Rechtsextremer Verein „Blood & Honour“ ignoriert Verbot

Die „Badische Zeitung“ schreibt:

Das Verbot des rechtsradikalen Vereins „Blood & Honour“ hält dessen Mitglieder offenbar nicht davon ab, weiter in Baden-Württemberg aktiv zu sein. Das bestätigte der Verfassungsschutz auf BZ-Anfrage.

Unter Decknamen hätten Mitglieder trotz Verbots weiter operiert, so eine Sprecherin des Landesamtes für Verfassungsschutz. „Im Rahmen der Wiederbetätigung nannte man sich unter anderem Division 28.“

Im September 2000 waren die Vereinigung, ihre Jugendorganisation „White Youth“ sowie alle Nachfolgeorganisationen vom Bundesinnenministerium verboten worden. Die international agierende Gruppierung geht auf Ian Stuart – Sänger der neonazistischen Band „Skrewdriver“ – zurück. Ziel der Organisation: die nationalsozialistische Ideologie durch Auftritte neofaschistischer Bands zu verbreiten. Der 1993 verstorbene Brite gilt als Gründer von „Blood & Honour“ und Ikone der White-Power-Bewegung.

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