Einst war Kevin Müller ein Punk, dann wurde er zum Neo-Nazi

Die „Märkische Allgemeine Zeitung“ berichtet:

POTSDAM / BABELSBERG – Kevin Müller hat Gewalt immer gehasst. Trotzdem hat er geschlagen und getreten. Schließlich traf er mit seinen Angriffen keine Menschen. Davon war zumindest Müller überzeugt. „Es waren Untermenschen.“ Müller war ein Neo-Nazi. Doch damit ist Schluss. Gestern berichtete der 23-Jährige Schülern des Berufsbildungswerkes im Oberlinhaus, wie er in die rechte Szene geraten ist.

Müller brachte einen Dokumentationsfilm mit: „Einer von uns“. Er erzählt seine Geschichte. Die Geschichte eines Außenseiters.

Müller wuchs in Berlin-Grunewald auf. Bis er acht Jahre alt war. Wegen seiner Liebe zum Reitsport zogen seine Eltern mit ihm in ein Dorf in der Uckermark. Fast alle in seiner Klasse seien Neo-Nazis gewesen, erklärt Müller den Schülern. Kevins Kleidungs- und Musikgeschmack – er stand auf Hip Hop – war für seine Klassenkameraden ein Ausdruck „schwarzer“ Kultur. Sie verprügelten ihn immer wieder.

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