Bericht aus Oberprex

„AIDA München“ schreibt:

In diesem Jahr veranstalteten der „Deutsch-Böhmische Freundeskreis“ (DBF) und das „Freie Netz Süd“ (FNS) das „Tag der Freundschaft“ genannte Nazitreffen im Garten der FNS-eigenen Immobilie „Oberprex 47″.

Ungestörte Neonazis

Am Samstag, 9. Juni 2012, gab es erneut eine neonazistische Veranstaltung im neonazieigenen Gasthof in Oberprex (Gemeinde Regnitzlosau): den sogenannten „3. Tag der Freundschaft“ des „Deutsch-Böhmischen Freundeskreises“. Veranstaltungsort war die Wiese hinter dem ehemaligen Restaurant „Zum Egerländer“, das die Mutter des FNS-Führungskaders Tony Gentsch (derzeit JVA Bayreuth) im Frühjahr 2010 erworben hatte.

Die Neonazis hatten sich bei diesem Treffen, anders als bei den bisherigen neonazistischen Veranstaltungen in der oberfränkischen Gemeinde, erstmals getraut, den Veranstaltungsort („Oberprex 47″) im Vorfeld öffentlich zu bewerben. Mit Protest hatten sie sowieso nicht zu rechnen: „Die Veranstaltung war für die Gemeinde gleichzeitig der Versuch, rechte Umtriebe durch Nicht-Beachtung ins Leere laufen zu lassen. Vom Bürgermeister und den Gemeindeoberen hatte es im Vorfeld geheißen, man wolle keine Gegenveranstaltung organisieren, um möglichst wenig Aufsehen zu erregen“ hieß es am nächsten Tag beim lokalen Rundfunksender „Radio Plassenberg“.

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Siehe auch: Oberprex bleibt fest in rechter Hand

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