Neonazi-Vorwurf in Velberter Judoka-Verein

„Der Westen“ berichtet:

Velbert. Mit der Vorliebe des zweiten Vorsitzenden des Velberter Judoka Vereins für „nationales Liedgut“ beschäftigt sich der Sportausschuss. Der Mann soll in einer Band der rechten Szene aktiv gewesen sein, die in ihren Liedern Rudolf Heß glorifiziert.

Was Michael Schmidt am Mittwochnachmittag im Autoradio auf dem Weg zur Sportausschusssitzung hörte, amüsierte den CDU-Ratsherrn wenig. „Da wurde im Lokalfunk über einen Tagesordnungspunkt aus dem nichtöffentlichen Teil der Sitzung berichtet, die noch gar nicht angefangen hatte.“ Die Information, ist Schmidt sicher, hatte der Funk von der Linkspartei erhalten, die die heikle Thematik bereits lange vor dem Ausschuss in die Öffentlichkeit posaunt hatte.

Vor einigen Wochen war es die „Antifaschistische Aktion Velbert“, eine gewissenhaft auf Anonymität bedachte Gruppierung im Internet, die an Hunderte Velberter und regionale Adressaten, darunter auch die Medien, Informationen über den zweiten Vorsitzenden des Velberter Judo-Clubs (VJC) lanciert hatte. Der Vorwurf: Der Judoka sei als Mitglied in Musikgruppen der rechten Szene aktiv. Somit sei er als Vereinsvorstand und Trainer von Kindern und Jugendlichen nicht geeignet.

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