Die GLORY BOYS oder: Wie man ganz unpolitisch für die Musik von Rechtsradikalen werben, mit rechten Bands spielen, auf einem rechten Label Platten veröffentlichen und dem Bösen in der Welt einen Namen geben kann

Ein ehemaliger Schreiberling der „Plastic Bomb“ berichtet über die spanische RAC-Band „Glory Boys“ folgendes:

Die GLORY BOYS aus Spanien wurden in Teilen der deutschen Punkszene vor allem durch einen gemeinsamen Auftritt mit VOLXSTURM und die sich daran anschließende Kontroverse bekannt. VOLXSTURM, das mal vorweg, haben sich von der Band distanziert und weitere Konzerte mit ihr ausgeschlossen (s. a. die Diskussion auf der Homepage vom Archiv Potsdam). Ihre Bewertung der GLORY BOYS finde ich zwar ein wenig zu freundlich, aber ich weiß auch nicht was ihnen zu dieser Zeit bekannt war. Doch weiter im Text. Im OIRE-SZENE-Blog werden die Spanier eindeutig als RAC-Band bezeichnet. Als Argument für diese Einschätzung dient ihre, sagen wir mal, äußerst rechtsoffene Konzertpolitik (SKINFULL, KATEGORIE C…). Ansonsten war zunächst einmal nicht viel über die Band zu finden, was den Kameraden von der unpolitischen Fraktion mal wieder reichlich Gelegenheit gab gegen die überkorrekten Antifa- und PC-Szene-Spalter zu wettern. Nun bin ich vor Kurzem aber auf zwei äußerst interessante Interviews der GLORY BOYS gestoßen und möchte die Jungs hier einmal auszugsweise selbst zu Wort kommen lassen, damit der geneigte Leser sich eine etwas fundiertere Meinung als bisher zu dem Thema bilden kann. Ein paar der besonders „unpolitischen“ Bands habe ich dabei mal hervorgehoben…

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