Archiv für April 2011

My Terror – Separated Tour 2011 – Trailer

Neonazistische Subkulturen 2010 in Mecklenburg-Vorpommern

Folgendes wird im aktuellen Verfassungsschutzbericht des Landes Mecklenburg-Vorpommern über die subkulturellen Aktivitäten der Naziszene berichtet. Unserer Einschätzung einer zunehmend neonazistischen Ausrichtung der subkulturellen Szene trägt der Bericht durchaus Rechnung:

Lageüberblick

Dem rechtsextremistischen Spektrum in Mecklenburg-Vorpommern waren im Jahr 2010 etwa 1.400 Personen zuzurechnen. Die Szene ist gegenüber 2009 somit nicht weiter gewachsen. Allerdings gab es innerhalb des Lagers Verschiebungen. So ging die Zahl der Angehörigen rechtsextremistischer Subkulturen auf ca. 600 zurück. Die Zahl der Neonazis stieg jedoch auf ca. 300. Ursache hierfür dürfte eine bundesweit zunehmende Ideologisierung
innerhalb der Subkulturen sein, die zu einem Hineinwachsen in die deutlich politischer agierende Neonaziszene geführt hat. Diese Entwicklung ist gerade auch in der geografischen Mitte unseres Bundeslandes zu beobachten.

Rechtsextremistische Subkulturen

Der subkulturelle Rechtsextremismus ist in Mecklenburg-Vorpommern überwiegend unstrukturiert. Die Angehörigen dieser Szene bewegen sich hauptsächlich in ihren lokalen Cliquen, die im ganzen Land zu finden sind. Dort gibt es keinen festen Mitgliederstamm, keine Mitgliedsbeiträge o. ä. Im Unterschied zur neonazistischen Szene stehen weniger gezielte politische Aktivitäten im Vordergrund, sondern vielmehr das gemeinsame Ausleben der eigenen Subkultur im Rahmen von Konzertbesuchen, Feierlichkeiten mit rechtsextremistischem Hintergrund (z. B. Hitler-Geburtstagsfeiern, Sonnwendfeiern) und anderen Aktionen, wie Fußballturnieren unter ausschließlicher Beteiligung von Rechtsextremisten.
Allerdings konnte in jüngster Zeit bundesweit eine stärkere Ideologisierung festgestellt werden, die in der Folge zu einem Wechsel von Subkulturangehörigen in die Neonaziszene geführt hat. Hier war diese Entwicklung insbesondere im mittleren Teil des Landes zu beobachten. Bei Personen, die der subkulturellen Szene zugerechnet werden, muss von einer tendenziellen Gewaltbereitschaft ausgegangen werden. Sie stellen darüber hinaus ein beachtliches Mobilisierungspotenzial für rechtsextremistische Demonstrationen dar. Häufig werden aus diesem
rechtsextremistischen Spektrum so genannte Propagandadelikte, d. h. Verstöße gegen die §§ 86, 86a und 130 StGB, begangen. Dabei verwenden die Szeneangehörigen Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, wie z. B. Hakenkreuze oder SS-Runen oder sie hinterlassen volksverhetzende Parolen, etwa mit antisemitischen Inhalten. Zumeist handelt es sich hierbei um graffitiartige Schmierereien. Angehörige dieser Szene fallen u. a. durch ihr rechtsextremistisches Erscheinungsbild auf. Hierzu gehören insbesondere Bekleidungsstücke oder Tätowierungen, deren Symbolik rechtsextremistische Inhalte aufweist. Zu den bevorzugten Bekleidungsmarken zählen handelsübliche Sportmarken und ebenso szenetypische
Marken wie z. B. „Consdaple“ (enthält die Buchstabenfolge „NSDAP“), „Thor Steinar“, „Erik&Sons“ oder „Ansgar Aryan“.
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Riot Brigade on Tour!

Eine weitere Konzertempfehlung:

22.04.2011 CZ-Hradec Kralove
23.04.2011 A-Wien, EKH
24.04.2011 HUN-Györ, Tatanka Music Club
25.04.2011 SLO-Kranji, Subart
26.04.2011 CRO-Rijeka, Hrvatska
28.04.2011 IT-Bologna, Atlatide
29.04.2011 CH-Bern, Reithall
30.04.2011 GER-Heidelberg, Antifa-Straßenfest

Amen 81 – Zyklop

der staat ist so böse und auf dem rechten auge blind
dann würd ich gern mal wissen, wo die linken augen sind
…was da helfen könnte, wär ein npd-verbot
und ich würde es fast noch besser finden
der ganze scheiß zyklop wär tot

…denn rechts ist, wo die mitte ist

terrorregime, die gab’s auf beiden seite
du willst sagen rechts gleich links, du bist echt
bei den gescheiten …und beides war unrecht
du willst sagen rot gleich braun,
ich weiss „gewalt ist scheiße“
- ich werde dir trotzdem auf die schnauze haun

…denn rechts ist, wo die mitte ist

kommunisten = faschisten
und bolschewistisch = rassistisch
klassenhass = rassenhass
und rassenmord = klassenmord
nsdap = sed
tiefes braun gleich tiefes rot
tiefes rot gleich tiefes braun
linke chaoten, rechte chaoten, die sich auf die
schnauze haun

Diffidati Records Label-Tour 2011

Die Oire-Szene-Redaktion empfiehlt:

Im Mai wird Diffidati Records drei Jahre alt und beschenkt wird sich wie immer selbst und zwar in Form der ersten „Diffidati Records Label-Tour“. Zugegeben, das ganze verläuft etwas holprig und etwas mehr Zeit/Energie bei der Umsetzung hätte uns nicht geschadet – aber letztlich sind wir froh, dass endlich fast alles steht. Aller Anfang ist schwer und es wird sicherlich nicht die letzte Label-Tour bleiben.

Das Konzept der Label-Tour ist schnell erklärt: Zusammengearbeitet wird ausschließlich mit korrekten VeranstalterInnen und selbstredend nur in angemessenen Locations (linke Freiräume). Das Lineup besteht natürlich aus Label-Bands (Feine Sahne Fischfilet, The Dead Peasants Revolt, Cervelli Stanki, The Bayonets, The Polecats), aber auch einige „Gäste“ (MyTerror, Todeskommando Atomsturm, Total Panic Reaction) sind untergemischt, mit denen mensch schon länger in Kontakt steht und sich gegenseitig hilft. Diffidati Records bedeutet seit drei Jahren auch immer D.I.Y. – ins unseren Augen ist das auch als/mit Label kein Widerspruch. Die Bands auf der Label-Tour spielen allesamt gegen Aufwandskosten, die Shows sind teils Soli-Shows, bei Läden die keinen konkreten Soli-Zweck parat hatten wird der Erlös in den linken Freiräumen bleiben. Besten Dank vorab an alle VeranstalterInnen, Bands und UnterstützerInnen die an der Label-Tour beteiligt sein werden. Go on!

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Geschichtsunterricht für den Nachwuchs

Der „blick nach rechts“ berichtet:

Kirchheim – Am 7. Mai soll im thüringischen Kirchheim in der Szene-Lokalität „Erlebnisscheune“ im Hotel „Romantischer Fachwerkhof“ das so genannte „4. Treffen der Generationen“ stattfinden.

Als Referent ist der gebürtige Tunesier Abdallah Melaouhi (Jg. 1942), von 1982 bis 1987 im Gefängnis Spandau Krankenpfleger des einstigen Hitler-Stellvertreters Rudolf Heß, angekündigt. Melaouhi, Interviewpartner des NPD-Organs „Deutsche Stimme“, verkündet seit Jahren in rechtsextremen Kreisen gebetsmühlenartig seine Mär von Heß‘ angeblicher Ermordung. Neben Melaouhi soll ein namentlich nicht genannter Ritterkreuzträger zu den Anwesenden sprechen.

Für die musikalische Gestaltung des „4. Treffens der Generationen“ ist Sebastian Döring alias Liedermacher „Fylgien“ zuständig.

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The Kids – Do you love the nazis

Dortmund: „Borussenfront“-Feier in städtischen Immobilie

„Indymedia“ berichtet:

Wie nun aus Szene-Kreisen bekannt wurde, wollen ehemalige Mitglieder und SympathisantInnen der bekannten Hooligangruppierung “Borussenfront” eine Jubiläumsfeier am kommenden Freitag, dem 22.04., veranstalten. Fast jedes Jahr feiert diese extrem rechte Gruppierung am Karfreitag, dem Jahrestag ihrer offiziellen Gründung im Jahr 1982. Besonders brisant ist es, dass die diesjährige Feier im “Nationalen Zentrum”, dem örtlichen Neonazitreffpunkt an der Rheinischen Straße 135, stattfinden soll. Die Immobilie gehört seit dem Jahreswechsel 2011 der Stadt Dortmund, wird aber immer noch von Neonazis als Treffpunkt genutzt.[1] Kerstin Wiedemann, Pressesprecherin der Antifaschistischen Union Dortmund, erklärt hierzu: “Der Stadt Dortmund dürfte die kritische Nutzungssituation dieses Ladenlokals bekannt sein. Ziel sollte es daher also sein, zu prüfen, ob eine hinreichende Gefahrenprognose vorliegt, die es ermöglicht, die Veranstaltung zu untersagen. Nicht selten kam es im Umfeld von Feiern Dortmunder Neonazis zu ‘Sieg Heil’-Rufen sowie zu Angriffen auf MigrantInnen und alternative Jugendliche.”

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Siehe auch: „Borussenfront“ im Anmarsch

Bayern: „Rechtsextremistische Musik und ihre Anziehungskraft auf Jugendliche“

Im aktuellen bayerischen Verfassungsschutzbericht wird folgendes über neonazistische Musik berichtet:

Viele Jugendliche sind in ihrer politischen Überzeugung, ihren Werten und ihrer Weltanschauung noch nicht gefestigt und deshalb für die NS-Ideologie anfälliger. Musik ist dabei für Jugendliche ein wichtiges Mittel zur Identifikation und zum Ausdruck von Lebensgefühlen und Emotionen. Verschiedene Musikstile ermöglichen – verbunden mit typischer Kleidung und szeneeigenen Symbolen – eine Selbstzuordnung zu verschiedenen Subkulturen.
Dies macht sich die rechtsextremistische Szene zu Nutze.

In der rechtsextremistischen Musik-Szene gibt es – entsprechend der verschiedenen „rechten“ Subkulturen – ein breites Spektrum an Stilrichtungen und Sängern: Skinhead-Musik, NS‑Black-Metal, NS‑Hatecore, Neofolk, NS‑HipHop, NS‑Techno und diverse Liedermacher. Rechtsextremistische Musik ist nicht homogen.
Hauptströmungen sind zwar die Musik von Skinhead-Bands und Liedermachern. Daneben gibt es aber auch die rechtsextremistisch beeinflusste Musik in Bereichen wie der Black-Metal-Szene. Es geht nicht mehr nur um stumpfsinnige Rockmusik mit unverständlich gesungenen Texten. Es werden neben rassistischen,
ausländerfeindlichen, antisemitischen und nationalistischen Inhalten auch vermehrt soziale Missstände und der Kampf gegen das bestehende politische System thematisiert.

Rechtsextremistische Musik ist nicht allein das Eintrittstor in die rechtsextremistische Szene. Vielmehr sind soziale Erfahrungen und gruppendynamisches Erleben ein wesentlicher Faktor, um in die rechtsextremistische Szene abzugleiten. Dennoch ist rechtsextremistische Musik als Träger rechtsextremistischen Gedankenguts
für jede Art von Rechtsextremisten von großer Bedeutung, um Nachwuchs zu ködern. Vor allem die NPD bzw. ihre Jugendorganisation JN und Angehörige der Neonazi-Szene versuchen immer wieder, durch Verteilaktionen von „Schulhof-CDs“ oder Comics an Schulen und Jugendeinrichtungen gezielt Nachwuchs zu gewinnen.
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Komintern43 – Antifascista siempre

Munitionsfund bei islamistischem Ex-Rapper Deso Dogg

Die Nachrichtenagentur „dapd“ berichtet:

Berlin (dapd-bln). Er verherrlichte den bewaffneten „Heiligen Krieg“ und ist in der radikal-muslimischen Szene des sogenannten Salafismus eine feste Größe: Nun wurde bekannt, dass der wegen Gewalt befürwortender Äußerungen mehrfach in die Schlagzeilen geratene islamistische Ex-Rapper Deso Dogg in seiner Wohnung Munition gehortet und in einer Videoaufzeichnung mit einer Waffe hantiert haben soll. Eine Genehmigung soll er nicht gehabt haben.

Die Berliner Staatsanwaltschaft bestätigte die Vorwürfe auf Anfrage der Nachrichtenagentur dapd. „Wir haben die Anklage raus geschickt“, sagte der Sprecher der Behörde, Martin Steltner, am Wochenende. Den Angaben zufolge soll Deso Dogg, der mit bürgerlichem Namen Mamadou C. heißt und sich in Islamistenkreisen Abou Maleeq nennt, im März 2010 insgesamt 16 Patronen der Kaliber 9 und 22 aufbewahrt haben. Festgehalten auf einem Video vom Juli 2008, führte der 35-jährige Berliner laut Anklage zudem mit einer halbautomatischen Pistole vom Typ Glock 26 einen Ladevorgang durch, ohne einen Waffenschein gehabt zu haben. Ein weiteres, gegen Mamadou C. geführtes Verfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz führte bisher nicht zu einer Anklage.

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Siehe auch: Waffenfund: Staatsanwalt erhebt Anklage gegen Islamisten

Niedersachsen: „Szene im Umbruch“

Das Thema „Grauzone“ scheint im aktiellen niedersächsischen Verfassungsschutzbericht unter dem Label „Graufeld“ angekommen zu sein – der „Blick nach Rechts“ berichtet u.a. folgendes:

Veränderte statistische Zählweise

Das Potenzial der „subkulturell geprägten und sonstigen gewaltbereiten Rechtsextremen“ reduzierte sich – von 845 auf 750. Zulauf verzeichneten nur die Neonazis, die jetzt 400 Personen zählen (2009: 350). Das Anwachsen ist das Ergebnis einer veränderten statistischen Zählweise von Grenzgängern im Graufeld zwischen Subkultur und Neonazismus. „Die Grenzen zwischen Subkultur und Neonazismus verschwimmen, so dass eine getrennte Betrachtung zunehmend schwer fällt“, erklärte Niedersachsen Innenminister Uwe Schünemann (CDU).

Die neonazistische Szene hat sich nach Erkenntnis des Verfassungsschutzes in Niedersachsen uneinheitlich entwickelt. Die Schwerpunkte der Szene sind Braunschweig, Buchholz/Nordheide, Celle, Delmenhorst, Einbeck/Northeim, das Emsland, Hannover, dei Harzregion, Hildesheim, Ostfriesland, Schneverdingen, Tostedt und Wolfsburg. In anderen Regionen sind Neonazis kaum aktiv.

Einen Knaller hat der VS Niedersachsen zum Thema „Erscheinungsbild“ von Nazi“skins“ im aktuellen Bericht niedergeschrieben:

Außerdem verzichten nicht wenige rechtsextremistische Skinheads wegen der Anfeindungen, die sie dadurch in der Öffentlichkeit auf sich ziehen, darauf, sich ihren Kopf rasieren zu lassen.

Zum Thema „Oi!-Skins“ schreibt der VS Niedersachsen:

Neben den rechtsextremistischen Skinheads gibt es nichtextremistische Strömungen mit entgegen gesetzter politischer Ausrichtung sowie die große, vorrangig „spaßorientierte“ Gruppe der Oi!-Skins60. Die Oi!-Skin-Bewegung und die rechtsextremistische Skinhead-Szene sind nicht trennscharf zu unterscheiden. Oi!-Skin-Konzerte werden auch von rechtsextremistischen Skinheads besucht.

Und zur aktuellen Rechtsrockszene in Niedersachsen:

Rechtsextreme Musik sei ein wesentlicher Faktor zur Ausprägung des Gemeinschaftsgefühls in der Szene, betont der Landesverfassungsschutz. Zwar habe sich die Anzahl aktiver niedersächsischer rechtsextremer Bands im Vergleich zum Vorjahr von sieben auf fünf Gruppen verringert, doch die niedersächsischen Liedermacher Annett Müller und René Tucholski, der unter dem Namen „Arische Jugend“ auftritt, sowie die Bands „Gigi/Stahlgewitter“ (Meppen) und „Nordfront“ (Hannover) sind in der braunen Musikszene eine bekannte Größe.

Mehr: Szene im Umbruch
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KOP – Acció Directa

The Marvels – Be My Baby

»Kleine Probleme« ganz groß

Die „Junge Welt“ veröffentlichte heute einen Artikel über Neonazis im schleswig-holsteinischen Fußball:

Wie stark ist der Rechtsextremismus im deutschen Fußball? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Neuauflage der Ausstellung »Tatort Stadion« des Bündnisses Aktiver Fußballfans (BAFF). 2001 war die erste Wanderausstellung in fast 200 Orten zu sehen. Obwohl im Fußball seither ein größeres Bewußtsein für Diskriminierung entstanden sei, würden weiterhin »allwöchentlich Ausländer beschimpft, antisemitische und antiziganistische Gesänge angestimmt oder Homosexuelle verunglimpft«, so die Organisatoren. Die Neufassung »Tatort Sta­dion2« ist noch bis zum 22.April im schleswig-holsteinischen Neumünster zu sehen. Sie wird im Rathaus gezeigt und ist in ein politisches und kulturelles Rahmenprogramm eingebettet. Die nächste Station ist dann Düsseldorf (1. bis 5. Mai).
Auf großflächigen Schautafeln belegen die Ausstellungsmacher, wie Rassismus und Homophobie nach wie vor viele Fankurven dominieren. Dort ist zu sehen, wie sich in den Stadien Haß und Gewalt äußern, obwohl es vielfach gar keine neofaschistische Unterwanderung gibt. »Tatsachlich sind offen rassistische Außerungen heute seltener als noch vor 20 Jahren«, räumen BAFF-Aktivisten ein. Sie warnen aber, daß schwulenfeindliche Verunglimpfungen immer noch ganz offen ausgesprochen würden. Außerdem seien die rechtsradikalen Tendenzen im Profifußball nur oberflächlich verschwunden. Sie reichten bis in die untersten Ligen hinein, warnten die BAFF-Leute.

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Weather Warning: Shower of Shit expected over Islington

Der englische „Who Makes The Nazis“-Blog berichtet:

On 25th June this year a concert will be held at a venue in north London by bands long associated with fascism and the far-right. The Slimelight in Islington is famous for its goth, darkwave, industrial, martial and electro-clash events and has built up an international reputation. People travel from around the world to London with the expressed intention of joining and visiting the membership only club.

The bands playing on 25th June are Sol Invictus, 6 Comm, Joy of Life and Freya Aswynn. It is well-known that Sol Invictus leader Tony Wakeford is an ex-member of the National Front, was a founder-member of fascist bands Death in June and Above the Ruins and continues to move in fascist circles, as this concert demonstrates. Andrew King, long-time collaborator with Wakeford and member of Sol Invictus, recently recorded a virulently racist version of David E. Williams‘ song ‚Wotan Rains on a Plutocrat Parade‘ under the name Second Amendment with its lyrics; „monkey men… banging on the bongo drum, I‘ll pick them off one by one… you can kill the Aryan body but you can‘t kill the Aryan soul“, and featuring sample declaring Hitler as the second coming.

Patrick Leagas aka Patrick O‘Kill of 6 Comm was also a founder-member of Death in June and responsible for their use of Nazi imagery which he carried over from his previous band Runners From 84. He also made music with and shared a flat with hardcore neo-Nazi Gary Smith from No Remorse. (Smith also played in Wakeford’s Above the Ruins, who donated a track to National Front benefit album „No Surrender Volume 1″).

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15./16.4.2011: RAC- und Nazikonzerte International

Am kommenden Wochenende finden leider jede Menge RAC- und Nazikonzerte statt. Wie immer gilt: recherchieren, Öffentlichkeitsarbeit betreiben, intervenieren und im besten Fall sogar verhindern!

- 15.4.2011: „Rock Club“/Sopron (Ungarn): Nazikonzert mit „Romantikus Eröszak“ und „Hungarica“.

- 15.4.2011: „Transilvania Bar“/Bozen (Italien): Faschokonzert mit den Bands „No Prisoner“, „Green Arrows“ und „Koverdose“.

- 16.4.2011: Nordsachsen (Deutschland): „Rocknacht“ – NS-Konzert mit den Bands „Thematik 25″, „Aryan Hope“, „12 Golden Years“, „Priorität 18″ und „Legion S“ (Tschechien).

- 16.4.2011: „Cold Coast“ (Australien): „Hammered Festival“ – gemeinsames Nazifestival von „Hammerskin“– und „Blood & Honour“-Strukturen mit den Bands „Deaths Head“, „Open Season“ und „Ravenous“.

- 16.4.2011: „Westdeutschland“: NS-Konzert mit „Radikahl“, „Propaganda“, „Preussenstolz“ und „Propaganda“.

- 16.4.2011: Reggio Calabria (Italien): Faschokonzert mit der Bands“Divampa“.

- 16.4.2011: Slowenien: „Blood & Honour Slowenien“ organisiert ein NS-Konzert mit den Bands „Hunor“ (Ungarn), „Donner des Nordens“ (Wien, Österreich), „Leggitima Ofessa“ (Italien) und einer „Überraschungsband“ aus Slowenien.

- 16.4.2011: „Castelli Romani“ (Italien): Rechtsrockkonzert mit den Bands „S.P.Q.R.“, „Divampa“, „Blind Justice“, „Timebombs“ und „The Horrible Night“. Organisator: „Casapound Italia“.

- 16.4.2011: Ungarn: Record-Release-Konzert der ungarischen NS-Band „Worst Nightmare“. Außerdem sollen die „National Born Haters“ (Deutschland), „Project Vandal“ (Slowakei), „P.W.A.“ (Spanien) und „Vér Kötelez“ (Ungarn) spielen.

- 16.4.2011: „Blue Hell“/Budapest (Ungarn): NS-Konzert unter dem Motto „Brutal 88 Party“ mit den Bands „Onogur“, „Killing With A Smile“, „Védöosztag“ und „Fehér Törvény“.

- 16.4.2011: Ungarn: „Skins4Skins“ organisieren ein Nazikonzert mit den Bands „Vanguard“, „Déli Terror“ und „Tarhad“.

- 16.4.2011: Tschechien: RAC-Konzert mit „The Junkers“ (Polen).
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Party für 88 Cent

Die „Jungle World“ berichtet in der heute erschienenen Ausgabe:

Kürzlich feierte die Berliner Kneipe »Zum Henker« ihr zweijähriges Bestehen. Dort treffen sich Nazis nicht nur zur Happy Hour, sondern auch zu politischen Veranstaltungen. In dem Lokal und seiner Um­gebung geht es gewalttätig zu.

»Brückenstraße 14, 12429 Berlin, 2 Jahre!« Mehr steht nicht auf der Internetseite des Lokals »Zum Henker«. Im Frühjahr 2009 eröffnete Berlins derzeit wichtigster Treffpunkt für Nazis. Die Gaststätte befindet sich in Berlin-Schöneweide. Der Ortsteil, der umgangssprachlich auch »Schweineöde« genannt wird, ist ein Altbaugebiet im Bezirk Treptow-Köpenick.

Die NPD sitzt in der Bezirksverordnetenversammlung. Anders als in Stadtteilen wie Berlin-Lichtenberg, wo es ebenfalls eine beachtliche Zahl an Nazis gibt, zeigen sie sich in Treptow-Köpenick ohne Scheu auf der Straße. In dem Bezirk wurde auch die inzwischen verbotene Kameradschaft Frontbann 24 gegründet (Jungle World 31/09). Sie hatte sich vom örtlichen NPD-Kreisverband abgespalten, da selbst diesem die Vorliebe der Truppe für NS-Uniformen als schädigend für sein öffentliches Ansehen erschien. Seit Jahren kommt es immer wieder zu Angriffen auf Migranten und linke Jugendliche in der Umgebung des Bahnhofs Schöneweide – genau der richtige Ort also, um eine »nationale Kneipe« zu eröffnen.

Das dürfte sich der 1969 in London geborene Paul Stuart Barrington auch gedacht haben.

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Wasted Youth – What i see

15./16.4.2011 Köln: Kein Tag ohne Autonomes Zentrum!

Im Autonomen Zentrum Köln hat sich die Lage entspannt. Die zwei Wochen nach der verhinderten Räumung wurden genutzt, um das Haus aufzuräumen, rechtliche Fragen für die Legalisierung zu besprechen und neue Kräfte zu sammeln. Alle öffentlichen Veranstaltungen der letzten zwei Wochen waren abgesagt worden, doch jetzt geht es wieder los: mit einem Riesenprogramm zum ersten Geburtstag des AZ vom 15.-17. April.

Ein kurzer Rückblick: Das AZ wurde am 16.04.2010 besetzt. Seitdem gab es mehr als 500 Veranstaltungen, vom Hardcore-Konzert bis Yoga. Ab Sommer 2010 fand das unter erschwerten Bedingungen statt: der Strom- und Wasseranschluss wurde abgestellt, die Heizung war nicht funktionsfähig. Dennoch schafften es die Besetzer_innen, den Betrieb auch im Winter aufrecht zu erhalten und auszubauen. Auch unter den schwierigen Bedingungen war das AZ ein wichtiger Anlaufpunkt für Menschen aus Köln, NRW und ganz Deutschland.

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