Der Fall „Makss Damage“


Ein weiterer Beitrag auf „Indymedia“ zum Fall „Makss Damage“:

Wie aus einem »linken« Kommunisten ein Faschist wurde

Nicht umsonst bezeichneten sich die Hitlerfaschisten selbst als »Nationalsozialisten«, suggerierte diese Eigenbezeichnung zusammen mit der partiellen Verwendung der Symbolik der Arbeiterbewegung doch ihre Verbundenheit mit der Arbeiterklasse. Diese Strategie hat sich bewährt, schließlich stand ein großer Teil der Werktätigen in den 1930er Jahren hinter den Faschisten. Doch auch heute noch kommt es vor, dass Leute aus den eigenen Reihen plötzlich auf die Seite des Gegners überwechseln. Mitte Februar 2011 verkündete der aus SDAJ-Kreisen bekannte Rapper Julian aka »Makss Damage« plötzlich, »National Sozialist« zu sein und betont seine »Volksdeutsche« Herkunft. In einem Interview mit der faschistischen Gruppierung »Medinet West« sagt er sich von seinen alten Liedern vollständig los und erklärt offen seine Trennung von der Arbeiterbewegung. Ein weiterer Idiot, ein Dummschwätzer, könnte man meinen. Allerdings bleibt die Frage: Welchen ideologischen Hintergrund hat seine überraschende Sinneswandlung? Und was bedeutet das für unseren Kampf? Wer also war »Makss Damage«?

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