Archiv für November 2010

Angelic Upstarts – Solidarity

Dortmund: Razzien gegen rechten Versandhandel

Die mehrstündigen Hausdurchsuchungen am Mittwochabend in Wohn- und Geschäftrsäumen in Dorstfeld und Lütgendortmund richteten sich offenbar gezielt gegen den extrem rechten Internetversandhandel „resistore“ und den Betreiber, dem Dortmunder Führungskader, Dennis Giemsch. Grund für die Razzien soll eine indizierte CD mit volksverhetzenden und rassistischen Inhalten sein, die laut Aussage der Staatsanwaltschaft über den Neonazi-Versand vertrieben wurde. Das Ermittlungsverfahren sei auf einen Hinweisgeber aus Berlin zurückzuführen, der den Beamten den entscheidenden Tipp gegeben haben soll. Ob die Hausdurchsuchungen mit der Erweiterung des Warenangebots an CDs zusammenhängen, bleibt bisher unklar. Erst vor einem Monat hatte der „resistore“ sein Sortiment erweitert und angekündigt das Angebot dahingehend konstant auszubauen. Neu im Repertoire sind u.a. „Uwocaust & alte Freunde – Sprengstoffmelodien“ und „Burn Down – Tag der Rache“.

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Berliner Neonazi solidarisiert sich mit militanten russischen Neonazis

Wir dokumentieren an dieser Stelle einen Artikel von Berlin rechtsaußen bzw. dem antifaschistischen Infoblatt:

Der Neonazi Sebastian Dahl “aus der guten alten Reichshauptstadt Berlin” – wie er betont – überbringt in einer Videobotschaft auf dem Internetvideoportal YouTube militanten russische Neonazis eine Solidaritätsnote.

von Markus Ragusch (Antifaschistisches Infoblatt)

Der 28jährige Dahl verliest seinen 47 Sekunden langen Text an den früheren Vorsitzenden der militante Neonazigruppe „Slavyansky Soyuz“ (SS), Dmitri Demuschkin, mit einigen Mühen. Gleich zu Beginn seiner Rede versucht er mit einem verschmitzen Grinsen Antisemitismus als gemeinsamen Nenner zwischen deutschen und russischen Neonazis ins Spiel zu bringen: Man kämpfe gemeinsam gegen “einen noch übermächtigen Feind (…) Ich sage nur lange Nase, Locken(…)”. Dmitri Demuschkin und seinen Kameraden richtet er aus: “Haltet durch und lasst euch nicht unterkriegen. Es werden wieder bessere Zeiten kommen.”

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Moscow Death Brigade – Straight Outta Moscow

Die Berliner rechtsextreme Szene: Gewalttätige Aktionen und inhaltliche Schwäche

Wir verweisen an dieser Stelle auf den Artikel „Die Berliner rechtsextreme Szene: Gewaltätige Aktionen und inhaltliche Schwäche“ welcher in der Broschüre „Berliner Zustände 2009. Ein Schattenbericht über Rechtsextremismus und Rassismus“ erschienen ist und u.a. den aktuell wichtigsten Berliner Naziszeneladen „Zum Henker“ – in welchem auch bereits Naziliedermacherabende stattfanden – beleuchtet:

Mit dem Lokal „Zum Henker“ in Schöneweide schuf sich die rechtsextreme Szene Berlins 2009 einen ihrer wichtigsten Treff- und Anlaufpunkte. Für den Erhalt dieser Infrastruktur gelingt es ihr ihre Anhänger/innen spektrenübergreifend zu mobilisieren und Geschlossenheit zu demonstrieren. Daraus resultiert eine erhöhte Bedrohung für Personen und Projekte, die sich gegen Rechtsextremismus einsetzen.

„Und die Zeit ist nun vorbei, wo wir uns alles gefallen lassen. Wenn wir es so haben wollen, dann kann es ganz schnell vom nationalen Widerstand zum nationalen Angriff werden!“ [1]
Sebastian Schmidtke (NPD- Berlin)

Trotz oder gerade wegen des Repressionsdrucks auf das Kameradschaftsspektrum sowie der Krise und Personalschwäche der Berliner NPD machte die rechtsextreme Szene im vergangenen Jahr mit Angriffen auf linke Projekte und Einrichtungen sowie mit der Bedrohung engagierter Antifaschist/innen auf sich aufmerksam. Durch Aktionismus, insbesondere durch direkte gewalttätige Aktionen gegen politische Gegner/innen und deren Einrichtungen vor allem in Neukölln und Kreuzberg, gelang es einer geschwächten Szene mit relativ wenig Aufwand öffentlichkeitswirksam und spektakulär in Erscheinung zu treten. Die Radikalisierung und der Aktionismus der Rechtsextremen haben vor allem für engagierte Berliner/innen und alternative Projekte zu einer neuen Qualität unmittelbarer Bedrohung geführt. Zudem eröffnete mit der Kneipe „Zum Henker“ in Schöneweide im vergangenen Jahr der mittlerweile wichtigste Treff- und Anlaufpunkt der Berliner rechtsextremen Szene.

Im Februar 2009 traten erstmals Berliner Aktivist/innen des kameradschaftsähnlichen Zusammenhangs „Frontbann 24“ auf dem rechtsextremen „Trauermarsch“ in Dresden öffentlich in Erscheinung. Ihr uniformiertes, martialisches Auftreten sowie ihre unverhohlene Bezugnahme auf den Nationalsozialismus waren insofern überraschend, als man in Berlin von der NPD mittlerweile ein eher bürgernahes Auftreten und von „Autonomen Nationalisten“ einen jugendkulturellen Stil gewohnt ist. Hervorgegangen war der „Frontbann 24“ aus unzufriedenen Mitgliedern der NPD, genauer gesagt aus den Kreisverbänden Treptow-Köpenick und Marzahn-Hellersdorf, die nach personellen Streitigkeiten und interner Kritik am damaligen Landesvorsitzenden Jörg Hähnel aus der Partei ausgetreten waren. [2] Im Gegensatz zum NPD-Landesverband, der im vergangenen Jahr kaum in der Öffentlichkeit mit Aktionen oder Veranstaltungen in Erscheinung trat, gelang es dem „Frontbann 24“, sowohl mit eigenen Aktionen als auch im Rahmen von rechtsextremen Aufmärschen oder Festen, wie etwa am 1. Mai in Köpenick, präsent zu sein. Es machte den Eindruck, als sei ein Teil der rechtsextremen Szene Berlins des bürgernahen Auftretens der NPD überdrüssig und wolle verstärkt wieder den konfrontativen „Kampf um die Straße“ forcieren. Offenbar gelang es dem „Frontbann 24“ eine Leerstelle zwischen NPD und „Autonomen Nationalisten“ zu füllen.

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Wie die Polizei mit Rechtsrock-Konzerten umgeht: Schwierige Rechtslage

Die taz aus Hamburg berichtet heute folgendes:

Die Fans waren begeistert: „Geiles Konzert“ schwärmen sie auf der Webseite der Band „Kategorie C“ (KC). Grund dafür: Am Samstag feierten an die 300 Gäste im „Kids & Play“ in Bönningstedt bei Hamburg den Auftritt der rechten Hooligan-Band.

„Im Rahmen des Konzertes wurden keine Straftaten verübt“, sagt Sandra Mohr, Pressesprecherin der Polizeidirektion Bad Segeberg. Schon am Sonntag hatte die Polizei eingeräumt, dass zu Konzerten von KC viele rechtsextreme Fans kommen. Ein Gespräch mit dem Vermieter der Freizeit-Anlage hatte die Polizei aber vorab nicht gesucht. „Wir erfuhren erst abends von dem Ort“, sagt Mohr. Für eine Privatfeier sei die Halle angemietet gewesen, sagt der Vermieter und distanziert sich von dem Rechtsrock-Event.

Die Informationslage war aber, so Mohr, nicht der einzige Grund für die Nichtauflösung des Konzerts, sondern auch die Rechtslage. „Die Band ist nicht verboten, ein Mietvertrag lag vor, dann können wir nicht eingreifen“, sagt die Polizeisprecherin. Nicht in jedem Bundesland wird das so gesehen. In anderen Ländern hat die Polizei diverse Konzerte von KC unterbunden.


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British Skinheads – Spirit Of 69 Trojan

„Resistore Vertrieb“: Staatsschutz suchte nach rechter Hetzmusik

Die Polizei hat am Mittwochabend drei Wohnungen mehrerer Rechtsextremer in der westlichen Innenstadt durchsucht – unter anderem an der Rheinischen Straße. Grund der Razzia: Tonträger mit volksverhetzendem Inhalt.

Die Dortmunder Polizei hat am Mittwochabend (24. November 2010) drei Wohnungen bzw. Geschäftsräume mehrerer Personen aus der rechtsextremen Szene durchsucht. Ziel der Razzia: Tonträger mit volksverhetzendem Inhalt. Aufmerksam geworden waren die Behörden laut Staatsanwaltschafts-Sprecherin Dr. Ina Holtznagel durch den Hinweis eines Bürgers aus Berlin. Ihm war der Verlag „Resistor“ aufgefallen und hatte ihm bei der Polizei gemeldet.

Zeitgleich nahmen Beamte des Staatsschutzes mit Unterstützung einer Einsatzhundertschaft drei Wohnungen und Geschäftsräume in der westlichen Innenstadt unter die Lupe – an Rheinischer Straße, Thusneldastraße und Holtestraße.

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Siehe auch: Erfolgreiche Razzia

Konspirative Saalveranstaltung in Ostholstein

Es wird u.a. ein Liedermacher angekündigt:

Lübeck – Um sich „frühzeitig“ auf die „Lübecker Kampagne gegen Bombenterror“ im März nächsten Jahres vorzubereiten, planen die Freien Kräfte eine Saalveranstaltung in Ostholstein.

Der genaue Ort wird noch geheim gehalten, Beginn des Treffens ist am Samstag um 18.00 Uhr. Die interne Einladung soll ausdrücklich nur an persönlich bekannte Kameraden weitergegeben werden, „keine Verbreitung über Internet und Massenverteiler!“

Seit fünf Jahren marschieren Neonazis in Lübeck, um des Bombenangriffs der Alliierten zum Ende des Zweiten Weltkrieges einseitig zu gedenken. Hauptredner der Veranstaltung soll Thomas „Steiner“ Wulff sein, der gerade wieder seinen politischen Schwerpunkt von Schleswig-Holstein nach Hamburg zurückverlegt hat.

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Die goldenen Zitronen – Ihre Faust so fest (Skinheadmädchen)

Neonazi-Konzert in Grevesmühlen am vergangenen Wochenende

In Grevesmühlen (McPom) fand das Konzert, welches wir zu erst in Berlin vermuteten tatsächlich statt. Veranstaltungsort war, laut Angaben eines Lesers, das Ting- Haus. Für den Neonazi-Treffpunkt ist laut „Endstation rechts“ Sven K., NPD-Kreistagsabgeordneter und Bauunternehmer, verantwortlich. Das Ting-Haus soll bei der Ausbreitung von Aktivitäten der NPD in Westmecklenburg eine zentrale Rolle spielen.

Laut Naziangaben waren bei dem „Solikonzert“ für eine von Repression betroffene Naziband zwischen 300 und 500 Kameraden anwesend! Es spielten die Nazibands „Thrima“ (Norddeutschland – Der Sänger singt auch bei der Naziband „Gipfelstürmer“), „Legion of Thor“ (Berlin), „Propaganda“ (Laichingen, Baden-Württemberg), „Burn Down“ (Potsdam) und „Wiege des Schicksaals“ (Mecklenburg-Vorpommern).

Quellen: http://forum.thiazi.net/showthread.php?t=183488

weitere Informationen: „Endstation rechts“

Infoveranstaltung zur Grauzone in Koblenz

Im Rahmen der Antifaschistischen Aktionswochen in Koblenz findet am 03. Dezember eine Infoveranstaltung zur „Grauzone“ statt.

Freitag, 3. Dezember, 18 Uhr:
Vortrag und Diskussion zu Grauzone – Rechte
Lebenswelten zwischen Punk, Oi!, HipHop und Böhsen Onkelz mit
Michael Weiss vom Apabiz.

20 Uhr:
Konzert mit At Daggers Drawn (HC Berlin)
und Smile & Burn (Punk Berlin)
im JAM Club, Moselring 2-4, Eintritt 5€ (3€ ermäßigt)

weitere Infos

Infos zu den Antifaschistischen Aktionstagen gibt es hier

Infos zum Projekt StandUp!

Nazigewalt in Südbrandenburg – Antifa Demo in Cottbus am 27.11.2010

Wir dokumentieren:

Aufgrund immensem Anstieg von Nazigewalt in Cottbus und Umgebung, dessen Höhepunkt ein Angriff am 11.11. auf das Stadtbekannte antifaschistische Wohn- und Hausprojekt „Zelle79″ darstellt, veranstalten wir unter dem Motto „Es ist immer ein Angriff auf uns Alle! – Nazigewalt stoppen!“ am Samstag den 27.11. eine Antifaschistische Demonstration durch Cottbus. Die Gewaltspirale der Angriffe auf linke Strukturen und Personen wird zu einem „ostdeutschen Trend“ – über den wir nicht nur Tatenlos berichten wollen!

Kommt Alle zu „unserer“ Demonstration am 27.11. nach Cottbus und unterstützt uns im Kampf gegen die Nazigewalt in Südbrandenburg!
Das Jahr 2010 ist in Cottbus durch rechte Gewalt und massive Nazipräsenz gekennzeichnet. Die Liste der Gewalttaten ist lang. Seit der NPD-Demonstration am 15. Februar 2010 kam es verstärkt zu rechten Aktivitäten. Regelmäßig werden links-alternative Menschen in Südbrandenburg bedroht, beleidigt und zusammengeschlagen.

Auch strukturell versuchen die Nazis zu punkten und probieren den „Rechten Lifestyle“ in Cottbus zu etablieren. Neben dem rechten Platten- und Klamotten-Laden „The Devils Right Hand Store“ gibt es seit September mit dem Naziladen „Oseberg“, einen „Thor Steinar“ Vertrieb in der Innenstadt. Des Weiteren sitzt eine der aktivsten Kreisverbände des Landes Brandenburg, die „NPD Lausitz“, im Cottbuser Stadtparlament und bietet geistigen Nährboden für militante Neonazis.

Als wäre es selbstverständlich veranstaltet die NPD und sogenannte „Freie Kräfte“ in unserer Region Kundgebungen, Konzerte, Kameradschaftsabende und Aufmärsche.

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Siehe auch: Alarmierende Entwicklung in Südostbrandenburg

The Bayonets – Stay Young Forever


AFA-Streetpunk aus Serbien

19.-20.11.2010: RAC- und Nazikonzerte International

Auch am vergangenen Wochenende fanden in Deutschland und international wieder zahlreiche Nazi- bzw. RAC-Konzerte statt – eine Übersicht über das vergangene Wochenende:

19.11.2010: „Club 88″ (Ungarn): NS-Konzert mit „Titkolt Ellenállás“ u.a.

19.11.2010: Gravenhage (Holland): RAC-Konzert mit den Bands „Discharger“, „The Firm“ und „The Patrons“.

20.11.2010: Madrid /Spanien): NS-Konzert mit den Bands „Brutal Attack“ (UK), „Malnatt“ (Italien), „Frakass“ (Frankreich), „Non Plus Ultra“ (D) u.a.

20.11.2010: Deutschland: Nazikonzert mit den Bands „Fight Tonight“, „Nordglanz“, „Donner des Nordens“ und „Stray Bullet“.

20.11.2010: Bönningstedt (Kreis Pinneberg): Konzert mit der Nazihooliganband „Kategorie C“/“Hungrige Wölfe“ und den Nazipunks von „V-Punk“

20.11.2010: Neuseeland: Die „Blood & Honour“-Sektion Neuseeland organiserte ein NS-Konzert mit den Bands „Ravenous“, „Deaths Head“ u.a.

20.11.2010: Cantana (Italien): Konzert der italienischen Faschoband „ZetaZeroAlfa“ im Rahmen Ihrer „Disperato Amore Tour“.

20.11.2010: Lyon (Frankreich): Konzert der belgischen „Blood & Honour“-Band „Les Vilains“.

20.11.2010: Gouda (Holland): RAC-Konzert mit „Discharger“, „Tech 9″ und „The Firm“.

20.11.2010: Edingburgh (Schottland): „The Business“ spieleten zusammen mit den RAC-Bands „Bakers Dozen“ und „Pressure 28″. Ursprünglich sollte auch noch die schottosche RAC-Combo „On File“ spielen.

Nazikonzert am 20.11.201o im Raum Berlin?

Update! Ein Leser hat uns darauf aufmerksam gemacht, dass das Konzert nicht in Berlin oder Umgebung stattfand. Zwar wird den Berliner/-innen ab und an etwas Größenwahn vorgeworfen, bis nach Grevesmühlen, reicht das Einzugsgebiet dann aber doch nicht ganz. Dort fand das Konzert nämlich tatsächlich statt. Vielleicht hat der Thiazzi-Schreiberling doch eher zuviel an dem Gesöff „Berliner Luft“ geschnuppert und ist dann etwas orientierungslos geworden. Grevesmühlen liegt in McPom und dort darf es auch bleiben. Das Konzert fand im Ting- Haus statt. Für den Neonazi-Treffpunkt ist laut „Endstation rechts“ Sven K., NPD-Kreistagsabgeordneter und Bauunternehmer, verantwortlich. Das Ting-Haus soll bei der Ausbreitung von Aktivitäten der NPD in Westmecklenburg eine zentrale Rolle spielen.

Quelle und weiter Informationen: „Endstation rechts“

Laut einem Konzertbericht im Naziforum „Thiazi“ fand am vergangenen Samstag (20.11.2010) ein Nazikonzert der „härteren Gangart im Hohen Norden“ statt. Da einer der dort berichteten Kameraden etwas vom Luft Schnappen („Berliner Luft“ – damit war wohl nicht der gleichnamige alkoholhaltige Pfeffi gemeint…) mit geographischer Zuschreibung erzählt, ist davon auszugehen, dass dieses Konzert erneut (wie bereits am 1.Mai 2010, am 18.9.2010 in Schöneweide, am 2.10.2010 in Bernau bzw. in Pankow Anfang 2010 geschehen!) im Raum Berlin stattfand. Und das auch noch während tagsüber ca. 4000 Antifaschist_innen durch Berlin-Friedrichshain liefen. Polizei soll nicht vor Ort gewesen sein. Laut Naziangaben waren bei dem „Solikonzert“ für eine von Repression betroffene Naziband zwischen 300 und 500 Kameraden anwesend! Es spielten die Nazibands „Thrima“ (Norddeutschland – Der Sänger singt auch bei der Naziband „Gipfelstürmer“), „Legion of Thor“ (Berlin), „Propaganda“ (Laichingen, Baden-Württemberg), „Burn Down“ (Potsdam) und „Wiege des Schicksaals“ (Mecklenburg-Vorpommern).

Quelle: http://forum.thiazi.net/showthread.php?t=183488

Weitere Nazikonzerte 2010 im Raum Berlin:
Konzerte Anfang Oktober in Bernau und in Finowfurt
Nazi-Bands im Anmarsch
1.Mai 2010: Nazikonzert im Großraum Berlin
Auch in Pankow sollen dieses Jahr bereits Konzerte in einem „Nationalen Jugendzentrum“ stattgefunden haben – siehe:
„Solidaritätsfeier im Pankower – Jugendzentrum (JUZ)“

Red Union – No Lesson Learned

Stuttgart bleibt bunt! – Our Unity is Red!

An dieser Stelle ein Konzerthinweis und ein etwas verspäteter Bericht von den Produzenten der Froide zum Anti-Grauzonen-Festival am 29.10.2010 in Stuttgart:

Was war denn das!?

Ich dachte in Stuttgart gibt es nur hetzerische Szenespalter, PC-Langweiler und Antifa-Idioten die alles kaputt machen wollen, von denen man sich besser distanzieren sollte…

Das sah gestern am 29.10.10 aber ganz anders aus! Ordentlich und bundesweit besucht war das Fuck The Greyzone Festival in Stuttgart, das ja nun auch einen „extrem politischen“ Hintergrund hatte und wieder einiges an antifaschistischen Subkulturen zusammentrieb. Das sah dann wohl eher nach United statt nach spalten aus. United gegen eure Gleichgültigkeit, ein AFRA-Festival der Spitzenklasse! Da möchten wir uns doch auch gleich einmal bei den Veranstaltern der schon längst gecancelten und eigentlich geplanten Grauzonenshow am selben Tag, für die das FTGZ-Festival als eine Gegenveranstaltung angedacht war, bedanken.
Ohne euch wäre das alles gar nicht erst entstanden!

Die Hütte haben wir vollbekommen und wieder ein wichtiges Zeichen gesetzt.
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Rechtsradikale Band rockt in Fußballhalle

Direkt neben einer türkischen Feier hat in der Fußballhalle Bönningstedt die Hoogligan-Band „Kategorie C – Hungrige Wölfe“ gespielt.

Wo Nachmittags Kinder fröhlich Fußball spielen, gab am Sonnabend Abend die Hooligan-Band „Kategorie C – Hungrige Wölfe“ ein Konzert. Nach Informationen des sh:z trat die Band in einer Fußballhalle in Bönningstedt (Kreis Pinneberg) auf. Die Band hat teils rechtsextreme Fans. Und: „Einzelne Mitglieder der Gruppe kommen aus der Bremer Skinheadszene“, schrieb der Bremer Verfassungsschutz in seinem Bericht von 2006.

Brisant: Nebenan haben zur gleichen Zeit rund 800 – überwiegend türkisch-stämmige – Gäste gefeiert. Die Polizei war alarmiert: Rund 60 Beamte hielten sich bereit, einige zivile Kräfte beobachteten das Geschehen aus der Nähe. Doch es blieb ruhig, bestätigte gestern Polizeisprecherin Sandra Mohr. Unterbinden konnten die Beamten das Konzert indes nicht: „Die Band ist nicht verboten und ihre Auftritte sind nicht automatisch mit Straftaten verbunden.“ 250 bis 300 Musikfans hätten der Band zugejubelt.


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Derrick Morgan – Seven Letters