Anklam: Nein zu Antrag für Neonazi-Treff

Der „Nordkurier“ berichtet:

Der Landkreis prüft, ob Veranstaltungen für bis zu 199 Personen in dem von der NPD genutzten Haus an der Pasewalker Straße zulässig sind.

Anklam.Soll aus der ehemaligen Konsum-Kaufhalle in Anklam ein überregionaler Treffpunkt für die rechtsextreme Szene werden? Das ist zu befürchten, denn beim Landkreis liegt ein Antrag, vor, um aus dem Objekt an der Pasewalker Straße 36 ein Veranstaltungszentrum zu machen. Eingereicht wurde der Antrag auf eine Nutzungsänderung zwar von Privatpersonen, wie Kreissprecher Christoph Krohn gestern bestätigte. Das Haus wird aber bekanntlich unter anderem von hiesigen Mitgliedern der NPD genutzt, außerdem ist es im Internet als Sitz des NPD-Landesverbandes angegeben. Der Antrag wird nun in der Kreisverwaltung geprüft, in dem Genehmigungsverfahren hat auch Anklam ein Wörtchen mitzureden.

Anklams Bürgermeister Michael Galander (IfA), aber auch Stadtvertreter hegen offenbar keinen Zweifel daran, dass die „kulturellen, künstlerischen, geselligen und unterhaltenden“ Veranstaltungen, die die Antragsteller in dem Objekt planen, vor allem Neonazis anziehen werden. Und da der Antrag darauf abziele, dass dort bis zu 199 Personen bis nachts um 24 Uhr zusammenkommen können, sei wohl auch mit Musikveranstaltungen und Konzerten zu rechnen, so Galander.

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Siehe auch: Anklam bald mit Veranstaltungszentrum für Neonazis?

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