Eisleben: Absage der Demonstration gegen das Konzert

Die „Mitteldeutsche Zeitung“ berichtet:

EISLEBEN/MZ. Überraschende Wende im Fall der umstrittenen Band „Death in June“: Die Donnerstag angekündigte Gegendemonstration für den Sonnabend ab 14 Uhr auf dem Markt in Eisleben fällt aus. Der Veranstalter, eine Privatperson aus Halle, zog die Anmeldung am Donnerstag um Mitternacht per Fax zurück – ohne Begründung. Der Pressesprecher der Kreisverwaltung Mansfeld-Südharz Uwe Gajowski sagt: „Das Ordnungsamt des Landkreises wird vor Ort sein und angereiste Demonstranten auf die Absage hinweisen.“

Statt der Protestveranstaltung wird die Oberbürgermeisterin Jutta Fischer (parteilos) zusammen mit dem Eisleber Bündnis für Demokratie ein Informations- und Diskussionsgespräch im Rathaus veranstalten. Pressesprecher Maik Knothe sagt: „Die Stadtverwaltung selbst darf keine Demonstration anmelden. Deswegen bieten wir jetzt dieses Gesprächsforum an.“

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Antifamobivideo
Siehe auch: Konzert mit Nazi-Symbolik erhitzt die Gemüter
Proteste gegen Auftritt von «Death in June»

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