Archiv für Mai 2011

Leipzig: Tatort Lindenau

Eine aus der Sicht der Oire Szene Redaktion sehr gelungene Kampagne mit einem aktuellen Update:

Wir haben ein ungewöhnlich dickes Kampagnen-Update für euch zusammengestellt, und es war nicht zu vermeiden, dass diesmal das “Blaulichtmilieu” den Schwerpunkt ausmacht. Neben der Einstellung des Bauordnungsverfahrens gegen das Nazi-Zentrum geht es um die Nachttanz-Demo am Sonnabend – inklusive Kritik an der Polizei. Die spielt auch eine eigenwillige Rolle bei den jüngsten Naziangriffen in Lindenau. Zudem setzen wir uns mit dem Versuch des Verfassungsschutzes auseinander, die Kampagne “Fence Off” als “linksextremistisch” hinzustellen.

Bauordnungsverfahren eingestellt

Mit einiger Verspätung informierte die Stadtverwaltung in der vergangenen Woche darüber, wie es im Bauordnungsverfahren gegen das Lindenauer Nazi-Zentrum weiter geht – gar nicht, denn “das bauordnungsrechtliche Anhörungsverfahren zu dem durch die NPD genutzten Gebäude Odermannstraße 8 ist abgeschlossen”, und zwar ergebnislos. Das zuständige Dezernat Stadtentwicklung und Bau teilte der Presse mit, “dass sich derzeit keine rechtlich haltbaren Anhaltspunkte feststellen lassen, die eine bauordnungsrechtliche Nutzungsuntersagung rechtfertigen würden.”

Damit ist nun offiziell, was die Stadt bei der jüngsten Stadtratssitzung am 18.Mai nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit einräumen mochte und bei uns schon zwischen den Zeilen zu lesen war (siehe Kampagnen-Update #08). Über die Inhalte und Resultate des Bauordnungsverfahrens klärt die Stadt allerdings nicht auf, und so bleibt der Verdacht im Raum, dass die Behörden von Anfang an von falschen Angaben des Innenministeriums ausgegangen sind.

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The Offenders – Hate 88

Grauzonenkonzerte am 3./4.6.2011

Um unseren Leser_innen zukünftig wieder besser Interventionen im Vorfeld von fragwürdigen Grauzonenkonzerten zu ermöglichen, werden wir in nächster Zeit versuchen, die entsprechenden Konzerte wieder früher bekannt zu geben. Für das kommende Pfingstwochenende sind bisher folgende Veranstaltungen bekannt:

- 3./4.6.2011: „Parkbühne Lindenau“: „Hard East Festival“: Dort sollten ursprünglich diverse Grauzonenbands wie „Prolligans“, „Berserker“, „Engel in Zivil“, „Taktschlag“ u.a. spielen. Aufgrund einer Erkrankung einer der Veranstalter fällt dieses Festival glücklicherweise aus…

- 3.6.2011: „Beteigeuze“/Ulm (Ba.-Wü.): Unter dem Motto „Paris Oi Affair“ sollen die Grauzonencombos „Hard X Times“, „Lazy Bastards“ und „Maraboots“ auftreten.

- 4.6.2011: „Orgasmatron“/Leipzig (Sachsen): „Chaos Concertz Festival“ mit verschiedenen Grauzonencombos wie u.a. „Soifers“, „Oi!dium“, „Rawheads“, „Halbstark“…

- 4.6.2011: „Gasthof Greitzschütz“/Elstertrebnitz bei Leipzig (Sachsen): Die Grauzonencombo „Kärbholz“ soll zusammen mit „Minority“ auftreten.

- 4.6.2011: „Szene“/Wien (Österreich): „Sound of the Streets“-Festival mit den Grauzonenbands „The Last Resort“ (zuletzt u.a. am 23.4.2011 Konzert mit den „Endstufe“-Kumpels von „Skinfull“ und den Kameraden von „Pressure 28″, welche am 4.6.2011 zusammen mit der italienischen Faschoband „Stato Asociale“ in Busto Arsizio in der Nähe von Mailand auftreten…), „Krawallbrüder“ (da müssen wir ja nix mehr dazu sagen…), „Hard X Times“ (wurden zurechts vom „Rude Boys und Girls Unity-Festival“ in Genf gekickt und zeigen mit diesem Konzert nun ihr wahres „unpolitische“ Gesicht…), „Soifass“, „Mara Boots“ und „Pork Knuckles“. Das wird ganz großes „unpolitisches“ Kino (bei aktuellen Umfrageergebnissen von über 35 Prozent für die Strachefans von der FPÖ bzw. dem BZÖ, wäre es mal interessant den Anteil der rechts eingestellten Besucher_innen dieses Konzertes zu berechnen…). Das „Love music – hate fascism“-Logo auf dem Flyer ist sicherlich nicht gegen die bösen „Linksfaschisten“ gerichtet…
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Die „Autonomen Nationalisten“ stellen sich vor – Selbstdarstellungen im Internet

Das „Netz gegen Nazis“ schreibt:

Das Internet ist für „Autonome Nationalisten“ und andere „Freie Kameradschaften“ ein zentrales Medium. Hier werden Informationen über die Bewegung an sich und deren Entwicklung ausgetauscht. Veranstaltungshinweise mobilisieren zu Demonstrationen oder Konzerten. Verschiedene zentrale Webseiten ermöglichen die Vernetzung der „autonomen“ regionalen Gruppen. Lebhaft diskutiert werden auch Ansichten über das Selbstbild und Selbstverständnis des eigenen Neonazismus.

Vernetzung im Internet

Zentrale Rollen im Netzleben der „Autonomen Nationalisten“ spielen beispielsweise die Webseiten „widerstand“ und „logr“. Die Seite „widerstand“ hat nach eigenen Angaben das Ziel „eine bundesweite Infrastruktur für nationale Aktivisten zur Verfügung zu stellen“. Die Seite enthält einen Neonazi-Newsticker, der aktuelle Nachrichten rund um die rechtsextreme Welt zusammenstellt und aktuelle Veranstaltungshinweise. Auch ein Online-Radio wird über die Webseite betrieben – ganze 878 Lieder werden den rechtsextremen Hörerinnen und Hörern hier angeboten.

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Bad Brains – Don‘t bother me


Bad Brains – First Wave of Washington DC Hardcore…

Kommunalpolitik und extrem rechte Erlebniswelt

Der „Störungsmelder“ berichtet:

In den kommenden Monaten wird sich die neonazistische Szene wiederholt zu RechtsRock-Klängen und menschenverachtenden Reden in Thüringen einfinden. Eine jahrelange Tradition haben der nunmehr zum zehnten Mal anstehende Thüringentag der nationalen Jugend am 4. Juni in Nordhausen– nicht zu verwechseln mit dem offiziellen Thüringentag des Freistaates sowie Rock für Deutschland, das in diesem Jahr am 6. August zum neunten Mal in Gera stattfinden wird. Erstmalig angekündigt ist der Eichsfelder Heimattag in Leinefelde, der am 3. September gefeiert werden soll. Von dem bis 2015 angemeldeten Fest der Völker hingegen ist bisher nichts bekannt.

Allen diesen Kundgebungen, die Festivalcharakter tragen, ist gemeinsam, dass sie von kommunalen NPD-Mandatsträgern angemeldet und somit veranstaltet werden. Dies zeigt, dass die Kommunalpolitiker der NPD, die vorgeben, sich für die Belange der Bürger vor Ort einzusetzen und sich beispielsweise gegen Schulschließungen und den Anbau von Genmais engagieren, gleichzeitig als Organisatoren auftreten, die RechtsRockbands, extrem rechten Liedermachern sowie NPD-Funktionären die Gelegenheit bieten, ihre rassistischen und menschenverachtenden Ideologien im öffentlichen Raum kundzutun.

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Velbert: Judoclub-Vize tritt zurück

Auf „Indymedia“ wird berichtet:

Am heutigen 30. Mai 2011 nahm die antifaschistische Intervention mit der Ankündigung des 2. Vorsitzenden des Velberter Judoclubs – dem Neonazi Sebastian Simka – mit sofortiger Wirkung sein Amt niederzulegen und seine Mitgliedschaft im Velberter Judo-Club aufzulösen, endlich ein Ende. Verschiedenste Presseorgane veröffentlichten heute die Stellungnahme zum Rücktritt von Sebastian Simka und dem Judo-Club Velbert, die betonten, somit Schaden vom Verein abwenden zu wollen.
Mindestens seit 1995 ist der Velberter Sebastian Simka in der Neonazi-Szene aktiv.Bis heute folgten insgesamt 10 Tonträger seiner Bands Notwehr, Mahnwache und Projekt Aaskereia. Mit seinen Bands trat Simka seit 2008 auf mindestens 11 Neonazi-Konzerten auf. Zuletzt im Jahr 2010 in Mettmann.

Die Velberter Politik machte derweil das, was sie am besten kann: Totschweigen: Die politische Meinung eines Menschen sei seine Privatsache. Was ein Sportler in seiner Jugend gemacht hat interessiert nicht mehr und man wolle nicht den erfolgreichen und gut funktionierenden Judoclub demontieren – so einige Stellungnahmen Velberter Politiker und der Stadtverwaltung. Auf diesen Ausreden basiert die Ignoranz in Velbert, einen überzeugten Neonazi im Vorstand eines Sportvereins zu akzeptieren.

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Uwe von der BoruSSenfront: “Von Beruf bin ich asozial!”


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Nachruf auf Gil Scott-Heron: Der spröde Heiler


Die „taz“ berichtet:

Er war ein Vorläufer des Rap und eine coole Stimme des schwarzen Zorns. Am Freitag ist der New Yorker Musiker, Dichter und Politaktivist Gil Scott-Heron gestorben.

„The Revolution Will Not Be Televised“, „We Almost Lost Detroit“, „Winter in America“. In drei der bekanntesten Songs von Gil Scott-Heron war die Musik sparsamst instrumentiert, manchmal nur mit Schlagzeug, Percussion, Bass und einem Fender-Rhodes-Piano. Vorneweg lief Scott-Herons Sprechgesang: „The revolution will not be televised, will not be televised. The revolution will be no re-run brothers. The revolution will be live“.

Die Revolution, nicht als Fernsehereignis in Schlaufe, sondern live. Die Schlusspointe seines Songs „The Revolution Will Not Be Televised“. Entscheidend ist das präzise Timing seiner Schmirgelpapierstimme. So präzise, dass sich Ohnmacht und Zorn direkt in Coolness übersetzen. Gil Scott-Heron reflektierte in seiner Musik den state of the art des schwarzen Amerika nach dem aufopferungsvollen Kampf der Bürgerrechtsbewegung.

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2.-4.6.2011 L´Usine/Genf (Schweiz): Rude Boys Unity Festival VI

Rude Boys & Girls Unity

Rico Rodriguez – Stand Firm

„Deutsche Stimme-Pressefest“ – NPD schmiedet „Neonazi-Festival“

Das Internetportal „Endstation Rechts“ berichtet:

Über zwei Tage erstreckt sich in diesem Jahr das „NPD-Pressefest“, mit Familien-Camping und über zehn Neonazi-Bands steuert man auf ein Festival-Feeling hin. Doch während es der NPD vor allem um die Bindung zu den freien Kameradschaften geht, wird in einschlägigen Forum vor allem ein Thema heiß diskutiert: Alkohol.

Über eine ganze Seite bewirbt die NPD in der aktuellen Ausgabe ihres Parteiorgans, der „Deutschen Stimme“, das Pressefest am 1. und 2. Juli. Neben zwölf Solokünstlern bzw. Rechtsrock-Bands und vielen Rednern aus In- und Ausland werden auch politische Informationsstände und Verkaufsstände angekündigt. Zudem orientiert man sich offensichtlich an der in der letzten Zeit äußerst aktiven Festival-Kultur in Deutschland. So wird es u.a. einen abgegrenzten Kinder- und Familienbereich geben, der ausschließlich den Familien vorbehalten ist. Dort erwartet den potentiellen Nachwuchs Hüpfburg, Fußballtorwand und weitere Spiele.

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Siehe auch: [Ostsachsen] Neonazistische Großveranstaltung

Leipzig: Viel los am letzten Wochenende

„Indymedia“ berichtet:

Viel gibt es zu berichten vom vergangenen Wochenende in Leipzig: “Push It To The Limit”, „Kategorie C“ Konzert, Naziübergriffe und weitere Aktionen.
Push It To The Limit

Etwa 700 Menschen haben am Sonnabend, 21. Mai, die Kundgebung “Push It To The Limit” auf dem Karl-Heine-Platz im Leipziger Stadtteil Lindenau besucht. Die Veranstaltung richtete sich gegen das Nazi-Zentrum in der nahe gelegenen Odermannstraße und wurde organisiert von MitstreiterInnen der Kampagne “Fence Off”, die sich gegen das so genannte “Bürgerbüro” der NPD einsetzt.

Die Kundgebung begann 13 Uhr und dauerte mehr als acht Stunden. Währenddessen gab es Redebeiträge, Workshops und einen alternativen Stadtteilrundgang. Außerdem traten auf einer Open-Air-Bühne sieben Musikgruppen verschiedener Stilrichtungen auf.

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Wie geht die Antifa-Kampagne weiter?

Nächster Termin ist die Nachttanz-Demo “Beats Up & Shut Down!” jetzt am Samstag (den 28. Mai). Start ist 20.30 Uhr an der Angerbrücke.
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The Paragons – Left with a broken heart

Zwischen Skinhead-Konzert und Hochzeits-Gospel

Ein lesenswerter Artikel aus dem „Freitag“ – kritisch anzumerken bleibt, dass Herr Symarip leider zuletzt auch auf den verschiedenen Grauzonenfestivals auftrat. Ob es Unwissenheit war/ist oder sein Label bzw. die Bookingagentur der Grund dafür war, können wir an dieser Stelle leider nicht sagen. Ansonsten lädt der Artikel an der einen oder anderen Stelle durchaus zum schmunzeln ein, wenn man bedenkt für wen und vor allem vor welchem Publikum er da u.a. gespielt hat…:

Roy Ellis war 1969 Symbolfigur einer neuen Jugendbewegung. Nach Ausflügen als Soul-, Gospel- und Volksmusiksänger bedient er nun wieder seine alte Klientel

Er gilt als die Ikone des Skinhead-Reggaes: Roy Ellis, auch als Mr. Symarip bekannt, ist einer der wenigen aus Jamaika stammenden Musiker der Sechsziger, die auch heute wieder Alben produzieren. „The Boss Is Back“ heißt passenderweise sein jüngstes Werk, mit dem er gerade in Deutschland unterwegs ist. Seinen musikalischen Durchbruch erlangte er 1969 mit seiner Band Symarip und dem Stück „Skinhead Moonstomp“, das sich nach eigenen Angaben bis heute Siebenmillionen Mal verkauft hat. Er war damit stilprägend für eine damals neue Jugendszene, lange bevor diese in der öffentlichen Wahrnehmung zum Synonym für Rechtsextreme wurde. Heute findet er seine Hörerschaft wiederum vornehmlich in einer Skinhead-Szene, die mit Nazis selbstredend nichts zu tun haben will und sich in ihrem Selbstverständnis auf die Anfänge der Bewegung bezieht.

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27.5.2011 XB-Liebig/Berlin: Soli-Party: Es gibt kein richtiges Tanzen zur falschen Musik

Da uns der Flyer und das entsprechende Motto so gut gefallen haben, gibts hier noch einen Partytipp für die Berlin-Fraktion unter unseren Leser_innen:

Zwar hat auch die Festlegung auf die richtige Musik so ihre Tücken, doch wollen wir uns davon nicht einschüchtern lassen und deshalb legen wir im Umfeld von Latino, Ska, Hip-Hop, Indie, Punk, Trash und darüber hinaus einfach mal alles auf, wonach uns gerade der Sinn steht. Ob´s tanzbar ist wird dann im besten Fall im Konsens und im Zweifelsfall ganz individuell entschieden. Wer nicht tanzen will darf gerne auch unabhängig davon bei einem Caipirinha, Longdrink oder anderen Getränk (bzw. natürlich auch ohne) herumlungern und sich z.B. wahlweise über die Degeneration kultureller Produktion im Kapitalismus oder auch einfach nur den schlechten Musikgeschmack der DJ_ane_s auslassen. Mit etwas Glück kann sich nebenbei sogar klammheimlich über die eine oder andere gelungene Aktivität im Rahmen des ausklingenden Anti-G8-Aktionstages gefreut werden.

Eine Prozesskostensoliveranstaltung von Out of Control Berlin. Am 27.5. ab ca. 23 Uhr im XB-Liebig
u.a. mit:

* Parce Bambule (latino meets hip-hop meets ska)
* DJ Testrock (diskursorientiert meets tanzbar)
* DJ Stilbruch (kulturindustrie meets gegenkultur)

Quelle

Pharoahe Monch – Clap


Das Video stammt vom aktuellen Album des us-amerikanischen Rappers Pharaoe Monch und entlarvt einmal mehr die tödliche Polizeigewalt. (Cops stürmen in diesem elfminütigen Video ein verdächtiges Apartment und töten versehentlich ein Kind. Danach versammelt sich eine stumme Menschenmenge vor dem Haus. Sie klatschen rhythmisch. Clap! Es ist ein sarkastischer Kommentar zur alltäglichen Polizei-Brutalität. Egal ob in Athen, Paris, New York oder sonstwo – überall ist es dieselbe Scheiße! No justice, no peace! Fight the police! Das Video erinnert an die guten alten KRS One Zeiten als Hip Hop noch gesellschaftskritisch war…

Pablo A. in Hambrücken geoutet

„Indymedia Linksunten“ berichtet:

Der langjährige Nazikader Pablo A. wurde gestern an seinem neuen Wohnort in Hambrücken (Alter Speyrer Weg 3) bei Bruchsal geoutet. A. ist seit mehr als einem Jahrzehnt in der Kameradschaftsszene rund um Karlsruhe und Rastatt führend aktiv. Über das Umfeld der Karlsruher Kameradschaft und die kurzlebigen „Nationalen Sozialisten Karlsruhe“ entwickelte er sich zur Führungsperson der Rastatter Kameradschaft.

Schwerpunkt seiner Aktivitäten bildeten mit tatkräftiger Unterstützung der Rechtsanwaltskanzlei Harsch & Kollegen aus Rastatt immer wieder die Versuche, Räumlichkeiten für Nazikonzerte und Partys anzumieten ( Kuppenheim 2004, Rastatt Münchfeldsiedlung 2006). Gleichzeitig versuchte er, sich als Macher des „KdF-Fanzines“ und als Betreiber des „Chaos Crew Records Versand“ ein Standbein in der Rechtsrockszene aufzubauen. Übergriffe auf eine städtische Veranstaltung in Rastatt gehen ebenso auf sein Konto wie der Angriff auf die DGB Kundgebung am 1. Mai 2006 in Gaggenau.

Sein neuer Wohnort ist nicht zufällig gewählt: Im gleichen Haus wohnt der Neonazi Michael W. mit seiner Computerfirma „Abraxas“, auf dessen Namen die Websites der Bands „Häretiker“ und „n‘Socialist Soundsystem“ regisitriert sind.

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28.5.2011: Nazi- und RAC-Konzerte International

Zur Zeit liegen uns insgesamt 6 RAC- bzw. Nazikonzerte für das bevorstehende Wochenende vor:

- 28.5.2011: Süddeutschland: NS-Konzert unter dem Motto „Frühlingserwachen“ mit den Bands „Burning Hate“, „2 Minutes Warning“ und „Bloody Memory“.

- 28.5.2011: „Bollmanns Gaststätte“/Halberstadt (Sachsen-Anhalt): Rechtsrockkonzert mit den Bands „Punkfront“ (Berlin), „Elbroiber“ (Magdeburg) und „Spy Kids“ (Weimar). Für dieses RAC-Konzert wird mit den Logos „Grauzone – Ihr seid schuld das es uns gibt!“ und „Punks not red!“ und der großartigen Ansage „Politaffen können gleich zuhause bleiben genauso wie sie Antifanten!“ geworben. Selbstverständlich alles ganz unpolitisch – die Oire Szene Redaktion vermutet Schizophrenie bei diesen Nazispinnern, anders ist das nicht mehr zu erklären…

- 28.5.2011: Deutschland: NS-Konzert mit „Brad“ („Blackout“/“Brutal Attack“), „Terroritorium“, „Blackout“ und „Priorität 18″. Laut Naziberichten nur knapp über 50 Besucher.

- 28.5.2011: Ungarn: NS-Konzert mit den Bands „Nemzeti Hang“, „Hunor“, „Utolsó Védvonal“ und „Fehér Törvény“.

- 28.5.2011: Lothringen (Frankreich): NS-Konzert mit den Bands „Totenburg“, „Nordglanz“, „Orthanc“ u.a.

- 28.5.2011: „Casa D´Italia Colleverde“: NS-Konzert unter dem Motto „Memorial SPQR“ mit den Bands „Timebombs“, „Testudo“, „Legittima Offesa“ und „The 4 Aces“.

- „Bulldog Pub“/San Martino (Italien): Faschokonzert mit „Stato Asociale“ und „Bröi Laur“.
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Produzenten der Froide – Lazy Boy