die Veranstaltenden behalten sich gem. § 6 VersG vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder neonazistischen Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.“

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