Das Böse lebt zwischen Wismar und Grevesmühlen

Die „Welt“ schreibt:

Ein geheimes Papier zeigt, dass sich besonders viele Rechtsextremisten in Mecklenburg- Vorpommern eingenistet haben. Wie sieht es aus an diesen Orten, an denen sich die Unkultur ausgebreitet hat?

Das Böse hat sich in eine Sackgasse verzogen, im Nirgendwo zwischen Wismar und Grevesmühlen. Ein paar halb verfallene Häuser liegen links und rechts vom Pflastersteinweg, am Gebäude ganz hinten rechts prangt ein Schild mit dem Motto des Seeräubers Klaus Störtebeker an der überdachten Terrasse: „Lever dood as slaav.“

„Wir sagen nichts“, ruft ein Mann in einer schwarzen Lederweste, er trägt einen grauen Spitzbart und einen Zopf. Links und rechts werfen Anwohner böse Blicke auf die unerwünschten Besucher, die zu dieser einzigartigen Nazi-Kommune gekommen sind. Willkommen in Jamel, dem 120-Seelen-Ort, der seine Besucher mit einem ganz besonderen Bild auf einer Garagenwand begrüßt. Es zeigt eine heile Familie im Stile der NS-Propaganda; Vater, Mutter, viele blonde Kinder. Untertitel: „Dorfgemeinschaft Jamel. Frei, sozial und national.“

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