Unpolitischer Fußballrock?

Die nächsten Konzerte der Nazihoolcombo „Kategorie C/Hungrige Wölfe“ stehen an – wäre schön, wenn auch die anstehenden Konzerte wieder be- bzw. sogar verhindert werden könnten. Deshalb an dieser Stelle die nächsten Termine und ein Artikel zu „Kategorie C“ vom Internetportal „Mut gegen rechte Gewalt“:

- 4.9.2010: Flensburg
- 11.9.2010: Westruhrpott
- 18.9.2010: Allgäu
- 25.9.2010: Bremen
- 2.10.2010: Berlin

Darunter fällt die Band „Kategorie C- Hungrige Wölfe“ sicherlich nicht. Die meisten Texte sind rassistisch und Gewalt verherrlichend, zudem bestehen enge Verbindungen zur neonazistischen Szene. In Berlin wurde letztes Jahr ein Konzert von KC verhindert. Für den Herbst sind wiederum Konzerte geplant.

„Fußball ist Fußball und Politik bleibt Politik!“ Das ist das Motto der Bremer Hooliganband „Kategorie C – Hungrige Wölfe“. Dass dies leere Worte sind, zeigt sich spätestens bei genauerem Hinhören: „Wir sind oldschool für fair play / ohne Messer und Pistolen / aidsverseuchte Aasgeier / die soll sich der weiße Hai doch holen / An Jane und Tarzan, Chita und Boy / und der Rest der wilden Bande / einen Gruß aus stolzer Brust / aus unserm schönen Lande.“ So heißt es in einem ihrer Lieder zur Fußball Weltmeisterschaft in Südafrika. Rassistische und Gewalt verherrlichende Passagen ziehen sich durch die meisten ihrer Texte. Dennoch achten die Bandmitglieder darauf keine Lieder zu schreiben, die einen expliziten Zusammenhang zur neonazistischen Szene zeigen. Mit dieser Strategie sollen auch Personen, die bisher wenig Kontakt zu Neonazis hatten, durch die Musik mit ihnen in Kontakt kommen.

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