18 Monate für Rechtsextremisten

Die „HAN“ berichtet:

Stefan Silar, eine der Galionsfiguren der rechtsextremistischen Szene in Tostedt, muss für anderthalb Jahre ins Gefängnis: Wegen schweren Landfriedensbruchs ist der Betreiber des rechten Szeneladens „Streetwear Tostedt“ gestern vor dem Schöffengericht des Tostedter Amtsgerichts zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten ohne Bewährung verurteilt worden.

Tostedt. Die Vorsitzende Richterin, Astrid Hillebrenner, wies in der Urteilsbegründung darauf hin, dass Silar bereits mehrfach vorbestraft ist. Wegen Totschlags war der damals 19-jährige Skinhead 1992 vom Stader Landgericht nach Jugendstrafrecht zu einer sechsjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Später wurde er unter anderem wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung, Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole und Verstoßes gegen das Waffengesetz verurteilt. Vor Silars Geschäft in Todtglüsingen war es am Pfingstmontag vergangenen Jahres zu Krawallen von 20 bis 30 Angehörigen der rechten Szene und rund 70 Antifa-Anhänger gekommen (die HAN berichteten).

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Siehe auch: Rechtsextremist muss ins Gefängnis

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