NRW: Neonazi-Konzert schwach besucht

„NRW rechtsaußen“ berichtet:

Dortmund – Vermutlich im Ruhrgebiet oder in Ostwestfalen fand am Ostersonntag ein Konzert mit drei Neonazibands statt.

Auf der Bühne standen die „Vinland Warriors“ aus Kanada, „Timebomb“ aus Schleswig-Holstein sowie „Flak“ aus dem Rheinland. Der Autor eines im Internet veröffentlichten Konzertberichts, in dem die Veranstaltung ohne genauere Ortsangabe als „Osterparty in NRW“ bezeichnet wird, bedauert die niedrige Besucherzahl. „Klein und privat“ sei es gewesen, „denn ein Großteil der geladenen Gäste zog das Osterfeuer wohl offensichtlich vor“. Der Autor fragt sich, „ob sich kleinere Konzerte in den verschiedensten Regionen überhaupt noch lohnen“.

„Timebomb“ und „Vinland Warriors“ hatten schon am Abend zuvor in Söllingen (Baden-Württemberg) bei einem Konzert auf der Bühne gestanden. Auch dort blieb die Zahl der Besucher offenbar hinter den Erwartungen zurück.
„Extremst übersättigt“

Im neonazistischen „Thiazi“-Forum macht man sich auf Ursachensuche. Er glaube, schreibt dort ein Kommentator, „momentan gibt es dermassen viele Konzerte, dass die Leute einfach extremst übersättigt sind“. Gerade in den letzten vier bis fünf Monaten hätten an jedem Wochenende zwei oder mehr Konzerte stattgefunden – „und dann teilweise im selben Monat in der selben Region noch eines“.

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