Archiv für Dezember 2010

Owen Grey – I Man Naah Run

Brandanschlag auf Nazizentrum

Die „Autonome Antifa Freiburg“ berichtet folgendes über die momentan wohl wichtigste Rechtsrock-Konzertlocation der Naziszene in Südwestdeutschland:

In der Nacht auf den 23. Dezember wurde ein Brandanschlag auf die Nazikneipe „Rössle“ in Rheinmünster-Söllingen verübt. Dabei verbrannten die Rollläden und die Fassade wurde beschädigt. Im November war das Gebäude bereits mit Farbbeuteln und Bauschaum angegriffen worden. Presse: 1 2

Quelle

Silvester-Konzert mit „Balladenspieler“

Der „Blick nach Rechts“ berichtet folgendes:

Dortmund – Der Auftritt von zwei Rechtsrock-Bands bei einer für Freitag geplanten Neonazi-Demonstration in Dortmund wurde zwei Tage vorher abgesagt.

Als Grund dafür werden auf der Homepage der Dortmunder Neonazis „Ausfälle in der ohnehin an Silvester dünn bedeckten Personaldecke der beiden Gruppen“ genannt. Auftreten sollten eigentlich „Libertin“, die Haus- und Hofband der „Autonomen Nationalisten“ aus dem östlichen Ruhrgebiet, sowie die Gruppe „Flak“ aus dem Rheinland. Beide haben unlängst ihre ersten CDs veröffentlicht. Von „Flak“ war außerdem unter anderem ein Live-Mitschnitt mit den Titeln „SS“, „ZOG“, „Vergeltung“, „Germania wird wieder frei!“, „Volk ans Gewehr“, „Blut muss fließen“ und „Hakenkreuz“ zum Download im Internet zu finden.

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Siehe auch: DO: Rechtsrock-Bands sagen Auftritt bei Neonazi-Demo ab

Hurra das 89. AIB ist da!


Die 89. Ausgabe des AIB ( Antifaschistisches Info Blatt ) ist da. Zu bekommen z.B. im Infoladen Schwarzmarkt (Kleiner Schäferkamp 46), dort ist auch am 11.12. Bücherbasar und Brunch.
Thema im AIB ist unter anderem auch die Band Frei Wild wo der Sänger eine Neonaziskin-Vergangenheit hat. Frei Wild möchte auch wie letztes Jahr am 30.12. in der Markthalle in Hamburg spielen.
Der Schwerpunkt der Ausgabe liegt auf Opfer rechter Gewalt seit 1990. Außerdem gibt es noch einen Interessante Berichte aus Dänemark über die Nazi-Szene vor Ort und vieles mehr.

Quelle

Produzenten der Froide – AFA SFC


Heute Abend live in Berlin: Was tun zu Sylvester?

Asgardversand gehackt

Mal wieder was erfreuliches von der Datenantifa:

Herunterzuladen ist der Forendump mit ca. 1000 User und noch ein paar andere Dumps des Naziversandhandels Asgardversand.
Das ZK der Datenantifa verkündet:


[2] Wir müssen nicht begründen, warum wir das tun!
[7] Fakt ist, Nazis nerven, gehören weder auf die Strasse, noch in die Köpfe oder ins Datennetz…
[c] Da wir vorrangig eben dort leben, stören sie unseren natürlichen Lebensraum ungemein.
[3] Deswegen räumen wir diese Nazischeiße hier mal weg und hoffen, dass der freigewordene Speicherplatz bald sinnvoll genutzt wird!

Also dann: Alerta! und so…“

Herunterzuladen ist der Forendump mit ca. 1000 User und noch ein paar andere Dumps des Naziversandhandels Asgardversand.
Die Kundendaten werden wir nicht veröffentlichen, die behalten wir selbst zum internen Gebrauch ;)

Nun viel Spaß mit dem Forum.


Quelle und Datendownload

Die Forellenstube (Schramberg): Neben „hochklassigem Oi“ nun auch Ska im Angebot.

Am 08. Januar gibt „Doreen Shaffer“ gemeinsam mit „The Moon Invaders“ ein Konzert in der „Forellenstube“ in Schramberg (Schwarzwald).

Aus dem Newsletter der Veranstalter/-innen „Randale Records“ heißt es dazu:

Zum Tanze wird *DOREEN SHAFFER & THE MOON INVADERS* aufspielen. Doreen Shaffer hat 1964 die SKATALITES mitgegründet und trägt nicht zu Unrecht den Namen „Queen of Jamaica Ska“! Die „Begleitband“ sind die MOON INVADERS aus Belgien. Nach dem Konzert noch SKA& SOUL Nighter. Wir hoffen auf zahlreiches Erscheinen, damit sich neben hochklassigen OiBands auch gute Skakonzerte in der Forellenstube etablieren.

Ein Grund zur Freude, könnte man meinen, würde es sich bei den „hochklassigen OiBands“ nicht auch um Bands handeln, die eindeutig dem Rechtsrock (RAC) zuzuordnen sind. Organisiert werden diese Konzert zumeist von „Randale Records“.

So spielten 2010 bereits „Superyob“ (England) am 24.10. in der „Forellenstube“. Die in Oi-Kreisen sehr beliebte englische Band um den Frontsänger „Frankie Flame“ treten mit eindeutigen Rechtsrockbands auf. Das bewiesen sie zum Beispiel auf ihrem Gig zum 15-jährigen Bestehen in England, als sie zusammen mit Bands wie „Skinfull“, „Pressure 28″ und „The London DieHards“ auf einer Bühne standen (siehe).

Zudem verfügt oireszene.blogsport.de über ein Foto, dass Sänger „Frankie Flame“ posend mit der belgischen Neonaziband „Short Cropped“ zeigt. Frankie Flame gab als Soloartist bereits mindesten drei Konzerte im europaweit bekannten ehemaligen „Blood & Honour“ Vorzeigeladen „De Kastelein“. Im Moloko, dem Laden, der als Nachfolgeprojekt des De Kastelein gilt, ist „Frankie Flame“ auch ein gern gesehener Gast. Sein letzter Auftritt dort fand erst am 20.03.2009 mit „Code 1“ (als herausragendes Ereignis gefeiert) statt. Hinzu kommt ein Sologig auf einer Hochzeit aus dem „Blood & Honour“- Umfeld. Weitere Auftritte fanden im rechten Szeneladen „Skinhouse Menfis“ der „Oi Oi Vater“-Crew („Skinheads Thüringen“) statt (mittlerweile geschlossen). Weitere Infos (unter anderem Interviewausschnitte) zu Frankie Flame und Superyob findet ihr hier

An dem Gig zum 15 jährigen bestehen von „Superyob“ waren auch „Randale Records“ beteiligt. Diese scheinen ohnehin Freunde der Volksmusik zu sein. So ist ihr Label auch auf einem Werbeflyer für die Band Ultimo Alsalto (Spanien) vertreten. „Ultimo Asalto“ spielten ebenfalls in der Vergangenheit bereits im (mittlerweile geschlossenen) belgischen „Blood & Honour“-Kultladen „De Kastelein“ (zusammen mit der italienischen Naziband „Legitima Offessa“) und posierten dort auch mit Nazikonzertbesucher/-innen beim Zeigen des Hitlergrußes.
Bandmitglieder trafen sich zudem mit spanischen Faschist/-innen von Gruppen wie den „Brigades blaquiazules“ (RCD espanyol) und „Boixos Nois“ (barça). Laut verschiedenen Berichten haben Bandmitglieder von „Ultimo Asalto“ – auch wenn sie sich selbst als „unpolitisch“ bezeichnen – kein Problem hier und da Mal Linke zu verprügeln. Des Weiteren gibt es Lieder von „Ultimo Asalto“ in welchen sich fragwürdige Textzeile wie: „Jetzt ruhst du in Wallhalla“ befinden. Bandmitglieder von „Ultimo Asalto“ wurden schon u.a. mit T-Shirts der rechtsextremen Bands „Ultima Thule“ und „Skrewdriver“ gesichtet.

Quellen: http://musicadelacalle.blogspot.com/2009/08/info-anti-ambiguos.html
www. madridantiantifa.es/2009/05/defender-tu-vida-no-es-delito.html
http://freedomforjosue.blogspot.com/search/label/German

Bereits 2009 unterstützten „Randale Records“ einen Gig der „Bombecks“ in der Forellenstube. Diese schrieben eine Liebeshymne an – ja richtig – den ehemaligen Neonaziladen „De Kastelein“ (wir berichteten) und gaben in einem Interview zu, dass ihr musikalisches Spektrum „über Oi!, R.A.C., Rock’n’Roll und mehr” geht. Das Interview ist auf der Homepage der Band nachzulesen. Weitere Infos gibt es hier

Das sind nur einige Beispiele, die die Konzertpolitik der „Forellenstube“, bzw. von „Randale Records“ in der Vergangenheit widerspiegeln. Für 2011 ist das sogenannte „Randale Meeting“, welches am 07. und 08. Mai 2011 in der Forellenstube standtfinden soll, geplant. Dieses wird ebenfalls von „Randale Records“ veranstaltet.

Bis jetzt sind folgende Bands bestätigt:

EVIL CONDUCT
SUPERYOB
COCKNEY REJECTS
FRANKY BOY FLAME

Aus dem Newsletter von Randale Records heißt es dazu:

Ein „Festival“ welches eigentlich kein Festival sein soll :) . Es wird ein Zelt auf den Hof der Forellenstube gestellt (da spielen dann die Bands) und die Forellenstube „dient“ selber nur als Bar und Sitzgelegenheit. Am Samstag werden dann ab ca. 17 Uhr die Bands spielen und am Sonntagmorgen gibt es „Brunch“ und Franky Boy Flame wird Solo zum Frühshoppen aufspielen.

Mehr Infos zum Meeting im neuen Jahr!

Auch hier treten also wieder „Frankie Flame“ und „Superyob“ auf. Gute Vorsätze fürs neue Jahr haben also weder „Randale Records“ noch die „Forellenstube“. Da nützt auch ein Konzert mit Doreen Shaffer nichts. Doch wen interessieren die Umtriebe halbnackte „Skinheads“ (oder doch lieber Spinnheads“), die besoffen durch den Schwarzwald hüpfen und oi oi rufend „ihren“ way of life suchen? Also uns schon. Und Doreen Shaffer hoffentlich auch. Deshalb geht eine englische Version dieses Artikels auch an sie und die „Moon Invaders“.

Freddie McKay – So Long Farewell

Deutsch-schwedische Freundschaften

Wir verweisen an dieser Stelle auf einen Artikel vom „Blick nach Rechts“ zur aktuellen Zusammenarbeit von deutschen und schwedischen Nazis und Rechtspopulisten:

Seit Jahrzehnten pflegen alte und junge Rechtsextremisten länderübergreifende Kontakte. Altbewährt sind gegenseitige Besuche bei Vorträgen, Demonstrationen und Konzerten, sie dienen der Vernetzung und dem Erfahrungsaustausch. Relativ neu hingegen ist der Dialog zwischen rechtspopulistischen und islamfeindlichen Strukturen.

Eine ungewöhnliche Bitte erreichte die schwedischen „Nationaldemokraten“ (ND) im Jahr 2007 aus Deutschland. Ein Mitglied der NPD war auf der Suche nach einer Frau, die bereit wäre, ihr Gesicht auf Wahlplakaten zu präsentieren. Wenig später tauchte das Konterfei einer blonden und blauäugigen „Stefanie Hofmann“ auf Wahlplakaten auf. Zuletzt Anfang 2010 in Nordrhein-Westfalen unter der Überschrift „Aus Liebe zu Deutschland“. In Wirklichkeit heißt „Stefanie Hofmann“ aber Jenny und kommt aus Schweden. Unter der Bedingung, dass die Plakate „nicht in Schweden benutzt“ werden, stimmte Jenny gegenüber Vavra Suk, dem Vorsitzenden der ND, der Nutzung ihrer Bilder in Deutschland zu.

In der Vergangenheit berichteten deutsche Medien vor allem über den Immobilienbesitz des im Oktober 2009 verstorbenen NPD-Funktionärs Jürgen Rieger in Schweden, der seine Pläne einer deutschen „Scholle“ in Skandinavien scheinbar nie aufgab. Bereits in den 1990ern suchte er junge Familien, die „ein Leben nach eigener Art, unbeeinflusst durch Umerziehung, Überfremdung, Drogen und Rauschgift“ auf einem großen Gut in Südschweden leben wollten. Die Suche blieb erfolglos, stattdessen quartierten sich zeitweilig militante schwedische Neonazis auf dem Grundstück ein.

Auftritt von „Barny“ und Viktor“ mit Frank Rennicke

Schweden ist einer der führenden Exporteure für „White Power“ Musik in Europa. Die hasserfüllte Musik schwedischer Bands kann auf ein treues und zahlungswilliges Publikum in Deutschland bauen. Jenseits des Musikmarktes gibt es auch einen ideologischen Austausch, zuweilen selbst zwischen den rassistischen und antimuslimischen „Schwedendemokraten“ und deutschen Neonazis. So wurde kürzlich bekannt, dass der aufstrebende Politiker Patrik Ehn (Schwedendemokraten), dessen Neonazi-Vergangenheit von der Parteiführung geglättet wurde, seit mehreren Jahren in Kontakt mit dem deutsch-schwedischen NPD-Aktivisten Per Lennart Aae steht.

Immer wieder zieht es deutsche Neonazis nach Schweden. Eines der bekanntesten Beispiele ist der Neonazi-Liedermacher Mirko „Barny“ Szydlowski. Der im thüringischen Jena geborene Szydlowski lebt laut Behördeninformationen seit Mitte 2007 in Schweden und tritt regelmäßig als Liedermacher „Barny“, unter anderem mit dem schwedischen Neonazi-Musiker Viktor Sjölund alias „Viktor“, auf. Zuletzt spielten die beiden gemeinsam mit Frank Rennicke am 11. Dezember 2010 nach dem „Salem-Marsch“ in einem Gemeindehaus bei Stockholm.

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Stellungnahme von der „A.L.I.“ Göttingen und „Fire and Flames“ zur Tourabsage von „Zartako“

Da wir als „Oire Szene“-Redaktion auf unserem Blog bereits zwei Lieder der Band „Zartako“ („Valetudo“ und „Sangre por Sangre“) veröffentlicht haben und diese Band bisher als straight antifaschistisch und links wahrgenommen haben, möchten wir an dieser Stelle korrekter Weise – denn natürlich lehnt auch die „Oire Szene“-Redaktion alle Formen von Antisemitismus strikt ab! – auf die Stllungnahme der „Antifaschistischen Linken International“ Göttingen und des linken Versands und Labels „Fire and Flames“ verweisen:

Zur Programmänderung des Konzertes aus Solidarität mit russischen Antifas

Am 30. Dezember 2010 veranstalten wir im JuzI in Göttingen eine Soli-Party und Infoveranstaltung zur Situation von Antifas in Russland. Die Band Zartako, die ursprünglich spielen sollte, wird am 30.12. nicht auftreten. Auch RASH Berlin hat ein Konzert mit Zartako abgesagt und Fire and Flames Music hat die neueste Zartako CD aus ihrem Katalog entfernt. Anlass für diese Entscheidungen ist das Lied „Palestina“ auf der neuesten Zartako CD. Der Text des Liedes ist für uns in dieser Form politisch untragbar.

Die Entscheidung fußt auf drei Teilen des Songtextes, die wir für problematisch halten und die sich außerhalb des antifaschistischen Diskurses bewegen. Im Folgenden möchten wir kurz auf die einzelnen Textstellen und unser Problem damit eingehen.

Keine falschen Vergleiche

Z.: „The victims are now the executioners, murderers they have become … you follow in the footprints of the Nazis, acting as they did“

Obwohl Vergleiche mit dem deutschen Faschismus eine unfassbare, aber regelmäßige Erscheinung auch in linker Propaganda sind, bleiben sie historisch falsch, sind politisch gefährlich und relativierend. Angesichts der derzeitigen Situation sind Kritik und Widerstand gegen die Besetzung, Kollektivbestrafung, staatlich organisierte Morde und die Militärpräsenz selbstverständlich legitim und angebracht. Gleichzeitig ist die Situation in Palästina/Israel aber in keinster Weise vergleichbar mit dem industriell organisierten Massenmord, der die Shoah war. Derartige Vergleiche zu ziehen, reduziert die Shoah zu einem „ethnischen Konflikt“, zu einem „Kriegsverbrechen unter vielen“ und relativiert und verschleiert damit die Singularität des industriell organisierten Massenmords durch einen modernen westlichen Staat, mitgetragen durch große Teile der Bevölkerung.

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Feine Sahne Fischfilet – Brennen


Feine Sahne Fischfilet feat. Frede – Brennen (Cover from Früchte des Zorns) live @ Siempre Antifascista Festival 20.11.2010 Festsaal Kreuzberg Berlin
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“Kategorie C” – der Mythos unpolitisch

Einen sehr schönen Beitrag von npd-blog.info wollen wir euch nicht vorenthalten:

Lange Zeit waren die Zapfhähne in der Traditionsgaststätte „Zur grünen Allee“ in Vallstedt im niedersächsischen Landkreis Peine trocken und auch der dazugehörige Saal blieb leer. Seitdem das Ehepaar U. vor zwei Jahren den Gasthof übernahm, kann der Saal mit Platz für etwa 400 Personen wieder angemietet werden. Ein Angebot, das nicht nur die Dorfgemeinschaft freuen dürfte: auch der Nazikader Marcus Winter aus Minden griff für sein Konzert mit der Rechtsrock-Band „Kategorie C“ gerne darauf zurück.

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Dortmund: Nur 24 Minuten Live-Musik bei Neonazi-Demo?

„NRW rechtsaußen“ berichtet über das geplante Nazikonzert an Sylvester in Dortmund folgendes:

Dortmund – Veralbert Dennis Giemsch, „Kopf“ der Dortmunder Neonazis und Betreiber des „Resistore-Versands“, seine eigenen Kameraden? Vollmundig verspricht er ein „Silvesterkonzert“ in der Dortmunder Innenstadt mit zwei Bands der Szene. Doch so viel Musik, dass man ernsthaft von einem Konzert sprechen könnte, soll bzw. darf es bei der Neonazi-Demo am 31. Dezember offenbar nicht geben.

Das WAZ-Internetportal „derwesten.de“ zitiert einen Pressesprecher der Dortmunder Polizei mit dem Hinweis, die Musik dürfe laut Versammlungsrecht nur 40 Prozent der Zeit einnehmen, 60 Prozent die Redebeiträge. „Das heiße in diesem Fall: Musik von insgesamt 24 Minuten, zwölf pro Band“, so „derwesten.de“ weiter, offenbar voraussetzend, dass die Abschlusskundgebung eine Stunde dauern wird (http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/Nazis-in-Dortmund-ruesten-sich-zum-Konzert-an-Silvester-id4102945.html).

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Dr. Alimantado & Jah Stitch – The Barber Feel It

Weihnachtsfeier entpuppt sich als Rechtsrock-Konzert

Der „Störungsmelder“ berichtet folgendes:

Lange Zeit waren die Zapfhähne in der Traditionsgaststätte „Zur grünen Allee“ in Vallstedt im niedersächsischen Landkreis Peine trocken und auch der dazugehörige Saal blieb leer. Seitdem das Ehepaar U. vor zwei Jahren den Gasthof übernahm, kann der Saal mit Platz für etwa 400 Personen wieder angemietet werden. Ein Angebot, das nicht nur die Dorfgemeinschaft freuen dürfte: auch der Nazikader Marcus Winter aus Minden griff für sein Konzert mit der Rechtsrock-Band „Kategorie C“ gerne darauf zurück.

Der genaue Ort des Konzertes war noch am letzten Tag geheim gehalten worden, erste Informationen gab es erst ab dem Mittag des 25.12. unter einer Handynummer. Über eine Tankstelle als Schleusungspunkt wurden die Besucher durch Eis und Schnee zu dem Gasthof in Vallstedt gelotst. Rund 300 Personen fanden den Weg in die Ortschaft und folgten dem Aufruf auf der Homepage des Quartetts „Lasst uns zusammen ein letztes Mal feiern in diesem Jahr“, anschließend werde eine „Schaffenspause“ folgen, kündigte die Band an: dann gebe es „bis auf unbestimmte Zeit keine Konzerte in Deutschland“.

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Siehe auch: Peine: Rechtsrock Band spielte in Vallstedt
Und: Rechtsrock im Wirtshaus

NPD-Haus in Chemnitz

Wir dokumentieren einen Artikel aus der „Jungen Welt“:

Neofaschistische Partei plant ein Schulungszentrum in der sächsischen Metropole. Stadt bestätigt jW-Informationen. Verfassungsschutz ist ebenfalls informiert
Von Frank Brunner
Es war eine eindeutige Drohung, die der Chef der NPD-Nordsachsen, Maik Scheffler, vor einigen Wochen veröffentlichte. Man wolle Sachsen zu einer »Muster- und Modellregion« machen, die »den politischen Widerstand gegen Volksverräter von unten nach oben wachsen läßt«, schrieb Scheffler Ende September auf einer Internetseite der Partei. Seinen Angaben zufolge liefen bereits Vorbereitungen für »nationale Bildungszentren« im Leipziger Land, in Ostsachsen und Chemnitz. Nach Informationen von junge Weltwill die NPD ihren Stützpunkt in Chemnitz in einer ehemaligen Gaststätte in der Markersdorfer Straße 40 einrichten. Die Stadt bestätigte jetzt, daß man ebenfalls über entsprechende Pläne informiert sei. »Es gab eine Beratung von Stadt und Verfassungsschutz, um das Thema zu besprechen«, sagte Pressesprecherin Katja Uhlemann in der vergangenen Woche gegenüber jW.

Eigentümer der Immobilie am Rand der 240000 Einwohner-Metropole ist Yves Rahmel. Der betreibt den Onlineversand »PC-Records«. Die Firma gilt als eines der aktivsten Versandhäuser von Neonazimusik in Deutschland. Eine von Rahmel produzierte »Schulhof-CD« mit dem Titel »60 Minuten Musik gegen 60 Jahre Umerziehung« wurde beschlagnahmt, andere Tonträger indizierte die Staatsanwaltschaft.

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Was tun zu Sylvester?

Auf nach Berlin natürlich! Mal wieder ein paar gute Nachrichten kommen aus der Hauptstadt. Dort finden rund um die Jahreswende einige sehr gute Veranstaltungen statt.

Den Anfang machen die örtlichen RASHies am 29.12.2010: Für das Berliner Tommyhaus haben sie sich „Produzenten der Froide“, „Enraged Minority“ und „A.E.F.“ besorgt. Muss zu den ersten beiden Bands eigentlich kein Wort mehr verloren werden, handelt es sich mit „A.E.F.“ um einen echten Geheimtip. Die haben sich den Slogan „Anti-Oi“ auf die Fahne geschrieben und überraschen immer wieder mit gekonnten Einlagen. Hingehen!

Produzenten der Froide: www.myspace.com/produzentenderfroide
Enraged Minority: >www.myspace.com/enragedminority
A.E.F.: www.myspace.com/antioi

Einlass: 20.00 Uhr Beginn: 21.00 Uhr

Weiter geht’s mit mit der Veranstaltungsreihe Reggae! Steady! Soul!, welche sich vom 30.12.201o bis zum 01.01.2011 zieht.

Am 30.12 findet im Berliner Schreinarcafé das Sweet Sensation Special statt. Los geht’s um 22.00 Uhr in der Schreinarstr. 47.

Am 31.12. findet dann das alljährliche Böller-ama im Tommyhaus auf zwei floors statt.

und am 01.01.2011 steigt das Böller-ama Spezial mit Livebands.

Für weitere Infos zum „Reggae! Steady! Soul!“ schaut auf die Myspaceseite der Veranstalter/-innen

Hier die Einzelheiten zu den Feierlichkeiten…

30.12.2010 Sweet Sensation Special

DJs The Rhythm Ruler, Rudewoi,
Smart Soul, The Conqueror (Berlin)

MC Sammy Dread (Portland,
JA/Berlin)

T: 2100 L: Schreinacafé, Schreinerstr. 47,
Berlin-Friedrichshain

31.12.2010 Böller-ama

Floor #1:
ReggaeXplosion Special

DJs Mass (Manchester), Captain Punch
(Barcelona/Hamburg), The Upsetter (Hamburg), Eastwood, Franco Nero,
BossK, Prince Ralph (Berlin)

Floor #2: Hip City Soul Special

DJs
Dave Thorley (Oxford), Malayka (CH/Gloucestershire), Marc Forrest, Mario
Montgomery (Berlin) & more tba

T: 2200 L: Tommyhaus, Wilhelmstr.
9, Berlin-Kreuzberg

01.01.2011 Böller-ama Special

Live: The
Magic Touch (Reggae & Rock Steady, Berlin)

T: 2200 L: Tommyhaus

Aftershow
allnighters on 2 wooden floors:

ReggaeXplosion / Hip City Soul Club
with the weekend DJs

www.myspace.com/reggaesteadysoul

Eintrittspreise Reggae! Steady! Soul!:

30.12. Sweet Sensation
Special 3,-

Kombiticket Böller-ama (31.12.+1.1.): 17,-
oder
einzeln:
31.12. both Floors 10,-
1.1. both Floors incl. The Magic
Touch 10,-
1.1. both Floors after show 6,-

Gerichtliches Nachspiel

Wir verweisen auf einen Artikel vom „Blick nach Rechts“:

Tostedter Neonazi Sebastian Stöber wegen Landfriedensbruchs zu Geldstrafe verurteilt, wegen Bedrohung freigesprochen. Weitere Prozesse folgen.

Er zählt zu den Anführern der jungen braunen Nachwuchstruppe „Nationale Sozialisten Tostedt“, vermummt präsentierte er sich mit der als gewaltbereit geltenden Kameradschaft „Gladiator Germania Tostedt“ und im Juli machte er Schlagzeilen, weil er im Auftrag des größten norddeutschen Rocker-Clubs Gremium MC das ehemalige Ausflugslokal „Symphonie“ bei Stade gekauft hatte: Sebastian Stöber.

Jetzt stand der umtriebige rechte Transportunternehmer vor dem Amtsgericht Tostedt wegen des Verdachts auf Körperverletzung, Bedrohung und Landfriedensbruchs. Der Prozess sollte der Auftakt zu mehr als 40 Verfahren gegen Neonazis und Gegendemonstranten wegen der „Pfingstausschreitungen von Tostedt“ werden, wie das „Hamburger Abendblatt“ schreibt.

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Gegen den Nazi-Aufmarsch am 15.1.2011 in Magdeburg

Neonazistisches Schulhof-CD-Team mimt Bundesministerium

Wir verweisen auf einen Artikel von „Klarmanns Welt“:

Region. Die Produzenten der multimedialen Neonazi-Schüler-CD „Jugend in Bewegung“ [1] schreiben derzeit offenbar gezielt bundesweit Schulen an – auch in der Region Aachen –, um auf ihre CD als Lehrmaterial hinzuweisen. Eine „Klarmanns Welt“ vorliegenden Mail wurde mit dem Betreff „Gemeinnütziges Schüler-Projekt“ von einem frei erfundenen „Bundesministerium für politische Bildung“ (kontakt@bundestag.de) verschickt. Nachfolgend dokumentiert „Klarmanns Welt“ Teile der Seriosität vortäuschenden Rundmail:

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