Archiv für Juni 2011

Mr. Review – Where the carpark ends

Konspirative Strukturen

Der „blick nach rechts“ berichtet:

„Hammerskins“ in Mecklenburg-Vorpommern sind im Besitz wichtiger Szene-Treffpunkte. Sie ziehen bei verborgenen Geschäften die Fäden. Avancieren sie auch zur Hintergrund-Drahtziehern der NPD?

Die „Hammerskins“ sind zurück. Zwar hat es die Division Deutschland der internationalen „Hammerskin Nation“ (HSN) mit ihren rund zehn Chaptern seit 1991 fortwährend gegeben, aber auffällig erscheint, wie stark sie ausgerechnet im Norden an Einfluss gewonnen haben. Dabei arbeiten die Strukturen in Bremen, Mecklenburg und Vorpommern äußerst konspirativ. Wenig bekannt ist, dass die beiden größten und wichtigsten Neonazi-Immobilien an der Ostsee sowie einige kleinere zum HSN-Spektrum gehören. Die „Hammerskins“ mit ihren dubiosen Geschäften könnten auch Einfluss auf die NPD nehmen, immerhin gibt es enge personelle Verflechtungen.

Der harte Kern deutscher „Hammerskins“ wurde vor Jahren auf rund 200 bis 300 Mitglieder geschätzt. In Verfassungsschutzberichten findet die als gewaltbereit geltende Skinhead-Truppe, die neben einem Hang zum paramilitärischen Training vor allem Versände und Läden betreiben soll, kaum noch Erwähnung. Dabei scheint sie sich längst schwerpunktmäßig ins Konzertbusiness zu drängen und auch Strukturen der 2000 verbotenen Untergrundorganisation „Blood&Honour“ zu übernehmen. Auch die Streitigkeiten mit dem militanten „Combat 18“-Spektrum um die Dortmunder Band „Oidoxie“ scheinen beigelegt. „Nie wieder Bruderkampf“ lautet die interne Parole.

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Deutsche Stimme – Pressefest im Landkreis Görlitz Neonazistische Großveranstaltung am 01. und 02. Juli 2011 im Landkreis Görlitz geplant

Die „Antifa Görlitz“ berichtet:

Laut Ankündigungen im Internet will die NPD – Parteizeitung Deutsche Stimme am 01. und 02. Juli 2011 ihr Pressefest durchführen. Entgegen dem Pressefest 2010, welches durch das Hochwasser buchstäblich ins Wasser fiel, soll dieses Jahr das Ereignis über 2 Tage gehen. Der Ort dafür steht schon fest: der Quitzdorfer Stausee bei Niesky (Landkreis Görlitz). Erwartet werden mehrere tausend Alt – und Jungnazis.

Der gewählte Ort ist kein Zufall, denn dort hat der seit den 1980ern sehr aktive Neonazi – Aktivist Helge Redeker ein braunes Urlaubs – Paradies errichtet. Bungalow – Siedlungen, Campingplätze und Ausflugslokale rund um den See werden dort von ihm und seiner Frau Änne betrieben.

Redekers politischer Aktivismus ist in erster Linie auf die ehemaligen deutschen Gebiete in Osteuropa fokussiert. 1984 war er schon auf einer gemeinsamen Reise mit dem verurteilten Holocaust-Leugner Germar Rudolf in der damaligen Tschechoslowakei unterwegs, um den dort inhaftierten Dissidenten Daniel Langhans zu besuchen. Dabei wurde er nach Angaben von Rudolf gemeinsam mit ihm für einige Tage inhaftiert, als sie einen Kopierer über die Grenze schmuggeln wollten.

In den 1990 ern verstärkte Redeker seine Aktivitäten und tauchte mehrmals als Redner und Teilnehmer diverser revanchistischer und revisionistischer Veranstaltungen und als Funktionär diverser neonazistischer Gruppen (u.a. Gesellschaft für Siedlungsförderung in Trakehnen mbH, Aktion Deutsches Königsberg, Verein Dichterstein Offenhausen – mittlerweile wg. NS – Wiederbetätigung verboten) auf.

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Belgrado – Where’s My Generation

»Kategorie C« planen Konzert in Dresden

Die „Antifa Venceremos“ aus Dresden berichtet folgendes:

Am 1. Juli soll im „Nubeatzz Club“ in Dresden ein Benefizkonzert der rechten Band »Kategorie C« stattfinden.
»Kategorie C« ist eine der bekanntesten rechten Hooliganbands in Deutschland. Insbesondere unter rechtsoffenen Hooligans und Nazis genießt die Bremer Band Kultstatus. Dies liegt u.a. daran, dass Bandleader Hannes Ostendorf seit Jahren fest in der norddeutschen Rechtsrock-Szene verankert ist. Sein Bruder Hendrik, ebenfalls ein langjähriger Nazi, war zuletzt als Geschäftsführer des Deutsche Stimme Verlags in Riesa tätig.

Obgleich Konzerte der Band in der Regel konspirativ vorbereitet werden, ergaben Recherchen des Antifa Recherche Team Dresden (ART DD), dass das Konzert im Dresdner „Nubeatzz Club“ stattfinden soll. Hier haben sich die Veranstalter über die Betreibergesellschaft „Flowerpower Gastronomie GmbH & Co KG“ aus Leipzig eingemietet. Die Eintrittskarten können ausschließlich unter Abgabe des Namen und der Adresse auf der Internetseite der Band erworben werden. Das konspirative Verhalten bei der Organisation ihrer Konzerte ist jedoch nicht neu. Mit diesem Vorgehen soll verhindert werden, dass die Inhaber der Räumlichkeiten im Vorfeld über die Ausrichtung der Band und des Konzertes informiert werden können. Nicht selten finden Konzerte von »Kategorie C« gar in Räumen statt, die selbst von Nazis betrieben werden oder Nazis nahe stehen.

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Siehe auch: Die Wölfe heulen wieder

Die „heimliche Welt“ – der Rechten – des Neofolks in Köln

„Indymedia Linksunten“ berichtet:

Eine Recherche im Millieu der sog. Schwarzen Szene Kölns ergab, daß ein paar rechte offensichtlich wieder dabei sind Parties in der etablierten Gothic Musik (Jugend-)Subkultur Szene in Köln zu organisieren. Die erste rechte Party 2011 in der „Schwatten Szene“ (Eigenbezeichnung der Post-Wave-“Gothics“ und „Neofolker“_Innen) Kölns fand wohl am 29.01.2011 im bundesweit Szenebekannten Nachtclub „LaLic“ am Rathenauplatz im berühmten Kwartier Lateng, dem StudentInnenviertel Kölns, nahe der Uni, in der Ecke vom kölner Südbahnhof, statt. So gibt uns jedenfalls das weithin bekannte rechte Szenemagazin „Iron Flame“ auskunft: hxxp://***.ironflame.de/tanz.php?archive=1 Aktuell wird im LaLic auch wieder die sog. „Heimliche Welt“ Party für den 30.07.2011 (ganz runterscrollen) angekündigt.

Auf dem abgebildeten Flyerbild ist noch das Datum einer Party am 23.04.2011 zu sehen. Wir finden, es reicht! Weg mit dem Dreck. Nazis raus. Ziehen wir die konsequenzen? Nun uns gegenüber wurde geäußert, daß Interventionen beim Lalic vielleicht auf offene Ohren stoßen könnten, vielleicht aber auch nicht. Wir wollen jetzt erstmal rausfinden wer dieser DJ Lex Talionis ist. Vielleicht kann uns dazu ja der Besitzer des benachbarten Gothicgeschäfts, dem sog. ArtOfDark, einem Laden neben dem Lalic am Rathenauplatz in Köln, ein gewisser „DJ Kämpfer“, der wie uns gesagt wurde auch die meisten Flyer für das Lalic mache, dort regelmäßig selber bei den Gothic-Disco-Abenden aufgelegt habe oder das noch immer tue und der sich eigentlich früher immer mal recht kritisch gegenüber den rechten Kreisen verhalten habe. Zum Art of Dark Köln.

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Erode – Frana la curva

Bühne für Hassmusik

Der „blick nach rechts“ berichtet:

In dem Szene-Treff „Zum Rössle“ im badischen Rheinmünster-Söllingen werden weiterhin Neonazi-Konzerte stattfinden.

Der Mietvertrag des Neonazi-Treffs „Zum Rössle“ im badischen Rheinmünster-Söllingen (Kreis Rastatt), zwischen Baden-Baden und Karlsruhe gelegen, soll um zwei Jahre verlängert worden sein. Das Anwesen wurde im Januar 2010 von einem Szene-Angehörigen angemietet und ist seit der Neueröffnung am 21. März vergangenen Jahres zum Schwerpunkt rechtsextremer Veranstaltungen in Baden-Württemberg geworden.

Nachdem die Lokalpresse Ende Juni bereits das Ende des „Nazizentrums“ feierte, gab die so genannte „Söllingen Crew“ am Dienstag kund: „Nachdem diverse Behörden und die Antifa in den letzten Wochen meinten, sie könnten uns durch Ihre Aktionen schneller aus diesen Räumlichkeiten vertreiben, haben sie nun das genaue Gegenteil erreicht“. Im vergangenen Jahr fanden acht von 17 im Ländle veranstalteten Skin-Konzerten im „Rössle“ statt. Auf dem Programm standen auch Rechtsschulungen und Rednerveranstaltungen.

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Söllingen, immer wieder Söllingen

„Indymedia“ berichtet:

Das selbsternannte Nazizentrum in Söllingen geht nun wohl doch in die Verlängerung. Hier der Text den wir heute morgen auf der Seite des NS Rastatt fanden:

___________

Heil euch, folgende Nachricht hat uns, mit der Bitte um Veröffentlichung, pünktlich zum angeblichen Ende des sog. Nazizentrums in Söllingen erreicht:

Mietvertrag des Nazizentrums verlängert!

Nach vielen Spekulationen über ein Ende des sog. „Nazizentrums in Söllingen“ können wir euch heute eine erfreuliche Nachricht machen. Wir, die Söllingen Crew, haben uns nach langen internen Diskussionen dazu entschlossen, den Mietvertrag über die Räumlichkeiten der Gaststätte „Rössle“ doch noch einmal zu verlängern! Bereits vor wenigen Tagen gab es ein Treffen mit dem Vermieter, bei dem ein neuer Mietvertrag mit einer zweijährigen Laufzeit unterschrieben wurde! Nachdem diverse Behörden und die Antifa in den letzten Wochen meinten, sie könnten uns durch Ihre Aktionen schneller aus diesen Räumlichkeiten vertreiben, haben sie nun das genaue Gegenteil erreicht. Um ein für alle mal zu zeigen, dass wir uns nicht unterdrücken lassen, haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen! Weitere Informationen erhaltet ihr in den kommenden Tagen.

Mit den besten Grüßen
Söllingen Crew

Quelle

Atarassia Gröp – Un‘Altra Domenica

Verhasst, vergöttert: Ein Abend über die Böhsen Onkelz

Der „Tagesspiegel“ schreibt:

Weder szenisches Konzert noch Erzählung der Bandgeschichte. Tamer Yigit und Branka Prlic unterziehen die Böhsen Onkelz im HAU einer Revision.

„Gepriesen sei der Name dieser Band, betet zu Gott, dass Ihr uns kennt!“ Oder auch: „Wir feiern uns, solange es uns gibt, auch wenn nicht jeder Arsch uns liebt!“ Das sind so typische Songzeilen, in diesem Fall aus dem Lied „Verhasst, verdammt, vergöttert“ von 1992. Markige Männerlyrik zwischen Größenwahn, Selbstbeweihräucherung und Außenseiterpose, Grölmaterial für Zehntausenderhallen, in denen die bis zum Anschlag verzerrten Gitarren die Texte sowieso übertönen. Eines konnte man den Böhsen Onkelz nie vorwerfen: dass sie ihre Alben mit Tiefsinn überladen hätten.

Die Deutschrockband hat bis zu ihrer Auflösung 2005 konsequent Musik gemacht, die so klang wie eine Fahrt im Gebrauchtwagen mit Hotte und Berti zum Getränkemarkt in Duisburg-Marxloh.

Und hat damit Millionen von Platten verkauft. Es gab allerdings andere Verdachtsmomente, die etwas schwerer wogen: Zeit ihres Bestehens ist die Frankfurter Vierercombo den Ruf nicht losgeworden, ein rechter Verein zu sein. Weil die Böhsen Onkelz in den frühen 80ern „Türken raus“ gesungen haben, mit allerlei Deutschtümelei zündelten und es unter Kritikern und Musikerkollegen immer umstritten blieb, wie glaubwürdig ihre Distanzierung von der Frühphase sei.

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Braunes Treiben in Brandenburg

Die „Junge Welt“ berichtet:

Landkreis Barnim entwickelt sich zu Schwerpunkt der Neonaziszene. Behörden fehlt es an Problembewußtsein

Der nordöstlich von Berlin gelegene Landkreis Barnim in Brandenburg macht derzeit durch verstärktes neonazistisches Treiben von sich reden. Als bisheriger Höhepunkt dieser Aktivitäten fand am vergangenen Wochenende eine rechte Sommersonnenwendfeier in Finowfurt statt. Rund 300 Neonazis wohnten dem vom NPD-Kreisverband Barnim-Uckermark ausgerichteten »Sommerfest« auf dem Grundstück des DVU-Kaders Klaus Mann in der Gemeinde Schorfheide bei. Tagsüber gab’s Schminken und Hüpfburg für die Kleinen, die Älteren konnten sich an zahlreichen Ständen mit brauner Propaganda eindecken. Abends traten eine Handvoll rechter Bands auf. In den Vorjahren waren hier bis zu 500 Neonazis zugegen. Auch diesmal reisten etliche aus Berlin an.

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BAK XIII – Open the borders

Martin Büsser – Music is my Boyfriend

Eine weitere Leseempfehlung der Oire Szene Redaktion:

Martin Büsser

Music is my Boyfriend
Texte 1990–2010

»Music is my Boyfriend« versammelt ausgewählte Texte Martin Büssers aus den letzten 20 Jahren, journalistische, essay­istische und literarische. Der Band zeigt die ­Entwicklung von einem nie auf Effekte und Beliebigkeit ­zielenden Musikjournalisten hin zu einem Autoren, der trotz begründeter Zweifel an der Pop­kultur als wich­tiger Impulsgeberin für gesellschaftliche ­Veränderungen festhielt.

Das Buch führt vor Augen, welche Lücke Martin Büsser, der im September 2010 im Alter von 42 Jahren ­verstarb, im deutschen Kulturbetrieb hinterlässt. Er hat den Ventil Verlag mitgegründet und als Herausgeber und Redakteur über 15 Jahre die Zeitschrift ­»testcard« geprägt. ­Darüber hinaus hat er sich als Kunst-, Literatur-, Film- und Musikkritiker einen Namen gemacht und arbeitete als Zeichner und Musiker.

Zum Inhalt

testcard #20: Access Denied

Die aktuelle „testcard“ ist erschienen:

testcard #20: Access Denied

Ortsverschiebungen in der realen und virtuellen Gegenwart

»testcard« geht in der 20. Ausgabe der Frage nach, wie sich Orte und das Leben an bestimmten Orten in den letzten Jahren verändert haben – von Gentrifizierungs-Prozessen bis hin zu neuen sozialen Netzwerken im Internet.

Kaum eine andere Kategorie hat sich in den letzten 15 Jahren so radikal verändert wie die des Ortes. Gab es schon immer Differenzen zwischen dem realen Ort, wo jemand sich pysikalisch befindet bzw. hin will, und dem Orts-Diskurs, den er dazu hat bzw. vorfindet, so tritt zu den klassischen Differenzen seit einigen Jahren verschärft die von realen vs. virtuellen Orten hinzu. Die in »testcard« #?20 versammelten Texte analysieren die Veränderungen und benennen zugleich, welche Konsequenzen für Kultur und Subkultur damit einhergehen. Politische Artikel über radikale Einschnitte in unseren Städten finden sich neben Debatten um die Wirkung, Funktion und Grenzen von virtuellen Netzwerken.

Zum Inhalt

Rogue Steady Orchestra – Europa lädt nach

29.6.2011 Salzburg (A): AntifaCafé „Murder inna Dancehall“

Die „Autonome Antifa Salzburg“ schreibt:

Homophobie und Sexismus in der Reggae-Szene

Gemäß dem Motto „love reggae hate homophobia“ soll nicht die gesamte Reggae-Szene pauschal diskreditiert oder Reggae und Dancehall als Hass – Musik dargestellt werden, jedoch soll die Hetze von einigen Interpreten gegen Homosexuelle offen angesprochen und kritisiert werden. Bei dem Vortrag werden die verschiedenen Facetten der aktuellen Debatte über Auftrittsverbote und die Verhinderung von Konzerten homophober Künstler_innen beleuchtet. Dabei wollen die Referenten auch die oft rassistisch aufgeladenen Argumentationsmuster in dieser Debatte in den Blick nehmen und kritisieren.

Desweiteren wird es einen Überblick über die Kampagne des „Bündnis-Rabatz“ gegen Homophobie und Sexismus auf dem Chiemsee Reggae Summer geben.

29.6.11 // 19.00 // Sub Salzburg // Müllnerhauptstraße 11b

Bandbreite beim UZ-Pressefest und SVP

Auf „Indymedia“ wird über den Auftritt der Band „Bandbreite“ auf dem „UZ-Pressefest“ der DKP berichtet:

Hip-Hop-Band rockte erst bei Schweizer Rechtspopulisten, dann beim UZ-Pressefest.

Einladung, halbe Ausladung, Diskussion, Tumulte, dann doch Konzert: Gestern rappte die wegen verschwörungstheoretischer Texte und eines Auftritts bei der rechtspopulistischen »Schweizer Volkspartei« umstrittene Band »Die Bandbreite« auf dem DKP-Pressefest.
Unlängst gab es ein Treffen von Rechten im Sankt Moritzer Hotel »Rondolins«. Eingeladen hatte »info8.ch«, eine verschwörungstheoretische Schweizer Webseite, zusammen mit der »Jungen SVP«, der Jugendorganisation der rechtspopulistischen Schweizer Volkspartei (SVP) von Christoph Blocher. Das Thema der bei Wahlen ausgesprochen erfolgreichen Rechtsaußen: »Die Bilderberger und ihr Einfluss«.

Die »Bilderberger« sind eine kleine Gruppe ausgewählter Personen, die – so Kritiker – unter sich den Kurs des Planeten auskungeln.

»Die Wahrheitsbewegung steht im Brennpunkt der Medien«, rappt im Hotel »Rondolins« ein Mann namens Wojna, bürgerlich: Marcel Wojnarowicz, Kopf der Duisburger Band »Die Bandbreite«. Der Mittdreißiger ist an diesem 10. Juni 2011 für die »musikalische Unterhaltung« verantwortlich. Doch Wojna hat den Besuchern der SVP-Veranstaltung auch eine Botschaft mitgebracht: »Wir müssen zusammenarbeiten, das ist wichtig.« Später schrieb er: »Der starke Beifall aus dem Publikum ließ uns spüren, dass die Besucher dieser Veranstaltung tolerant und weltoffen waren.«

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Noise & Oi! – R.A.S.H.

Fanartikel im „Freizeitland Murnau“

Der „blick nach rechts“ berichtet:

Murnau am Staffelsee – Ein „Redner- und Liederabend“ soll am 9. Juli auf dem Anwesen von Matthias Polt (Jg. 1980) im oberbayerischen Murnau stattfinden.

Als Redner ist Holger Apfel, Landeschef und Vorsitzender der sächsischen NPD-Landtagsfraktion, angekündigt. Für die Musik sorgt der Liedermacher Toralf.

Veranstalter des rechtsextremen Spektakel ist der von Polt geführte, im Juli 2007 gegründete NPD-Kreisverband Oberland und der einschlägige Devotionalien-„Versand der Bewegung“, dessen Ladenlokal sich auf dem Anwesen von Polt befindet.

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