Archiv für Dezember 2011

Dawn Penn – Blue Yes Blue

Recherche-Information: Die „Sturmdivision Saar“

Download: Recherche – Info: Die „Sturmdivision Saar“ [PDF]

Auf Nazidemonstrationen im gesamten Bundesgebiet erkennt man sie an T-Shirts mit der Aufschrift „Sturmdivision Saar“ und einer stilisierten Triskele. Ihren Schwerpunkt haben sie im saarländischen Dillingen. Versucht diese „Sturmdivision Saar“ das klägliche Scheitern der mittlerweile aufgelösten „Kameradschaft Saarsturm“ zu kompensieren oder handelt es sich um einen gänzlich neuen neonazistischen Organisationsversuch an der Saar? Mit der Recherche-Info über die „Sturmdivision Saar“ soll diese neonazistische Kameradschaft und ihre Protagonisten näher beleuchtet werden.

Quelle
Siehe auch: Recherche-Information: Die „Kameradschaft Saarsturm“ – Frischer Wind in der saarländischen Kameradschaftsszene oder nur ein laues Lüftchen? (2009)
Antifaschistisches Infoblatt (AIB) Nr.87 (2009): Von NPD bis Hammerskins – Die extreme Rechte an der Saar – ein Kurzüberblick.
Noch mehr Hintergrundinfos gibt es hier.

Rechtsrock – Sommersaison im Südwesten

… und wer dahinter steht: Neonazistische Netzwerke in der Pfalz.

Zwei Neonazikonzerte im Juli und August zeigen die Heterogenität und den hohen Vernetzungsgrad der pfälzischen Neonaziszene. Während jenseits der Landesgrenze in Frankreich die selbsternannte Elite der Hammerskins mit der Masse feierte, kümmerten sich Neonazis, Rocker, Hooligans und NPD um die Durchführung eines Konzertes mit der Band Kategorie C. Der Neonazismus in der Pfalz konzentriert sich nicht auf einzelne Szenen, sondern er ist längst ein verbindendes und szeneübergreifendes Phänomen.

Erschienen in
LOTTA – Antifaschistische Zeitung aus NRW, Rheinland-Pfalz und Hessen, Nr. 45 (2011): Rechtsrock – Sommersaison im Südwesten [PDF]

Quelle

Dirty Soul Riders – Rafa Coracce

27.-31.12.2011: Grauzonen-, RAC- und Nazikonzerte International

Auch dieses Wochenende (bzw. die Tage davor) gibt es erfreulicherweise nur wenige Konzertaktivitäten in der Grauzone bzw. im RAC-Bereich:

Grauzonenkonzerte:

- 27.12.2011: „Ballsporthalle“/Frankfurt a.M.: Grauzonenkonzert mit „Frei.wild“.

- 28.12.2011: „Schleyerhalle“/Stuttgart: Grauzonenkonzert mit „Frei.wild“.

- 29.12.2011: „Wild at Heart“/Berlin: Die Grauzonencombo „The Ruckers“ u.a. spielten.

- 29.12.2011: „Messe“/Dresden: Grauzonenkonzert mit „Frei.wild“.

- 30.12.2011: „Sporthalle“/Hamburg: Grauzonenkonzert mit „Frei.wild“.

- 30.12.2011: „Astra“/Berlin: Grauzonenkonzert mit „Berliner Weisse“, „Thee Flanders“ u.a.

- 30.12.2011: „Mauclub“/Rostock: Grauzonenkonzert mit „Betontod“, „9mm“ und „Kärbholz“.

- 31.12.2011: „Motoraj Club“/Prag (Tschechien): Stark rechtsoffenes Grauzonenkonzert mit „Prohibice“. „3:2 pro MH“, „Cenzúra“ und „The Bullboxers“.

RAC- bzw. Nazikonzerte:

- 29.12.2011: Budapest (Ungarn): NS-Hardcore-Konzert mit den Bands „Révület“, „Backstab“ und „Fé´her Törvény“.

- 31.12.2011: „Skinhouse Milano“: Rechtsrockkonzert mit „The Dragons“.

Jahresrückschau: braune Aktivitäten 2011 in Baden-Württemberg

Das „Antifa-Recherche-Team Baden-Württemberg“ dokumentiert:

Über das Jahr 2011 ließen sich folgende (extrem) rechte Veranstaltungen im Raum Baden-Württemberg feststellen. Vor jede der angegebenen Zahlen ist gedanklich ein „mindestens“ zu setzen. Besonders die Zahl der Konzerte dürfte höher anzusetzen, da sie klandestin organisiert werden und kaum außerhalb der Szene darüber berichtet wird.

* In der Öffentlichkeit stattgefundene extrem rechte Veranstaltungen (Demos, Kundgebungen, Mahnwachen, öffentliche Wahlkampfveranstaltungen): 12
Davon waren aber die meisten kleinere Demos und Kundgebungen, nur die Demos in Heilbronn und Pforzheim hatten mehr als 100 Teilnehmer_innen.
* In der Öffentlichkeit stattgefundene Veranstaltungen, die eher in der Grauzone zu verorten sind: 10
* In der Öffentlichkeit stattgefundene Veranstaltungen mit nichtdeutschen, nationalistischen Hintergrund: 2 (beide türkisch-nationalistisch)
* Interne Vortrags- und Rede-Veranstaltungen mit eindeutig extrem rechten Charakter: 25
* Interne Vortrags- und Rede-Veranstaltungen, die eher in der Grauzone zu verorten sind: 19
* Eindeutig extrem rechte Konzerte oder Liederabende: 11
* Konzerte oder Liederabende, die eher in der Grauzone zu verorten sind: 3
(Rechte Musikveranstaltungen von nicht-deutschen Nationalisten, z.B. türkisch-nationalistische, sind für 2011 nicht bekannt geworden.)
* Zeltlager und Sportveranstaltungen: 3
* Extrem rechte kulturelle Veranstaltungen (z.B. Sonnenwendfeiern): 7

Weiter

Les Partisans – Le train de la derniere chance

Berlin: Reggae Steady Soul 2011

Ein Veranstaltungstipp der Oire Szene Redaktion für die nächsten Tage:

3 Nights of Boss Sounds in Berlin

Thursday 29.12.11 Sweet Sensation
DJs The Rhythm Ruler, Rudewoi, Smart Soul + guests
T: 2100 Schreina47, Schreinerstraße 47, Berlin-Friedrichshain
U-Bahn U5, Samariterstraße.

Friday 30.12.11 Market
Buy, sell, exchange records and clothes
T: 1800, Lovelite, Simplonstraße, 38/40, Berlin-Friedrichshain
S-Bahn Ostkreuz

Friday 30.12.11 Live: Dawn Penn
& The Magic Touch + The Floorettes & guests
Aftershow allnighters on 2 floors
Floor 1: Downtown Soulville
Floor 2: Everything Crash
DJs Mario Montgomery, MS Dienel, The High Rollers
T: 2200, Lovelite, Simplonstraße 38/40, Berlin-Friedrichshain

Saturday 31.12.11 Böller-ama
Floor 1: Hip City Soul Club
Floor 2: ReggaeXplosion
DJs Marc Forrest, Dave Thorley, Malayka Erpen, Lazy, Alfredo,
Mr Mass, Dani Alpha Boys, Raph The Tough, Captain Punch, BossK
T: 2200, Tommyhaus, Wilhelmstraße 9, Berlin-Kreuzberg
U-Bahn U1, U6 Hallesches Tor

Reggae Steady Soul auf Facebook

Hör mal, wer da hämmert

Der „Rechte Rand“ berichtet:

Hammerskins im Saarland und angrenzenden Frankreich
In den vergangenen Jahren haben die »Hammerskins Westmark« ihren Schwerpunkt bei der Durchführung von Konzerten auf das Saarland und das grenznahe Frankreich verlagert und dort auch gezielt ihre Infrastruktur ausgebaut. Es wurden neue Mitglieder in das Netzwerk aufgenommen und Rahmenbedingungen geschaffen, um Konzerte verschiedenster Größenordnungen durchführen zu können.

Es ist auffällig, dass die in den letzten Jahren im Saarland und im angrenzenden Frankreich durchgeführten Rechtsrockkonzerte ausschließlich von der konspirativ arbeitenden »Hammerskin-Nation« (HSN) durchgeführt worden sind. Von Juni 2008 bis Juli 2011 fanden beispielsweise nahe den deutschen und französischen Ortschaften Eschviller (Lothringen), Schleithal (Elsass), Beckingen-Honzrath (Saarland) und Rohrbach-les-Bitche (Lothringen) Konzerte mit zum Teil mehreren hundert beziehungsweise tausend BesucherInnen statt. Am 9. Juli 2011 wurde ein ursprünglich für Belgien angekündigtes Konzert kurz hinter der deutsch-französischen Grenze durchgeführt, an dem laut Veranstalter mehr als 2.500 Nazis teilgenommen haben sollen – ohne Störungen durch Polizei oder antifaschistischen Protest. Mit der Durchführung eines Konzertes in dieser Größenordnung konnten die neonazistischen Hammerskins nicht nur fi nanziell einen Erfolg für sich verbuchen.

Weiter

Blaggers I.T.A. – 1949

Ein attraktiver Verein

Die „Jungle World“ über den FSV Zwickau und die dortigen Naziumtriebe:

Beim Fünftligisten FSV Zwickau versuchen Neonazis, Kameraden zu rekrutieren. Dieser Trend geht über Sachsen hinaus.

Mit dem FSV Zwickau ging es sportlich in den vergangenen 20 Jahren genauso abwärts wie mit der demographischen Entwicklung der sächsischen Industriestadt: Aus dem Club, der 1976 sogar im Halbfinale des Europapokals der Pokalsieger stand, der zwischen 1994 und 1998 in der Zweiten Bundesliga kickte und dort 1996 sogar realistische Chancen hatte, erstklassig zu werden, ist mittlerweile ein Fünftligist geworden. Und von den 120 000 Einwohnern zu DDR-Zeiten sind auch nur noch 93 000 dageblieben. Soweit, so normal.

Doch im Moment geht es mit dem FSV Zwickau wieder aufwärts. Zuletzt wurde der Liga­konkur­rent Wacker Gotha auf seinem eigenen Platz mit 6:0 weggefegt, mit satten acht Punkten Vorsprung vor dem Zweitplatzierten geht der FSV als alleiniger Aufstiegsfavorit in die Winterpause.

Ein attraktiver Verein also. Als Ende November in dem neu als Heimspielstätte genutzten Sojus-Sportpark ein 3:0-Heimerfolg über FC Erzgebirge Aue II gefeiert wurde, war auch in der Kabine die Stimmung euphorisch. »Sieg!« wurde immer wieder von den Spielern skandiert, jemand nahm das auf Video auf, der Verein stellte es sogar auf seine Website. Und überdeutlich zu hören war, wie plötzlich nach einem »Sieg!« ein »Heil!« gerufen wurde (siehe auch Jungle World 49/11).

Weiter

„Nationales Versandhaus“ gehackt

„Indymedia Linksunten“ berichtet:

Die fünfte Jahreszeit ist wieder einmal angebrochen. Diesmal hat es den Internet-Versandhandel „Nationales Versandhaus“ erschwischt. Betrieben wird dieser von Martin Hering aus dem beschaulichen Gohrisch in der Sächischen Schweiz. Hier werden neben neonazistischer Musik und Kleidung auch Teleskopschlagstöcke für den „Straßenkampf“ angeboten. Dummerweise hat Herr Hering vergessen, seine Kundendaten entsprechend abzusichern…

Einen SQL-Dump von hxxp://nationales-versandhaus.de findet ihr hier (sql) bzw. dort (sqlite3).

Die wichtigsten Daten wie Lieferadressen sind außerdem in der HTML-Datei im Anhang zusammengefasst.

Radio Dead Ones – Angelina

Brauner Aktionstag in Hamburg

Der „blick nach rechts“ berichtet:

Neonazis werden mit angeblicher Aussage von Altkanzler Helmut Schmidt.

Im Hamburger Stadtgebiet sind mittlerweile gehäuft Aufkleber aufgetaucht, auf denen ein Bild und ein vermeintliches Zitat von Altkanzler Helmut Schmidt zu sehen sind, deren Urheber damit aber für den so genannten „Tag der deutschen Zukunft“ (TDDZ) werben, der nächstes Jahr am 2. Juni in der Hansestadt stattfinden soll. Auf den bereits seit Mitte Oktober verbreiteten Klebestickern ist auch eine Homepage von Neonazis aus Hildesheim abgedruckt. Neben einem Konterfei des 93-Jährigen ist eine warnende Aussage über zu viele Ausländer zu lesen, die Schmidt angeblich gemacht haben soll und für die die „Frankfurter Rundschau“ mit einem Datum aus dem Jahr 1994 als Zitatquelle angegeben wird. Im Online-Archiv der FR ist besagter Schmidt-Satz allerdings nicht zu finden.

Neben einer weit gestreuten Internetmobilisierung wird seit mehreren Monaten für den TDDZ-Aufmarsch mit Info-Ständen und Saalveranstaltungen geworben. Die Strippenzieher des vierten Aktionstages sind dem „Nationalen Widerstand Hildesheim“ zuzuordnen. Zu den dortigen Drahtziehern gehört seit Jahren das Ehepaar Dieter und Ricarda Riefling.

Weiter
(mehr…)

“Tolle Kulisse”: TeBe-Fans flüchten von Hallenturnier

„Publikative.org“ schreibt:

Spektakel mit einem würdigen Rahmen oder skandalöse Versäumnisse? Bei einem Fußball-Hallenturnier in Frankfurt/Oder gab es nach Angaben von TeBe-Fans massive Drohungen und Attacken von Neonazis. Die örtliche Presse berichtet hingegen von einer “tollen Kulisse”.

Die Berichte von TeBe-Fans haben es in sich. Es sei “auch diesmal” zu massiven Angriffen durch Neonazis in Frankfurt/Oder gekommen. Deren Anwesenheit sei voraussehbar gewesen, schreibt “Der Lila Kanal“, daher sei das “(Nicht-)Verhalten der örtlichen Polizei der eigentliche Skandal”.

Während des gesamten Turniers am 27. Dezember seien TeBe-Fans bvor der Halle oder am Getränkestand bedroht worden, immer wieder fielen rassistische und antisemitische Parolen. TeBe wird vor allem immer wieder Ziel von judenfeindlicher Propaganda

Weiter

Kitty, Daisy & Lewis – I´m so sorry

Kitty, Daisy & Lewis ‚So Sorry‘ from Kelly Angood on Vimeo.

Neonazis als Söldner im Jugoslawien-Krieg

Siebter Teil der Serie über rechten Terror aus dem „Neuen Deutschland“:

Brandanschläge, »national befreite Zonen«, Sitze in Parlamenten

Mitte der 80er Jahre markieren das Auffliegen der Hepp-Kexel-Gruppe und die Verhaftung des Bombenlegers Peter Naumann einen Bruch in der rechten Terrorszene der Bundesrepublik.

Der steigende Verfolgungsdruck, die Durchsetzung mit Spitzeln des Verfassungsschutzes und die zum Teil langjährige Inhaftierung führender Aktivisten machen ein Agieren wie in den eineinhalb Jahrzehnten zuvor weitgehend unmöglich. Gleichzeitig ist das militante Milieu einem einschneidenden Wandel unterworfen. Subkulturelle Strömungen wie der neonazistische Ableger der Skinheadbewegung gewinnen an Bedeutung. Die sich unter Führung von Michael Kühnens »Gesinnungsgemeinschaft der Neuen Front« herausbildende Kameradschaftsszene setzt unter dem Eindruck des Mauerfalls vor allem in Ostdeutschland auf Massenmilitanz und die Unterwanderung gesellschaftlicher Strukturen statt auf Kleingruppenarbeit im Untergrund. Der Mitte 1991 in der Zeitschrift »Vorderste Front« des »Nationaldemokratischen Hochschulbundes« (NHB) veröffentlichte Aufruf »Schaff befreite Zonen« ist Ausdruck dieses Strategiewechsels. Gewalt und Terror werden Mittel der Tagespolitik.

Weiter

„Netz gegen Nazis“: Jahresrückblicke 2011

Wir verweisen an dieser Stelle auf die lesenswerten Beiträge vom „Netz gegen Nazis“ zu den Naziaktivitäten im Jahr 2011 in den einzelnen Bundesländern:

| Baden-Württemberg: Gewalttätige und bewaffnete Nazi-Strukturen
| Berlin: Brandanschläge und verheimlichte Demonstrationen
| Bremen: Von Wahlkampf und unpolitischen Überfällen
| Brandenburg: „Spreelichter“ und „Unsterbliche“
| Hamburg: Rechtsextreme PR-Offensive
| Hessen: Gaskammerpartys und terrorisierte Nachbarn
| Nordrhein-Westfalen: Nazis setzen auf Islamfeindschaft und Gewalt
| Saarland: Proteste gegen „Deutschenfeindlichkeit“ und potenzielle NSU-Morde
| Sachsen: Ein Todesopfer, eine Terrozelle und viele Nazi-Events
| Schleswig-Holstein: Legitimationsstrategie im Landtagswahlkampf

Jewdriver – Live At Gilman

Antifaschistisches Infoblatt Nummer 93 erschienen!

Holt euch die soeben erschienene Ausgabe Numer 93 des Antifaschistischen Infoblatts – Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe ist der Rechtsterrorismus rund um den „NSU“. Wir verweisen auf das Editorial:

Liebe Antifas, Freundinnen und Genossinnen, liebe LeserInnen!

Enver Simsek, Abdurrahim Özüdogru und Ismail Yasar aus Nürnberg, Süleyman Tasköprü aus Hamburg, Habil Kiliç und Theodoros Boulgarides aus München, Mehmet Turgut aus Rostock, Mehmet Kubasik aus Dortmund, Halit Yozgat aus Kassel und Michèle Kiesewetter aus Thüringen wurden zwischen 2001 und 2007 von Mitgliedern des »Nationalsozialistischen Untergrunds« (NSU) ermordet. Unsere Anteilnahme und Solidarität gilt den Angehörigen und Freund_innen, die seit Jahren um Aufklärung der Verbrechen sowie der Hintergründe kämpfen und dabei häufig mit rassistischen Ermittlungen und Ignoranz konfrontiert waren.

Seit Wochen ist die Mordserie und der neonazistische UnterstützerInnenkreis Thema in den großen Medien und der Politik. Als ein Medium, das sich seit 1987 mit der extremen Rechten befasst (über das Untertauchen von Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe berichteten wir bereits im AIB #43 im Jahr 1998) freuen wir uns natürlich über das geballte Interesse von Journalist_innen und Politik. Wann jedoch wird die Aufmerksamkeit wieder abgeklungen sein? Auch dieses Mal – so ist zu befürchten – werden die antifaschistischen Medien und Gruppen wieder die einzigen sein, die mit langem Atem am Thema bleiben, das tödliche Potential der gesamten rechten Szene, die vielen aktiven »Zellen«, mit all den unaufgeklärten Anschlägen (2004-2011 gegen Migrant_innen in Völklingen, antisemitischer Bombenanschlag in Düsseldorf 2001, etc.) im Auge behalten, statt überrascht von einer einzelnen Terrorzelle zu sprechen.

Weiter
Abo gibts hier.