Info- und Diskussionsveranstaltung von zum Thema Homo-/Transphobie und Sexismus im Reggae

Die im November 2011 von Irie Révoltés und Freund_innen gegründete Kampagne « Make Some Noise – Sexism & Homophobia out of my music » lädt am 29.8.zu ihrem großen Abschluss-Event der Sommeroffensive ein.
Was ist Make Some Noise?
Make Some Noise – sexism & homophobia out of my music ist eine Kampagne, die von Mal Élevé (von der Band: Irie Révoltés) und Freund_innen ins Leben gerufen wurde. Ziel der Kampagne ist es, das Schweigen über Homophobie und Sexismus innerhalb der Reggae- und HipHop-Szene zu brechen und längerfristig einen Gegenpol dazu zu bilden.

Was tut Make Some Noise?
Die Kampagne setzt ihre Schwerpunkte auf Veranstaltungen zur Auseinandersetzung mit dem Thema und zum “Verbreiten” der Message (→ also Infoveranstaltungen und Konzertveranstaltungen). Außerdem ist ein tragendes Element das Drucken von T-Shirts, mit dem
Ziel, dass sich alle in der Szene agierenden (also Hörer_innen, Künstler_innen und Veranstalter_innen) klar positionieren und somit ein Gegenpol zum Totschweigen des Themas entstehen kann. In diesem Zusammenhang wird u.a. versucht, von vielen Artists kurze „Video Botschaften“ zu sammeln und auf der Homepage und Facebookseite zu posten. Des Weiteren wird mit Bannern und Infoständen auf Veranstaltungen (von kleinen Partys bis zu großen Festivals) das Thema in die jeweilige Szene getragen und zur Auseinandersetzung mit diesen Problemen angeregt.

Am 29.8. wird es im Yaam am Ostbahnhof eine Info-und Diskussionsveranstaltung zum Thema Homo-/Transphobie und Sexismus im Reggae mit anschließender Party geben. Die Veranstaltung beginnt um 19Uhr mit Vorträgen und Erfahrungsberichten von Patrick Helber und Msoke. Patrick Helber ist Doktorand der Uni Heidelberg und Soundsystem-Member bei Scampylama Sound. In seinem Vortrag zeigt er auf, woher die homophoben Inhalte in der jamaikanischen Populärmusik kommen und was Kolonialismus und Sklaverei damit zu tun haben. Außerdem soll ein Blick auf die deutsche Reggae- Dancehall -und Soundsystem-Szene und der Umgang mit der Homophobie-Debatte hierzulande geworfen werden. Msoke (vorher bekannt als Namusoke von den Sisters) ist der erste sich bekennende Transgender in der schweizer Reggae/Dancehall Szene. Er wird über seine Situation als Transgender in der Szene berichten. Im Anschluss findet eine Diskussionsrunde mit verschiedenen Reggae/Dancehall Artists, u.a. den Sängern von Irie Révoltés statt.

Mehr Infos unter: http://makesomenoise.blogsport.eu/

Quelle

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