Nachwuchsbands aus der Grauzone – Teil 1: „Orange Blood“ (NRW)

Die Oire Szene Redaktion wird zukünftig in regelmäßigen Abständen über Nachwuchsbands aus dem Grauzonenbereich berichten. Den Anfang machen wir dieses Mal mit der aus NRW stammenden „Oi!“-Band „Orange Blood“, welche erst im September 2008 gegründet wurde aber sich bereits einen gewissen Namen in der Grauzone zwischen „Oi!“– und „RAC“-Szene gemacht hat. Die stark rechtsoffene Band „Orange Blood“ spielte bisher u.a. folgende Konzerte:

15.6.2009: Erstes größeres Konzert mit „The Business“ im „Bastard-Club“ in Osnabrück
07.11.2009: Konzert für den rechtslastigen Veranstalter „TWISC“ zusammen mit „Condemned 84″, „West Side Boys“, „Unantastbar“ und „Splodge“ im „Speicher“ in Nordstemmen/Barnten
12.12.2009: Konzert im belgischen „Blood & Honour“-Laden „Moloko Bar“ zusammen mit der RAC-Band „The Patrons“ (ursprünglich sollte die Naziband „Kill Baby Kill“ – siehe Flyer – spielen)
05.06.2010: Erneutes Konzert im belgischen „Blood & Honour“-Laden „Moloko Bar“ zusammen mit der RAC-Band „Bruiseheads“ („Orange Blood“ spielten als Ersatz für die RAC-Band „Breakout“)


Diese bisherigen Konzerte und auch die Songtexte von „Orange Blood“ weisen eindeutig in das Rechtsrockspektrum – im Lied „My Country“ wird u.a. gegen „Sharps, Redskins und Gayskins“ gehetzt. Das Demo-Album (mit insgesamt 5 Titeln: „My Country“, „Pride“, „Scum“, „Vereint“ und „Stand Strong“ aus dem Jahr 2010 wird u.a. von rechtsradikalen Versänden wie dem „Adler-Versand“ und „Dim-Records“ vertrieben.

In der Top-20-Freundesliste von „Orange Blood“ befinden sich Bands, Veranstalter und Läden sowohl aus der Grauzone als auch dem Rechtsrock-/Nazispektrum – u.a.: „Les Vilains“, „Moloko Bar“, „TWISC“, „Skinfull“, „The Corps“, „Indecent Exposure“, „Combat 84″, „Condemned 84″, „Close Shave“, „The Templars“…

Auch unter den weiteren Freunden lassen sich massenhaft Nazipunks (z.B. „Lauer“) und -skins („Oi Ain´t Red“), ebenso wie Bands aus der Grauzone („Stomper 98″, „Mummy´s Darlings“, „Combat 77″, „The Martens Army“ usw.) und aus dem Rechtsrockspektrum („Endstufe“, „Spy Kids“, „Tattooed Mother Fuckers“, „Kill Baby Kill“ usw. finden. Daneben wie immer die „unpolitischen“ Geschäftemacher_innen von Labels und Versänden wie „Bandworm Records“, „Randale Records“, „Contra Records“, „Sunny Bastards“, „DIM Records“ etc. Unten gibt es ein paar Fotos von den Errungenschaften der Kleinen. „Musikalisch“ könnt ihr euch auf der Myspace-Seite von Orange Blood überzeugen (Wir empfehlen „Vereint“). Zum Glück versteht man nicht viel von dem Gestammel.

Prognose: In Zwei Jahren werden sie zum Billigabklatsch von „Kill, Baby Kill“ verkommen sein. Oi

Quelle: www.myspace.com/orange-blood

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