Archiv für Juni 2012

29./30.6.2012: Braunzonenkonzerte International

An dieser Stelle unsere wöchentliche Übersicht über Nazikonzerte bundesweit und international (diese Woche gibt es erstaunlicherweise kein nennenswertes Grauzonenkonzert – sehr positiv!):

Braunzone:

- 30.6.2012: Schweden: Rechtsrockfestival „Frihetsrock“ mit deutscher Beteiligung. Es werden folgende Nazibands angekündigt: „Moshpit“ (Deutschland), „Nothung“ (Schweden), „Endless Pride“ (Schweden) und „Waffen Wåfflor“ (Schweden).

- 30.06.2012: Cerveteri/Italien: Rechtsrockkonzert mit „Testudo“, „Insedia“ und „Hobbit“.

- 30.6.2012: Bad Wünnenberg/Deutschland: Ein ursprünglich geplantes Konzert mit der neonazistischen Hooliganband „Kategorie C“ wurde von den Behörden untersagt.

- 30.6.2012: Riesa/Deutschland: „Jahresfeier des Deutsche Stimme Verlöages“ der NPD u.a. mit den Nazibands „Frontalkraft“ und „Exzess“.

- 30.6.2012: Unterwesterwald/Deutschland: „RAC´n´Roll White Kids“-Boneheadparty. Siehe auch: Westerwald: Nazi-Party am 30.06.?

- 30.6.2012: South St. Paul/USA: NS-Konzert mit „West Wall“, „Diabolical Sacrilege“, „Element 33″ u.a.

- 30.6.2012: Murnau/Deutschland: NPD Redner- und Liedermacherabend u.a. mit „Revolution“ und „Brauni“.
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Militante Pazifisten – Ratten der Lüfte

Der ›dritte Mann‹ des nationalsozialistischen Untergrundes/NSU – ein Anruf genügt…

„Indymedia Linksunten“ berichtet:

Hätte vor ein paar Monaten jemand behauptet, dass zur „Aufklärung“ der neonazistischen Mordserie Akten vernichtet, Untersuchungsauschüsse belogen, Referatsleiter des BfV Falschaussagen machen, wäre er als Verschwörungstheoretiker lächerlich gemacht worden. Wenn vor Monaten jemand behauptet hätte, dass die verschiedenen Geheimdienste nicht dilletantisch, sondern perfekt zusammengearbeitet hatten und über ausgezeichnete Kontakte zum neonazistischen Thüringer Heimatschutz/THS verfügten, also zum Umfeld der daraus hervorgegangenen Terror-Gruppe ‚NSU‘, wäre ihm gleiches widerfahren.

Jetzt sind diese berechtigten Annahmen gerichtsverwertbar: Zwischen den Jahren 1997 und 2003 waren der Thüringer und Bayerische Verfassungschutz, das Bundesamt für Verfassungsschutz/BfV und der Militärische Abschirmdienst/MAD, die Crème de la Crème der Geheimdienste, an der ‚Operation Rennsteig‘ beteiligt. Das Ziel dieser koordinierten Aktion war eindeutig: „Im Rahmen der operativen Zusammenarbeit des BfV mit dem LfV Thüringen und dem MAD unter der Bezeichnung „Rennsteig“ von 1997 bis 2003 hat das BfV … Werbungsfälle mit THS-Bezug eröffnet, aus denen … erfolgreiche Werbungsmaßnahmen resultierten.“ (Schreiben des BfV an an den Generalbundesanwalt vom Dezember 2011, FR vom 16.6.2012) Der Erfolg konnte sich sehen lassen: „Demnach war fast jeder zehnte Aktivist in der damaligen Neonazi-Vereinigung ein Spitzel des Verfassungsschutzes.“ (http://www.mittelbayerische.de/nachrichten/politik/artikel/jeder-zehnte-…) Die Frage also, ob die beteiligten Geheimdienste problemlos den drei Mitgliedern der NSU in den ‚Untergrund‘ folgen konnten, ob eine/r von ihnen gar zu den ‚erfolgreichen Werbungsmaßnahmen‘ zählt, könnten die Akten beantworten, die nun vernichtet wurden. Würden die Akten das Gegenteil beweisen können, könnten die Akten die bislang lancierte These, man habe die Spur zu den abgetauchten NSU-Mitgliedern verloren, untermauern, wären sie nicht vernichtet worden! Angesichts dieses organisierten und kriminellen Vorgehens vonseiten der Verfolgungsbehörden sind die Fragen der FR von auffallender, fortgesetzter Naivität: “Gibt es Verbindungen zu Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe? Waren Mitglieder des Trios womöglich V-Leute? Haben sie Geld vom Verfassungsschutz erhalten? Hat das Bundesamt die Mörder sogar geschützt?“ Im folgenden trage ich alle Indizien und Fakten zusammen, die bis heute an die Öffentlichkeit gelangt sind, um auf zwei der vier gestellten Fragen (Frage 1 und 4) mit einem sicheren „Ja“ zu antworten.

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Kundgebung und Flashmob gegen rechte Anwaltskanzlei

Mehrere Dutzend AktivistInnen beteiligten sich am vergangenen Mittwoch, den 27. Juni, an einem Flashmob und einer Kundgebung gegen die rechte Anwaltskanzlei von Alexander Heinig und Steffen Hammer in Stuttgart.

Rechte Umtriebe im Stuttgarter Osten

Sowohl Heinig als auch Hammer waren in der Vergangenheit insbesondere musikalisch in der rechten Szene aktiv, Heinig als Bassist der ‚B&H‘-Band ‚Ultima Ratio und Hammer als Sänger und Frontmann der Band ‚Noie Werte‘. Doch auch nach ihrer Rechtsrockkarriere sind die beiden Anwälte mit ungebrochenem Eifer für die faschistische Bewegung aktiv.

Bis vor Kurzem war ihr Büro im Stuttgarter Osten Außenstelle der sogenannten ‚H3′-Kanzlei. Die Anwaltsgemeinschaft aus Klaus Harsch, Nicole Schneiders und den beiden Ex-Musikern hatte sich binnen kürzester Zeit zur wichtigsten rechten Anwaltskanzlei in Südwestdeutschland gemausert. Nicht nur Schneiders, die mit ihrem Mandat für den NSU-Unterstützer Wohlleben und der darauffolgenden negativen Reaktion der Öffentlichkeit für die Auflösung von ‚H3′ sorgte, sondern auch Heinig und Hammer stammen nicht nur aus der rechten Szene sondern sorgen aktuell für deren juristische Verteidigung. So vertritt Steffen Hammer aktuell den in Leonberg angeklagten Faschisten Sebastian Elsner. Elsner steht seit gestern vor dem Amtsgericht in Leonberg weil er im Frühjar 2011 einem jungen Antifaschisten aus Leonberg mit einer Gaspistole aus kurzer Distanz ins Auge geschossen hat und diesen damit schwer verletzte.

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Amen 81 – Lügengladiator

RechtsRock und rechter Terror in Thüringen

Die „TLZ“ schreibt:

Martin Langebach und Jan Raabe analysieren in einer neuen Publikation der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen die Zusammenhänge von „RechtsRock und rechtem Terror“. Sie bieten damit einen Überblick über die Verbindungen der rechtsterroristischen NSU zur RechtsRockszene. Unsere Zeitung dokumentiert hier einen Teil der Ausführungen, die sich vor allem auch an jugendliche Leser richten.
Erfurt/Weimar. Hintergrund für die Beschäftigung mit diesem Thema: RechtsRock ist für die extreme Rechte zu einem zentralen Agitationinstrument geworden, um Jugendliche anzusprechen. Und er dient als jugendkultureller Kitt für die Szene. RechtsRock vermittelt Hassbotschaften und ist der Soundtrack zu Mord und Totschlag, stellen Jan Raabe und Martin Langebach fest. Hier die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick.

Was ist RechtsRock?

RechtsRock bezeichnet nicht einen bestimmten musikalischen Stil, sondern ist eine Sammelbezeichnung für (Rock-)Musik mit rassistischen, antisemitischen, nationalistischen, aber auch offen neonazistischen Texten. Er ist international verbreitet und existiert seit Anfang der 1980er-Jahre. Von mehr als 200 aktiven deutschen RechtsRock-Bands und -musikern werden mittlerweile jährlich mehr als einhundert CDs veröffentlicht. Insgesamt sind das mehr als 1700 Tonträger in den vergangenen 30 Jahren.

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Rechtsextremes Konzert enttarnt

Die „Neue Westfälische“ berichtet:

Staatsschutz rät dem Veranstalter zur Absage

Bad Wünnenberg (fin). Konzerte rechtsextremer Rockgruppen tarnen sich häufig als Geburtagsfeiern. Die Namen derjenigen, die dafür den Veranstaltungsraum anmieten, sind bei der Polizei bis dahin nicht aufgefallen.

Eindeutig ist allerdings ein Flyer mit dem für ein Konzert der Hooligan-Band „Kategorie C“ („Hungrige Wölfe“) am kommenden Samstag, 30. Juni, in Bad Wünnenberg beworben wird.

Das Bildmotiv „zeigt einen Übergriff auf eine am Boden liegende Person, wie sie typisch für eine Auseinandersetzung im Hooligan-Milieu ist“, so die Pressemitteilung der Antifaschistischen Initiativen aus Ostwestfalen-Lippe. Auch eine Hakenkreuz-Fahne und eine Fahne einer britischen Terrorgruppe sei darauf abgebildet. Der Flyer sei von der Band allerdings nicht autorisiert.

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Siehe auch: Neonazi-Werbung für „Kategorie C“-Auftritt (mehrfach ergänzt)

30.6.2012 Offenburg: Antifa-Solifest mit Amen 81 u.a.


Quelle

Faute de Frappe – Baltringue

„Hitler von Köln“ als Verräter?

Der „blick nach rechts“ schreibt:

Koblenz/Pulheim – Die Neonazi-Szene in Westdeutschland verliert offenbar einen ihrer „Führungskameraden“: Axel Reitz sei „aus der Bewegung ausgeschieden“, teilten „Freie Kräfte im Rheinland“ heute mit.

Veröffentlicht wurde der Hinweis auf Reitz’ angeblichen Rauswurf respektive Abschied aus der Szene zunächst auf der Homepage der NPD Düsseldorf/Mettmann. Andere Neonazis – darunter „Altermedia“ – zogen später auf ihren Internetseiten nach. Die „Freien Kräfte im Rheinland“ werfen Reitz vor, im Ermittlungsverfahren gegen das „Aktionsbüro Mittelrhein“ habe er „umfangreiche belastende Aussagen gemacht“.

Den Angaben jener Neonazis zufolge hat die Staatsanwaltschaft Koblenz in den letzten Tagen eine angeblich 900 Seiten starke Anklageschrift gegen Mitglieder und Unterstützer des „Aktionsbüros“ fertig gestellt. Sie behandele neben dem Vorwurf, bei der braunen Truppe mit Schwerpunkt im nördlichen Rheinland-Pfalz und im südwestlichen Nordrhein-Westfalen handele es sich um eine kriminelle Vereinigung, auch einen Landfriedensbruch in Dresden im Jahr 2011. Mit dem Beginn einer langen Hauptverhandlung werde für den Herbst gerechnet.

Bei einer Razzia gegen Mitglieder und Unterstützer des „Aktionsbüros“ waren Mitte März 24 Neonazis in Haft genommen worden, darunter auch Reitz. (bnr.de berichtete) 21 von ihnen sitzen derzeit noch ein. Im Mai soll ein weiterer „Kamerad“ in Haft genommen worden sein. „Die Kameraden halten bis auf sehr wenige Ausnahmen in Treue fest gegen die haltlosen Beschuldigungen“, resümieren die „Freien Kräfte im Rheinland“.

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Genf: Messerangriff der Neonazis an der Fête de la Musique

„Indymedia Linksunten“ berichtet:

Fête de la Musique: Das Publikum der PTR-Bühne* von Neonazis angegriffen

Gemäss unseren Informationen hat eine Bande von ungefähr 5 mit Messern bewaffnete Neonazis mehrere Personen am Freitagabend während den Konzerten der Fête de la Musique im Parc des Bastions angegriffen.

Gegen Mitternacht, während dem Konzert von Bak XIII, hat eine Bande Nazis, bewaffnet und mit Militärhosen, mehrere Personen in der Nähe der PTR-Bühne angegriffen.

Das Publikum der PTR-Bühne und der Band Bak XIII, das zur alternativen Genfer Szene gehört, wurde zum Ziel der Faschos, weil diese es auf Linke und Punks abgesehen haben.

Die Neonazis haben eine Person mit mehreren Messerstichen verletzt, was eine sehr gewalttätige Reaktion des Publikums provozierte, das daraufhin auf die Nazis einschlug. Nur einer von ihnen konnte flüchten. Er flüchtete hinter einen Stand und wurde danach von der Polizei beschützt und kurz darauf ohne weitere Probleme freigelassen.

Bei der faschistischen Gruppe, die dahinter steckt, handelt es sich um „Artam Brotherhood Genf“. Und gemäss mehreren anonymen Zeugen ist der von der Polizei frei gelassene Neonazi niemand anderer als Lucas Tersen, dieser glatzköpfige Fascho, den man auf einer Foto Seite an Seite mit Gianluca Iannone (in der Mitte, Anführer von Casapound, italienische faschistische Gruppe) und Vanessa Inzaghi (Faschistin von Genève non conforme, die die Gewerkschaft UNIA und die SVP infiltriert hat) sieht.

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Leo and the lineup – Born in the wrong century

Redner und Liederabend 30.06.12 in Murnau

Redner & Liederabend in Murnau mit Frank Franz (NPD-Vorstand), Sven Diem (JN Stützpunktleiter Franken), Revolution und Brauni (Liedermacher)

Samstag 30.Juni 2012, 18 Uhr

Burggraben 62, 82418 Murnau
Wie schon zu oft veranstaltet Matthias Polt am 30.06 einen Redner und Liederabend in Murnau ansässigen Naziladen „Hobbyland“.Auf der Internetseite (versand-der-bewegung.de) wird einschlägiges Material vertrieben, welches Mensch auch vor Ort in einem Nebenraum des als Bastelladen getarnten Geschäfts erwerben kann. Inhaber ist Matthias Polt, Vorsitzender der NPD-Oberland. Das Geschäft dient als Ausgangspunkt für Neonaziaktivtäten im Oberland, unter Anderem Demonstrationen, Infostände, Antifa-Outing-Aktionen oder einfach nur als Verkaufsstelle von rechten Aufklebern.

Kommt deshalb am Samstag nach Murnau und zeigt das solche Veranstaltungen unerwünscht sind.

Auf nach Murnau, Nazistrukturen platt machen!

Es gibt kein ruhiges Hinterland!

Quelle

Neonazi-Werbung für „Kategorie C“-Auftritt

Der „blick nach rechts“ berichtet:

Paderborn – Für den kommenden Samstag hat die rechte Hooligan-Band „Kategorie C – Hungrige Wölfe“ ein Konzert in Westfalen angekündigt.

Laut der Internetseite der Bremer Formation soll die „private Benefizveranstaltung“ für einen verstorbenen Fan durchgeführt werden. Der bei einem Autounfall verunglückte „Borussia Dortmund“-Anhänger wird auf der Seite als „Freund und Kamerad“ betrauert. Das Konzert soll im Sauerland beziehungsweise im „Raum Paderborn“ stattfinden. Im Jahr 2010 spielte „Kategorie C“ vor rund 400 Fans in Salzkotten-Scharmede (Kreis Paderborn), Organisator war laut Medienberichten Marcus Winter aus Minden.

Inzwischen ist ein Flyer aufgetaucht, auf dem das Konzert für Bad Wünnenberg (Kreis Paderborn) beworben wird. Außerdem ist eine Hakenkreuz-Fahne und das Logo der Neonazi-Terrorgruppe „Combat 18“ auf der einfach gestalteten Grafik zu sehen. „Als Vorband spielen die ‚Bier-Nazis’“, heißt es auf dem in Ostwestfalen kursierenden Flyer. Die „Bier-Nazis“ sollen eine „Lunikoff“-Coverband sein. Offenbar handelt es sich nicht um einen offiziellen Werbeflyer von „Kategorie C“.

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Hysterese – Deadbeat

Eine Partei in Feierlaune: Nächstes NPD-Fest diesen Samstag in Riesa

„Endstation Rechts“ berichtet:

Die NPD nutzt die Sommermonate offensichtlich, um die leeren Kassen aufzufüllen. Neben dem Deutsche Stimme-Pressefest, das am 11. August in Vorpommern über die Bühne gehen soll, haben die Rechtsextremisten für diesen Samstag eine Jahresfeier auf dem Gelände des parteieigenen Deutsche Stimme Verlages in Riesa angekündigt.

Mit einer halbseitigen Anzeige wirbt die Partei in der aktuellen Ausgabe der Deutschen Stimme für das „Jahresfest“ ihres Verlages in Riesa. Der Einlass soll ab 12.00 Uhr beginnen, die beiden angekündigten Rechtsrockbands „Frontalkraft“ und „Exzess“ stehen vermutlich ab 16.00 Uhr auf der Bühne.

Neben musikalischer Unterhaltung fahren die Veranstalter ein umfangreiches Rahmenprogramm auf. An den politischen Informationsständen können sich Sympathisanten genauso wie beim „zeitgeschichtlichen Antiquariat“ und an den „Verkaufsständen mit absoluten Sonderangeboten“ mit allem eindecken, was der nationale Aktivist braucht. Vorausgesetzt, er hat noch Kleingeld in der Tasche, den die Deutsche Stimme verlangt immerhin 15,00 Euro Eintritt für das braune Happening.

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30.6.2012 Roter Stern Leipzig Abstiegsparty u.a. mit Produzenten der Froide & Hausvabot

Ein weiterer Ausgehtipp für das kommende Wochenende:

Mehr Infos

Pestpocken – No love for a Nation

Hannover: Watch Out wieder online!

Die „Antifa-Recherche Region Hannover“ vermeldet:

„WIR SIND WIEDER DA!“
Nach einer Pause von einigen Monaten ist die Antifa-Recherche Gruppe „WATCH OUT“ nun wieder mit einem Blog im Internet präsent. „Watch Out“ hat es sich zur Aufgabe gemacht aktive Nazis in der Region Hannover öffentlich kenntlich zu machen und einen Überblick ihrer regionalen, sowie überregionalen Aktivitäten zu vermitteln.

Somit sind Portraitfotos der Nazis samt Namen abrufbar und verwendbar. Des weiteren wird die Teilnahme an bundesweiten oder regionalen Aktionen, Aufmärschen und anderen öffentlichkeits wirksamen Auftritten dokumentiert.
Ebenfalls beinhaltet die Seite einige Fotos der Akteure der hannoverschen Nazibandszene.

Die Portrait- sowie Aufmarschfotos sind in guter Auflösung hochgeladen, sodass sie für Outings und andere Aufklärungsarbeiten genutzt werden können.

Inhalt und Layout der Seite werden nach und nach noch weiter aktualisiert und ergänzt.
Wir sind dankbar über jede weitere Information und Ergänzung wie Namen, Adressen, Arbeitsplätze, Fotos etc.!

Mit antifaschistischen Grüßen, das Antifa-Recherche Team „WATCH OUT“ Hannover

www.antifawatchout.blogspot.de/
Nazibands aus Hannover

Verhetzende Musiktitel

Der „blick nach rechts“ berichtet:

Chemnitzer Rechtsrock-Händler zu hoher Geldstrafe verurteilt.

„Dieser ganze Abschaum nennt sich Punk. Einen Tag regieren, das wär schön. Keiner würd den Pöbel jemals wieder sehn.“ Unter anderem wegen dieser Textzeilen der Band „Stahlgewitter“ wurde der Chemnitzer Rechtsrock-Händler Yves R. zu einer Geldstrafe von insgesamt 14.400 Euro verurteilt. In vier tatmehrheitlichen Fällen sprach das Gericht den Betreiber des Rechtsrock-Labels „PC Records“ wegen Volksverhetzung für schuldig, weil der CDs mit diesem Inhalt produziert und vertrieben hatte.

Neben dem Song „Einen Tag regieren“ kam die Richterin am Chemnitzer Amtsgericht zu dem Schluss, dass auch der Song „Was wir hatten, gehört ihnen“ der Band „Spirit of 88“ wegen Aussagen wie „Das Boot ist übervoll steht groß mit Blut geschrieben“ den Straftatbestand der Volksverhetzung erfülle. Ein weiterer Song, aufgrund dessen der 31-Jährige verurteilt wurde, ist „Du glaubst“, ebenfalls von der Gruppe „Stahlgewitter“. Der Song war sowohl auf dem Album „Auftrag Deutsches Reich“als auch auf der Schulhof-CD der „Freien Kräfte“ mit dem Namen „60 Minuten Musik gegen 60 Jahre Umerziehung“ veröffentlicht worden.

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