Die verstörende Welt der Nazi-Punks

Die „Frankfurter Rundschau“ schreibt:

Wade Page, der Attentäter, der in Milwaukee sechs Menschen in einem Sikh-Tempel erschoss, war ein Star der amerikanischen Nazi-Punk-Szene. In den USA blüht der Markt für rechtsextreme Musik. Einblicke in eine verstörende Welt.

Es war wie so oft nach der Bluttat eines Wahnsinnigen: Die Nachbarn und Bekannten des Täters zeigten sich „schockiert“ und „überrascht“. Wade Page, der sechsfache Mörder von Milwaukee soll „still, freundlich und unauffällig“ gewesen sein.

Leute die mit der finsteren Skinhead und Nazi-Punk Szene in den USA vertraut sind, waren allerdings alles andere als überrascht, als sie hörten, dass Page in der vergangenen Woche wahllos in einem Sikh Tempel um sich geschossen hatte. Page war so etwas wie ein Star in dieser Szene, seine beiden Bands, die „Blue Eyed Devils“ und „End of Apathy“ waren echte Headliner. Noch Anfang Juni spielten beide bei einem regionalen Festival der „Hammerskin Nation“ – eine der größten neo-nazistischen Vereinigung der USA. 20 Dollar hatten die Teilnehmer des Festivals in der floridianischen Stadt mit dem schönen Namen „Christmas“ bezahlt um Page Dinge ins Mikrofon schreien zu hören, wie „Du bist tot Du Scheiß Nigger, ich schieß Dir den Arsch voll mit Blei.“ Freundlich und unauffällig war das nicht.

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Siehe auch: Jello Biafra on ‚Nazi Punks‘ and hate speech
Hate rock’s siren song

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