Musik-Event mit „Honour & Pride“

Auch der „blick nach rechts“ berichtet ausführlich über das „Honor & Pride“-Konzert vom vergangenen Wochenende:

In Nienhagen in Sachsen-Anhalt fand erneut ein großes Rechtsrock-Konzert mit zahlreichen in- und ausländischen Szene-Bands statt.

Es sollte ein Skinhead-Konzert der alten Schule werden. Bereits Wochen vorher waren die 1200 Eintrittskarten restlos verkauft. Veranstalter Oliver Malina aus Salzgitter, inzwischen im Dörfchen Nienhagen in der Nähe von Halberstadt niedergelassen, hatte erneut die „Alte Hopfendarre“ im Woltersweg für ein rechtes Riesenevent angemietet. Die älteste deutsche Rechtsrock-Band „Endstufe“ aus Bremen, seit 30 Jahren im braunen Geschäft, „Faustrecht“ (Bayern) sowie Szene-Bands aus Belgien, den USA und Italien waren angekündigt worden. Vom hohen weißen Gebäude am Rande der Veranstaltungswiese, der „Hopfendarre“, hing ein leuchtend rotes Transparent herunter mit der Aufschrift „Honour & Pride Deutschland“.

Rund 400 Polizeibeamte kontrollierten ab Samstagnachmittag die beiden Eingangsstraßen in den Ort. Sie registrierten kleinere Delikte wie das Verwenden von NS-Symbolen, Pöbeleien gegen Journalisten und ließen das provokante Transparent entfernen. Malina und dessen Helfertruppe, allesamt in einheitliche rote Shirts gekleidet, zählen zu „Honour & Pride“, das als eine der Nachfolgeorganisationen des 2000 verbotenen „Blood& Honour“-Netzwerks angesehen wird. Zudem gilt die expandierende niedersächsische Kameradschaft als Schnittstelle zwischen rechten subkulturellen Gruppen, die sich auch am Rande zu Rotlichtmilieu und organisierter Kriminalität bewegen sollen.

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