Brauner Dunst: Wieso viele Leipziger die NPD als anrüchiger denn je empfinden.

Die „Zeit“ berichtet:

In der Odermannstraße 8, weit im Westen Leipzigs, sieht es so aus, als verstecke die NPD sich dort vor der Welt. Meterhoch sind die Mauern ums Grundstück, über allem thront Stacheldraht, das Tor ist aus Stahl. Von außen gesehen, könnte dies ein Gefängnis sein, und manche höhnen, es seien entsprechend viele Kriminelle drin.

Man kann in der Odermannstraße die Neonazis nicht sehen, dafür sind die Mauern zu hoch. Man kann sie aber riechen. Und wahrscheinlich, sagen die Nachbarn, die das seit Monaten ertragen müssen, wahrscheinlich ist das sogar noch schlimmer. Man müsse mal einen Kanaldeckel aufschrauben und den Kopf hineinhalten, sagt jemand aus der Straße. Danach wisse man, wie für die Leute hier die NPD rieche.

Leipzig lästert über die Toilettengeschichten der NPD. Denn es gibt in der Odermannstraße 8 eine Sache, die ungeklärt bleibt: das Abwasser. Auf dem Grundstück sollen Schächte und Leitungen verstopft sein, seit Monaten beschweren sich erregte Anwohner beim Tiefbauamt über den Mief.

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