Kein „Eichsfeldtag“ – Behörde untersagt Rechtsrock-Konzert

„Endstation Rechts“ berichtet:

2011 fand der Eichsfeldtag zum ersten Mal statt. Seitdem versucht der Neonazi-Kader Thorsten Heise den Event als Rechtsrock-Konzert zu etablieren. So sollte neben der „Lunikoff Verschwörung“ auch Ex-NPD-Chef Udo Voigt auftreten. Doch nun wurde die Veranstaltung verboten.

Am 5. Mai wollten erneut Hunderte Neonazis auf einem Sportplatz im thüringischen Leinefelde-Worbis zusammenkommen, um zahlreiche Rechtsrock-Bands spielen zu sehen. Doch die Anfahrt können sie sich vermutlich sparen. Das Landratsamt Eichsfeld hat die Veranstaltung einem Bericht der „Thüringer Allgemeinen“ zufolge untersagt.

Zu den Gründen hätte die Behörde allerdings keine Angaben gemacht. Werner Henning, Landrat des Eichsfeldes, hätte sich in einer Rede vor dem Kreistag ungewöhnlich deutlich und emotional gegen die Veranstaltung ausgesprochen. Der CDU-Politiker hätte von Thorsten Heise ein Verhalten gefordert, das den Normen der Region entspräche.

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