Beastie-Boys-Gründer mit 47 Jahren gestorben


„Spiegel-Online“ vermeldet die traurige Nachricht:

Ihre Liveshows waren simpel, peinlich, gefürchtet, brillant – ihre Songs so frisch und übermutig , dass es eine Wohltat war: Die Beastie Boys haben sich 30 Jahre lang immer wieder neu erfunden, den Rap massenkompatibel gemacht. Nun starb ihr Gründer, Adam Yauch, mit 47 Jahren. Ein Nachruf.

Die meisten Bands können froh sein, wenn sie auch nur einmal Popgeschichte schreiben. Den Beastie Boys war es vergönnt, gleich zweimal die Welt des Pop zu prägen: Mitte der achtziger Jahre galten die drei jüdischen Jungs aus New York als rotzige Jugendrebellen, denen staatliche Autoritäten mit Gefängnis drohten. Zehn Jahre später waren die Beastie Boys der Inbegriff des „coolen Wissens“, ihre Haltung – ironisch gegenüber der Gegenwart, voller Verehrung gegenüber Nischenphänomenen aus der Vergangenheit – war typisch für die Neunziger.

Am Freitag nun ist der Mann, an dessen 17. Geburtstag die Beastie Boys 1981 ihr erstes Konzert gaben, in New York gestorben. Adam Yauch, dessen Rappername MCA war, wurde 47 Jahre alt. Das Debütalbum der Beastie Boys, „Licensed To Ill“, erschien 1986 und war die erste Rap-Platte, die es auf Platz eins der amerikanischen Albumcharts schaffte. Zusammen mit Run DMC – höchst erfolgreich mit der Single „Walk This Way“, einer Kollaboration mit der Rockband Aerosmith – waren es die Beastie Boys, die Rap in breitere Schichten der Gesellschaft hineintrugen.

Weiter

Share and Enjoy:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email
  • Google Bookmarks
  • Identi.ca
  • RSS
  • MySpace
  • PDF