Zwischen Skinhead-Konzert und Hochzeits-Gospel

Ein lesenswerter Artikel aus dem „Freitag“ – kritisch anzumerken bleibt, dass Herr Symarip leider zuletzt auch auf den verschiedenen Grauzonenfestivals auftrat. Ob es Unwissenheit war/ist oder sein Label bzw. die Bookingagentur der Grund dafür war, können wir an dieser Stelle leider nicht sagen. Ansonsten lädt der Artikel an der einen oder anderen Stelle durchaus zum schmunzeln ein, wenn man bedenkt für wen und vor allem vor welchem Publikum er da u.a. gespielt hat…:

Roy Ellis war 1969 Symbolfigur einer neuen Jugendbewegung. Nach Ausflügen als Soul-, Gospel- und Volksmusiksänger bedient er nun wieder seine alte Klientel

Er gilt als die Ikone des Skinhead-Reggaes: Roy Ellis, auch als Mr. Symarip bekannt, ist einer der wenigen aus Jamaika stammenden Musiker der Sechsziger, die auch heute wieder Alben produzieren. „The Boss Is Back“ heißt passenderweise sein jüngstes Werk, mit dem er gerade in Deutschland unterwegs ist. Seinen musikalischen Durchbruch erlangte er 1969 mit seiner Band Symarip und dem Stück „Skinhead Moonstomp“, das sich nach eigenen Angaben bis heute Siebenmillionen Mal verkauft hat. Er war damit stilprägend für eine damals neue Jugendszene, lange bevor diese in der öffentlichen Wahrnehmung zum Synonym für Rechtsextreme wurde. Heute findet er seine Hörerschaft wiederum vornehmlich in einer Skinhead-Szene, die mit Nazis selbstredend nichts zu tun haben will und sich in ihrem Selbstverständnis auf die Anfänge der Bewegung bezieht.

Weiter

Share and Enjoy:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email
  • Google Bookmarks
  • Identi.ca
  • RSS
  • MySpace
  • PDF