Pogopolitik gegen Nazis: Das Grauzone-Problem – Teil 2: Authentischer Ausstieg und antifaschistische Konzertpolitik

„Pogorausch“ meldet sich mit einer weiteren Stellungnahme zu Wort – dieses Mal mit einem inhaltlich äusserst schwammigen und schwachen Text von ex-Nazi „Master Brille“ – umtriebiger Grauzonenkonzertveranstalter in München (übrigens: auch Jessica Fasel von der Münchner Bombenleger_innenkameradschaft und als Anti-Antifaaktivistin unter anderem früher zur Ausspitzelung der linken Szene in München zuständig und damalige Stellvertreterin von Martin Wiese – wurde von der Münchner APPD, die dem „Pogorausch“-Projekt personell nahestand bzw. sich überschneidet – sogar als „Ehrenmitglied“ aufgenommen – soviel zur „Ausstiegspolitik“ bei der Münchner APPD bzw. „Pogorausch“). Meinungen unserer Leser_innen zu den „Pogorausch“-Texten würden uns sehr freuen. Wir würden diese natürlich auch zur Diskussion auf den Blog stellen:

Nachdem Peter Seyferth (hier) und Peter Punk (folgt noch) bereits ihr Statement abgegeben haben und wohl auch eines von mir erwartet wird, möchte ich in den folgenden Zeilen meinen Standpunkt zum Thema Pogorausch sowie diversen Problematiken klar manifestieren. Da in den vergangenen Jahren immer wieder Gerüchte gestreut und mir oft das Wort im Mund verdreht wurde, versuche ich nun hier in aller Klarheit und Einfachheit das zu erläutern, was die Wahrheit ist und hoffe inständigst, dass nicht schon wieder jemand versucht, das Geschriebene ins Gegenteil umzukehren.

Beginnen möchte ich mit meiner Person: JA ich war ein Fascho, war Mitglied der heute verbotenen Vereinigung »Skinheads Allgäu«, und NEIN ich bin nicht stolz auf meine Vergangenheit. Ich war damals jung und dumm! Gerade deswegen möchte ich mit diesem Thema offen umgehen und es auf gar keinen Fall totschweigen. Alle Menschen, seien sie von Bands, von Labels, meine Freunde, oder selbst Leute die mir negativ gesinnt sind, wissen über meine Vergangenheit Bescheid. Ich stieg Ende 1996/Anfang 1997 aus der braunen Szene aus. Seit diesem Tag habe ich weder Kontakte zu »alten Freunden« noch habe ich sonst irgendeine Berührung zu Menschen mit dieser Gesinnungsrichtung. Ich habe meine Lektion gelernt und möchte in keinster Weise mit solch menschenverachtenden Individuen in Kontakt treten!

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