Archiv für November 2010

24.-27.11.2010: Nazi- und RAC-Konzerte International

An dieser Stelle geben wir euch den gewohnten wöchentlichen Überblick über Nazi- und RAC-Konzerte, welche laut unseren Erkenntnissen in der vergangenen Woche bundesweit und international stattgefunden haben. Es waren leider Mal wieder verdammt viele:

- 24./25.11.2010: „Music-Hall“ (Ukraine): „Kolovrat“-(bedeutet Hakenkreuz)Festival mit folgenden NS-Bands: „Nokturnal Mortum“, „Khors“, „Dub Buk“, „Relsmarkt“, „Hegokpan“ und „Ulvegr“.

- 27.11.2010: „Raum Mitteldeutschland“: Nazikonzert mit „Frontalkraft“ (Cottbus, Brandenburg), „Hope For The Weak“, „Wolfskraft“ und „Exzess“.

- 27.11.2010: Raum Karlsruhe (Baden-Würrtemberg): Nazikonzert mit ca. 2-300 Teilnehmer_innen mit den Bands „I.C.1.“ (England), „Sturmtrupp“ und „Bunker 16″.

- 27.11.2010: Spanien oder Argentinien?: RAC-Konzert mit der argentinieschen Band „Gladius“.

- 27.11.2010: Helsinki (Finnland): RAC-Konzert mit den Bands „Glory Boys“, „The Wrongdoers“, „The Jacklads“ und „The Prideful“.

- 27.11.2010: „Skinhouse Eventi“ (Italien) präsentierten folgende NS-Bands: „Kolovrat“ (Russland), „Malnatt“ (Italien), „Conflict“ (Tschechien) und „Strappo“ (Italien).

- 27.11.2010: „Combat 18 Bulgarien“ präsentierte ein unter dem Motto „Nationalism is not chauvinism – Together we are strong“ ein Konzert mit den NS-Bands „Oidoxie“ (NRW, Deutschland), „Razor 88″ (Serbien) und „Pure Blood“ (Bulgarien).

- 27.11.2010: Budapest/“Blue Hall“ (Ungarn): Die neonazistischen „Skins 4 Skins“ organisierten ein Konzert mit den Bands „Tar Had“, „Végítélet“, „Hunnia“ und „ÚJ Rend“.

- 27.11.2010: Wakefield/West Yorkshire (England): Rechtsrockkonzert mit den Bands „Tattoed Mother Fuckers“, „Bakers Dozen“ und „Skinfull“.

- 27.11.2010: Udine (Italien): Nazikonzert mit „Ultima Frontiera“, „Zeta Zero Alfa“, „The Brawlers“ und „Ignoranza“.

Neonazis in Russland


Russische Neonazis überziehen ihr Land derzeit mit einer beispiellosen Welle der Gewalt. Sie prügeln auf Unschuldige ein, prahlen sogar mit Morden und stellen die Bilder der Taten anschließend ins Internet. Das Abscheulichste daran ist: das Ganze wird sogar noch ideologisch gerechtfertigt. Im Sinne ihres geistigen Führers tragen sie Hakenkreuze und recken den Arm schneller zum Hitlergruß als der russischen Regierung lieb sein dürfte. Denn das Endziel der Rassisten ist die Machtübernahme. Ein Bericht aus dem etwas anderen Sankt Petersburg.

4.12.2010: NPD-Veranstaltung im Spessart (Bayern)

Der NPD-Kreisverband Aschaffenburg/Miltenberg und der NPD-Bezirksverband Unterfranken mobilisieren zu einer Veranstaltung in den Spessart. Zum Abend unter dem Motto „Weiße Weihnacht“ ist der Bochumer Neonazi Axel Reitz als Redner und „Liedermacher Nico“ (gemeint dürfte der neonazistische Musiker und NPD-Aktivist Nico Schiemann sein) Eine genauere Ortsangabe wird derzeit nicht gemacht.

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4.12.2010: Neonazistische Veranstaltung in Murnau (Bayern)

Unter dem Motto „Weisse Weihnacht“ kündigen der NPD-Kreisverband Oberland und der „Versand der Bewegung“ des NPD-Kreisvorsitzenden Matthias Polt nicht nur einen kommerziellen „Sonderverkauf“ (10.00 bis 17.00 Uhr) im neonazistischen Laden (Burggraben 62) an , sondern auch eine Veranstaltung mit Redner und „Liedermacher“ am selben Ort. Auftreten soll ab 18.00 Uhr Ralf Ollert, Stadtrat der „Bürgerinitiative Ausländerstopp“ (BIA) in Nürnberg und Landesvorsitzender der (bayerischen) NPD.

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Skin Deep – Our own way


Skin-Deep wa a great traditional anti racist Skinhead band from Doncaster, UK.

Kostenlose Broschüre: Leipziger Zustände 2010

Eine neue Broschüre informiert über Diskriminierung und Neonazismus in Leipzig. Damit soll auf Diskriminierung und Neonazismus im Leipziger Alltag aufmerksam gemacht werden. Unter dem Titel „Leipziger Zustände“ dokumentiert und analysiert das Projekt „chronik.LE“ auf 64 Seiten Phänomene wie Abwertung, Ausgrenzung, Entrechtung und Gewalt. „Wir wollen all diese Phänomene sichtbar machen und damit den Menschen eine Stimme geben, die darunter leiden“, sagt Jens Frohburg, Pressesprecher von chronik.LE.

Die Beiträge in der ehrenamtlich zusammengestellten Broschüre greifen unter anderem den verbreiteten Alltagsrassismus, Vorurteile gegen sozial schlechter Gestellte und Benachteiligungen körperlich eingeschränkter Menschen auf. Ein Schwerpunkt ist auch die in Leipzig und dem Umland nach wie vor sehr aktive Neonazi-Szene. „Wir wollen Einblicke in diese Strukturen geben, um aufmerksam zu machen und so zum Handeln gegen Neonazis zu ermutigen“, so Frohburg. „Wir hoffen, damit das Problembewusstsein der Leipzigerinnen und Leipziger für das zu schärfen, was sich vor ihrer eigenen Haustür abspielt.“

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Kostenloser Download der Broschüre
Auf den Seiten 42-43 befindet sich u.a. ein Artikel über das Lindauer Nazizentrum in der Odermannstraße, in welchem auch regelmäßig Rechtsrockkonzerte stattfinden…

Berliner Neonazis sind zurück

Der Blick nach Rechts berichtet folgendes über die erst vor Kurzem angeblich selbstaufgelösten „Freien Nationalisten Mitte“:

Berlin – Die Freien Nationalisten Berlin Mitte (FN-Mitte) treten nach einer erklärten Selbstauflösung aus Angst vor Repression offensichtlich nun unter neuen Namen wieder auf.

Die FN-Mitte waren im Frühjahr 2010 die aktionistische Gruppe aus dem Spektrum der Autonomen Nationalisten (AN) in Berlin. Die über die ganze Stadt verteilt wohnenden Neonazis traten massiv mit Schmierereien, rassistischer Propaganda und dem Besuch von Szene-Veranstaltungen fast jedes Wochenende in Erscheinung. Angehörige dieser Gruppe wurden zudem verdächtigt, an zahlreichen Übergriffen auf alternative Treffpunkte beteiligt gewesen zu sein. Nach umfangreicher Berichterstattung und einer Hausdurchsuchung gegen einen Aktivisten löste sich im September die Gruppe offiziell auf.

Seit dem 7. November tritt nun die „Nationale Bürgerbewegung Berlin“ beziehungsweise „Nationalistische Befreiungsfront Berlin“ im Internet auf.

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Banda Bassotti – Arbeitsloser Marsch

Aufklärung über „Rechtsrock und rechten Lifestyle“

Ein Veranstaltunghinweis von unserer Seite:

Wildeshausen (jul). Mit einer Reihe von Veranstaltungen will der Wildeshauser Präventionsrat gegen rechtes Gedankengut vorgehen. Als Auftaktveranstaltung bietet der Arbeitskreis am Mittwoch, 1. Dezember, um 20 Uhr eine Infoveranstaltung zum Thema „Rechtsrock und rechter Lifestyle“ im Forum des Gymnasiums Wildeshausen an. Carsten Neumann, ein langjähriger Kenner der rechten Szene, wird in einem multimedialen Vortrag sehr anschaulich über Strategien und Einnahmequellen der extremen Rechten referieren. Dabei reicht die Bandbreite von den berüchtigten „Schulhof-CDs“ bis hin zu Vertriebswegen von rechten Lifestyleprodukten. Der Markt für rechte Musik und Bekleidung hat sich in den letzten Jahren zu einer der wichtigsten Finanzierungsquellen neonazistischer Aktivitäten entwickelt. Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung ist Folge der Demo des Bündnisses „Bunt statt Braun“ im Sommer diesen Jahres.


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Der Fall Echzell: “Vergasung“ als Partygag

Wir dokumentieren einen Artikel vom Störungsmelder:

Zwischen römischen Zeichen und Wikingersymbolen hat Patrick W. auf dem Oberarm eine „88“ tätowiert. Im braunen Zahlencode steht das für „Heil Hitler“. In seinem Nacken blitzt ein „C18“ hervor. Es ist das Zeichen der neonazistisch-terroristischen Gruppierung „Combat 18“ (Kampf Adolf Hitler), die gewillt ist, politische Gegner auch mit Gewalt zu bekämpfen.

Von Julia Müller

„Ich habe noch viel Schlimmeres tätowiert. Das hat aber nach außen hin niemand zu sehen“, sagt der 24-Jährige und lacht. Das tut er im Gespräch immer dann, wenn ihn seine eigenen Aussagen amüsieren oder er mehr von sich preisgibt, als er geplant hat. An seinem Hoftor in Echzell (Wetterau) pappt ein Sticker seiner Gruppe mit dem Symbol eines Totenkopfes, der an die Waffen-SS erinnert. Der Slogan darauf: „Wir gegen linke Willkür.“ Als Neonazi würde sich W. jedoch nicht bezeichnen: „Ich bin ein Old Brother, war früher ultrarechts und habe noch was von der Einstellung, die sich bei mir gegen linke Dummheit richtet.“ Old Brother, so heißt sein Tattoo-Laden.

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Dortmund: Neonazi-Kundgebung am Hauptbahnhof geplant

Dortmund – Nachdem die Polizei am vorigen Mittwoch wegen des Verdachts der Volksverhetzung mit Hausdurchsuchungen gegen den „Resistore“-Versand gegangen war, kündigen Dortmunder Neonazis nun eine Kundgebung an.

Wie berichtet*, hatte die Polizei die Geschäftsräume des neonazistischen Versands sowie zwei Wohnungen durchsucht. Die Aktion richtete sich gegen Dennis Giemsch, den Betreiber des Versandhandels, der als führender Kopf der „Autonomen Nationalisten“ in der Ruhrgebietsstadt gilt. Über den „Resistore“-Versand sollen indizierte CDs mit volksverhetzendem Inhalt vertrieben worden sein. Die Beamten hätten zahlreiche Beweismittel – Rechner und Datenträger – sichergestellt, die nun ausgewertet würden, erklärte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.

In der Neonazi-Szene waren nach den Durchsuchungen Befürchtungen laut geworden, dass der Polizei mit der Aktion auch Kundendaten des Versands in die Hände gefallen seien. Befördert wurde diese Sorge noch durch den Hinweis des Versandhandels, dass man einen beschlagnahmten, verschlüsselten Computer nicht mehr rechtzeitig habe ausschalten können.

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Laurel Aitken – Boogie Rock

Söllingen: Rössle mit Farbe angegriffen

Wir dokumentieren von Indymedia Linksunten:

Am Donnerstag wurde das Nazizentrum Rössle in Söllingen mit Farbeuteln angegriffen. Außerdem wurden die Türschlösser verklebt und die Türen provisorisch mit Bauschaum dichtgemacht. Das Rössle wird seit März von Nazigruppen für Rechtsrockkonzerte, Schulungen und Prpagandaveranstaltungen genutzt.

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Weiler: Linde mit Farbbeuteln angegriffen

Wir dokumentieren von Indymedia Linksunten:

Heute wurde die „Linde“ mit Farbbeuteln angegriffen. Die „Linde“ ist ein Gebäude in Weiler (bei Schorndorf), das dem NPD – Funktionär und Listenkandidat Jürgen Wehner gehört. Obwohl Wehner die Gaststättenlizenz entzogen wurde , wird diese Immobilie immernoch stark als Infrastruktur von Rechten aus ganz Baden – Württemberg genutzt. (Dort finden Rechts – Rock – Konzerte statt, es wurden Plakate für der Wahlkampf der NPD gelagert,Veranstaltungen wurden abgehalten etc.)

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Liberator – Christina

Der “Kampf um die Straße” in Zahlen

Wir dokumentieren einen Beitrag von NPD-Blog-Info:

Einige aktuelle Zahlen: 40 Verletzte durch rechte Schläger sowie 200 antisemitische Straftaten im September. Dazu im dritten Quartal 36 Neonazi-Konzerte sowie 21 rechtsextreme Demonstrationen mit bundesweiter Mobilisierung – viele von der NPD organisiert. Die Neonazi-Szene in Deutschland bleibt aktiv – auf den Straßen, in Veranstaltungszentren – und im Kampf gegen politische Gegner.

Im September dieses Jahres sind in Deutschland mindestens 40 Menschen infolge politisch rechts motivierter Straftaten verletzt worden. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung (17/3774) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (17/3572) hervor. Danach wurden für September 2010 insgesamt 934 solcher Straftaten gemeldet, darunter 45 Gewalttaten und 668 Propagandadelikte. Bei 118 Straftaten konnte den Angaben zufolge ein fremdenfeindlicher Hintergrund festgestellt werden. 176 Straftaten wurden laut Vorlage der Kategorie ”Hasskriminalität“ zugeordnet. Wie es in der Antwort weiter heißt, wurden zu den genannten 934 Straftaten insgesamt 359 Tatverdächtige ermittelt und 13 Personen festgenommen. Haftbefehl sei in einem Fall erlassen worden. Die aufgeführten Zahlen stellen vorliegende Werte dar, die erfahrungsgemäß um bis zu 50 Prozent nach oben korrigiert werden – durch Nachmeldungen.

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Jena: Kommunen suchen Strategien gegen Rechts

Wir dokumentieren einen Bericht vom MDR:

In Jena haben Vertreter von 24 Kommunen sowie von Bürgerbündnissen über Anti-Nazi-Strategien beraten. Auf Einladung von Jenas Oberbürgermeister Albrecht Schröter diskutierten die Teilnehmer zwei Tage lang vor allem, wie Städte und Gemeinden mit Nazi-Aufmärschen und mit Immobilenkäufen durch Rechtsextremisten umgehen sollten. An dem Treffen nahmen auch die Landeszentralen für politische Bildung Thüringen und Sachsen-Anhalt teil.

Beispiel Bad Langensalza

Jüngstes Beispiel für rechtsextreme Aktivitäten auf dem Immobilienmarkt ist das Europahaus in Bad Langensalza. Seit drei Monaten nutzt die NPD das Bürohaus als Landeszentrale. Nach Angaben der Mobilen Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus finden dort auch Konzerte und Veranstaltungen statt. Auch Redaktionen und ein Internet-Versandhandel hätten sich dort angesiedelt. Mobit-Berater Christian Rühl sagte, die NPD habe sich drei Jahre lang um das Haus bemüht und schließlich einen Investor gefunden. Für Parteitage und rechtsextrem oder rassistisch motivierte Veranstaltungen würden in Thüringen darüber hinaus Gebäude in Kirchheim, Kleinschmalkalden, Ilfeld im Südharz sowie zeitweise auch in Jena und Pößneck genutzt.
Mobit warnt vor Trugschluss

Mobit warnt zudem vor dem Trugschluss, dass sich rechte Parteien nach dem Wahljahr 2009 zurückgezogen hätten. Bis Mitte November habe man rund 190 rechtsextreme Aktivitäten in Thüringen erfasst, sagte Mobit-Berater Rühl. Die NPD werbe aber nicht nur mit Festen, Rechtsrock-Konzerten und Kundgebungen um Anhänger. Sie vertreibe auch acht kostenlose Regionalzeitungen, in denen sie sich gerade in kleinen Gemeinden als „bürgernah, interessiert und aufgeschlossen“ darstellt.

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Bobby Sixkiller


Boby Sixkiller auf Myspace

Nazikonzert am 20.11.2010 mit „Feldherren“, „Aufbruch“ u.a.

Laut einschlägigen Berichten in verschiedenen Naziforen sollten am 20.11.2010 die NS-Bands „Feldherren“, „Aufbruch“, „End of System“, „Streitmacht“ und eine Überraschungsband in der „Westmark“ (gemeint ist das Dreiländereck Pfalz, Saarland, Lothringen) spielen. Laut Naziangaben waren knapp hundert Kameraden vor Ort. „Feldherren“ und „Streitmacht“ mussten Ihre Gigs allerdings kurzfristig aus verschiedenen Gründen canceln. Es gab scheinbar keine polizeiliche oder antifaschistische Intervention.

Veranstalter bei Hooligan-Konzert in Bönningstedt getäuscht?

Wir dokumentieren:

Für Aufregung sorgte in Bönningstedt jetzt ein Konzert einer Band, die der Neonazi-Szene zugerechnet wird.

Für Aufregung sorgte in Bönningstedt jetzt ein Konzert einer Band, die der Neonazi-Szene zugerechnet wird.

BÖNNINGSTEDT. Sie spielte in einer angemieteten Halle in der Goosmoortwiete vor etwa 250 Leuten. 60 Polizeibeamte waren bis
Mitternacht im Einsatz. Zwischenfälle gab es aber nicht, teilte die Polizei mit, die erst kurz vor Beginn der Veranstaltung am Sonnabend
informiert worden sei. „Die Band ist nicht verboten und ihre Auftritte auch nicht automatisch mit Straftaten verbunden.“ Gleichwohl würden die Ordnungskräfte die Auftritte begleiten.

Ralf Reitenbach, Betreiber des Indoor-Spieleparks „Kids & Play“, vermietet seit einem Jahr die angrenzende Fußball-Halle für
Konzertveranstaltungen. In diesem Fall wollten nach seiner Aussage Fußballfans des HSV ein Fußballspiel mit anschließendem Live-Konzert dort veranstalten. Das Motto des Abends lautete: „Abschlag für den HSV“.
Allerdings sei die ihm angekündigte Band, für die die Halle gebucht worden sei, gar nicht aufgetreten, so Reitenbach. Stattdessen hätte
offenbar „Kategorie C – Hungrige Wölfe“ aus Bremen gespielt, die der rechten Szene angehören soll. Er habe davon im Vorhinein nichts gewusst und wolle natürlich nicht in schlechten Ruf geraten, versichert Reitenbach. Darum hat er nun Konsequenzen gezogen. So müsse sich jeder Musikveranstalter, der eine dieser Hallen mieten wolle, vorher verpflichten, dass die vereinbarten Bands dort auch spielen und nicht plötzlich ganz andere auftreten könnten. „Das wird in Zukunft jeder
unterschreiben müssen, sonst platzt das Konzert“, sagt Reitenbach. Er selber sei nicht vor Ort gewesen und habe erst am nächsten Tag von dem Bandwechsel gehört.
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