Archiv für Oktober 2010

Force Attack 2011 – Lineup steht

Wir verweisen an dieser Stelle auf einen weiteren Artikel von Diffidati Records – der dortigen Einschätzung des Lineups für 2011 können wir wohl größtenteils zustimmen…:

… da ist aber einer schnell! Das Lineup für das Force Attack 2011 ist bereits komplett, wie heute auf der offiziellen FA Seite zu vernehmen war. Jetzt wird´s schwierig…! (Späte) Einsicht? „Rückbesinnung“? Marketingstrategie nach dem anhaltenden Zuschauerschwund? New Way? Selbstreflektion? Grauzone-Prominenz verlangt zu viel Gage? – all das sind und werden Schlagwörter sein wenn es um das nächste Lineup des Force Attack Festivals geht. Das Lineup für 2010 sorgte völlig zu recht für viel Unmut und Kritik. OHL, Krawallbrüder, Pöbel & Gesocks, Exploited – das war definitiv zu viel des „schlechten Geschmacks“… warum Veranstalter Imre nun ziemlich auffällig im Lineup auf derart dubiose Bands verzichtet und dazu noch recht viele eindeutig antifaschistische Bands gebucht hat?

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Stage Bottles „Power for Revenge“

Die Stage Bottles aus dem Rhein-Main-Gebiet haben drei Jahre nach ihrem starken Album „Mr. Punch“ nun eine weitere Platte veröffentlicht. Mit „Power for Revenge“ kehrten die Stage Bottles auch wieder von Knock Out Records zurück zu ihrem alten Label Mad Butcher Records aus Göttingen. Das neue Album hat nur acht Lieder, was auf zwei Besatzungswechsel im Lineup in den letzten Monaten zurückzuführen ist. Die letzten Tage habe ich mir „Power for Revenge“ ein paar mal angehört – und muss sagen, dass die „nur“ acht Songs in diesem Fall überhaupt kein Problem sind. Den Bottles gelang ein klasse Punkrock-Album, sehr ausgereift, keine Experimente, es ist ganz deutlich ein Stage Bottles Album, dennoch alles andere als langweilig – schlicht und einfach eine volle Dosis Stage Bottles in Höchstform! Durchhänger gibt’s keine – mit dem Titeltrack „Power for Revenge“ und v. a. „Russia“ zwei neue Hits („Russia“ meinem Geschmack nach sogar der beste Song in den 17 jahren der Band), was bei einer so umfangreichen Discographie von Album zu Album bekanntlich für Bands nie einfacher wird…

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Nazi- und RAC-Konzerte International vom 16.-31.10.2010

Auch in der zweiten Oktoberhälfte 2010 haben bundesweit und international wieder einige Konzerte der Naziszene stattgefunden bzw. werden am bevorstehenden Wochenende noch stattfinden. Eine Übersicht:

16.10.2010: „Skinhouse Milano“ (Italien): Konzert zum dreijährigen Bestehen des „Skinhouse“ bzw. zum 15.Geburtstag der „Hammerskins Italien“ mit folgenden Bands: „Mistreat“, „Testudo“, „Fucco su Gomorra“ und „Legitima Offesa“.

16.10.2010: Schottland: Konzert vom neonazistischen „Blood & Honour“-Netzwerk – „Highlander East Coast Division“: „John from Nemesis“, „Brutal Attack“, White Law” und “March or Die”.

16.10.2010: “Casapound D´Italia Valle D´Aosta” (Italien): Konzert mit den Rechtsrockbands “DDT” und “Ribelli D´Indastria“.

16.10.2010: Slowenien: „ISD-Memorial”-Konzert der Division „Blood & Honour Slowenien“: Es spielten „Hearts Of Oak“ (UK), „Ohne Worte“ (D), „Feldherren“ (D) und „Féher Törvény“ (Ungarn).

16.10.2010: „Skinhouse Hellas“ (Griechenland): Die „S-Crew“ präsentierte ein Record-Release-Konzert der Naziband „Straightline“.
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Who Makes The Nazis? By The Fall

Who makes the nazis?
Who makes the nazis?
I‘ll tell ya who makes the nazis
All the Os
White-o’s
Burnt O
29 year old
[Arse-licking h…. old]
Who makes the Nazis?
Ya mind tellin‘ me?!
Who makes the Nazis?
Balding smug faggots
Intellectual half-wits
All the Os
Who makes the Nazis?

© Mark E. Smith / The Fall, Hex Enduction Hour, 1982

Who Makes the Nazis? – Keeping an eye on the neo-fascists burrowing their way into a subculture near you

An dieser Stelle verweist die Oire Szene Redaktion auf einen relativ neuen, englischsprachigen Blog, welcher sich ebenfalls mit faschistischen/neonazistischen Einflüßen in den verschiedenen Subkulturen beschäftigt. Der Blog sieht u.a. in Teilen der Black Metal, Neofolk und Darkwave-Szene Einflüße von dem neurechten Vordenker Alain de Benoist oder dem faschistischen Theoretiker Julius Evola auf dem Vormarsch. Letztendlich geht es diesen Vordenkern – ähnlich wie der linke Theoretiker Antonio Gramsci es für die andere Seite beschrieb – um die kulturelle Hegemonie (d.h. die Vormachtstellung). Wir finden es erfreulich, dass die kritische Auseinandersetzung mit dem Vordringen rechtsoffenen/fascistischen/neonazistischen Gedankengutes in den verschiedenen Subkulturen, nun auch auf einem englischsprachigen Blog beleuchtet wird – aber lest selbst:

Who Makes the Nazis? is a site focused on the fascist presence in various ‚transgressive‘ (by their own estimation) musical subcultures. The claim is that at the fringes of these milieus, ideas about the sanctity of art and the irresponsibility and fundamental ‚amorality‘ of the artist provide perfect cover behind which fascist and pro-fascist ideologues are allowed to spread their ideas. Currently these cultures include ‚post-industrial‘, ‚martial‘, ‚neo-folk‘, ‚apocalyptic folk‘ and ‚darkwave‘, among others. It is not a matter of condemning these subcultures, which in fact contain many non-fascist, liberal, socialist, anti-fascist, etc., supporters, but rather of drawing a clear line between the fascists and non-fascists within them by showing the latter the nature and extent of the problem, in the hope that they will themselves marginalise and ultimately reject fascist participation in their ’scene‘.

Direct fascist influence is not easy to prove conclusively since the worst offenders will usually deny that they are dealing in explicitly fascist ideas or that they support fascism, or argue that since they are not card-carrying members of a fascist group they cannot possibly be considered fascist. It is not a matter of proving or disproving membership of a group or party; rather it is hoped to show how a range of specifically fascist ideas are being actively promoted – knowingly (certainly, in some cases) or unknowingly. Central to the aim of the site is to show this situation is not simply due to the confused politics of particular musicians (though some of them are very confused indeed), but is also the result of a deliberate effort on the part of a number of pro-fascist thinkers to work surreptitiously in the area of culture with the aim of ‚normalising‘ some of the cultural, social and aesthetic views of fascism, thus creating a periphery out of which a future fascist political movement might recruit. In short, some fascists involved are following a course outlined by Alain de Benoist, a leading figure in the Nouvelle Droite, and the fascist and ‚traditionalist‘ thinker Julius Evola, who argued that fascist forces should retreat from active politics (as described in Anton Shekhovtsov’s essay Apoliteic Music: Neo-Folk, Martial Industrial and ‘Metapolitical Fascism’)

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Gericht erhöht Strafen für Neonazi-Bandmitglieder

Göttingen/Herzberg. Zwei wegen Volksverhetzung angeklagte Musiker aus der rechtsextremen Szene sind jetzt vom Landgericht Göttingen auf härtere Richter gestoßen.

Das Gericht verurteilte den bis vor kurzem in Bad Lauterberg (Kreis Osterode) lebenden 33-jährigen Sänger der Band „Kommando Freisler“ zu einer Freiheitsstrafe von zehn Monaten, die zur Bewährung ausgesetzt wurde.

Der mitangeklagte 31-jährige Schlagzeuger, der aus dem nordhessischen Melsungen stammt, erhielt fünf Monate Freiheitsstrafe auf Bewährung. Das Gericht gab damit dem Antrag der Staatsanwaltschaft Göttingen statt, die gegen ein milderes Urteil des Amtsgerichts Herzberg Berufung eingelegt hatte. Dieses hatte in erster Instanz die beiden Mitglieder der Neonazi-Band lediglich zu Geldstrafen verurteilt.

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Fernsehbericht zum Urteil in der ersten Instanz:

Edge – Perspectives on drug free culture

Homepage zum Film

James Phelbs mit 78 Jahren gestorben

James Phelps ist am vergangenen Dienstag im Alter von 78 Jahren gestorben. Dies gab vor kurzem sein Biograf Elder Lee M. Harris bekannt. Phelps starb demnach in einem Krankenhaus in Los Angeles an Komplikationen infolge von Diabetes.

Der Soulsänger wurde in Shreveport geboren. Im Teenageralter zog er nach Chicago. Dort sang er unter anderem mit Gruppen wie den “Gospel Songbirds“, den „Holy Wonders“ und den „Soul Stirrers. Später gründete er die „Clefs of Calvary” und hatte 1965 mit „Love is a Five-Letter Word“ eine Hit-Single bei Chess Records.

Quelle

Neues vom Wikingerversand in Geiselhöring


Innerhalb einer Woche wurde der Wikingerversand in Geiselhöring zwei Mal das Ziel von Farbbeuteln und Sprühereien.
Bereits in der Nacht zum 15. Oktober wurden zwei Farbbeutel mit roter Farbe auf die Fassade des Ladens geworfen, eine Woche später wurden die Mauern großflächig mit Stencils mit der Forderung „Wikingerversand dichtmachen“ besprüht.

Um auch die Bürger_innen in Straubing auf die Problematik des Wikingerversandes aufmerksam zu machen, wurde dort ein Transparent, welches die Forderung den Wikingerversand zu schließen enthielt, über einer vielbefahrenen Straße angebracht. Außerdem finden sich auch in Straubing an verschiedenen Orten Sprühereien, die sich gegen einen der wichtigsten Versandhändler für die neonazistische Szene in Deutschland, den Wikingerversand in Geiselhöring richten.

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Rolando Random & The Young Soul Rebels – I´m In The Mood For A Riot

Punkrock over Darmstadt against Grauzone

Punk over Darmstadt against GrauzoneErfreuliches gibt es aus Darmstadt zu brichten. Dort findet am 10.12.2010 das „Punkrock over Darmstadt against Grauzone“ Festival in der Oetinger Villa statt.

Das Ganze steht unter dem Motto:“ Scheiss Grauzone“ und richtet sich gegen die ganzen Leute, auch in der Punkszene, die kein Problem haben Nazimusik zu hören oder sogar mit Nazis abzuhängen, genauso gegen Bands die Nationalismen, Sexismen usw transportieren… wer sowas hört und gut findet hat bei uns nix verloren! Fuck Off!!!

Stage Bottles – sometimes antisocial but always antifascist!

Ska-Allüren SKA-PUNK vom feinsten!

A.E.F. – Traditioneller Antioi!

Im Anschluss wird das DJ-Team von RedRadical Darmstadt ( Punkrock, Hardcore, Ska, Garage and more ) auflegen.

Quelle: http://punkoverdarmstadt.blogsport.de/termine/

Nordhausen: „10. Thüringentag der nationalen Jugend 2011″

NPD-Nordhausen kündigt den »10. Thüringentag der nationalen Jugend« für den 04. Juni 2011 an.
Der »Thüringentag der nationalen Jugend«

Seit 2002 findet der »Thüringentag der nationalen Jugend« regelmäßig in jährlich wechselnden Orten Thüringens statt. Die Veranstaltung hat Festivalcharakter. Es treten mehrere Bands und Liedermacher aus dem extrem rechten Spektrum auf. Zwischen den Auftritten der Bands sprechen verschiedene Redner_innen der NPD und der sogenannten »Freien Kameradschaften« zu den Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Es handelt sich, neben den ebenfalls neonazistischen »Fest der Völker« und »Rock für Deutschland«, um die dritte größere öffentliche Musikveranstaltung der extrem rechten Szene Thüringens.

In einem eigenen und auf der dazugehörigen Internetseite veröffentlichten Erlebnisbericht, zum »9. Thüringentag der nationalen Jugend« in Pößneck, wurde bereits Mitte Juni auf Nordhausen verwiesen: »Im nächsten Jahr werden wir sie wieder begrüßen können, wenn es in Nordhausen heißt „Willkommen zum 10.Thüringentag der nationalen Jugend“.« [1]

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Nazi- und RAC-Konzerte International 1.-15.10.2010 (Nachtrag)

An dieser Stelle setzten wir unsere Übersicht über Nazi- und RAC-Konzerte der vergangenen Wochen fort. Eine unvollständige Übersicht über die erste Oktoberhälfte. Falls Ihr Infos über weitere Nazikonzerte in diesem Zeitraum haben solltet, schreibt bitte an unsere Kontaktadresse…:

1.10.2010: L´Orso Cattivo/Cardano Al Campo (Italien): Es spielte die spanische RAC-Band „Glory Boys“ und eine Supportband aus Italien.

2.10.2010: Filmicino (Italien): „Bierfest 2010“ mit Nazibands (unbekannt)

2.10.2010: „Blackland“/Berlin: 9.“Blackland“-Festival mit extrem rechten Black Metalbands – es spielten u.a. „Minas Morgul“, „Bohema“ und „Vargrimm“.

2.10.2010: Detroit (USA): Die „Northern Hammerskins“ organisierten das „Hammerfest 2010“ mit den Nazibands „Rebell Hell“, „Definite Hate“, „Attack“, „13 Knots“, „End Apathy“ und einer Specialguest-Band aus Europa (unbekannt).

2.10.2010: Verona (Italien): „Ian Stuart Donaldson“(ISD)-Memorial mit den Naziliedermachern „Jan-Peter“ (D), „Cisco und Stigger“ (UK), „Max/Riky/Mattia“ („Ultima Frontiera“/Italien) und „Lele und Mario“ („Hobbit“/Italien).

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Conne Island sagt Konzert mit Maroon ab

Bereits am 11.10.2010 sagte das Conne Island das für den 05.11.2010 geplante Konzert der Band Maroon in seinen Räumen ab. Eine Stellungnahme findet ihr auf der Homepage des Conne Island hier. Bereits an diesem Wochenende geben sich „Stomper 98″, „Volxsturm“,“ HardxTimes“ und „Melanie and the Secret Army“ im Island die Ehre.

Dazu steht auf der Homepage folgendes:

Unter dem alten Blitz Motto „Voice Of A Generation“ gehen mit Volxsturm und Stomper 98 zwei der derzeit beliebtesten Oi! Bands unserer Tage gemeinsam auf Tour. Mit MSA (aka Melanie And The Secret Army) und HardxTimes aus Paris hat man sich darüber hinaus gleich noch zwei Support-Acts ins Boot geholt, die zum Package passen wie die berühmte Faust aufs Auge! Die Räuberpistolen die sich um die beiden Hauptbands ranken füll(t)en diverse Blogs und Foren, Statements und Interviews folgten und wurden von selbsternannten Szenewächtern (die sich selber allerdings meist außerhalb der „Szene“ bewegen) dann bewusst ignoriert oder unter „nicht glaubhaft“ weggeheftet – teilweise kam sich der interessierte Beobachter vor wie im Kasperletheater oder bei Andreas Holt. Bleiben tut ein Achselzucken, wir kennen beide Bands nicht nur vom Hörensagen sondern „von in echt“ und schlafen beim Gedanken an die Show weiter ruhig und entspannt. Grauzone Fuck Off – nicht mehr, nicht weniger, Toleranz für Arschlöcher wird es im Conne Island niemals geben. Doch zum Konzert: Stomper 98 haben in den letzten zwei Jahren einen gewaltigen Sprung nach oben gemacht, die Beliebtheit der Jungs erfuhr auch durch gemeinsame Shows mit Legenden wie Cock Sparrer, The Last Resort und The Oppressed einen gewaltigen Schub und somit dürfte Stomper 98 im Jahre 2010 durchaus als die derzeit größte deutschsprachige Oi! Band gelten. Oder? Oder wer sonst? Der einzige legitime Einwand könnte da von Volxsturm kommen, den Dauerbrennern aus dem Norden. Seit nunmehr 1991 zieht Volxsturm durch die Lande. Die sympathischen Nordlichter stehen kurz vor dem Release ihres neuen Werkes „Ein kleines bißchen Wut“, welches auf Sunny Bastards/Contra Records erscheinen wird. Der Showdown vor Stomper und Volxsturm wird von MSA und HardxTimes angewärmt. Letztere kommen aus dem Pariser SHARP-Umfeld und gehen schwer in die Skinhead-affine NYHC-Ecke, covern scho nmal Youth Of Today oder Cro Mags. MSA begannen hingegen als Cock Sparrer-Coverband, haben allerdings seit einiger Zeit eigene Songs am Start. Wie immer gilt: Wir sehen uns am Tresen!

-ecke-

Reggae-Legende Gregory Isaacs gestorben

Der „Cool Ruler“ ist tot. Mit Gregory Isaacs hat die jamaikanische Reggae-Szene einen ihrer größten Stars verloren. Der Sänger, bekannt für Songs wie „Night Nurse“ und eine Legende der Achtziger Jahre, starb im Alter von 59 Jahren in London.

Hamburg/London – Er galt als einer der bedeutendsten Reggae-Stars – Gregory Isaacs. Wie unter anderem BBC Carribean berichtet, ist der Sänger am Montag an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben.

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Siehe auch: Gregory Isaacs ist gestorben!
Reggae-Legende Gregory Isaacs gestorben

Rechtsextremer Vater und Sohn angeklagt

Die Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen zwei Rechtsextremisten erhoben, Vater und Sohn, einst aktiv in der Neonazi-Kameradschaft „Frontbann 24″ und nun mutmaßliche Produzenten hasstriefender Lieder.

Die Liedertexte künden von Verehrung für das NS-Regime und Hass auf Juden, Muslime, dunkelhäutige Menschen, Szeneaussteiger und Punks. Letzteren wird beispielsweise die Ermordung mit Zyklon B angedroht, dem von der SS in Auschwitz eingesetzten Giftgas. Die Staatsanwaltschaft hat nun Anklage erhoben gegen zwei Rechtsextremisten, die mutmaßlich für die Parolen und die Songs verantwortlich sind. Bei den Beschuldigten handelt es sich um alte Bekannte: Uwe D. (47) galt als Anführer der Neonazi-Kameradschaft „Frontbann 24“, die Innensenator Ehrhart Körting im November 2009 verbot. Der Sohn von Uwe D., Gordon (25), war ebenfalls beim Frontbann aktiv und ist jetzt nach Ansicht von Sicherheitsexperten auch für die hasstriefenden Liedertexte haftbar.

Vater und Sohn sollen unter dem Namen „Midgards Stimme“ die Songs produziert haben. Im Januar 2009 habe Uwe D. mehrere Lieder im Internet beim rechtsextremen „European Brotherhood Radio (EBR)“ vorgestellt, heißt es in Sicherheitskreisen.

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Redskins – Unionize

September 2010: RAC- und Nazikonzerte International (Nachtrag)

Aufgrund der 6-wöchigen Zwangspause unseres Blogs werden wir in den kommenden Tagen eine ungefähre Übersicht über die relevantesten Nazi- und RAC-Konzerte der letzten Zeit geben. An dieser Stelle erstmal die fehlende Konzertübersicht aus dem September 2010:

10-11.9.2010: „Area 19″/Postazione Nemica (Italien): Nazikonzert mit den Bands „The Bunker Noise Quartet“, „Ribelli D´indastria“, „Aurora“, „Porci da Guerra“, „Blind Justice“, „Timebombs“ und „Kansas City Way“.

18.9.2010: Ungarn: Nazikonzert mit „Titkolt Ellenállás“, „Fehér Törvény“, „Hunor“, „Vádló Bitófák“ und „A.C.A.B.“.

18.9.2010: „Skinhouse Hellas“ (Griechenland): „United We Stand“-Nazifestival mit folgenden Bands: „Th.Re.At.“, „Sr8line“, „Battle Dogs“, „Stribute Band“, „Filopatria“, Hellenic Stompers“ u.a.

18.9.2010: “Skinhouse Milano” (Italien): Nazikonzert mit den Bands “Malnatt/Colona Ferrera”, “Gesta Bellica”, “A.D.L. 122” und “D.D.T.”.

18.9.2010: „Casapound Italia Cuneo“ (Italien): „Quis Contro Nos? – Cuneo Summer End Party“ – Nazikonzert mit den Bands “No Chrome”, “Ribelli Díndastria” und “Still Burnin Youth”.

18.9.2010: Kneipe in „Mittelfranken“ (Bayern): Nazikonzert mit den Bands „Überzeugungstäter“, „12 Golden Years“ und „Radikahl“.

18.9.2010: Bayern: Nazikonzert mit „Störmanöver“, „Sachsenblut“ und „Legion S“.

18.9.2010: Baden-Württemberg: Nazikonzert mit den Bands „Slapguns“, „Cov“ („Confidence of Victory“), “Libertin” und “Blitzkrieg”.

18.9.2010: Norddeutschland (Schleswig-Holstein?): Nazikonzert mit den Bands “Einherjer”, “Timebomb” und “Wiege des Schicksals“. Laut Naziangaben etwas über 100 Besucher_innen.
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Brauner „Gedenkmarsch“

Schweden (Salem) – In rechtsextremen Kreisen wird wieder zu dem so genannten „Salem“-Aufmarsch“ am 11. Dezember in der Nähe der schwedischen Hauptstadt Stockholm mobilisiert.

Zum elften Mal in Folge soll der „Gedenktag zu Ehren von Daniel Wretström“ im Stockholmer Vorort Salem stattfinden. Der damals 17-jährige Wretström kam im Dezember 2000 bei einer gewaltsamen Auseinandersetzung mit Migranten ums Leben und gilt seitdem als Symbolfigur der europäischen Neonazi-Szene. Wretström war Musiker der Szene-Band „Vit Legion“ („Weiße Legion“).

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The Offenders – Police Oppression