Archiv für Mai 2012

Slaughter 2017- Set the world on fire

Gewaltromantik trifft auf Neonazidenken – “Crimark” – Neonazi-Hools in Rot-Weiß

Die „Antifaschistische Recherche Potsdam-Umland“ berichtet:

Durch den sportlichen Erfolg des Fußballclubs Union Berlin haben sich auch in Brandenburg, speziell im Raum Potsdam, verschiedene Fangruppierungen gebildet. Der Fanzusammenschluss “Crimark” fällt allerdings weniger durch Engagement für ihren Fußballverein, sondern vielmehr durch Einschüchterungsversuche gegnerischer Fußballfans und durch Nähe zum neonazistischen Milieu auf.
Immer wieder werden so genannte “Matchangebote” gemacht, um mutmaßliche Gegner_innen so zu einem abgesprochenen Hooligan-Kampf einzuladen. Textilien, Aufnäher und Buttons anderer Vereine werden den entsprechenden Anhänger_innen oft sofort an Ort und Stelle, unter Anwendung von Gewalt, entwendet. “Crimark” ist in der Lage in kurzer Zeit mehrere Mitglieder, zu denen augenscheinlich keine Frauen gehören, an zentralen Orten in Potsdam zu versammeln und so massiven Druck auf einzelne Personen auszuüben, die nicht “in ihre Stadt” und ihr beschränktes Weltbild gehören.

Auf Kuschelkurs mit Neonazis

Eine Nähe der Gruppe zu neonazistischem Gedankengut lässt sich nicht leugnen. So existiert beispielsweise ein YouTube-Kanal unter der Bezeichnung “Crimark88″ [1 und 2], welcher augenscheinlich von Personen aus dem Umfeld von “Crimark” genutzt wird. Dort werden diverse Videos der RechtsRock-Bands “Sleipnir”, “Kategorie C” und des Neonazi-Videoprojekts “Volksfront Medien” positiv bewertet und kommentiert. Das Lied “Wir Rocken das System” der Band “Sleipnir” wurde beispielsweise mit “criMARK Union Berlin! Die Mark bleibt Deutsch!” kommentiert.

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„Kategorie C“-Auftritt im August in Nienhagen

Der „blick nach rechts“ berichtet:

Halberstadt – Die in rechtsextremen Kreisen und unter Fußballhooligans beliebte Musikgruppe „Kategorie C – Hungrige Wölfe“ muss meist konspirativ für ihre Konzerte werben und weist immer nur vage auf die Gegend ihres Erscheinens hin.

Bei dem geplanten Auftritt am 11. August dieses Jahres in Sachsen-Anhalt ist das nun anders. Offen wird auf der Homepage der Band das rund 380 Einwohner zählende Dorf Nienhagen bei Halberstadt als genauer Ort genannt. Fällig wird damit auch der nächste Großeinsatz der Polizei, wenn die umstrittenen Musiker aus Bremen auf dem Anwesen der „Hopfendarre“ auftreten.

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Musik-Event mit „Honour & Pride“

Auch der „blick nach rechts“ berichtet ausführlich über das „Honor & Pride“-Konzert vom vergangenen Wochenende:

In Nienhagen in Sachsen-Anhalt fand erneut ein großes Rechtsrock-Konzert mit zahlreichen in- und ausländischen Szene-Bands statt.

Es sollte ein Skinhead-Konzert der alten Schule werden. Bereits Wochen vorher waren die 1200 Eintrittskarten restlos verkauft. Veranstalter Oliver Malina aus Salzgitter, inzwischen im Dörfchen Nienhagen in der Nähe von Halberstadt niedergelassen, hatte erneut die „Alte Hopfendarre“ im Woltersweg für ein rechtes Riesenevent angemietet. Die älteste deutsche Rechtsrock-Band „Endstufe“ aus Bremen, seit 30 Jahren im braunen Geschäft, „Faustrecht“ (Bayern) sowie Szene-Bands aus Belgien, den USA und Italien waren angekündigt worden. Vom hohen weißen Gebäude am Rande der Veranstaltungswiese, der „Hopfendarre“, hing ein leuchtend rotes Transparent herunter mit der Aufschrift „Honour & Pride Deutschland“.

Rund 400 Polizeibeamte kontrollierten ab Samstagnachmittag die beiden Eingangsstraßen in den Ort. Sie registrierten kleinere Delikte wie das Verwenden von NS-Symbolen, Pöbeleien gegen Journalisten und ließen das provokante Transparent entfernen. Malina und dessen Helfertruppe, allesamt in einheitliche rote Shirts gekleidet, zählen zu „Honour & Pride“, das als eine der Nachfolgeorganisationen des 2000 verbotenen „Blood& Honour“-Netzwerks angesehen wird. Zudem gilt die expandierende niedersächsische Kameradschaft als Schnittstelle zwischen rechten subkulturellen Gruppen, die sich auch am Rande zu Rotlichtmilieu und organisierter Kriminalität bewegen sollen.

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Neo-Nazi Blood & Honor banned in Russia

Das militante neonazistische Musiknetzwerk wurde nun auch in Russland verboten:

The Supreme Court prohibited the activity of international Neo-Nazi organization Blood & Honor in Russia having found it extremist, the official spokesperson for the Russian Prosecutor General’s Office said on Wednesday. The organization’s ideology is rooted in racial, ethnic, national, religious and social animosity and hatred, Marina Gridneva said. Gridneva said that its leaders and members also seek to change Russia’s constitutional system by force. Some of the organization’s active members in Russia have already been brought to criminal justice for committing serious extremist crimes as well as acts of terrorism.

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And: Russian Supreme Court Bans Blood & Honor

Recherche-Broschüre zum „Nationalen Widerstand Berlin“ (NW-Berlin) erschienen

„Indymedia Linksunten“ berichtet:

Im Mai ist die nun dritte Ausgabe des Berliner Recherche-Hefts „Motiv Rechts“ erschienen. Anders als die vorigen Hefte aus den Jahren 2003 und 2006 wird in dieser Ausgabe ein Schwerpunkt auf das Berliner Neonazi-Netzwerk „Nationaler Widerstand Berlin“ („NW-Berlin“) gelegt. Es wurden 2.500 Exemplare gedruckt, berlinweit verteilt und bundesweit an Infoläden verschickt. Ein Teil der Artikel wird hier zum Download zur Verfügung gestellt.

In der Broschüre wird der personelle Zusammenhang, der sowohl für die Aktivitäten des Netzwerks als auch für deren Internetseite verantwortlich ist, beleuchtet und eine Verbindung zur Berliner NPD gezogen.

Weitere Artikeln stellen die Entstehungsgeschichte und der organisatorische Background, sowie Kontakte in andere Bundesländer aufgezeigt, ein Überblick über Aufmärsche, Kampagnen und Propaganda dar. Im zweiten Teil des Heftes wird anhand von Texten von „NW-Berlin“ deren inhaltliche Positionierung zum Nationalsozialismus, zu Eugenik, zu Wirtschaftpolitik und Genderfragen diskutiert. „Die Ideologie, die von „NW-Berlin“ vertreten wird, richtet sich gegen die Moderne und deren Entwicklungen. Völkischer Nationalismus, Rassismus, Antisemitismus und die positive Bezugnahme auf den Nationalsozialismus bilden auch bei den „Autonomen Nationalisten“ und dem Netzwerk „NW-Berlin“ den Kern der neonazistischen Weltanschauung.“ wird in der Broschüre festgehalten.

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Auszüge aus der Broschüre

Yuppicide – „Follow the Leader“

Klima der Angst

Die „Junge Welt“ berichtet über das Rechtsrockspektakel der „Blood & Honour“-Nachfolgeorganisation „Honour & Pride“ vom vergangenen Wochenende:

Sachsen-Anhalt: 1700 Rechte feierten »European Skinhead Party« in Nienhagen. Das nächste Konzert ist schon geplant. Keine Chancen für Präventivverbote. Bürger wehren sich

Die etwa 380 Einwohner des Schwanebecker Ortsteils Nienhagen hatten in diesem Jahr kein ruhiges Pfingstwochenende. Rund 1700 Neonazis belagerten das kleine Dorf im Vorharz bei Halberstadt. Dort fand am Samstag eins der größten internationalen Rechtsrockkonzerte statt – abgeschirmt von etwa 400 Polizisten. Es war nicht die erste »European Skinhead Party« in Nienhagen – und wird wohl auch nicht die letzte gewesen sein. Nach jW-Informationen steht das nächste Neonazikonzert bereits im August an. Ein Grundstücksbesitzer vermietet sein Anwesen seit 2007 regelmäßig an Rechte. Bisher hatten die Nienhagener geschwiegen, doch nun regte sich erstmals Widerstand.

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Siehe auch: Nienhagen[S-A]: Internat. Naziskin-Konzert

Punx Picnic in Neubrandenburg wird der Hammer!

Die „Plastic Bomb“ schreibt:

DIY-Festivals sind die Macht, das hat das großartige „no love for a nation“ letztes Wochenende in Giessen wieder eindrucksvoll bewiesen. Als nächsten Kracher kündigen wir euch das Punx Picnic in Neubrandenburg an. Ist zwar für die meisten Festivaltouristen etwas weit zu fahren, wird sich aber definitiv rentieren!

Auf euch warten neben einem hinreißenden LineUp Attraktionen wie der Karaokecontest, Einkaufswagen-Grillen am Strand, veganes Futter, Liedermacher im Park und ein Punkquiz von und mit dem großartigen olle Muerk!!

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Hotline für Rechtsterroristen?

„Publikative.org“ bzw. „gamma“ berichten:

Von nichts gewusst – das ist die offizielle Erzählung sächsischer Behörden zum “Nationalsozialistischen Untergrund”. Die Jenaer Neonazis Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt hatten seit 1998 Unterschlupf in Chemnitz und Zwickau gefunden, hier bekamen sie Unterstützung von einem Helfernetzwerk aus “Blood & Honour”-Kreisen. Nun verdichten sich die Hinweise, dass auch Personal des Sächsischen Innenministeriums zu den Mitwissern gehörte.

Von gamma, mit freundlicher Genehmigung übernommen

So berichtet der Berliner Kurier heute über auffällige Handyverbindungen Beate Zschäpes am 4. November 2011: “Etwas mehr als Stunde, nachdem sie ihre Wohnung in der Frühlingsstraße 26 in die Luft jagte, versuchte jemand Zschäpe anzurufen. Das Pikante: Die anrufende Nummer ist im Sächsischen Staatsministerium des Inneren registriert.” Am selben Tag hatten sich Mundlos und Böhnhardt selbst gerichtet.

Nach GAMMA-Informationen liegt diesen Informationen eine authentische Quelle des BKA zugrunde. Demnach wurden allein am 4. November insgesamt 72 Verbindungen von und zu Zschäpes Handy hergestellt. Dies ergab eine so genannte Funkzellenabfrage. Zu den Kontakten Zschäpes gehörten der wegen NSU-Unterstützung bereits inhaftierte André E. sowie eine bislang unbekannte Frau aus Hennigsdorf, die offenbar in engem Kontakt zu E. stand oder ihm ihr Handy überlassen hatte.

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The Valkyrians – Mongoloid

Anklam: Nein zu Antrag für Neonazi-Treff

Der „Nordkurier“ berichtet:

Der Landkreis prüft, ob Veranstaltungen für bis zu 199 Personen in dem von der NPD genutzten Haus an der Pasewalker Straße zulässig sind.

Anklam.Soll aus der ehemaligen Konsum-Kaufhalle in Anklam ein überregionaler Treffpunkt für die rechtsextreme Szene werden? Das ist zu befürchten, denn beim Landkreis liegt ein Antrag, vor, um aus dem Objekt an der Pasewalker Straße 36 ein Veranstaltungszentrum zu machen. Eingereicht wurde der Antrag auf eine Nutzungsänderung zwar von Privatpersonen, wie Kreissprecher Christoph Krohn gestern bestätigte. Das Haus wird aber bekanntlich unter anderem von hiesigen Mitgliedern der NPD genutzt, außerdem ist es im Internet als Sitz des NPD-Landesverbandes angegeben. Der Antrag wird nun in der Kreisverwaltung geprüft, in dem Genehmigungsverfahren hat auch Anklam ein Wörtchen mitzureden.

Anklams Bürgermeister Michael Galander (IfA), aber auch Stadtvertreter hegen offenbar keinen Zweifel daran, dass die „kulturellen, künstlerischen, geselligen und unterhaltenden“ Veranstaltungen, die die Antragsteller in dem Objekt planen, vor allem Neonazis anziehen werden. Und da der Antrag darauf abziele, dass dort bis zu 199 Personen bis nachts um 24 Uhr zusammenkommen können, sei wohl auch mit Musikveranstaltungen und Konzerten zu rechnen, so Galander.

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Siehe auch: Anklam bald mit Veranstaltungszentrum für Neonazis?

Wasungen: NS Black Metal Konzert im Motorradclubhaus »Outback«

Die „Antifaschistischen Gruppen Südthüringen“ schreiben:

Am 26.05.2012 soll im Motorradclub »Outback« in Wasungen, in der Nähe von Meiningen, ein NS Black Metal Konzert stattfinden. Unter den Bands befindet sich die einschlägig bekannte Gruppe »Permafrost«, welche sich über die Jahre in der NSBM Szene einen Namen gemacht hat.

Die Gruppe zeichnet sich besonders durch antisemitische, sexistische und menschenverachtende Texte aus. So heißt es in einem Interview mit dem Sänger der Band, auf die Frage, wie man mit bisexuellen Menschen umgehen solle: »Diskussion Sinnlos! Es gibt nur eine Antwort – TOTSCHLAGEN!!!!« Neben dieser Aussage bekennt sich der Frontmann öffentlich zum Nationalsozialismus und schreckt auch nicht davor zurück, seine Ideologie mit Gewalt durchzusetzen.[1]

Betrachtet man die Titelnamen der Band, lassen sich eindeutige Rückschlüsse auf den Bezug zum Nationalsozialismus ziehen. Über offen rassistische Titel, wie »Kanakenstaat« oder »Nigger«, bis hin zur offenen Verherrlichung Hitlers und des Dritten Reiches, ist alles dabei. Ein weiteres Glied in der Kette der absurden Äußerungen ist der Bandaufkleber mit dem Satz »Vernichtet den Untermenschen!«, welcher lange Zeit auf der Homepage erhältlich war. Auf der Seite warb die Band unter anderem für neonazistische Labels und Webzines, wie z.B. »Aryan Music«, »Nebelfee Klangwerke«, »Donnerschlag Records«, »No Colours Records« und andere. Des Weiteren kann die Band, neben der Vernetzung mit neonazistischen Labels, auch jede Menge Konzerte mit NS Black Metal Bands aufweisen. Bereits am 03.05.2008 versuchten »Permafrost« gemeinsam mit den Neonazibands »Kankra« und »Annihilation666« im »Bunker« in Suhl zu spielen, was nur durch antifaschistischen Protest und Veröffentlichungen verhindert werden konnte.[2] Neben den Auftritten folgen auch immer wieder Veröffentlichungen mit anderen NSBM Bands.

Die 2003 in Sachsen-Anhalt gegründete Band teilt sich an diesem Tag die Bühne mit der Black Metal Band »Waffenträger Luzifers« aus Neustadt an der Orla und der Steinbach-Hallenberger Band »ColdDeadEvil«.

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Ergänzung (4.10.2012): Folgende Info wurde uns zugeschickt:

Das Angesprochene Konzert mit den NS Black metal Bands hat nicht stattgefunden und
die Bands wurden „nur“ aus Unwissenheit gebucht. d.H. der Veranstalter hatte sich
nicht wirklich mit den Bands auseinander gesetzt und daher versehentlich die Braune
Suppe eingeladen.

natürlich ist das „nichtinformieren“ ein Versäumnis des Veranstalters gewesen,
jedoch muss man ihm zu Gute halten, dass er das Konzert umgehend abgesagt hat und
mittlerweile jede Band die dort spielt eine Erklärung/Vertragsvereinbarung
unterzeichnen muss, dass das gesamte Reportoire keine Politischen, im Speziellen
keine Rechtsextremen Inhalte besitzen darf.

Der Outback Wasungen ist ein Club mit ein paar Leuten die richtig viel Arbeit
investieren um Kleinkunst überhaupt möglich zu machen, wo auch jeder nette Mensch
willkommen ist und keiner auf Behinderungen hautfarbe oder sonst was schaut, hier
kommts auf die Leute an.

Ich will gar nicht bewirken, dass ihr den Artikel von eurer Internetsite holt, weil
ich Pressefreiheit sehr wichtig finde, jedoch würde ich euch bitten, den Artikel zu
korrigieren und den Sachverhalt (Konzertabsage wegen NS Bands) richtig darstellt,
damit der Laden auch in Zukunft Nazifrei bleibt.

20 Jahre Rostock Lichtenhagen


26. Mai 2012, Berlin: Demo gegen Abschiebeknast Schönefeld
Grenzenlose Solidarität – Aufruf zur antifaschistische Demonstration durch Rostock-Lichtenhagen!
Bundesweite Demonstration
25. August 2012, Rostock, 14 Uhr, Bhf. Lütten-Klein
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25.-27.5.2012: Grau- bis Braunzonenkonzerte International

Auch diese Woche gibt es unsere gewohnte Übersicht – die Grauzone schwächelt bis auf die Jehnny Woo Tour erfreulich stark:

Grauzonenkonzerte

- 27.5.2012: Wetzlar: Grauzonenkonzert u.a. mit „Smart Attitude“ und „51 Grad“.

Braunzonenkonzerte

- 25.5.2012: „Ase Fu´s Bar“/Washington D.C. (USA): RAC-Konzert mit den Bands „Warrior Kids“, „Immoral Discipline“, „Offensive Weapon“ und „Dead Face“.

- 26.5.2012: Györ/Ungarn: Die „Arrabona Crew“ veranstaltet ein „Blood & Honour“-Konzert mit den Nazibands „Bound for Glory“, „Blitzkrieg“, „Frontfeuer“, „Sacrifer“, „Vérszérzöde“, „Fehér Törvény“, „Tar Had“, „Védöosztag“ u.a.

- 26.5.2012: Nienhagen/Sachsen-Anhalt: Neonazistisches „This One´s For The Skinheads“-Festival mit mindestens 1200 (sic!) Teilnehmer_innen aus ganz Europa (Bomber Harris do it again!) mit den Rechtsrockbands „Endstufe“, „Les Vilains“, „Faustrecht“, „Brassic“ und „Legittima Offesa“.

- 26.5.2012: Coventry/England: RAC-Konzert mit den Bands „Close Shave“, „Pressure 28″, „Skinfull“ und „Skingraft“.

- 26.5.2012: „Skinhouse Milano“/Mailand (Italien): Rechtsrockkonzert mit „I.C.1″ (England). „Carpe Diem“ (Deutschland) und „Testudo“ (Italien).

- 26.5.2012: „Skinhouse Hellas“/Thessaloniki (Griechenland): NSHC-Konzert mit den italienischen Bands „Green Arrows“ und „No Prisoner“.

- 26.5.2012: „Ckub White Rex“/Russland: Nazikonzert mit „You must murder“ u.a.

„Jehnny Woo“ auf Tour

Der neue Stern am Grauzonenhimmel „Jenny Woo“ ist momentan auf Tour. Ein paar Worte dazu: dieses neueste „Szene“-Produkt aus dem Hause des Grauzonenlabels „Randale Records“ scheut sich trotz der angeblichen Bekenntnis zum „Antirassismus“ nicht davor zusammen mit rechtsoffenen bis hin zu RAC-Bands gemeinsam auf Konzerten aufzutreten – eine kleine Auswahl aus den vergangenen beiden Jahren: Konzerte u.a. mit „Superyob“ (RAC), „Evil Conduct“ (Grauzone bis RAC), „Gewohnheitstrinkern“ (Grauzone), „Raufhandel“ (Grauzone), „Perkele“ (Grauzone), „The Agitators“ (RAC), „Infariot“ (Grauzone bis RAC), „Gumbles“ (Grauzone), „The Templars“ (Grauzone bis RAC), „The Old Firm Casuals“ (Grauzone bis RAC), „Control“ (Grauzone bis RAC), „Franky Boy Flame“ (RAC).

Außerdem hat „Jenny Woo“ zuletzt Veröffentlichungen zusammen mit „Franky Flame“ (RAC) und „Discharger“ (Grauzone bis RAC) auf „Bandworm Records“ herausgebracht.

Hier die aktuellen Tourdaten zum intervenieren:
>> 20.05. Lugano – Bar Oops (CH)
>> 21.05. Chur – Piranha Bar (CH)
>> 22.05. Zurich – Damm (CH)
>> 23.05. Freiburg – Walfisch (GER)
>> 24.05. Amersfoort – The Flame (NLA) 21h w/ Midnight Tattoo (BEL)
>> 25.05. Duisburg – Punkeria (GER)
>> 26.05. Hünxe – Ruhrpott Rodeo (GER) 12.30-13.00h
>> 26.05. Hamburg – Indra Club (GER) w/ Eastside Boys
>> 27.05. Aarhaus – HeadQuarters (DEN) w / Crombie Bruisers, Ingen Fantasi
>> 28.05. Berlin – Get A Life Shop (GER) 17h Shop Birthday Bash
>> 28.05. Berlin – KvU (GER) 21h
>> 29.05. Dresden – Subculture For Life Shop (GER) 18h
>> 29.05. Dresden – Zille (GER)
>> 30.05. Prague – Bulldog Shop (CZE) 18h
>> 30.05. Prague – Mororaj (CZE)
>> 31.05. Wurzen – Contra Records Store (GER) Afternoon show!
>> 31.05. Leipzig – Könich Heinz Pub (GER)
>> 01.06. Delitzsch – Billiard Pub (GER) w/ Ruckers, Gumbles, F.B.I.
>> 02.06. Schleiz – TBC (GER) w/ Saints & Sinners (CZE)

Siehe auch: „Extrem-Liedermaching for the Hohlbratzen“

25.5.2012 Freiraum Dachau/Smash the greyzone!

Ein weiterer Veranstaltungstipp der Oire Szene Redaktion:

Dieses PunkRock Café findet, in Kooperation mit dem Antifaschistischen Infocafé, unter dem Motto “Smash the greyzone” statt und uns beehren bei diesem Konzert folgende Bands:
- The Rancors (Polit-/Streetpunk aus München)
- Benzin & Bier (Punk aus dem Dachauer Hinterland)
- Reazione (Oi!/Streetpunk aus Rimini, Italien)
- Ämbonker (können leider leider nicht spielen, suchen aber noch Ersatz..)

Nochmal die Fakten: Freitag, 25.05. ab 19:30 Uhr im Freiraum Dachau (Brunngartenstr. 7, 85221 Dachau). Eintritt beläuft sich auf 4€.

Zur Grauzone..
Während SHARP (Skinheads Against Racial Prejudice) sich seit Mitte der 90er in Deutschland langsam verabschiedete, aufgrund eines Generationswechsels und weil die Problematik mit anwesenden Nazis auf Konzerten und anderen Veranstaltungen zurückging, konnte die diffus-unpolitische Grauzone hingegen in den letzten Jahren zunehmend mehr Terrain innerhalb der nicht-rechten Szene erobern (und damit vor allem auch geschaffene klare antifaschistische Werte innerhalb der Szene verklären und verschwinden lassen). Konzerte bei den es früher nur so gerappelt hätte sind beispielhaft für diese neue Form der Toleranz gegenüber rechtsoffenen bis klar rechten Konzertbesucher_innen (…). Alles natürlich vollkommen unpolitisch! Allerdings macht sich unter der Oberfläche der unpolitschen Szene die sog. Grauzone weiter schön breit, deren Übergänge von „unpolitisch“ zu „patriotisch“ bis hin zu „nationalistisch“ fließend sind. In dieser Szene gibt es keine klare nachvollziehbare Abgrenzung nach rechts.

Es geht darum die klare Grenze wieder zu ziehen, die es einst gab und jede_r aus der Szene hat verdammt nochmal die Pflicht zu sagen auf welcher Seite er/sie steht. Diese trübe Unitysauce ist absoluter Dreck!!! Smash the greyzone!!! (entnommen aus oithegreyzone.wordpress.com)

Wie immer..
Neonazist_innen, Rassist_innen, Sexist_innen und Anhänger_innen weiterer Ausgrenzungsmechanismen sowie Grauzone-Trash hat bei uns nichts zu suchen und werden ohne Diskussion vor die Türe gesetzt.

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The Dualers – Don‘t Go

Der „blick nach rechts“ schreibt:

Regnitzlosau/Hof – Der neonazistische „Deutsch-Böhmische Freundeskreis“ will am 9. Juni im oberfränkischen Regnitzlosau-Oberprex (Landkreis Hof) den so genannten „III. Tag der Freundschaft“ durchführen.

Der „III. Tag der Freundschaft“, ein braunes Politik- und Musikspektakel deutscher und tschechischer Neonazis, soll in Oberprex, in unmittelbarer Nähe zu tschechischen Grenze gelegen, stattfinden. Als Redner sind Matthias Fischer und Petr Kotab angekündigt.

Fischer (Jg. 1977), Ex-Landesvorstandsmitglied der bayerischen NPD, ehemals Anführer der 2004 verbotenen Neonazi-Truppe „Fränkische Aktionsfront“, ist einer der Hauptakteure des Ende 2008 gegründeten bayerischen Neonazi-Netzwerkes „Freies Netz Süd“(FNS). Bayerische Verfassungsschützer bescheinigen dem Netwerk eine „hohe Mobilisierungsfähigkeit“. Auf regionaler Ebene pflegen die Neonazis aus dem FNS-Spektrum Kontakte zur NPD und es gibt Doppelmitgliedschaften. Kotab ist stellvertretender Vorsitzender der tschechischen NPD-Bruder-Organisation „Arbeiterpartei für soziale Gerechtigkeit“ (DSSS).

Kameradschaftstreffen im „Egerländer“

Den musikalischen Rahmen der Veranstaltung an dem Sonntag gestalten der thüringische Liedermacher „Torstein“ (Thorsten Hering), der für den ursprünglich angekündigten Edei (= Manfred Edelmann), zeitweilig Bassist der Szene-Band „Kraftschlag“, eingesprungen ist, und DSSS-Parteibarde Ladislav Budz (Jg. 1976).

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„Brauni und Klampfe“ lösen Razzia aus

Die „taz“ berichtet:

Polizei durchsucht Wohnung von führenden NPDlern und Parteizentrale. Hintergrund: eine indizierte „Schulhof-CD“.

Und immer wieder Sebastian Schmidtke: Am Donnerstagmorgen hat die Polizei die Wohnung und das Outdoor-Geschäft „Hexogen“ des Berliner NPD-Chefs durchsucht – und hunderte rechtsextreme CDs beschlagnahmt. Auch bei Sebastian Thom, NPD-Vorstandsmitglied aus Neukölln, rückte die Polizei ein. Bereits Ende März gab es Razzien bei den beiden Neonazis.

Diesmal spürte die Polizei einer „Schulhof-CD“ nach, die die NPD vor der Abgeordnetenhaus-Wahl im September verteilt hatte. Der Tonträger war im März von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien als volksverhetzend indiziert worden. 880 CDs beschlagnahmte die Polizei in Schmidtkes Laden und in Thoms Rudower Wohnung, zudem 20 CDs in der NPD-Zentrale in Köpenick, die ebenfalls durchsucht wurde. Die Beamten sicherten auch 400 Booklets, Akten und weitere CDs mit laut Polizei „mutmaßlich ebenfalls volksverhetzendem Inhalt“. Ein Sprecher sagte, auf den CDs werde „unverhohlen zum Hass und zu Gewalttaten gegen ausländische Bevölkerungsgruppen und Migranten aufgerufen“.

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Siehe auch: Erneut Razzia gegen Berliner NPD-Chef