Archiv für Februar 2011

NPD-NDH – von spaltende Diskussionen und …

Indymedia berichtet über den „10. Thüringentag“:

Es geht um den „10. Thüringentag der nationalen Jugend“, dieser soll ja laut Anmeldung durch das NPD-Stadtratsmitglied Marco Kreutzer am 4. Juni diesen Jahres in Nordhausen stattfinden UND es geht um zwei Dinge, spaltende Diskussionen und Planlosigkeit.

spaltende Diskussionen

Wer sich etwas näher mit der extrem rechten Szene beschäftigt wird unlängst festgestellt haben: Am 4.6. soll nicht nur das unsägliche Pseudo-Fest „Thüringentag der nationalen Jugend“ stattfinden, sondern ebenso der „Tag der deutschen Zukunft“. Dieser „Tag“ soll unter dem Motto – „unser Signal gegen Überfremdung“ im knapp 100 km entfernten Braunschweig als Demonstration durchgeführt werden. – Also, zwei neonazistische Veranstaltungen an einem Tag, in doch recht unmittelbarer regionaler Nähe. Szenestreitigkeiten sind somit vollends vorprogrammiert und bereits im vollen Gange.

Wie immer mangelt es nicht an Vorwürfen: Welche Veranstaltung war zuerst angemeldet? Warum kann sich nicht abgesprochen werden? Welche der beiden Veranstaltungen ist politischer? Welche ist kämpferischer und bringt der Szene mehr? Wo ist der Assi-Anteil am höchsten? und und und …ach schön.

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La Rumeur – Qui ca etonne encore

Mal französischer Politrap zur Abwechslung…

25.-26.2.2011: RAC- und Nazikonzerte International

Nachdem der Naziaufmarsch in Dresden am 19.2.2011 grandios gescheitert ist, versucht die europäische Nazi- und RAC-Szene zumindest subkulturell wieder Gas zu geben – dass sich Nazikonzerte genauso wie Naziaufmärsche erfolgreich verhindern lassen, hat ebenfalls die „Punkfront“-Absage vom vergangenen Wochenende in Prag gezeigt!


- 25.2.2011: „Mitteldeutschland“: „Kraft durch Musik“: NS-Konzert mit den Bands „Blitzkrieg“, „Frontalkraft“, „Confident of Victory“ und „Wiege des Schicksals“.

- 26.2.2011: England: „Blood & Honour – Yorkshire and Manchester Divisions“ präsentieren unter dem Motto „The Viking Festival“ ein NS-Konzert mit den Bands „Blackout“, „Woden“, „Hearts of Oak“ und „March or Die“.

- 26.2.2011: USA: „Daily Reminder Productions“ organisieren unter dem Motto „“St. Valentines Day Massacre“ ein NS-Konzert mit den Bands „Definite Hate“, „Max Resist“, „End Apathy“, „White Knuckle Driver“, „Armed & Ready“ und „13 Knots“.

- 26.2.2011: Ungarn: NS-Konzert mit „Fellépök“, „Kitörés“ und „Védöosztag“.

- 26.2.2011: Italien: Die neofaschistischen „Veneto Fronte Skinheads“ veranstalten unter dem Motto „Concerto di Carnevale“ ein Rechtsrockkonzert.

- 26.2.2011: Italien: „Raido“/Rom: Rechtsrockkonzert u.a. mit „La Vecchia Sezione“.

- 26.2.2011: Italien: „Casapound Italia Campania“ präsentiert das „Opicia Fest“ mit den Faschobands „Sanguinis Effusione“, „Timebombs“, „Blind Justice“ u.a.

- 26.2.2011: Italien/Perugia: Rechtsrockkonzert mit „ZetaZeroAlfa“.

- 26.2.2011: Estland: Nazikonzert mit den Bands „P.W.A.“, „Revalers“, „R.M.V.“ und einer weiteren „Überraschungsband“.

- 26.2.2011: Frankreich/Montbelliard: RAC-Konzert mit „Condemned 84″ und „Les Morlocks“.

DDP sagen „Ehrlich & Laut Rocknacht“ ab…

Wir dokumentieren einen Bericht von „Uglypunk“:

Auch in diesen Festivalsommer spielen auf diversern Festivals wieder Bands, mit denen nicht jeder klarkommt (und damit sind nicht nur Besucher, sondern auch Bands gemeint). DDP (DER DICKE POLIZIST) haben aktuell der „Ehrlich & Laut Rocknacht“ eine Absage erteilt und folgendes Statement hinterlassen:

Liebe Leute, vom 25. bis 27. August 2011 sollten wir als DDP auf der EHRLICH & LAUT ROCKNACHT in Alsfeld/Hessen spielen. Schon seit der Anfrage seitens des Veranstalters waren wir sehr skeptisch ob wir uns als DDP einer solchen Veranstaltung stellen sollten. Gerade was das Line up der letzten Jahre und auch dieses Jahr betrifft hatten wir bei unserer Zusage kein gutes Gefühl.

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Siehe auch: Der Dicke Polizist!

24.-27.2.2011 Berlin: 21 Jahre Köpi Hausgeburtstag!

Ein Ausgehtipp der Oire Szene Redaktion für das kommende Wochenende:

Programminfos

Staatsschutz prüft Blog aus Detmold

Die „Lippische Landes-Zeitung“ berichtet folgendes:

Detmold (sk). Der Bielefelder Staatschutz hat sich einige rechte Internetseiten vorgenommen, die mutmaßlich strafrechtlich relevanten Inhalt transportieren. Die Urheberschaft könne im Zusammenhang mit ostwestfälisch-lippischen Gruppierungen wie den so genannten „Freien Kräften Detmold“ stehen, sagte Kommissariatsleiter Rudolf Frühling.

„Wer dahinter steht“, so Frühling, „wird derzeit ermittelt.“ Insbesondere hat die Polizei dabei aktuell einen Youtube-Kanal im Blick. Das sei ein Prüf-Fall samt eines laufenden Ermittlungsverfahrens – für einen Schriftzug werden „SS“-Runen verwendet, die eine Lippische Rose einfassen, und im Hintergrund läuft Rechtsrock. Hier, so Frühling, gehe es somit um die Verbreitung sogenannter verfassungswidriger Propagandamittel.

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Siehe auch: Braune Webseite auf den Index?

Obtrusive – „Justice for Sale“

Auftakt „Hassmusiker-Prozess“ in Neuruppin

„Inforiot“ berichtet:

Am 21.02.2011 startete der sogenannte „Hassmusiker-Prozess“ gegen die Neuruppiner Punkband „Krachakne“ vor dem Amtsgericht Neuruppin. Das Medieninteresse war nun doch geringer als erwartet – lediglich die Taz, eine Lokalzeitung und der rbb waren anwesend. In der hinteren Reihe sammelten sich einige sogenannte „Staatsschützer“ und mindestens ein Vertreter des Verfassungsschutzes Brandenburg.

Der Prozess begann mit der Verlesung der Anklage wegen „öffentlichen Aufrufs zu Straftaten“. Dabei wurde der Text des Songs „Schieß doch Bulle!“ der Band teilweise verlesen. Der Fokus liegt auf der Zeile „Polizei, dein Freund und Helfer, knall sie ab und hilf dir selber!“, in dem oben genannter Aufruf vermutet wird. Das der Rest des Songs sich mit Gewalt durch Polizisten beschäftigt(wie der Titel auch schon suggeriert), wird erst einmal völlig ausgeblendet. Im Ganzen ein schwacher Auftritt der Anklage – wir hätten wirklich mehr Liebe zum Detail erwartet, zumal ein Freispruch die Glaubwürdigkeit des sogenannten „Verfassungsschutzes“ weiter untergraben würde.

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„Blood & Honour Niederlande“

Ein weiterer Beitrag zu unserer Reihe über die „Blood & Honour“-Strukturen der vergangenen Jahre in Holland und Belgien:

Obwohl die niederländische Division von Blood&Honour erst seit kurzem aktiv ist, fehlt es ihnen nicht an öffentlichem Interesse. Vom Museumsbesuch zur schlecht besuchten Demonstration wird praktisch alles als Medienevent inszeniert.

B&H wurde 1987 in England durch den Skrewdriver-Sänger Ian Stuart Donaldson errichtet und startete als neonazistische Musikzeitschrift.

Über das Ziel der Zeitschrift und die daran gebundenen Ideologien nahm Donaldson kein Blatt vor den Mund: „Eventually there will be a race war and we have to be strong enough in numbers to win it. I‘ll die to keep this country pure and if it means bloodshed at the end of the day, then let it be.“ Im Lauf der Jahre wuchs B&H zu einem weltweiten Netzwerk von neonazistischen Plattenliebhabern, Labels und Bands mit mehreren hunderttausend Euros Umsatz. Das Geld verschwand teils in den Taschen der Macher, teils in der rechtsextremen Bewegung. So wie Traditionelle bei den Rechtsextremen, finden auch innerhalb B&H allerlei Splittergruppen ihren Platz. Nach den üblichen Streitigkeiten über Drogen und Geld gab es auch ideologische Differenzen was zwei B&H Gruppen zur folge hatte: Blood&Honour und Blood&Honour Midgard. Die niederländische Division von B&H besteht zu einem großen Teil aus ehemaligen Mitgliedern der Niederländischen Volks- Union, die unzufrieden sind über die schwankende politische Linie der NVU, die sogenannte „Konsens“– Politik. B&H stand eher hinter der sogenannten „revolutionären“ Linie der radikalen ANS Fraktion der NVU, der von Eite Homan und Michael Krick.
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Guerilla – Grenzen weg

„Die Fußballrevolution“

Ein sehr interessanter Artikel erschien in der TAZ…:

Alaa Abd El-Fatah ist ein prominenter ägyptischer Blogger. Befragt vom Fernsehsender al-Dschasira, wie sich die Demokratiebewegung denn zusammensetze, sagte er: „Die Ultras haben eine bedeutendere Rolle gespielt als jede andere politische Gruppe.“ Tagelang verteidigten die Fans des Kairoer Fußballclubs al-Ahly den Tahrir-Platz gegen Polizei und Geheimpolizei. Der amerikanische Journalist James M. Dorsey schreibt: „Die Erfahrung der Ultras zeigt sich auch darin, wie sie soziale Dienste für die Demonstranten auf dem Tahrir-Platz bereitstellten.“

Die meisten jungen Männer nutzten, sagen wir: Kompetenzen, die sie sich als Fußballfans erworben hatten. Dass sie Spezialisten im Steinewerfen, im Autoumwerfen und -anzünden und in der Verteilung von Projektilen waren, ist dem Journalist Davy Lane aufgefallen. In einem Blog ist zu lesen, dass Ultras auch geholfen haben, Plünderungen des Ägyptischen Museums zu verhindern. Warum Fußball, warum Fans? „Du änderst in Ägypten nichts, wenn du über Politik redest“, sagt ein Anhänger. Ein anderer Al-Ahly-Ultra meint: „Da es keine politischen Auseinandersetzungen mehr gab, hat sich das alles auf den Fußballplatz verlagert.“

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Siehe auch: Die ägyptische Fussball-Revolution

Rapper El Général: Generation Revolte

Auch bei den momentanen Aufständen in der arabischen Welt spielen die Jugend(sub)kulturen eine nicht unerhebliche Rolle – die Süddeutsche Zeitung berichtet über den Rapper El Général:

Der tunesische Rapper El Général hat mit „Rais Lebled“ die Protesthymne der arabischen Jugendrevolution geschrieben. Ein Gespräch über Rap als Widerstandsinstrument und die Macht des Internets.

Die Unruhen in der arabischen und islamischen Welt sind eine Jugendrevolte. 60 Prozent der Menschen in den arabischen und islamischen Ländern von Marokko bis Iran sind unter 30 Jahre alt. Deswegen spielen Jugendkulturen wie die sozialen Netzwerke im Internet oder Popmusik und Hip-Hop auch eine entscheidende Rolle.

Die Unruhen werden aber keineswegs von einer gesichtslosen Bewegung angetrieben. Längst gibt es Schlüsselfiguren der Generation, wie den 30-jährigen ägyptischen Google-Projektleiter Wael Ghonim, den 30-jährigen ägyptischen Ingenieur und Facebook-Aktivisten Ahmed Maher oder den 22-jährigen Pharmaziestudenten Hamda Ben-Amor aus der tunesischen Hafenstadt Sfax, der als „El Général“ die Protesthymne der arabischen Jugendrevolution geschrieben hat.

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Prag: Nazipunkkonzert verhindert!

Wie wir erfreulicherweise erfahren haben, konnte am 19.2.2011 nicht nur der Nazigroßaufmarsch in Dresden erfolgreich verhindert werden, sondern auch das im Prager „Motoraj Club“ geplante Konzert u.a. mit der Berliner Nazipunkband „Punkfront“. Wir berichteten. Also war der Samstag somit auch subkulturell ein Totalausfall für die Naziszene!
Hier findet Ihr den Bericht unserer antifaschistischen Freund_innen aus Tschechien: Punkfront, Duchin a „apolitická“ politika

Nazipunks fuck off!

Rejected Youth – Antifascista live

Brandenburger Punk-Band vor Gericht: „Knall sie ab und hilf dir selber“

Die Berliner „taz“ berichtet:

Die Band Krachakne sind vier Freizeitpunker, die meist Anti-Nazi-Lieder singen. Linksextremistische Hassmusiker, sagt der Verfassungsschutz. Jetzt stehen sie vor Gericht.

Die Polizei hat am Montagmorgen Einlasskontrollen vorbereitet. Rotes Flatterband ist im Foyer des Amtsgericht Neuruppin gespannt, Polizisten durchsuchen Taschen. Das hat man hier schon lange nicht mehr erlebt. Aber heute wird gegen vier Extremisten verhandelt, Linksextremisten. Wulf, Patrick, Kevin, Felix.

Patrick ist mit seinen 22 Jahren der Älteste der vier. Felix, der Jüngste, hat gerade seinen 18. Geburtstag gefeiert. Es sind Schuljungengesichter. Unsicher schleichen sie in den hellen, holzgetäfelten Saal 317. Graue Kapuzenpullover, enge Sweater, kinnlange Haare oder Raspelschnitt. Kevin (20) kaut auf seinem Kaugummi. Wulf mustert die Journalisten. Nervös sei er schon, murmelt der 19-Jährige. „Das ist doch alles etwas heiß gerade.“

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Siehe auch: Schieß doch, Bulle

18 Monate für Rechtsextremisten

Die „HAN“ berichtet:

Stefan Silar, eine der Galionsfiguren der rechtsextremistischen Szene in Tostedt, muss für anderthalb Jahre ins Gefängnis: Wegen schweren Landfriedensbruchs ist der Betreiber des rechten Szeneladens „Streetwear Tostedt“ gestern vor dem Schöffengericht des Tostedter Amtsgerichts zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten ohne Bewährung verurteilt worden.

Tostedt. Die Vorsitzende Richterin, Astrid Hillebrenner, wies in der Urteilsbegründung darauf hin, dass Silar bereits mehrfach vorbestraft ist. Wegen Totschlags war der damals 19-jährige Skinhead 1992 vom Stader Landgericht nach Jugendstrafrecht zu einer sechsjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Später wurde er unter anderem wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung, Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole und Verstoßes gegen das Waffengesetz verurteilt. Vor Silars Geschäft in Todtglüsingen war es am Pfingstmontag vergangenen Jahres zu Krawallen von 20 bis 30 Angehörigen der rechten Szene und rund 70 Antifa-Anhänger gekommen (die HAN berichteten).

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Siehe auch: Rechtsextremist muss ins Gefängnis

Reagan Youth- Degenarated

Grauzonenfestival „Back on the streets“

Eines der wohl größten Grauzonenfestivals des Jahres wird mit dem „Back on the streets Part VII“ zwischen dem 22. und 23.7.2011 auf der Loreley in St.Goarshausen (Rheinland-Pfalz) stattfinden. Dort soll fast die komplette Grauzone mit Unterstützung von „Randale Records“, „Krawallbrüder Records“, „Bandworm Records“ und „Nix Gut“ auftreten. Einige der angekündigten Bands sind überdies sogar schon eher im RAC-Bereich anzusiedeln als in der Grauzone. Scheinbar befindet sich ein guter Teil der ehemaligen Oi!-Skinheadszene auf dem direkten Weg in den braunen Sumpf. Der andere Teil befindet sich mittlerweile im rechtsoffenen Deutschrockmilieu, wo sich einfach momentan am meisten Kohle machen lässt… Hier die für 2011 angekündigten Bands – ein Horrorsammelsurium aus unserer Sicht: „Krawallbrüder“, „Mr.Symarip“ (sic!), „7erJungs“, „The Business“, „Evil Conduct“, „Berliner Weisse“, „Toxpack“, „Volxsturm“, „Pöbel & Gesocks“, „Superyob“, „Soifass“, „Kärbholz“, „Mr. Irish Bastard“, „Gerbenok“, „Riot Company“, „Prolligans“, „Split Image!“, „Martens Army“, „Discharger“, „Razorblade“, „Right Direction“, „Absturz“, „Die Bonkers“, „Drop Out Chaos“, „Suspekt“, „Thekenprominenz“, „Biertras“ und „Explizit“.

Pogopolitik gegen Nazis: Das Grauzone-Problem – Teil 2: Authentischer Ausstieg und antifaschistische Konzertpolitik

„Pogorausch“ meldet sich mit einer weiteren Stellungnahme zu Wort – dieses Mal mit einem inhaltlich äusserst schwammigen und schwachen Text von ex-Nazi „Master Brille“ – umtriebiger Grauzonenkonzertveranstalter in München (übrigens: auch Jessica Fasel von der Münchner Bombenleger_innenkameradschaft und als Anti-Antifaaktivistin unter anderem früher zur Ausspitzelung der linken Szene in München zuständig und damalige Stellvertreterin von Martin Wiese – wurde von der Münchner APPD, die dem „Pogorausch“-Projekt personell nahestand bzw. sich überschneidet – sogar als „Ehrenmitglied“ aufgenommen – soviel zur „Ausstiegspolitik“ bei der Münchner APPD bzw. „Pogorausch“). Meinungen unserer Leser_innen zu den „Pogorausch“-Texten würden uns sehr freuen. Wir würden diese natürlich auch zur Diskussion auf den Blog stellen:

Nachdem Peter Seyferth (hier) und Peter Punk (folgt noch) bereits ihr Statement abgegeben haben und wohl auch eines von mir erwartet wird, möchte ich in den folgenden Zeilen meinen Standpunkt zum Thema Pogorausch sowie diversen Problematiken klar manifestieren. Da in den vergangenen Jahren immer wieder Gerüchte gestreut und mir oft das Wort im Mund verdreht wurde, versuche ich nun hier in aller Klarheit und Einfachheit das zu erläutern, was die Wahrheit ist und hoffe inständigst, dass nicht schon wieder jemand versucht, das Geschriebene ins Gegenteil umzukehren.

Beginnen möchte ich mit meiner Person: JA ich war ein Fascho, war Mitglied der heute verbotenen Vereinigung »Skinheads Allgäu«, und NEIN ich bin nicht stolz auf meine Vergangenheit. Ich war damals jung und dumm! Gerade deswegen möchte ich mit diesem Thema offen umgehen und es auf gar keinen Fall totschweigen. Alle Menschen, seien sie von Bands, von Labels, meine Freunde, oder selbst Leute die mir negativ gesinnt sind, wissen über meine Vergangenheit Bescheid. Ich stieg Ende 1996/Anfang 1997 aus der braunen Szene aus. Seit diesem Tag habe ich weder Kontakte zu »alten Freunden« noch habe ich sonst irgendeine Berührung zu Menschen mit dieser Gesinnungsrichtung. Ich habe meine Lektion gelernt und möchte in keinster Weise mit solch menschenverachtenden Individuen in Kontakt treten!

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The Slickers – Johnny Too Bad