Archiv für Februar 2012

The Riots – Out Of Control

25.2.2012 „AK44″/Giessen: Rejected Youth u.a.

Ein weiterer Ausgehtipp der Oire Szene Redaktion:

REJECTED YOUTH – Antifaschistischer Punk-Rock der Extraklasse mit neuer Platte im Gepäck

CAFE SPIONE – Die SCHLEIM KEIM Coverband überhaupt!

FRONTEX – rotziger 80er Deutschpunk aus Limburg

NACHKRIEGSRATTEN – Heißer Scheiß aus dem wilden Osten, zum ersten Mal in Westdeutschland

MIRROR MONKEYS – Neues Punk-Rock Projekt aus Giessen & Marburg

+ Aftershow-Party mit DJ EVE EXXZZESS

Mehr Infos

24.-26.2.2012 Köpi/Berlin: Hausfest

Ein Ausgehtipp für das bevorstehende Wochenende in Berlin:

Mehr Infos und Programm

10.3.2012 Fischladen/Leipzig: Infoveranstaltung zur Grauzone und Nighter

Ein Veranstaltungstipp der Oire Szene Redaktion:

Quelle

A message from Smily!

Via „RASH Stuttgart“:

,Bro­ther and sis­ters, com­ra­des and fri­ends! This is a mes­sa­ge from pri­son. Many thanks for all the so­li­da­ri­ty, the pro­tests at court and in front of pri­son. Glad to have lots of real fri­ends! Unity is a wea­pon, in­si­de and outside. Feel the noise of Red an Black Power! One for all, all for one (///)“

The Skints – Ratatat

Pestpocken: Festival zum 15-jährigen und neues Album!

Zum 15-Jährigen bestehen der Band wird es am 17.-19.05. ein Festival in Giessen geben. Was genau dort alles geboten wird und wie es aktuell um die Band steht habe ich Sänger Danny in einem kurzen Interview gefragt. Das Line-Up könnt ihr auf dem Flyer sehen, und als Appetithäppchen gibt es noch ein Video von einem brandneuen Pestpocken-Song.

Wie habt ihr die Bands für euer Festival ausgewählt? Habt ihr in erster Linie befreundete Bands eingeladen? Oder wolltet ihr „für jedeN was dabei“ haben?

Die Idee hinter dem Festival war das Ganze wie eine Geburtstagsparty aufzuziehen und dementsprechend wichtig war es uns dass unsere Freunde kommen – also haben wir denen die in einer Band spielen erst gar keine Chance gegeben sich zu drücken :-)
Das Festival soll überschaubar bleiben und nicht der 10. Abklatsch der riesigen Festival-Events werden, die sich über den ganzen Sommer ziehen. Wenn wir für jeden was dabei haben wollen würden, würde das Line-up sicherlich anders aussehen. Wir decken vergleichsweise nur eine kleine musikalische Bandbreite ab.

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Rechte Hooligans versuchen Konzertbesucher anzugreifen

Nochmal zum Übergriff auf das „Stage Bottles“-Konzert am vergangenen Wochenende in Duisburg:

Am Abend des 17. Februar 2012 kam es in der Duisburger Innenstadt zu einem Angriff 20 rechter MSV-Hooligans, offenbar Mitglieder der bekannten und selbsternannt unpolitischen “Division Duisburg”, auf ein Konzert der antifaschistischen Oi-Punk Band “Stage Bottles” im Djäzz Jazzkeller, bei dem laut Polizeibericht drei Personen vor dem Laden verletzt wurden – darunter wohl auch ein MSV-Fan – was eine Fußballauseinandersetzung unwahrscheinlich erscheinen lässt. Die Motivation für den Angriff kann in der Anwesenheit zahlreicher angeblich linker St. Pauli-Fans gefunden werden, welche zuvor das Gastspiel ihrer Mannschaft beim MSV Duisburg besuchten.

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Johnny Mauser – Unseriös (feat. Captain Gips)

Aufruf: Widerstand gegen NPD-Rock-Konzert

„Jena TV“ schreibt:

Mit einem gemeinsamen Aufruf wenden sich die Geraer Stadtratsfraktionen, der Oberbürgermeister und der Runde Tisch gegen das in Gera geplante NPD-Konzert „Rock für Deutschland“. Das rechte Rock-Festival soll im Sommer zum zehnten Mal veranstaltet werden. In der Erklärung heißt es, bei Rechtsrock handele es sich um aggressive Propaganda, die den Boden für Gewalt bereitet. Angesichts der realen Gefahr rechtsextremen Terrors werden die Bürger und demokratische Organisationen der Stadt aufgefordert, sich damit offensiv auseinanderzusetzen.

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Potsdam: Mario Schober mehr als unglaubwürdig

Die „Antifaschistische Recherche_Potsdam//Umland“ berichtet auf „Indymedia“:

Am 20.02.2012 veröffentlichten wir einen Artikel über das neonazistische Treiben des Potsdamer Cheerleaders Mario Schober. Auch kritisierten wir die falsche Toleranz des Vereins “PCV Potsdam Panthers”, in dem sich Schober seit über neun Jahren bewege und für diesen aktiv und erfolgreich ist. [1]
In einer ersten Reaktion des Vereins auf die Veröffentlichung wird erneut deutlich, dass dieser kein ernsthaftes Interesse an einer konstruktiven Auseinandersetzung um dieses Problem hat. Das einzige, was sie verlauten lassen, sind Verharmlosungen und ein schlichtes Abstreiten der Tatsachen. Mario Schober habe in einem Gespräch in der vergangenen Woche erklärt, dass er damit “nichts mehr zu tun” habe. Auch wird berichtet, “man habe bei den Panthers […] gewusst, dass der Sportler früher `Scheiße gebaut´ habe”. [2]

Auf der einen Seite wird bestätigt, von den Aktivitäten Schobers gewusst zu haben. Dennoch wird behauptet, dass dieser mit “konkreten Aktivitäten […] im Verein nicht aufgefallen” sei. [3]
Das propagieren eines “Alliierten Bombenholocaust” [4], was eine Relativierung deutscher Verbrechen wie der Shoa bedeutet und eine Täter-Opfer Umkehr mit sich bringt, wird somit verharmlost und dazu degradiert, dass er halt “Scheiße gebaut” habe.

Doch Mario Schober war im Jahr der Neonazidemo, von der ein Foto stammt und um das es hier beispielhaft geht, in exakt dem gleichen neonazistischen Umfeld unterwegs, mit dem er sich auch heute noch abgibt und dessen Nähe er auch heute noch sucht.
So ist er über sein Facebook-Profil aktuell mit einer ganzen Reihe bekannter Potsdamer Neonazis befreundet. Unter diesen Freunden befinden sich zum Beispiel: Patrick B., Tim B., Tino N., Tim K., Paul E., Tino W., Dennis H., Sebastian Glaser oder Uwe Menzel.

Letzterer, ein bundesweit bekannter RechtsRock-Musiker und Sänger mehrerer Neonazibands [5] (“Uwocaust”, “Burn Down”, “Bloodshed”), gratulierte Schober via Facebook am 26.11.2011 zu dessen Geburtstag. Ein am 2. Juni 2011 von Schober veröffentlichtes Bild zeigt ihn an “Christi Himmelfahrt” des gleichen Jahres mit einem T-Shirt der “Aryan Brotherhood”. Die “AB” ist eine ursprünglich in den USA aktive rassistische und gewalttätige Gang, die aber auch in Deutschland versucht Strukturen aufzubauen. [6]

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The Wakes – Bella Ciao

Unterwanderung vereitelt

Die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet:

Bonn – Das Bundesfamilienministerium hat offenbar den Versuch von Rechtsextremisten vereitelt, die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien zu unterwandern. Das Ressort von Ministerin Kristina Schröder (CDU) wies laut einem Bericht der Kieler Nachrichten den Antrag der rechtslastigen ‚Gesellschaft für Freie Publizistik e.V.‘ ab, einen Regensburger Anwalt als Beisitzer in die Behörde zu entsenden. Die Gesellschaft steht nach Einschätzung des Verfassungsschutzes der NPD nahe und ist die größte rechtsextreme Kulturvereinigung in Deutschland. Die Ziele der Organisation seien nicht mit dem Schutz von Kindern und Jugendlichen in Einklang zu bringen, heißt es laut Bericht in der Begründung des Ministeriums. Die in Bonn ansässige Prüfstelle ist im Sinne des Jugendschutzes zuständig für die Indizierung von Angeboten. Das betrifft Filme, Schriften und Tonträger, darunter Internetangebote.

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Den rassistischen Konsens brechen – Dessauer Verhältnisse angreifen! antirassistische Demo am 25.02. in Dessau

Demotipp fürs Wochenende:

Eigentlich stellt sich die Situation in Dessau dar, wie sie in einer mittelgroßen, ostdeutschen Stadt zu erwarten ist:
Tief in der Bevölkerung verankerter Rassismus und Nationalismus, eine zwar kleine und intellektuell bemitleidenswerte, aber organisierte Neonaziszene mit fließendem Übergang zu rechtslastiger Jugendkultur, homophobem Mackergehabe, Stammtischnazis und einem rechtsdominierten Fußballverein, ein NPD-Stadtrat, überforderte Behörden, rassistische Polizeibeamte, einige gutwillige „Zivilgesellschafter“, viele „Extremismus“-Bekämpfer, ein paar Student_innen, ein „Ausländer“-Anteil von knapp 2 %, eine kommerzialisierte, „alternative“ Kulturszene und eine marginalisierte, radikale Linke.
So weit, so schlecht. Und zweifelsfrei genug Grund für eine Demo.

Einige Ereignisse der letzten 12 Jahre allerdings sorgten auch bundesweit dafür, dass sich die Stadt an Mulde und Elbe ihr bejammertes Image redlich verdient hat.
Neonazigewalt bis hin zum Mord an Alberto Adriano im Juni 2000, seither fast jährlich Aufmärsche, Polizeiskandale (Stichwort Staatsschutz-Skandal), rassistische Polizeikontrollen und natürlich der immer noch ungeklärte Tod von Oury Jalloh in Zelle 5 des Polizeireviers am 7. Januar 2005.

In den letzten Wochen nun hat sich die Lage für all jene noch einmal verschärft, die sich den Dessauer Zuständen nicht völlig ergeben oder wegen ihrer Hautfarbe gar keine Chance zur Konversion haben.

Die Demonstration zum siebenten Todestag von Oury Jalloh am 7. Januar wurde von der Polizei durch einen Strategiewechsel für eine skandalöse Gewalteskalation genutzt. Angeblich sei die Parole „Oury Jalloh – das war Mord!“ strafbar, weshalb das Zeigen entsprechender Transparente unterbunden werden müsse, so die durchsichtige Begründung.
Zehn Tage später dann soll ein Nichtweißer einen Weißen – ausgerechnet Spieler des rechtslastigen Fußballvereins ASG Vorwärts Dessau – niedergestochen haben, weil dieser sich in einen vermeintlichen Raub eingemischt hätte.

Was folgte waren zwei Demonstrationen mit bis zu 400 Teilnehmer_innen, bei denen sich unter Sprechchören wie „Deutschland den Deutschen, Ausländer raus!“ und „Hier marschiert der nationale Widerstand“ klare Neonazis mit rechten Hools, Stammtischrassist_innen und sich ihres Rassismus` nicht einmal bewussten Wutbürgern mischten. Auch das Ordnungsamt der Stadt als Versammlungsbehörde hatte kein Problem mit den Anmeldern, die beide als rechts bekannt sind, und machte sich auf diese Weise zum Erfüllungsgehilfen des rassistischen Mobs.

Die in Dessau ohnehin schon gefährliche Situation für Menschen mit „Migrationshintergrund“, soziale Randgruppen, alternative Jugendliche oder politisch aktive Antirassist_Innen und Antifaschist_Innen hat sich durch die rassistische Eintracht aus Bürger_Innen, Nazis, der Stadt und der Polizei noch einmal deutlich verschärft.

Angesichts dieser neuen Dimension des rassistischen Normalzustandes ist eine klare, antifaschistische und antirassistische Intervention in der Stadt von Bauhaus und Zyklon B bitter nötig.
Zeigen wir, dass wir solche Verhältnisse nicht widerspruchslos hinnehmen! Ob in Dessau, Plauen, Velbert oder sonstwo!

Auch wenn dies nur ein Anfang sein kann: kommt am 25. Februar zur überregionalen, antirassistischen Demonstration nach Dessau!

Den rassistischen Konsens brechen – Dessauer Verhältnisse angreifen!
Oury Jalloh – das war Mord!

http://dessauerverhaeltnisse.blogsport.de/

Sookee – Zeckenrapsupport (feat. Captain Gips)

Das Erbe der „Böhsen Onkelz“: „Ich dulde keine Kritik an diesem heiligen Land“

Die „Süddeutsche Zeitung“ schreibt:

Die Popkultur der Neonazis erfindet sich stets neu: Seit sich die Erfolgsband „Böhse Onkelz“ vom Rechtsradikalismus losgesagt hat, springen vermeintlich unpolitische Bands in die Bresche des „Identitätsrocks“. Die Südtiroler Band „Frei.Wild“ ist eine davon – und erobert mit Nationalismus die großen Bühnen.

„Süüüd-tiii-roool!“ Gebrüllt aus 12 000 Kehlen, vor einigen Wochen in der Stuttgarter Schleyerhalle. Die Band Frei.Wild aus eben jenem Südtirol war mit ihrer „Die Welt brennt“-Tour durch deutsche Großstadt-Hallen unterwegs – Frankfurt, Stuttgart, Dresden, Hamburg. Die Botschaft der norditalienischen Deutschrocker ist völkisch und nationalistisch geprägt. Das „Heimatland“ besingen sie als „Herzstück dieser Welt“, auf das „schon unsere Ahnen mächtig stolz“ gewesen sind: „Kurz gesagt, ich dulde keine Kritik, an diesem heiligen Land, das unsere Heimat ist.“

Der Gruppe ist es gelungen, sich bei Rockfestivals wie in Wacken zu etablieren, mit Identitätsrock, einem Genre, das aus der Neonazi-Szene bekannt ist. So erklärte die inzwischen aufgelöste Esslinger Rechtsrock-Initiative „Identität durch Musik“, der deutsche Ableger der europäischen Identitätsrock-Bewegung: „Die Identitätsrock-Bands verfolgen das grundsätzliche Ziel, mit ihren Texten Denkanstöße zu politischen Problemen zu geben, nationale Inhalte zu vermitteln und dabei diese Inhalte so weit wie möglich aus der politischen Isolation herauszubekommen.“

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Leipzig: Neonazi-Konzert mit „Kategorie C“ am Samstag geplant

Am kommenden Sonnabend wil die Neonazi-Band „Kategorie C – Hungrige Wölfe“(KC) erneut in Leipzig auftreten. In der rechten Szene kursieren Einladungen für einen „Liederabend“ mit der Gruppe, der in der Stadt an einem nicht genannten Ort um 18 Uhr beginnen soll. Erwartet werden ca. 200 Besucher. Das Publikum der einschlägigen Band setzt sich aus Neonazis und Hooligans zusammen. Die „Jüdische Allgemeine“ berichtet:

Am kommenden Sonnabend wil die Neonazi-Band „Kategorie C – Hungrige Wölfe“(KC) erneut in Leipzig auftreten. In der rechten Szene kursieren Einladungen für einen „Liederabend“ mit der Gruppe, der in der Stadt an einem nicht genannten Ort um 18 Uhr beginnen soll. Erwartet werden ca. 200 Besucher. Das Publikum der einschlägigen Band setzt sich aus Neonazis und Hooligans zusammen.

Bereits am 17. Dezember 2011 wollte die Band in Leipzig auftreten. Nachdem die Kampagne „Fence Off“ darauf aufmerksam gemacht hatte (1), wurde das Konzert durch die Stadt Leipzig kurzfristig verboten (2).

Offenbar will die Band ein erneutes Verbot umgehen und tritt diesmal unter der Tarnbezeichnung „H.E.R.M.“ auf (3). Bei dem neuen Namen handelt es sich um die Initialen der „KC“-Bandmitglieder. Im Internet wirbt „H.E.R.M.“ mit einer Bandbiografie, die identisch ist mit den Angaben auf der „KC“-Website. Auch die „H.E.R.M.“-Kontaktadressen können eindeutig der Band „KC“ zugeordnet werden.

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Kaos Urbano – Tu pasado

Die braune Straße

Der „blick nach rechts“ schreibt:

Ende Februar feiert die Kneipe „Zum Henker“, Berlins wichtigster Neonazi-Treffpunkt, den dritten Geburtstag. Mittlerweile gibt es in direkter Nachbarschaft der Gaststätte noch weitere Unternehmen der extrem rechten Szene.

Der Kiez um die Brückenstraßen im Berliner Stadtteil Schöneweide im Bezirk Treptow-Köpenick wird flankiert zwischen der S-Bahntrasse und der B 96 a auf der einen und der Spree auf der anderen Seite. Die weitere Umgebung ist von Industriebrachen geprägt. Die Nachbarschaft gehört zu den billigsten Altbauquartieren in Berlin. Es ist einfach, an Gewerbeimmobilien zu kommen. Die Ortsteile Nieder- und Oberschöneweide waren schon jeher Aktionsschwerpunkte der rechtsextremen Szene im Bezirk. Die NPD erzielte hier zur Bezirksverordnetenwahl am 18. September 2011 zwischen 5,3 und 11,6 Prozent der Stimmen. Im gesamten Bezirk Treptow-Köpenick erhielt die Partei mit 5398 Stimmen 4,5 Prozent. Im Straßenbild findet sich regelmäßig rechtsextreme Propaganda. Bei zivilgesellschaftlichem Protest sind sofort Neonazis aus der Umgebung vor Ort.

Seit knapp drei Jahren hier existiert die von Außen mit Eisenplatten gesicherte Gaststätte „Zum Henker“. Wirt ist der 1969 in London geborene Neonazi Paul Stuart Barrington. Er ist seit Jahren in der örtlichen Szene verankert. Ihm zur Seite steht Danny Leszinski, welcher ursprünglich aus Potsdam stammt. Leszinski gehörte dort zu dem Personenkreis, welcher in die Internetseite „Anti-Antifa-Network“ involviert war.
„Odin Trunk“ und „88 Cent“-Partys

In dem Lokal „Zum Henker“, das Ende Februar den dritten Geburtstag feiert, wird das Neonazisein mit Getränken wie „Himla“, „C4“ – benannt nach einem Sprengstoff – und dem Bier „Odin Trunk“ kultiviert. Hier werden „88 Cent“- Partys und Informationsveranstaltungen für die Szene ausgerichtet. Zuletzt sollte hier am 14. Januar eine „Bombenholocaust-Andachtsfeier“ anlässlich des Jahrestags der Bombardierung Magdeburgs im Zweiten Weltkrieg durchgeführt werden. Am 30. Dezember vergangenen Jahres fand nach Angaben der örtlichen Antifa im „Henker“ ein „Liedermacherabend“ statt. Es spielten die Neonazi-Band „Thors Rache“ mit Unterstützung von „Infestus“ auf Einladung von „Paul und Denny“. Anwesend waren Michael „Lunikoff“ Regener, „Tätervolk“ und Gordon Bodo Dreisch alias „Midgards Stimme“. Dieser hatte im Oktober auf seiner CD „Krieg bis zum Sieg“ ein Lied für den „Henker“ eingespielt.

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Randale und Hooligan-Angriff nach Spiel zwischen MSV und St. Pauli

Die Tageszeitung „Der Westen“ berichtet:

Nach dem Zweitligaspiel zwischen dem MSV und St. Pauli kam es zu Ausschreitungen im Hauptbahnhof und vor dem Club Djäzz. Der Angriff einer Hooligan-Horde dort ist auch politisch brisant: Die „Division Duisburg“ zieht Neonazis an. Die Schläger hatten es auf linke St. Paulianer abgesehen.

Das Verhältnis zwischen den Anhängern des MSV Duisburg und denen des FC St. Pauli gilt eigentlich nicht als belastet. Im Gegenteil: Nach dem Zweitliga-Spiel der beiden Traditionsvereine am Freitagabend in Duisburg (0:1) feierten einige Anhänger der Zebras und des Hamburger Kultclubs gemeinsam im Lokal Djäzz. Dennoch mussten Polizei und Bundespolizei nach der Partie in der Duisburger Innenstadt zweimal massiv eingreifen, um gewalttätige Randalierer zu bremsen – einmal sogar vor dem Kellerclub an der Börsenstraße. Die Übergriffe dort haben offenbar einen politischen Hintergrund. Aber der Reihe nach:

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