Hardcore-Punk – Wie ursprünglich linke Musik für Rechtsextreme adaptierbar wird

Das „Netz gegen Nazis“ schreibt:

Der Attentäter Wade Page, der in Wisconsin (USA) am 7. August 2012 einen Sikh-Tempel angriff und dabei 6 Menschen tötete, war Musiker in diversen, teils bekannten rechtsradikalen Hardcore-Skindhead Bands, etwa den „Blue Eyed Devils“. Diese Bands versuchen seit vielen Jahren, die inzwischen zum Großteil entpolitisierte Hardcore-Punk-Szene zu unterwandern. Ingo Taler hat in seinem Buch „OUT OF STEP- Hardcore Punk zwischen Rollback und neonazistischer Adaption“ die Wurzeln dieser Entwicklung untersucht.

Der Attentäter Wade Page bezeichnete die Musik seiner Band „End Apathy“ auf seiner Webseite als „rassistisches White Power-Trio mit Punk- und Metal-Wurzeln“. Eine rechtsextreme Hardcore-Bandszene wächst auch in Deutschland und Europa. Sie versucht, die ursprünglich emanzipatorische, eher linke Subkultur Hardcore-Punk zu unterwandern und eine rechtsextrem-rassistische Parallelszene aufzubauen – inklusive eigener Netzwerke für Konzerte und Festivals. Ingo Taler hat in seinem Buch „OUT OF STEP- Hardcore Punk zwischen Rollback und neonazistischer Adaption“ die Wurzeln dieser Entwicklung untersucht.

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